Steuern digital

Elster: die simple Steuererklärung? | 01.02.2017

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Ist die Steuererklärung auch für Sie eine zeitintensive Herausforderung? Das virtuelle Finanzamt „ElsterOnline“ möchte Ihnen diese Aufgabe erleichtern. So funktioniert’s:

Elster (Elektronische Steuererklärung) ist ein Online-Portal der Steuerverwaltung, mit dem Sie Ihre Steuererklärung elektronisch abwickeln können. Der Clou dabei: Elster ist im Basis-Paket völlig kostenlos und es gibt kaum Papierkram. Was zusätzlich hilfreich sein könnte, ist eine Steuer- beziehungsweise Buchführungssoftware – die kostet zwischen 15 und 40 Euro.

Welches Paket darf‘s sein?

Sie können aus drei Nutzerpaketen wählen. Das Basis-Paket ist kostenfrei und speichert Ihre Daten verschlüsselt online. Beim kostenpflichtigen Spezial-Paket für 44,99 Euro ist ein USB-Stick dabei. Sicherheitsvorteil: Sämtliche Daten werden nicht online, sondern auf dem Stick gespeichert. Das dritte und teuerste Nutzerpaket „Elster-Plus“ kostet zwischen 50 und 150 Euro und bietet Ihnen nicht nur die höchste Sicherheit, sondern auch die elektronische Steuerkontoabfrage. Sie benötigen dafür allerdings eine Signaturkarte mit Lesegerät für ca. weitere 40 bis 160 Euro

Erste Schritte

Für Ihre Einkommensteuererklärung können Sie alle drei Pakete auf Elster nutzen. Die erste Anmeldung ist ganz einfach: Nachdem Sie sich für ein Paket entschieden haben, geben Sie Ihre persönlichen Daten an. Die Daten werden anschließend an das zuständige Finanzamt gesendet und Sie erhalten nach ca. einer Woche Ihre Zugangsdaten für das Online-Portal. Wenn Sie einen elektronischen Ausweis haben, entfällt dieser Schritt. Ihre Daten werden dann direkt virtuell geprüft und können sofort genutzt werden, um im zweiten Schritt ein persönliches Zertifikat zu erstellen.

Wozu ein Zertifikat?

Das Zertifikat gilt als digitale Unterschrift. Es weist Ihre Identität als tatsächlichen Absender der Steuererklärung aus und ersetzt den postalischen Versand. Mit dem Zertifikat können Sie sich beim ElsterOnline-Portal anmelden und Ihre Steuererklärung erstellen.

Wie wird die Steuererklärung versendet?

Ihre Steuererklärung versenden Sie direkt online. Bei Verwendung von ElsterOnline ist aufgrund des Zertifikats Ihre eigenhändige Unterschrift nicht mehr erforderlich. Mit der Alternative zu ElsterOnline, ElsterFormular, lassen sich alle Inhalte der Steuererklärung virtuell im Programm erfassen, jedoch müssen Sie für den Versand alle Dokumente ausdrucken, unterschreiben und anschließend postalisch an das Finanzamt versenden.

Haben Sie bereits Erfahrung mit der elektronischen Abwicklung einer Steuererklärung?

Vor- und Nachteile

Die digitale Steuererklärung ist weitgehend papierlos und kann dem Finanzamt mit wenig Aufwand übermittelt werden. Das kostet weniger Zeit und senkt die Fehlerquote bei der Eingabe der übermittelten Daten an das Finanzamt. Außerdem müssen Sie bei Nutzung des ElsterOnline-Portals lediglich die gesetzlich vorgeschriebenen Belege einreichen. Die Abgabe sonstiger Belege wie beispielsweise über Beiträge an Berufsverbände oder Arbeitsmittel ist also nicht mehr nötig, es sei denn, das Finanzamt verlangt diese nachträglich. Ein Nachteil ist jedoch, dass bei einer traditionellen Steuererklärung alle Angaben von einem Mitarbeiter des Finanzamts geprüft werden. Dies ist bei Elster nicht der Fall. Sie haften also für jeden Fehler, auch wenn es nur eine falsche Nachkommastelle ist. Es findet jedoch vor Absenden der Steuererklärung eine Plausibilitätsprüfung statt.

