Musikalischer Kurzurlaub

Welche Kosten Sie bei einem Festivalbesuch einkalkulieren müssen | 09.05.2018

Alt= Bargeld

© MilosStankovic - istock.com

Festivals: Für immer mehr Menschen in Deutschland eine willkommene Ablenkung vom Alltag. Bei über 500 jedes Jahr stattfindenden Festivals allein in Deutschland, ist die Auswahl groß und sicher für jeden etwas dabei. Dass mit diesen Festivalbesuchen aber auch hohe Kosten einhergehen, unterschätzen viele Musikliebhaber.

Festivalbesuch – kurz und …

…knackig – zumindest, was den Preis betrifft. Zwischen Mai und September ist nicht nur Urlaubs-, sondern auch Festivalsaison. Den Ticketpreisen sind da nach oben kaum Grenzen gesetzt. Ein VIP-Ticket für Rock am Ring kann man sich für schlappe 999 Euro gönnen. Die Standardpreise liegen je nach Größe und Beliebtheit des Festivals meist zwischen 75 und 300 Euro – je nachdem, wohin einen der Musikgeschmack treibt, ist man also auch als „Normalbesucher“ schon ein kleines Vermögen los.
 
Wenn die Festivalveranstalter im Herbst die ersten namhaften Bands ankündigen und die frühen Vorverkaufsphasen mit noch vergleichsweise günstigen Preisen locken, vergisst man als Erstbesucher leicht: die Kosten für eine Camping-Ausrüstung übersteigen häufig sogar die Ticketpreise. Zelt, Gaskocher, Isomatte und Schlafsack – das sind nur die offensichtlichen Dinge, die man für einen gelungenen Besuch benötigt. Von A wie Abspannleine bis Z wie Zeltreparaturset gibt es unzählige hilfreiche Utensilien rund um den Kurzurlaub unter freiem Himmel. Um unerwartet hohen Kosten zu entkommen, lautet die Devise: so viel wie möglich bei Freunden und Bekannten ausleihen.
 
Wer ein bisschen Geld sparen möchte, verzichtet bei der Verpflegung am besten so gut es geht darauf, auf dem Festivalgelände zu essen und zu trinken. Die Bierpreise schlagen meistens mit circa 5 Euro pro Plastikbecher zu Buche. Wer also ein bisschen auf die Finanzen achten möchte, sollte sich vor dem Festivalbesuch mit Dosenbier, Ravioli und allerlei Fertiggerichten eindecken.

Ein weiterer Posten, an den man oft erst mit näher rückendem Festivaltermin denkt , ist die Anfahrt. Am einfachsten ist diese mit dem Auto, denn das ganze Equipment muss auch transportiert werden; mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gestaltet sich das eher schwierig. Hier sollte also unbedingt an Sprit- und womöglich auch Parkplatzkosten gedacht werden. Je nach Streckenlänge kann dies auch durchaus in den dreistelligen Euro-Bereich gehen.

So können Sie sparen

Bei den Preisen für die Tickets gibt es wenig Einsparpotenzial. Wer früher kauft, bekommt die Karten häufig günstiger als Kurzentschlossene. Aber Achtung: Sie sollten die Tickets auf keinen Fall spottbillig über irgendwelche Drittanbieter kaufen – Schwarzmarkt-Tickets könnten gefälscht sein.
 
Um so viele Kosten wie möglich einzusparen, sollte man vor dem Festival genau planen und dementsprechend einkaufen. Wer nämlich genug Verpflegung dabei hat, muss sich keine teuren Mahlzeiten auf dem Festivalgelände holen.
 
Bei der Ausrüstung kann man dann einsparen, wenn man sich nicht bereits Vorhandenes bei Freunden, Verwandten oder Bekannten ausleiht. Vor allem für Menschen, die nicht jährlich oder gar mehrmals im Jahr auf ein Festival gehen, lohnt sich die Anschaffung von teurem Camping-Equipment nicht.
 
Für die Anfahrt gilt: Teilen lohnt sich! Man sollte, so gut es geht, Mitfahrgelegenheiten bilden, um die Spritkosten pro Person gering zu halten. Dass man sich dann auch beim Fahren abwechseln kann, ist nur einer von vielen Vorteilen von Fahrgemeinschaften.
 
Apropos Sparen: Weil das Duschen auf den Campingplätzen meistens extra kostet, sparen diejenigen, die sich für ein paar Tage mit Trockenshampoo und Katzenwäsche zufriedengeben können. Wer das nicht möchte, sollte sich nach einer Flatrate für die Duschnutzung erkundigen. Die kann nicht nur Geld sparen – sondern vor allem auch den Extraweg zurück zum Zelt in Handtuch und Badeschlappen, wenn man nach 15 Minuten in der Warteschlange endlich an der Reihe ist und feststellt, dass man das Portemonnaie vergessen hat.

