Gehaltsreport 2017

Wer wo was verdient | 08.02.2017

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© ING-DiBa

Berufliche Neuorientierung mit finanziellem Aufschwung gefällig? Dann könnte Ihnen ein Blick auf den Gehaltsreport 2017 weiterhelfen. Er zeigt, wie viel die Deutschen verdienen.

Branche, Bildung, Betriebsgröße, Bundesland – diese vier Faktoren beeinflussen Ihr Gehalt. Während das aktuelle Brutto-Durchschnittsgehalt einer Fach- und Führungskraft in Sachsen-Anhalt bei 41.800 Euro liegt, sind es in Hessen knapp 62.000 Euro. Bayern landet auf Platz zwei (61.200 Euro), dicht gefolgt von Baden-Württemberg (61.100 Euro). Bundesweit liegt der mittlere Wert bei knapp 57.200 Euro. Das zeigt der Gehaltsreport 2017 des Jobportals StepStone.

Dafür wurden im Herbst 2016 rund 60.000 Fach- und Führungskräfte nach ihrem Bruttogehalt inklusive variabler Bezüge befragt. Ein Jahr zuvor wies der Report einen bundesweiten Durchschnittsverdienst von 52.000 Euro aus. Allerdings sei ein direkter Vergleich aufgrund eines neuen Datenerhebungsverfahrens nicht möglich, teilte StepStone mit.

Chemiebranche ist lukrativ

Beim Blick auf die einzelnen Branchen ist die Verteilung ebenfalls eindeutig. Die höchsten Gehälter werden in der Chemie- (68.200 Euro) und der Pharmaindustrie (67.700 Euro) gezahlt. Platz drei belegt die Luft- und Raumfahrt (67 600 Euro). Auf den hinteren Plätzen finden sich das Handwerk (37.600 Euro), Hotel und Gastronomie (39.100 Euro) sowie Bildung & Training (40.400 Euro).

Knapp 4.800 Euro brutto im Monat…

Ärzte sind die Top-Verdiener

Wer mit einem Medizin-Studium liebäugelt, trifft finanziell gesehen eine gute Wahl. Denn Ärzte sind weiterhin die Top-Verdiener in Deutschland. Ihr Durchschnittsgehalt liegt bei rund 82.700 Euro; in der Chirurgie sind es sogar mehr als 100.000 Euro. Auch Ingenieure (65.200 Euro) und Juristen (62.400 Euro) werden überdurchschnittlich entlohnt – ebenso IT-Fachkräfte (62.390 Euro). Zum Vergleich: Im Bereich Vertrieb liegt der mittlere Verdienst bei knapp 58.000 Euro, im Bereich Marketing sind es 52.200 Euro und im Bereich Pflege & Therapie 35.200 Euro.

Großer Betrieb, großer Verdienst

Ausschlaggebend für das Gehalt kann auch die Betriebsgröße sein. So zeigt der Report, dass Fachkräfte in Pflege & Therapie in großen Einrichtungen fast 20 Prozent mehr erhalten als im Durchschnitt dieser Berufsgruppe. Im Bereich Einkauf & Logistik liegt das Gehaltsplus zwischen großen und kleinen Betrieben (bis zu 500 Mitarbeiter) bei 40 Prozent.

Studieren lohnt sich

Ein (im Idealfall mit einer Promotion) abgeschlossenes Studium zahlt sich im Berufsleben deutlich aus: Während Fach- und Führungskräfte mit Hochschulreife bzw. Abitur im Durchschnitt unter 52.000 Euro verdienen, kommen Promovierte auf mehr als 79.000 Euro. Insgesamt bekommen Akademiker dem Report zufolge 37 Prozent mehr. Allerdings entscheidet auch die Fachrichtung: Studierte Designer (46.000 Euro) oder Erziehungswissenschaftler (45.100 Euro) kommen später eher auf unterdurchschnittliche Gehälter, während etwa Wirtschaftswissenschaftler (70.300 Euro) oder studierte Mediziner (79.500 Euro) mehr Geld aufs Konto bekommen.