„Elstern“ oder nicht?

Ob die Vor- oder die Nachteile überwiegen, muss wohl jeder für sich selbst entscheiden. Fakt ist jedoch, dass sich der Fiskus künftig stärker auf eine virtuelle Abwicklung einstellen wird. Wenn Sie ElsterOnline nutzen möchten, dann sollten Sie bei der ersten Anwendung einfach ein wenig Geduld mitbringen.

Wir wünschen viel Erfolg bei Ihrer nächsten Steuererklärung und freuen uns, wenn dieser Artikel zum Thema Steuern hilfreich für Sie war. Wichtig: Es handelt sich hierbei um allgemeine Tipps und kann eine Prüfung des Einzelfalls nicht ersetzen. Haben Sie dazu Fragen? Dann wenden Sie sich einfach an Ihren Steuerberater oder Ihr zuständiges Finanzamt.

Autor: Mark Loos



Ihre Meinung

Kommentare (56)


Kommentare

Renate F.

07.04.2017

Ein toller Artikel zum Thema digitale Steuererklärung. Vielen Dank.


Gitti

17.03.2017

es wäre schön wenn man beim Thema Steuern auch etwas über die Steuererklärung für Rentner ein gehen könnte. Z.B. welche Formulare und was man eventuell absetzen kann. Darüber gibt es kaum was zulesen.


AV

11.03.2017

Was mir am meisten an Elster gefällt:
Programme für die Lohnsteuererklärung können die Daten der "Vorausgefüllten Steuererklärung" per Internet abrufen und man spart sich einiges an Tipparbeit.

Einige Leute schreiben in den Kommentaren, daß beim Elster-Programm die Bedienung schlecht und die Angaben recht bürokratisch seien. Beim MAC stürzt es teilweise ab.

Nunja, der Anbieter verdient damit kein Geld und ist eine Behörde. Daher sollte man bei der kostenlosen Elster-Software nicht so hohe Anprüche haben.

Als Alternative gibt es Bezahlsoftware und auch online-Dienste für 15 bis 40 Euro. Mit Schwerpunkten "einfach und schnell die typischen Dinge" bis "diverse Angaben möglich". Bei Bezahl-Steuersoftware gibt es zu vielen Eingabefeldern Hilfetexte und teilweise Erklährvideos. Man kann alle Programme und online-Dienste kostenlos testen.


F.W.

08.03.2017

der Artikel ist grds. nicht schlecht, ist aber in einigen Bereichen nicht eindeutig bzw. führt zur Verwirrung. Vor allem der Abschnitt "Welches Paket darf es denn sein" sollte etwas genauer recherchiert werden, da er sehr zur Verwirrung beiträgt und auch falsche Aussagen enthält.
Grds. ist ELSTER gut zu verwenden. Ich habe schon immer Steuersoftware verwendet und nun werden die Daten eben elektronisch versendet. Im übrigen ist eine Versendung von Belegen nur noch nach Aufforderung notwendig, ein pauschales zusenden der Belege an das Finanzamt ist nicht erforderlich.
Bezüglich der restlichen Kommentare vor allem in Bezug auf "staatliche Schnüffelei" etc. möchte ich doch an die Hausregeln erinnern! Was mich dennoch erstaunt ist, dass ohne Probleme die intimsten Daten priv. Institutionen wie google, Facebook, etc. anvertraut werden, dem deutschen Staat aber grds. misstraut wird! Sehr merkwürdig!


almex62

06.03.2017

Habe mit der "Elster" gute Erfahrungen gemacht. Zwei oder drei Stellen - beim Zertifikat, Versand - könnten besser erklärt/geführt werden. Hier könnten die Profis vom Amt etwas mehr vom Anwender lernen. Da fehlt Elias bei der Programmierung.
Ansonsten sind Hilfen und Glossar echt gut.


