Checkliste Kontowechsel

In vier Schritten zum pannenfreien Bankwechsel | 14.07.2017

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„Kleingeld macht auch Mist“, das gilt vor allem für Bankgeschäfte, zum Beispiel beim Girokonto. Viele Verbraucher unterschätzen die Gebühren, die Monat für Monat für den bargeldlosen Zahlungsverkehr anfallen. Dabei lässt sich bei einem Wechsel viel Geld sparen.

Bei teuren Banken können sich die scheinbar geringen Monatsgebühren übers Jahr auf mehr als 100 Euro summieren. Dennoch scheuen viele Bankkunden den Wechsel zu einem günstigeren Geldinstitut, weil sie den organisatorischen Aufwand fürchten. Doch wer Schritt für Schritt vorgeht, kann den Wechsel von der alten zur neuen Hausbank ohne Pannen und mit überschaubarem Zeiteinsatz vollziehen – und wird von einigen Banken sogar mit einem Startguthaben belohnt.

In 4 Schritten das Konto wechseln:

  1. Zahlungsbewegungen sichten und ordnen
  2. Die neue Bankverbindung mitteilen
  3. Daueraufträge ändern
  4. Mit der Kündigung warten

Dauerhaft günstige Bank wählen

Wer beim Girokonto Geld sparen will, sollte sich eine Bank suchen, die in den vergangenen Jahren verlässlich günstige Konditionen geboten hat. Vier Kriterien sind dabei zu beachten: Das Girokonto sollte kostenlos sein – und zwar unabhängig von der Höhe des Geldeingangs und dabei verschiedene Möglichkeiten der Kontoführung bieten (Online- und Telefonbanking).
Nicht nur das Girokonto sollte gebührenfrei sein, sondern im Idealfall auch die Giro- und Kreditkarte. Zudem sollten Bankkunden an möglichst vielen Geldautomaten kostenlos Bargeld abheben können. Und wer gelegentlich oder häufig rote Zahlen auf seinem Girokonto schreibt, sollte auf möglichst günstige Dispozinsen achten – sie sollten auf jeden Fall unter zehn Prozent liegen.

Nie war der Kontowechsel so einfach

Wer mit seinem Girokonto zur ING-DiBa umziehen möchte, kann das jetzt viel bequemer haben – denn wir helfen Ihnen beim Umzug. Einfach nach Eröffnung des Kontos ins Onlinebanking einloggen und in der Service-Navigation „Kontowechsel“ auswählen. Lastschriften und Gutschriften können dann identifiziert werden und automatisch von der alten auf die neue Kontoverbindung übertragen werden.
Generell sollten Sie bei einem Girokontowechsel immer an diese vier Schritte denken:

Schritt 1: Zahlungsbewegungen sichten und ordnen

Die Kontoauszüge der vergangenen Monate bilden die Basis, um die regelmäßigen Zahlungsein- und -ausgänge zu sichten und so zu sortieren. Dabei empfiehlt sich die Aufteilung in drei Gruppen: die regelmäßigen Zahlungseingänge, die Daueraufträge und die Lastschrifteinzüge. Sie sollten dabei auch neben den monatlich wiederkehrenden Geldbewegungen Quartalszahlungen wie beispielsweise die Grundsteuer oder jährliche oder halbjährliche Zahlungen wie etwa Versicherungsprämien erfassen.

Schritt 2: Die neue Bankverbindung mitteilen

Nun sollten diejenigen, die Geld überweisen oder abbuchen, über die neue Bankverbindung informiert werden. Dazu können auf der einen Seite etwa der Arbeitgeber, die Familienkasse sowie Banken stehen, die Zinsen oder Dividenden auszahlen. Deutlich länger dürfte die Liste der Abbucher sein: Dazu können zum Beispiel Versicherungen, das Finanzamt, der Kindergarten, die Hausverwaltung und Telefongesellschaft oder der Stromversorger zählen. Oftmals reicht es bereits aus, den Anbieter per E-Mail zu informieren oder die Daten im Kunden-Account zu ändern.

Schritt 3: Daueraufträge ändern

Wer Daueraufträge eingerichtet hat, muss den Zahlungsempfänger nicht benachrichtigen. Es genügt, den Auftrag bei der neuen Bank einzugeben und parallel dazu die alten Aufträge zu löschen.

Schritt 4: Mit der Kündigung warten

Um Mahnungen oder Gebühren wegen nicht eingelöster Lastschriften zu vermeiden, empfiehlt es sich, das alte Konto parallel noch etwa zwei bis drei Monate weiterführen. Wenn sich dann gezeigt hat, dass beim Informieren über die neue Bankverbindung niemand vergessen worden ist, kann die Kündigung erfolgen.
Wer so schrittweise und überlegt vorgeht, kann das Girokonto mit einem zeitlichen Aufwand von wenigen Stunden pannenfrei wechseln. Demgegenüber steht ein beträchtliches Einsparpotenzial: Im Laufe von fünf Jahren lassen sich so 500 Euro und mehr an Gebühren sparen – das kann schon für ein verlängertes Urlaubswochenende reichen.

Hier finden Sie die wichtigsten Daueraufträge und Einzugsermächtigungen zum Ändern.

Aktualisiert am 12.09.2017

Autor: ING-DiBa



Ihre Meinung

Kommentare (3)


Kommentare

Peter René Thomzig

16.08.2017

Ich habe den Wechsel zur Ing-Diba nicht bereut und fühle mich hier gut aufgehoben. Ihr seit eine sympathische Bank!


Jonas Niedermann

13.08.2017

Online Banking bei der Diba ist das Beste was es gibt.
So eine schöne Homepage hat wirklich ein Lob verdient.


Lothar H. Klose

03.08.2017

Wer seine Bankgeschäfte online tätigt spart wahrscheinlich die meisten Kosten.... kann ich nur empfehlen.