Mehr Informationen finden Sie im StepStone Gehaltsreport 2017.

Autor: ING-DiBa

Artikel aktualisiert am: 08.02.2017



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Kommentare (165)


Kommentare

Susi Miller

22.02.2017

Ich arbeite seit 3 Jahren outgesourced für eine Bank. Für die Hälfte der Bankangestellten und leiste die selbe Arbeit.... bei einem Netto von 1.100,00 Euro geht leider nicht einmal ein kleiner Urlaub ..... dibadibadu....


joachim lieb

22.02.2017

im Internet habe ich gelesen, das der durchschnittliche Bruttolohn in thüringenyn6fn
2400euro beträgt. da passt die angabe mit 42000euro nicht zusammen........


Johannes Bock

22.02.2017

wofür so eine Auflistung, wenn "nur" 10 % unserer Bevölkerung diese verdient..?

Ich bin Frührentner und habe 905 € Brutto-Rente. Meine Ehefrau arbeitet 40 zig Jahre beim Bund, Sie verdient 1.900 € Netto im Monat.

Welche SUPER reichen Lotto-Gewinner haben Sie dort mit eingerechnet..?


Jürgen

21.02.2017

Warum immer Führungskräfte, warum nicht mal die kleinen malocher. Die mit 1500-2000 brutto klar kommen müssen . 1100-1500 netto mit 4 Personen mit Miete und alles was die Kinder brauchen das ist hart .Wenn ich dann lese mit 3100 netto ist schon wenig dann frage ich mich immer was müssen die Leute einen abgehobenen Lebensstil haben .


Roland

21.02.2017

Seit über 30 Jahren arbeite ich als Fachkraft in BW und habe sowohl im Konzern, Mittelstand und in kleineren Betrieben gearbeitet. Das Gefälle ist für meinen Geschmack viel zu extrem. In den kleinen Betrieben muss man nicht selten die "Hose wackeln lassen", wohingegen im Konzern so mancher eine ruhige Kugel schieben darf ... unfair aber wahr!


Manuel

20.02.2017

Ich Wohne in Ingolstadt und arbeite in der Automobilindustrie, mit 27 Jahren 5400 und bin lange noch kein "Topverdiener" in meiner Umgebung... man darf halt nicht vergessen wo viel verdient wird, wird viel bezahlt. 65 qm rund 1000€ Euro dann ist das Netto von 3100 nicht mehr soviel!


Stefan

20.02.2017

Ich bin "Erster Offizier" (Co-Pilot) bei einer deutschen Ferienfluggesellschaft, 31J, seit 6 Jahren im Beruf, etwa 78.000€ Brutto, davon 16.3% steuerfreie Schichtzulagen. Der mtl. Kredit für die Ausbildung (ca. 60.000€ zzgl. Zinsen) verringert das Nettoeinkommen um 650€ monatlich.


Andreas

20.02.2017

Ich weiss nicht wo die Zahlen herkommen.Bin 21 Jahre im Öffentlichen Dienst und bekomme als Vorarbeiter/ Schichtmeister 3300 Brutto/ ca 42000 pro Jahri m Schichtdienst auch an Sonn und Feuertagen . Bin aber so einigermassen zufrieden.Ich kenne aber viele die in diversen Tochterunternehmen arbeiten und vielleicht auf 25000 bis 30000 Brutto Jahresgehalt kommen.


Biggs

20.02.2017

betr.:Statistik,papier ist geduldig wäre toll auch nur annähernd zu verdienen was als mittelwert aufgeführt,arbeite seit 25Jahren mit Facharbeiterabschluss in grossem deutschen handelskonzern mit Verantwortung über Bestellung ,Reklamationen,Dokumentation und verdiene für30Stunden pro Woche(inklusive unbezahlte!!Überstunden 1030,00 Bruttoim Monat


Werner Sch.