hajo

24.02.2017

Ich benutze seit vielen Jahren das WISO-Sparbuch für meine Steuererklärung. Seit Jahren gebe ich diese nur online ab. Jetzt ist mit der Abholung der vorausgefüllten Steuererklärung alles noch einfacher geworden. Abholen, vergleichen, Ausgaben eintragen und wieder abschicken. Dann den Bescheid online abholen und das Programm vergleicht wieder. Ich finde, einfacher geht es wirklich nicht. Ich habe bisher noch keine Unterlagen beim Finanzamt nachreichen müssen, obwohl klar ist, dass ich die Unterlagen im Original aufbewahren muss, sollten sie angefordert werden.


Jürgen

22.02.2017

Leider fehlt der Hinweis unter welchen Voraussetzung die bisherige Papierform beibehalten werden darf. Anfragen ergaben, dass Bayern nach anderen Kriterien verfährt als Baden-Württemberg. Ferner bleibt unklar wer für Schäden haftet (Häckerangriffe).


Klaus75

19.02.2017

Ich nutze Elster schon ein paar Jahre. Mit dem Programm bin ich sehr zufrieden.
Leider hat die Erstellung eines Kontos mir sehr viel Mühe und Nerven gekostet.


DG39

18.02.2017

Hallo D. Knauss (16.02.2017)

die Aussage ist nicht korrekt. Ich selbst bin Mac-User und versende meine EkSt-Erklärung mittels Elster an mein Veranlagungs-FA.


Höing

17.02.2017

Mache von Anfang an mit Elster meine Steuererklärungen.
Auf der Internetseite ist es nicht einfach sein Programm zu finden.
Hat man es geschafft elster zu installieren, so ist das Ausfüllen der Formulare so einfach wie bei der Papierform auch.
Aus meiner Sicht ist es gut und gebrauchsfähig, da auch der Ausdruck in komprimierter Form unsinniges Papierverschwenden spart.


Harald Papmeyer

17.02.2017

Elster ist eine komplette Entmündigung. Man muss erst alle Daten eingeben und erfährt erst hinterher, ob dies für einen nachteilig oder positiv ist. Die Daten liegen dann aber bereits vollständig beim Finanzamt. Ich kann mich dann nicht mehr entscheiden, ob ich sie abgeben möchte. Das Finanzamt entscheidet, was gut für mich ist.


Wolfgang

17.02.2017

Hallo Strelizie24,

Es ist nicht richtig Ihre Aussage, das Elster auf Mac nicht funktioniert. Ich selbst nutze meinen Mac für Elster.


Michael63

16.02.2017

Ich bin vom Finanzamt angeschrieben worden, ich solle doch auf ESTER umstellen. Es ist mir Alles allerdings noch etwas undurchsichtig.


Strelizie24

16.02.2017

Ich habe mit Elster einmal die Steuererklärung gemacht. Da ich aber die Erklärung in mehreren Teilabschnitten erledigt ist das sehr unübersichtlich und zeitaufwendig. Daher bin ich wieder auf Papier zurück gegangen. Außerdem habe ich inzwischen einen Mac und da funktioniert Elster überhaupt nicht!


D. Knauss

16.02.2017

Das Problem bei Elster ist die Bindung an Windows. Als Mac-Nutzer ist Elster uninteressant.


Manfred Pussehl

16.02.2017

Alles Gute ist nicht beisammen...
Den größten Vorteil genieße ich, indem ich die EST-Erklärung des Vorjahres importiere in die des aktuellen Jahres. Dann brauche ich lediglich die Summen ändern.
Habe mich jedoch auch schon mächtig geärgert: Seit 20 Jahren lege ich dem Finanzamt den Beleg für den Mitgliedsbeitrag der Gewerkschaft vor. Den wollen sie bei ElsterOnline noch immer bekommen. Wenn man auch nur ein einziges Dokument per Papier nachreichen soll, ist der persönliche Vorteil dahin.
Nun musste ich auch noch eine Verlängerung für ElsterOnline beantragen. Da bläht sich die Bürokratie weiter auf und vergrault die Bürger. Das Finanzamt profitiert von den Elstern am meisten.