Nochmal in aller Kürze

  • Camping-Equipment ausleihen spart bare Münze
  • Genügend Getränke und Essen mitnehmen, um möglichst wenig auf dem Gelände kaufen zu müssen
  • Fahrgemeinschaften bilden und bei den Spritkosten sparen
  • Vorher gut planen und später entspannt den musikalischen Urlaub genießen

Autor: Roxane Gläser


Ihre Meinung

Kommentare (8)


Kommentare

Ich

23.05.2018

Traurig, wofür die Kommentarspalten hier herhalten müssen. Liebe ING DiBa: Ich hatte noch nie Probleme, einen Geldautomaten zu finden, selbst in den USA war es nur meine Karte, die einwandfrei überall funktionierte. Und hier im Frankfurter Raum kriege ich immer und überall Geld. Da kann ich ja eher mal DANKE sagen! Viele vergessen, dass das Bankwesen ein Dienstleistungsgeschäft ist, wofür die Leute BEI EUCH auch noch immer nicht zahlen müssen. Wenn ihr Gebühren einführt, zahl ich die gern!


ST.K.P

19.05.2018

Danke für die Info.
Dann muss ich leider die Bank wechseln denn im ganzen Rhein-Main Gebiet gibt es keine Bankautomaten die Karten von der ING-Diba akzeptieren selbst Rewe zahlt nicht mehr aus wenn man die Karte von ING-Diba vorlegt. Und eure sind echte Krücken absolut unbrauchbar!!!! Nein ich bin nicht pleite und die Karte ist auch nicht defekt, sonst hätte ich bei Aral auch nicht Tanken können. Die Hände sind euch nicht gebunden es ist nur euer unwillen hier zu agieren.


ING-DiBa

15.05.2018

Hallo ST.K.P, so sollte es natürlich nicht sein. An allen Automaten mit VISA-Zeichen sollten Sie täglich mindestens 200€ Bargeld abheben können. So ist die Vereinbarung mit VISA Europe. Leider zahlen einige Institute diesen Betrag nicht oder nur teilweise aus. Damit ignorieren sie klar diese Vereinbarung. Das ist sehr ärgerlich, aber leider sind uns da die Hände gebunden.
Einen unserer mehr als 1.200 Geldautomaten finden Sie am einfachsten über die Suche: www.ing-diba.de/service-gas Und sollten Sie feststellen, dass einer mal defekt ist, schicken Sie uns gern eine E-Mail an info@ing-diba.de Die Kollegen kümmern sich dann umgehend darum. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


ST.K.P

14.05.2018

Bei der Sparkasse Langen Seligenstadt kann man nicht mehr mit der Visa Geld abheben.
Auch bei der Deutschen und bei manchen Volksbanken hat man so seine Probleme.
Das ist aber nur bei der ING Visa Karte so ,Hypovereinsbank damit hat man keine Probleme. Geld abheben bei Rewe mit der EC-Karte von ING ist auch nicht so einfach . Geld Automaten habt ihr ja leider nicht, das meiste sind ja nur Attrappen und es dauert zu lange weil die Automaten zu alt sind.


Musch

13.05.2018

Festival und sparen geht gar nicht. Festival ist Lebensgefühl, da gehört einfach überteuertes Essen vom Strand mit dazu... und wer will schon Bands verpassen nur weil der kleine Hunger kommt und man von Gelände runter muss, bis zum Zeit läuft, Düsenfutter warm macht und dazu 30 Grad warmes Bier trinken.... Klar, sparen klappt beim Ticket Kauf. Die Campingausrüstung kauft man auch nur einmal und hat sie dann viele Jahre. Da spart jeder der auf Qualität setzt und vernünftiges Equipment kauft.


ING-DiBa

11.05.2018

Hallo Rak, Strafzinsen gibt es nicht - und sind auch nicht geplant. Wir haben zum 01.07.2018 Anpassungen in unserem Preis-/Leistungsverzeichnis vorgenommen - alles dazu finden Sie, je nach Produktart, in diesem link: www.ing-diba.de/kundenservice/konditionen/leistungsverzeichnis/ Viele Grüße, Ihr Social Media Team


M.Ditsche

10.05.2018

Mi Verlaub: Das Wort "Ticket" kommt in meiner Sprache nicht vor. Will ich irgendwo rein, kaufe ich Eintrittskarten, Kinokarten, Opernkarten, Konzertkarten oder einfach Karten. Tuts doch auch, oder?


Rak

09.05.2018

Stimmt es das die ING bald Strafzinsen einführt.
Und das die Konten bald Geld kosten.
Wie teuer wird es denn?