20.02.2017

Ich habe 54 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt war nie Arbeitslos habe einen sehr guten Handwerker - Lohn bekommen und Arbeite mit 72 Jahren noch immer Halbtags = 120 Std im Monat. Früher waren es 250 Std im Monat 40 Jahre lang. meine 3 Einkommen zus. 39.000 EUR
und es macht noch immer spass


Michi

20.02.2017

Wenn ich die Statistik lese, fällt mir nur der Satz ein, den mein Lehrmeister immer sagte. "Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast".


Leibeigener

19.02.2017

Wenn ich solche Statistiken sehe, platzt mir der Kragen, wen habt ihr denn in Thüringen befragt, mit den 42000 €...??????... Rechtsanwälte, Ärzte??????.... Befragt mal die kleinen Angestellten in den Mittelständischen Und kleinen Unternehmen, da kommt 100prozentig was anderes raus...


nachdencker

18.02.2017

Gehaltsreport: Wo sind die Leute beschäftigt, die 60Tsd und mehr verdienen? Steht dem erhaltenen Gehalt auch eine entsprechende Leistung gegenüber!
Zu den Ärzten: Das Studium zahlt der Steuerzahler, dann reift die Gier heran der junge Arzt geht ins Ausland von Regressforderungen keine Spur usw. Die Ärzte die hier bleiben werden sehr üppig aus dem Fond bedient die die Versicherten stets aufzufüllen haben. Wann kommt es zu einem Aufstand??


Christina

17.02.2017

Wenn ich lese, dass das Durchschnittsgehalt in MV für den Bildungsbereich bei über 40.000 Euro Brutto liegt, frage ich mich wer dort befragt worden sein soll. Diese Statistik ist mehr als verzerrt. Auch alle anderen Zahlen kommen mir leider deutlich überspitzt vor. Wenn Sie sich tatsächliche Gehälterstatistiken von renommierten Unternehmen und Ämtern ansehen, sieht die Zahl schon anders aus.
Vielleicht sollten tatsächlich einmal die Gehälter "normaler" Fachkräfte in diversen Bereichen erhoben werden und auch eine entsprechende Prozentzahl berechnet werden, so dass diese Vergleiche einen repräsentativen Charakter bekommen.


Franzi

17.02.2017

Statistik - ist eben nur Statistik.
Hier ist sicher nur von Führungskräften in großen, international tätigen Unternehmen aus Städten die Rede.
Auf dem Land (RP) sieht das schon ganz anders aus.
Auch besteht die Arbeitswelt nicht nur aus Fach- und Führungskräften.
Es gibt auch noch die "normale" Arbeitskräfte. Die Mehrzahl der arbeitenden Bevölkerung, die diese Statistik lesen, können von solchen Gehältern nur träumen. Das gibt einem kein gutes Gefühl.
Und es können auch nicht alle studieren und Arzt oder ITler werden.
Dann funktioniert das ganze System nicht mehr.


Dieselknecht

16.02.2017

Sehr interessant, leider hat die Masse der arbeitenden Bevölkerung oft nicht einmal 2.000 Euronen BRUTTO bei Vollzeitarbeit in diesem angeblich doch so reichen Land. Wenn ich dann lese, bei knapp 5.000 brutto ist sparen angesagt......


Arno Dübel

15.02.2017

Die Rechtsschiefe unserer Gehaltsverteilungen verzerrt ihre Statistik. Ich bitte um Offenlegung der Standardanweichung und Medianwerts.


Flugbegleiter

15.02.2017

Ich 26 arbeite als Flugbegleiter im 4. Jahr und habe viel Freizeit. Daher habe ich noch einen Nebenjob der mir ebenfalls Spaß macht. Im Monat zusammen komme ich auf 2700€ Netto. Was mir völlig ausreicht. Als gelernter Kaufmann hatte ich nicht mal die Hälfte.