Nein zum Elster-Zwang

16.02.2017

Ich habe eine Beteiligung an einer Photovoltaikanlage, gelte deshalb als Gewerbetreibender und muss deshalb einige Anlagen wie z.B. EÜR elektronisch ans Finanzamt schicken. Auf Papierform ging das alles in 10 Minuten, mit Elster dauert es mehrere Stunden. Wohlgemerkt, auch noch beim 3. Mal mit Elster. Grund ist u.a., dass ich auf dem Mac zwar Windows habe, aber außer für Elster nie benutze. Das heißt, erst mal ewig Windows aktualisieren. Elster selber ist auch umständlich und verworren. Und obwohl der allergrößte Teil meiner Einnahmen aus unselbständiger Arbeit kommt, muss ich ab jetzt sämtliche Formulare mit Elster machen. Mir graut schon davor. Warum bietet man Elster nicht auf FREIWILLIGER Basis an? Warum zwingt man die Menschen dazu? Hier geht es doch nur darum, den Finanzbeamten Arbeit abzunehmen und dafür die Bürger - gratis - arbeiten zu lassen. Sinnvoller wäre zum Kostensparen z.B. eine Excel-Grundlagensschulung für einige Finanzbeamte: mir ist das aufgefallen, weil ich ein Dokument vom Finanzamt bekam mit den Abschreibungsbeträgen für meine Photovoltaikanlage - 19mal korrekt, 1 mal 300 Euro zu wenig. Offensichtlich immer von Hand eingetippt und einmal auf dem Nummernblock die 1 statt der 4 erwischt. Strg-c wäre schneller und richtig...


Hans-Otto Köser

16.02.2017

Ich nutze seit Jahren ELSTER, um meine Steuererklärung zu übermitteln. Bin ganz begeistert und die Bearbeitung beim FA geht auch noch schneller.
Gute Sache. Müsste nur noch etewas einfacher in der Anwendung werden.


O. Jarosch

15.02.2017

Sehr empfehlenswert. Am besten mit einem elektronischen Steuerprogramm welches die Daten dann nach ELSTER überträgt und auch dieDaten des Bescheids elektronisch wieder einliest und eine Auswertung ermöglicht.


Druidio

15.02.2017

Der Begleittext von ING-DiBa zur elektr.Steuererklärung ist informativ. Ich finde, direkt mit ELSTER zu kommunizieren hat anfangs seine Tücken. Die folgenden Male macht's Spass u. man lernt dazu.


Detlef Hommel

15.02.2017

Ich arbeite auf einem Apple-System und bin letztes Jahr zum 2. Mal (also 2014 + 2015) gescheitert, weil Elster nicht kompatibel zu Apple ist. Ich war gezwungen (auch nach Rücksprache mit dem IT-Bereich des Finanzamtes), Papierversionen abzugeben. An Ausgereiftheit und Bedienfreundlichkeit muss bei Elster noch viel passieren - man muss es von jeder Plattform aus fließend bedienen können. Also: Schuss in den Ofen ....


Michaela

15.02.2017

Ich verwende auch lieber Smartsteuer-Online. Elster-Online war mir zu unübersichtlich und kompliziert. Das Interview von Smartsteuer führt "Dummis" irgendwie besser dadurch. Aber auch da kapiere ich nicht immer alles und ich brauche meinen Tag Zeit dafür. Aber bis jetzt hatte das FA nichts zu meckern, daher mache ich es weiter damit. Klar kostet ein wenig , aber was solls. Ich fühle mich damit sichererer :)


Beckers, Joachim

15.02.2017

Leider ist die Handhabung der Software Elster sehr bürokratisch und nicht so praktisch wie von Ihnen aufgeführt.


