Carsten Brzeskis Blog

Carsten Brzeski, Chefvolkswirt der ING-DiBa

Der Chefvolkswirt der ING-DiBa äußert sich kurz und prägnant zu aktuellen volkswirtschaftlichen Entwicklungen und Ereignissen. Die konjunkturellen Entwicklungen in Deutschland und Europa, Entscheidungen der Zentralbanken sowie Trends an den internationalen Finanzmärkten bilden dabei die Schwerpunkte seiner Kommentare.

Über Carsten Brzeski

Seit März 2013 ist Carsten Brzeski Chefvolkswirt der ING-DiBa. Er ist seit Anfang 2008 Mitglied des Research Teams der ING Bank und anerkannter Experte für wirtschaftliche und politische Entwicklungen in Deutschland und Europa, einschließlich der Geldpolitik der EZB.

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Archiv


Chart of the Week

20.04.2018

Seit Montag treffen sich auf der Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank in Washington wieder führende Vertreter von Notenbanken, Ministerien, der Privatwirtschaft und Wissenschaft, um über internationale Entwicklungen und das globale Finanzsystem zu sprechen. Wie immer um diese Zeit sorgt der IWF mit seinen Publikationen rund um den Weltwirtschaftsausblick und die globale Finanzstabilität für Schlagzeilen. Denn während die Aussichten für das globale Wirtschaftswachstum für dieses und nächstes Jahr mit 3,9% durchaus positiv sind, hat der Währungsfond für die weltweiten öffentlichen als auch privaten Schuldenstände nur mahnende Worte übrig.

Ein Land sticht dabei besonders hervor – die USA

Chart of the Week

13.04.2018

Zu seiner „Zahl der Woche“ kürte das Statistische Bundesamt in der vergangenen Woche die Schnapszahl 555, doch von Alkohol sollte man in diesem Zusammenhang besser die Finger lassen: Es handelt sich dabei um die Anzahl der Pkw je 1.000 Einwohner in Deutschland – ein neuer Höchststand. Im EU-weiten Vergleich der Pkw-Dichte belegt Deutschland einen der vorderen Plätze.

Mehr Wohlstand bedeutet mehr Autos – aber ist mehr wirklich mehr?

Chart of the Week

06.04.2018

Das erste Quartal des neuen Jahres ist beendet und wirtschaftlich gesehen läuft es nach wie vor rund, auch wenn die Konjunkturspitze erreicht sein könnte und Schlagzeilen um einen möglichen Handelskrieg mit den USA auf Stimmungsindikatoren drücken. 

Doch abgesehen vom Osterhasen ist nicht viel nach oben gesprungen

Die Rückkehr von Makro

05.04.2018

In den letzten Monaten und Jahren haben sich Analysten (auch dieser hier) häufig mit den politischen Risiken für die Weltwirtschaft auseinandergesetzt. Griechenland, Euro-Krise, Brexit und Trump. Die Liste mit politischen Risiken war und ist nahezu endlos lang. Die tatsächlichen wirtschaftlichen Folgen waren dagegen letztendlich immer eher überschaubar. Viel Rauch aber wenig Feuer. So faszinierend die Weltpolitik aktuell auch bleibt, die Richtung der Weltwirtschaft und auch der Finanzmärkte entscheidet sich in den kommenden Monaten nicht so sehr im Weißen Haus, sondern an vier traditionellen makroökonomischen Fragestellungen.

"Bringt Freihandel Wohlstand? Wirken auf Pump finanzierte Steuererleichterungen? Funktioniert die Phillips-Kurve noch? Und gibt es die Lohn-Preis-Spirale noch?", fragt Chefvolkswirt Carsten Brzeski