Unterbezahlt

15.02.2017

Ein abgeschlossenes Studium zahlt sich aus? Da wurden sicher nur die Absolventen in gut bezahlten Positionen in der Wirtschaft befragt. Arbeitslose Akademiker und solche im Hochschulbetrieb hat man wohl übersehen. Die Statistik hinkt.


Benedikt

15.02.2017

Ich bin 28 Jahre, Programmierer und verdiene aktuell 4970 Brutto bei 35 std. Aber trotzdem ist hartes sparen angesagt wenns irgenwann mal ein Haus geben soll.


Rainer Hofmann(tätig im ther. Dienst eines psychiatr. Krankenhauses)

15.02.2017

Tja,aber Geld allein,wie wir wissen,macht auch nicht glücklich.Sollten jetzt alle Medizin studieren,damit man gut verdient?Ein möglicherweise schlechter Arzt wäre das,der nur nach dem Geld "schielt".Und andere Tätigkeiten/Berufe sind dann wohl auch noch nötig im Miteinander.
Interessant finde ich allerdings die festgestellten,grossen Gehaltsunterschiede im gleichen Berufsfeld bezüglich der verschiedenen Bundesländer.Das ist dann wohl der sogenannte Föderalismus?!


Hofmann Heidi

15.02.2017

Es ist eine Schande, ich arbeite als Führungskraft im Pflegeberufe und habe 125Mitarbeiter. Ich komme auf 40000 Euro. Eine Sekretärin bei der Allianz Versicherung hat das als Einstiegsgehalt.


Vivaldi

15.02.2017

Am besten man wird als Rentner in Berlin Flüchtlingsbeauftragter
da kann man 15.000 im Monat sogar als Rentner verdienen.
Schöne neue Gehaltsstatistik


Michael

15.02.2017

Es ist eine Schande, daß es innerhalb eines Landes so große Unterschiede im Einkommen gibt. Wieder mal typisch für diese Gesellschaft !!!!!! Und die, die jeden Tag arbeiten müssen, werden noch vom Staat und den Versicherungen abgezockt oder von unseren Neubürgern aus dem Süden beklaut und bedroht.


Tyrannmisu

15.02.2017

@Kat
Naja es geht um Fach- und Führungskräfte.

Ich bin Fachkraft i der IT-Branche in Niedersachsen und ich bin nicht mal auf dem hier angegeben Niveau für Gastronomie Fachkräfte.
4.800 Brutto sind für mich Utopie.

Aber es ist natürlich möglich, dass die Gehälter der Führungskräfte diese Statistik ein gutes Stück nach oben drücken.


Kat

14.02.2017

Das sind keine geschönt Statistiken. Es geht um Führungskräfte.


Alexander

13.02.2017

Was bezweckt man eigentlich mit solchen geschönten Statistiken außer Neid zu schüren und noch dazu grundlos?

Hotel und Gastronomie 39.100 € im Schnitt?! Ich lebe in Bayern (einem der Länder wo man ja angeblich besonders viel verdient) und kenne ein paar Leute aus dieser Branche. Das sind nicht etwa Gelegenheitskellner mit Mindestlohn, sondern ausgebildete Fachkräfte, viele mit Führungsverantwortung. Ich garantiere Ihnen, wenn ich denen diese Zahl vorlegen würde, wüssten die nicht ob sie lachen oder weinen sollen.

Ich selbst arbeite in der IT, wo die Gehälter in der Tat besser sind, aber auch hier erreicht nur eine kleine Minderheit das hier angegebene Traumsalär.


Kpx

13.02.2017

Ich glaube nur an einen Statistik die ich selbst aufgestellt habe.