Willi B.

15.02.2017

Bin 1996 in Rente gegangen und brauche nur 50% meines Einkommens zu versteuern. Das Finanzamt hat mich freigestellt.


Peter P.

15.02.2017

Super einfach. Klare Hinweise. Simpel einzugeben und nix vergessen Benutze ein Steuerprogamm. Aus dem Internet .


Alex.B

15.02.2017

Ich habe bereits im Jahr 2016 versucht per Elster meine Steuererklärung zu machen. Die Registrierung hat leider nicht funktioniert, beim Finanzamt gabs keiner der mir eideutig helfen konnte. Die Hilfe kamm von der Postbank, die hatten SD-Rom für Kleingeld in der Bankfilialen zu verkaufen. Und das hat funktioniert.
Wie Ich dieses Jahr das erledige ist noch eine Frage. Das Finanzamt nimmt die Erklärung in Papierform nicht mehr an.


Berti

15.02.2017

Ich versteh die Aufregung verschiedener Steuerzahler nicht ganz. Warum wohl führt das FA "Elster" überhaupt ein? Doch nicht um dem Steuerzahler entgegen zu kommen, sondern um den Sesselfu... die Arbeit zu erleichtern.
Und, wer kann mir auch nur ETWAS sagen, was von Beamten erdacht ist, was wirklich "einfach" zu handhaben ist. Elster ist doch so kompliziert, daß es von Mitarbeitern des FA privat gemieden wird. Ich weiß von was ich schreibe ! Die staatliche Schnüffelei lassen wir mal außen vor. Ergo, auch für mich : Elster nein danke.


Ed von Tac

15.02.2017

Ich habe letztes Jahr meine Steuererklärung über das Portal "smartsteuer.de" abgewickelt.
Hat 15 Euronen gekostet und ging super einfach. Schritt für Schritt bekommt man anhand von Bildern erklärt was eizutippen ist.


Walter Munyak

15.02.2017

ELSTER ist immer noch für einen Laien zu schwer zu verstehen.Da brauchst due Hintergrundinformationen aus dem Steuerrecht.
Einmal gemacht und eine Steuernachzahlung an das Finanzamt war die Folge. Jetzt lass ich machen und das klappt prima


Michael Z

15.02.2017

@wandinger Kaj: Sich mit Windows XP zum internet verbinden und dabei noch finanzielle Details eingeben ist grob Fahrlässig.


Karl-Heinz Wagner

15.02.2017

Die Tipps für die elektronische Steuererklärung sind sehr hilfsreich.
Weiter so


Angelika Schmitz-Susseck

15.02.2017

Vielen Dank auch für den Zuspruch in Bezug auf die Geduld. Ich glaube, das wird mir die erste Steuererklärung mit Elster sehr erleichtern. Da ich ein kleines Gewerbe habe, bin ich nämlich ab sofort zur Abgabe einer elektronischen Steuererklärung verpflichtet Beim Finanzamt habe ich wegen der Belege schon angerufen. Die Steuerbescheinigungen der Bank und Spendenquittungen müssen ebenso wie Handwerkerrechnungen nach wie vor persönlich abgegeben oder mit der Post ans Finanzamt geschickt werde.
Herzliche Grüße aus Taunusstein
Angelika Schmitz-Susseck


wandinger Kaj..

15.02.2017

Habe es versucht und wollte mich dafür anmelden - wurde aber nicht gespeichert und womöglich liegt es an meinem PC u. noch XP


Berta P.

15.02.2017

Die Papier-Formulare auszufüllen war in Vergangenheit (auch vom Formularserver /pdfs) voll umständlich.
Ich übernehme die Daten vom Vorjahr, aktualisiere sie und auf 1 Tag ist meine Steuererklärung fertig und weg.
Außerdem weis ich dann genau, was rauskommt dank der Steuerberechnung. Warum soll ich dann zusätzlich Geld für Software ausgeben, wenn Vater Staat was kostenloses anbietet?
Man muss sich halt nur kurz registrieren um seine Identität sicherzustellen, aber das war es mir einmalig wert.
Ich hab früher ElsterFormular benutzt und nun das Online-Portal um die Papierausdrucke und das Abheften zu sparen.
Bequemer geht es nicht mehr....
*Daumen hoch*


Benon John

15.02.2017

Ich bin schon lange bei ING-DIBA. Bis jetzt bin ich sehr zufrieden von
diese Bank.


