Carsten Brzeskis Blog

Unser Chefvolkswirt äußert sich kurz und prägnant zu aktuellen volkswirtschaftlichen Entwicklungen und Ereignissen. Die konjunkturellen Entwicklungen in Deutschland und Europa, Entscheidungen der Zentralbanken sowie Trends an den internationalen Finanzmärkten bilden dabei die Schwerpunkte seiner Kommentare.

Carsten Brzeski, Chefvolkswirt

Seit März 2013 ist Carsten Brzeski Chefvolkswirt für Deutschland und Österreich der ING. Er ist seit Anfang 2008 Mitglied des Research Teams der ING Bank und anerkannter Experte für wirtschaftliche und politische Entwicklungen in Deutschland und Europa, einschließlich der Geldpolitik der EZB.

 

Carsten Brzeski auf Twitter

 

Pressebilder zum Download

Quelle: ING International Survey

Chart of the Week

Fast überall in Europa empfinden Verbraucher Wohnen mehrheitlich als teuer. Eine repräsentative Umfrage der ING in 13 europäischen Ländern sowie Australien und den USA zeigt außerdem, dass rund 63 Prozent der Befragten kurzfristig weiter steigende Immobilienpreise erwarten. Hohe Preise sind insbesondere für junge Menschen am Anfang ihres Berufslebens ein Problem, die noch keine Gelegenheit hatten, das nötige Eigenkapital anzusparen. In solchen Fällen könnte eine elterliche Finanzspritze beim Einstieg ins Wohneigentum helfen.
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Aktuelles über die Märkte im Oktober

Carsten Brzeski berichtet im Rahmen seiner monatlichen YouTube-Beiträge unter dem Motto "Neues über die Märkte, Neues aus der Wirtschaft" über aktuelle volkswirtschaftliche Ereignisse und Entwicklungen, Entscheidungen der EZB sowie Trends an den internationalen Finanzmärkten.
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Wenn der Brummi nicht mehr brummt… Die Elektro-Lkw kommen!

Seit gestern hat in Hannover wieder die IAA Nutzfahrzeuge, die wichtigste Messe für diesen Sektor, ihre Türen geöffnet. Eine Woche lang können die neuesten Trends im Nutzfahrzeuge-Sektor begutachtet werden. Ob Lkw mit Kameras anstelle von Außenspiegeln, vollautonome oder elektrifizierte Nutzfahrzeuge – auf der Messe geht es futuristisch zu. Doch das ist auch notwendig.
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Stuck in the Miete

Wohnen wird vor allem in Großstädten als teuer empfunden. Verbraucher in Deutschland und anderen europäischen Ländern erwarten mit großer Mehrheit weitere Preissteigerungen. Auch der Anteil derer, die ihre Miete oder Hypothekenraten nur mit Schwierigkeiten aufbringen können, nimmt nach einem Rückgang im Jahre 2017 wieder zu. Dies zeigte sich in einer repräsentativen ING-Umfrage in 13 europäischen Ländern sowie Australien und den USA.
Quelle: statcounter/GlobalStats, ING Economic & Financial Analysis

Chart of the Week

Für Apfel-Anhänger gab es diese Woche wieder ein besonderes Highlight: die einmal im Jahr stattfindende Keynote des kalifornischen Technologie-Konzerns. Welche neuen Geräte und Gadgets hier vorgestellt werden, wird mit Argusaugen von Fans, Medien und Investoren begutachtet.
Quelle: Eurobarometer

Chart of the Week

Seit mehreren Jahrzehnten schickt die Europäische Kommission ihre Meinungsforscher zweimal jährlich mit einem umfangreichen Fragenkatalog in die Mitgliedsländer. Ziel ist ein umfassendes Stimmungsbild zu zahlreichen europapolitischen Fragestellungen, welches im Nachgang der Befragungen unter der Bezeichnung „Eurobarometer“ veröffentlicht wird. Dabei werden die Umfrageteilnehmer auch gefragt, ob sie eine Reihe verschiedener Aspekte der Europäischen Union jeweils befürworten oder ablehnen. Unter anderem wird auch die Zustimmung zu einer Wirtschafts- und Währungsunion abgefragt – oder kurz: zum Euro.
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Großes Stühlerücken in Europa

Noch nie mussten in so kurzer Zeit so viele Europäische Spitzenjobs besetzt werden. Und noch nie war das Stühlerücken so kompliziert. Um welche Positionen geht es? Und was spielt bei der Besetzung alles eine Rolle?
Quelle: Thomson Reuters, ING Economic & Financial Analysis. *Feiertage wurden durch darauffolgende Handelstage ersetzt.

Chart of the Week

Die Älteren unter uns werden sich noch an Paulchen Panther erinnern, auf Englisch Pink Panther. „Wer hat an der Uhr gedreht, ist es wirklich schon so spät“ erklang in vielen Kinder- und Wohnzimmern. Wenn es nach einer überwältigenden Mehrheit der Europäischen Bürger geht, wird in Europa nicht mehr an der Uhr gedreht. Mit interessanten Folgen für die Aktienmärkte.
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Deutschland holt auf

Deutsche Verbraucher haben im europäischen Vergleich noch immer relativ wenig Vertrauen in die Nutzung mobiler Endgeräte zur Erledigung von Bankgeschäften. Die Nutzungszahlen hierzulande holen jedoch langsam auf. Dies zeigte sich im Rahmen einer Umfrage der ING in 13 europäischen Ländern sowie Australien und den USA.
Quelle: ING International Survey

Chart of the Week

Die Deutschen konsumieren und investieren zu wenig und sparen zu viel. Das muss man jedenfalls annehmen, wenn man die Kritik des US-Präsidenten am amerikanischen Handelsbilanzdefizit mit dem wichtigen Handelspartner Deutschland vernimmt. Dieser Vorwurf steht allerdings nicht erst seit Donald Trump im Raum. Auch die Ungleichgewichte innerhalb des Euroraums werden oft den deutschen Überschüssen angelastet – und somit auch der Konsum- und Investitionszurückhaltung hierzulande. Doch es gibt Hinweise, dass sich an dieser Zurückhaltung etwas ändern könnte.