Nein mal im Ernst. Blickt man doch mal selbst in sein Umfeld und schaut was der normale Bürger verdient, so werden die Zahlen hier schnell Utopisch. Wir alle wissen doch, das Geld immer "ungerechter" verteilt ist. Sicherlich pendelt sich der wirkliche Durchschnitt bei 36.000 - 40.000 Euro ein.


notting

11.02.2017

@Dagobert Duck: Du meinst arithm. Mittelwert vs. Median ;-)
Was mir auch noch einfällt: Es geht garnicht um's Lebenseinkommen. Weil für Jobs wo man viel verdient, muss man oft lange studieren = kein wirkl. Einkommen und wenn dann verdient überproportional Steuern. Gibt aber z. B. Ing.-Studiengänge, wo man auch als Bachelor durchaus brauchbar ist weit kaum kürzer als Dipl.-Ing. (FH) bzw. ähnl. angelegt.

notting


notting

11.02.2017

@Peter: Hab aufgrund meines Jobs viel mit ITlern zutun und mein Bruder ist auch einer. Das Problem ist meistens, dass die Leute durch die höheren Vorgesetzten wenn nicht gar durch ihre direkten Vorgesetzten demotiviert werden, vor allem weil die IT gerne zu Tode gespart wird (sowohl was Infrastruktur als auch Personal angeht) bzw. eigentl. nur läuft, weil die ITler mit viel hängen und würgen (also besonders starkem Einsatz) irgendwie eine warum auch immer einigermaßen funktionierende Lösung zusammengemurkst kriegen, die aber längerfristig nicht sinnvoll ist, weil sie div. Gefahren birgt z. B. bzgl. Datensicherheit.
Bzw. viele Chefs blicken auch gar nicht, dass diese oder jene "Kleinigkeit" äußerst aufwändig ist bzw. kriegen Nachtschichten für irgendwelche größeren Umstellungen oft nicht so wirklich mit. Kennst du das Dilbert-Comic mit (sinngemäß):
Chef: Wir haben uns hier zum Kickoff-Meeting für die Komplett-IT-Erneuerung unserer Firma getroffen. Alles was ich nicht verstehe, muss ja ganz einfach sein. Dilbert kümmert sich um die erstmalige Einrichtung der weltweite Vernetzung unserer Standorte per VPN. Vorgesehene Zeit: 2 Tage.

In einigen Fällen wollen z. B. die Chefs, dass sie für irgendwelchen für die Firma unwichtigen Filesharing-Kram auf ihrem Rechner die Sicherheitskonzepte der Firma sowas von krass unterlaufen werden, was auch demotiviert... :-(

notting


notting

11.02.2017

Hab 2015 versucht einen neuen Job zwecks mehr Geld zu finden, nachdem ich schon jahrelang als Akademiker bei einem renommiertem Arbeitgeber arbeitete und auch schon vorher immer gute Arbeitszeugnisse bekommen habe. Monate später habe ich erfahren, dass mein Zeitvertrag nicht verlängert wird, hab also die Suche intensiviert. 2016 ganz knapp bevor ich mich beim Arbeitsamt hätte melden müssen, hab ich was gefunden, wo ich nun quasi exakt gleich viel Geld verdiene (pro Nenn-Arbeitsstunde im Jahr, also unter Berücksichtigung der Wochenarbeitszeit und Urlaub).
Im besten(!) Fall wollten die anderen die, die mich zum Bewerbungsgespräch eingeladen haben, mir "nur" etwas weniger(!) geben oder hatte völlig überzogene Ansprüche im Vergleich zu dem was in der Ausschreibung stand!

Bei manchen Firmen (die angebl. vernünftig bezahlen) habe ich dann hintenrum erfahren, dass man nur mit guten Beziehungen reinkommt, wurde da gar nicht eingeladen...