S aus HL

14.02.2017

Also ich nutze die offiziellen Steuerformulare unter https://www.formulare-bfinv.de/ dort kann man wunderbar die Daten als XML speichern und ein Jahr später wieder laden. Die Erklärung kann dann zusätzlich als PDF im druckbaren Format erzeugt werden und die geht unterschrieben an das FA mit den Belegen. So lange man Papier an das FA schicken muss sehe ich keinen großen Unterschied die Erklärung mit abzugeben statt online zu senden.


Dieter M.

13.02.2017

Ich benutze schon seit 10 Jahren das Programm von Bild-Steuer für 14,99 € jährlich und bin total zufrieden ,in all den Jahren war nur einmal eine Differenz bei der Steuererstattung durch das Finanzamt.


Puch

12.02.2017

Die erste Anmeldung an Elster war sehr, sehr zeitintensiv und m. E. zu kompliziert; aber diese Hürde hatte ich geschafft. Im zweiten Jahr funktionierte garnichts mehr! Ich habe alles mögliche versucht und vom Finanzamt könnte mir auch keiner helfen und so erstellte meine ESTK nach alter Tradition!
Warum so kompliziert, beim ebanking gehts doch auch kundenfreundlicher und unkompliziert?!


G. P.

09.02.2017

Zum Punkt Belegeinreichung
Ich empfehle grundsätzlich neben den gesetzlichen Belegen auch die weiteren Belege und auch Aufstellungen einzureichen. Insbesondere wenn es sich um Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung handelt oder bei Werbungskosten bei Einkünften aus nichtselbständiger Tätigkeit.
Es ist kein Geheimnis, dass die Finanzverwaltung ein Risikomanagement einsetzt und die EDV im Hintergrund Prüfungen durchführt und entsprechende Bearbeitungshinweise für den Bearbeiter ausspuckt. So kann es passieren, dass über mehrere Jahre Aufwendungen berücksichtigt werden und man sich dann wundert warum auf einmal genau dieser Punkt geprüft wird.
Sind die Belege der Erklärung beigefügt kann die Erklärung ohne weitere Nachfragen bearbeitet werden. Ansonsten gibt es Verzögerungen.
Und auch Aufstellungen sind sinnvoll. Sie bieten dem Bearbeiter einen Überblick gerade wenn es sich um mehrere Belege handelt und ersparen ihm das Nachrechnen was ebenfalls zu einer zügigeren Bearbeitung führt.


notting

06.02.2017

@Helga bzw. C.-H.: Ich hatte es auch schon erlebt, dass ElsterFormular manchmal komisch ist, aber:
- oftmals gibt's schon das entspr. Update, man muss es nur noch installieren. Z. T. muss man eben mehrmals im Jahr updaten, vor allem wenn man die erste Version des jew. Jahres hat.
- teilw. sind es aber auch Dinge, die sich einem nicht sofort erschließen, aber ein Finanzbeamter fundiert erklären kann bzw. auch sagen kann was man tun soll, also definitiv kein Bug.

notting


notting

06.02.2017

- Steuererklärungssoftware kann unterschiedl. gut/schlecht sein -> div. _aktuelle_ Vergleichstests lesen!
- Der große Konz ist etwas billiger, man muss aber halt mehr lesen und denken.
- Ich vermisse eine zumindest grobe Nennung der div. Probleme, die durch die elektr. Steuererklärung lauern. Daher möchte ich auf die aktuelle c't hinweisen, die man im Moment vielerorts kaufen kann oder den Artikel (wohl spätestens in ein paar Wochen) auf deren Webseite kaufen kann (Heise-Verlag, Ausgabe 4/17, S. 142ff.).

notting


Helga

05.02.2017

Mir ging es wie C.-H. Ich habe Stunden für die Steuererklärung gebraucht weil ich es so kompliziert fand aber irgendwie wurden meine Angaben nicht gespeichert! Ich habe nun eine Sondergenehmigung, die Steuererklärung wieder auf Papier einzureichen.


FlohLaus

05.02.2017

Ich kann jedem nur empfehlen, ELSTER einzusetzen. Nutze es für Einkommenssteuer- und Umsatzsteuer-Erklärung. Die 1. Erklärung erfordert etwas Zeit, in den Folgejahren werden die Daten einfach übernommen und aktualisiert. Auf Kaufprogramme kann ich gut verzichten.


Rainer

04.02.2017

Ich verwende Elster auf Druck des Finanzamtes schon seit 1 Jahr.
Mein Steuerprogramm von Wiso erlaubt mir neben der Abgabe der Steuererklärungen auch die Übernahme des Vorjahresdaten und der von den Rentenversicherungen u Krankenkassen an das FA gemeldeten Daten. Große Erleichterung. Datenübernahme erfolgt im Programm,
man muß nicht mehr direkt über Elster gehen, sehr schön!


Markus B.

03.02.2017

Einige Ergänzungen bzw. Erläuterungen:
Zu:
Beim kostenpflichtigen Spezial-Paket für 44,99 Euro ist ein USB-Stick dabei. Sicherheitsvorteil: Sämtliche Daten werden nicht online, sondern auf dem Stick gespeichert.

Anmerkung:
Bezieht sich nur auf die Registrierungsdaten und nicht auf die Steuerdaten.

Zu:
Mit der Alternative zu ElsterOnline, ElsterFormular, lassen sich alle Inhalte der Steuererklärung virtuell im Programm erfassen, jedoch müssen Sie für den Versand alle Dokumente ausdrucken, unterschreiben und anschließend postalisch an das Finanzamt versenden.

Anmerkung:
Dies ist nur der Fall, wenn man sich nicht über das ElsterOnline-Portal registriert hat und somit ohne Registrierung - somit komprimiert - die Erklärung abgeben möchte. Hat man sich registriert, kann man über ElsterFormular seine Erklärung auch elektronisch abgeben.

Zu:Außerdem müssen Sie bei Nutzung des ElsterOnline-Portals lediglich die gesetzlich vorgeschriebenen Belege einreichen.

Anmerkung:
Ab 01.01.2018, also der Erklärung 2017 gilt die Belegvorhaltepflicht. D.h. es sind keine Belege mehr einzureichen. Einige Bundesländer greifen dieser Regelung vor und verzichten bereits ab der Erklärung 2016 auf die Belege (bspw. Hessen). Sollte das Finanzamt Belege benötigen, bspw. weil bestimmte Prüfgrenzen überschritten sind, werden diese vom Finanzamt angefordert.


Ronnie

03.02.2017

Na ja, eine Formulierung ist nicht ganz zutreffend :
auch bei ElsterFormular oder bei einem Fremdhersteller kann ich als Option die Zertifikatsdatei für eine papierlose Steuererklärung alternativ zur Papierübersendung der komprimierten Steuererklärung verwenden.
Nur : Wenn ich mich schon bei ElsterOnline angemeldet habe, kann ich eigentlich dort auch gleich meine Daten eingeben.
Und ElsterFormular soll ohnehin mittelfristig zugunsten des ElsterOnline-Portals verschwinden. Da wäre es ratsam, schon jetzt auf die Zukunft zusetzen.
Für die meisten Benutzer mit einer Jahressteuererklärung reicht auch das Basis-Zertifikat aus.
;-)