Außerdem habe ich (obwohl bekanntermaßen IG-Metall-/TVÖD-/etc.-Tarifverträge für meinen Bereich existieren) ein extremes Gefälle zwischen Großstädten und Mittelstädten festgestellt. Sowas ignoriert der Artikel bzw. die Studie wohl komplett...

notting


Dividendensammler

11.02.2017

Ich arbeite als Jurist in der Versicherungsbranche. 38 Std/W bei etwa 56T/brutto. Luft ist tatsächlich bis zu der in Bayern angegebenen Gehaltsgrenze vorhanden.
Ich bin sehr froh darüber - wenn man sich die Rechtsanwaltskollegen anschaut, die 60 Std/Woche arbeiten und unter 2.000/Monat haben - ein Armutszeugnis dafür, dass man 5 Jahre studiert und noch 2 Jahre Referendariat macht.

Augen auf bei der Berufswahl! Irgendwas technisches studieren oder Arzt werden und man sollte keine finanziellen Probleme, geschweige denn Schwierigkeiten haben einen Job zu finden....


Peter

10.02.2017

Diese Aufstellung ist doch Irrsinn!

Ich selber arbeite in der IT und habe einen guten Einblick, da ich in verschiedenen Deutschlandweiten Arbeitsgruppen mich schon über das Thema Gehalt unterhalten hab. Der Administrator verdient zwischen 20000 und 35000 mehr nur wenn er deutlich über 40 Stunden die Woche und am Wochenende bereit ist zu arbeiten. Selbst Geschäftsführer kenne ich die mit 30000 Brutto nach hause gehen.

An solchen Studien sieht man sehr schön, dass einige den Hals nicht voll genug bekommen und die Statistik verfälschen, denn ja in der IT gibt es auch Millionäre, toll nur wenn die in solche Statistiken einfließen.

Für stepstone als Statistik Herausgeber ein gutes Geschäft, denn jeder der das liest denkt sich er verdienst zu wenig und plant zu wechseln, daran verdient stepstone dann, schön wenn man sich seinen eigen Markt macht..

Das Problem bei solchen Statistiken ist nur das viele nicht wechseln, sondern nur denken, Sie verdienen zu wenig und mussten sich deshalb nicht anstrengen, Dadurch entsteht eine Moral, welche uns in Deutschland hemmt und schlecht werden lässt. Nicht ohne Grund werden wir von anderen Nationen überholt, nicht weil wir zu wenig verdienen, sondern weil wir glauben es nicht mehr nötig zu haben uns anzustrengen.

Denn auch das kann ich aus Erfahrung sagen in der IT verdient der am meisten der auch bereit ist mehr zu machen als er muss.

Wie man an den Zahlen dieser leider gar nichts aussagenden Studie sehen kann, bleibt die wichtigste Erkenntnis, vertraue nur der Statistik, welche Du selber gefälscht hast!


Dagobert Duck

10.02.2017

Der Durchschnittsverdienst ist nie das, was der Durchschnitt verdient.
Einfaches Beispiel:
9 Anwälte verdienen 50000 € im Jahr
1 Anwalt verdient 500.000 € im Jahr weil seine Klienten aus Prominenten bestehen

Somit verdient der Durchschnitt der Anwälte 95000 € im Jahr.
Der Durchschnittsanwalt verdient jedoch nur 50000 € im Jahr.


Wolfgang

10.02.2017

Brutto ist einfach nicht relevant. Da drehe ich an der Steuer und lass meine Abgaben schrumpfen. Das HNE ist verbindlicher, und da sieht es ganz anders aus. Daher im Schnitte hat der deutsche Haushalt knapp 1800 € Netto zur Verfügung. Die Zahl der Aufstocker durch (fast) alle gesellschaftlichen Schichten wächst stetig und unerkannt in einer Grauzone. Und es gibt eben nicht nur Fach- und Führungskräfte, Versicherungsmenschen und IT ler. Es gibt auch Busfahrer, Erzieher/innen, Altenpfleger, Bauarbeiter, Zugführer etc. Und mal am Rande - was denkt ihr , was unser Tech-Nick aus der TV Werbung so im realen Arbeitsalltag nach Hause tragen darf? Genau wie der freundliche Reifenmonteur gibt es da nicht mehr als runde 2000 € BRUTTO bei 40 Stunden.