Rainer

03.02.2017

In meinem Bekanntenkreis habe ich schon von dem ein oder anderen gehört, dass die Steuererklärung digital gemacht wird. Ich habe mich bisher noch nicht damit beschäftigt und gehörte generell eher zu den Spätzündern, was solche Neuheiten angeht. So habe ich auch beispielsweise das Online-Banking erst sehr spät genutzt. Mittlerweile möchte ich die Vorteile nicht mehr missen. Eine digitale Steuererklärung erschien mir als etwas sehr neuartiges mit dem ich mich nicht beschäftigen möchte. So kompliziert scheint es doch nicht zu sein und auch sehe ich wieder viele Vorteile. Vielen Dank für den Einblick zum Elster-Programm, ich werde es mal ausprobieren.


Eiki

02.02.2017

Bitte alle nochmal verstehen: es gibt 1. ElsterOnline, dort gibt es die Digital Unterschrift in drei Arten (Datei, Stick, Karte) und dann gibt es 2. Elsterformualr, wo man seine Einkommensteuererklärung eintragen und versenden kann. Das Versenden erfolgt entweder mit 2.a) elektronisch Übermitteln, Ausdrucken für die Unterschrift und zum Finanzamt senden ODER 2.b) nicht ausdrucken, da mittels digitaler Unterschrift (siehe 1.) die Daten zum Finananzamt geschickt werden. Gewisse Belege müssen in alle Fällen zum Finanzamt geschickt werden. Vorteil des digitale Versandes, die Bearbeitung erfolgt schneller.


Andreas

02.02.2017

Danke für die Info.
So füllt man das Bankkonto auch wieder schneller auf...


Peter

02.02.2017

für mich ist Elster eine große Hilfe. Es erklärt was wo hingehört und Fehler werden gleich festgestellt und Korrekturhinweise gegeben. Mit jedem zusätzlichen Betrag, den man eingibt, sieht man den Einfluss auf das Ergebnis. Meistens ist der Steuerbescheid exakt gleich mit meiner vorläufigen Berechnung. Steuertipps hole ich mir woanders.


Hermann Richter

02.02.2017

Es gibt so viel gute Steuersoftware, die für ein paar Euro nicht nur die Eingabe der Daten erleichtert, sondern auch noch Steuertipps gibt, mit denen man richtig Geld sparen kann. Wieso sollte ich auf das kostenlose staatliche Lockangebot reinfallen? Der Name "Elster" verrät doch schon alles!


Torsten

01.02.2017

Ich dachte immer Elster sei so ein Mega-Programm wo keiner mit klarkommt. Aber ElsterOnline klingt ja echt recht nice. Werd ich mal antesten ;)
Grüße ans DiBa-Team


C.-H.

01.02.2017

"Wenn Sie ElsterOnline nutzen möchten, dann sollten Sie bei der ersten Anwendung einfach ein wenig Geduld mitbringen." Dieser Satz ist ganz wichtig!! Ich war verzweifelt und bin glücklich wieder zum Papierverfahren zurückgekehrt.


Olaf

01.02.2017

Ich versende auch jährlich mit ElsterFormular, allerdings mit der Hilfe der Post. Dass der Online-Versand nur ein Zertifikat erfordert, habe ich nicht gewusst. Danke für diese Informationen!


Nikolaus

01.02.2017

Die ganze "Elsterei" ist dadurch obsolet, da das FA immer die Spendenquittungen ( möglichst im Original ) haben möchte, sowie die Handwerkerrechnungen für die Absetzung der 20% der Lohnkosten. Da kann man dann sowieso den Rest auch in Papierform machen so, wie man es schon immer gemacht hat.


Philipp

01.02.2017

Hallo,
es ist mit der Software ElsterFormular (und der Zertifikatsdatei) übrigens auch möglich, seine Steuererklärung digital zu unterschreiben und papierlos einzureichen. Das mache ich so nämlich schon seit ein paar Jahren.
Der Artikel erweckt den Anschein, dass bei Nutzung der Software dies nicht möglich sei und immer gedruckt werden müsse. Dies ist nicht der Fall.
Dennoch ein netter Artikel :)