Björn

10.02.2017

Die AfD u.a. rechtsradikalen Parteien werden doch nichts ändern. Wer so etwas wählt, bringt doch nur Protest zum Ausdruck. Ändern wird sich deshalb nichts. Die angegbene Statistik ist nicht realistisch. Gesundheit u.a. Dinge sind im Leben viel wichtiger. Ohne Gesundheit keine oder schlechte Verdienstmöglichkeiten, eben mit geringer Bildung.

Björn


JTK

09.02.2017

Mit ca. 65 T€ inklusive erfolgsabhängiger Vergütung im Jahr geht es mir als Diplom-Ingenieur in Leitungsfunktion, ca. 45 h die Woche und über 15 Jahren Berufserfahrung finanziell gut. Netto kommen davon, mit abgezogenen Firmenwagen, ca. 35 T€ bei mir an. Das reicht gut zum Leben und von jedem weiteren Euro brutto würde so oder so weniger als die Hälfte bei mir ankommen.

Mein Augenmerk liegt also seit langem nicht mehr nur auf einem höheren Gehalt. Das "Gesamtpaket" zählt. Frei Zeiteinteilung, angenehmes Betriebsklima, ein schönes Büro, ein gutes Firmenauto, kurzer Arbeitsweg mit Parkmöglichkeit in der Firma und die Möglichkeit sich vielleicht auch ab und an kreativ zu verwirklichen, das macht es interessant. Das würde ich auch nicht für 10 oder 20 T€ mehr Jahresgehalt aufgeben.

Mehr Urlaub wäre noch schön, den muss man auch nicht mit dem Staat, sondern wenn man will nur mit der Partnerin teilen ;-)

Wirklich nennenswerte Gehaltserhöhungen lassen sich nach meiner Erfahrung, in der Regel nur durch Jobwechsel erreichen. Die kommen nicht von alleine, da muss man tätig werden, wenn man unzufrieden ist, nicht nur jammern.


Pädagogix NRW

09.02.2017

Habe gerade einmal in die Besoldungstabelle des Landes NRW geschaut. Oberstudienrat A14 in der höchsten Erfahrungssstufe 12 also ca. Mitte 50 bekommt im Jahr ca. 67000 € brutto. Damit kann man in NRW auf dem Lande oder in mittelpreisigen Städten gut leben, in Köln schon weniger gut, wegen der exorbitanten Mieten. In SH oder RP kann man dagegen ordentlich sparen. Allerdings hat Er/Sie auch Abitur ein Hochschulstudium und ein Referendariat hinter sich. Insgesamt ca. 10 Jahre ohne nennenswerte Einkünfte. Vor 30 oder 40 Jahren wurden diese Leute von denjenigen in der "Freien Wirtschaft" ob ihrer Einkünfte belächelt. Heute hat sich das geändert, da in der Zwischenzeit auch die Entlohnung im Öffentlichen Dienst angepasst wurden. Wenn dann der beamtete Lehrer auch noch einen guten Job macht, muss er sich hinter den Gehältern der Führungskräfte nicht verstecken, sollte aber auch nicht mit Handwerkern und Verkäufern in einen Topf geworfen werden, das ist eine ganz andere Klientel.


Ilker

09.02.2017

Laut diesem Report kommt man im Bundesdurchschnitt auf 4.348,71 Euro Brutto im Monat. Das ist übertrieben. Viel realistischer sind die Angaben des Statistischen Bundesamtes für das Jahr 2016. Sie kommen auf 2.774 Euro Brutto im Monat.


DHE

09.02.2017

Eine Fleischereifachverkäuferin ist auch eine Fachkraft, und dass diese den Schnitt deutlich nach unten sollte bekannt sein. Oder dass eine Führungskraft im Einzelhandel wenig verdient, denke ich auch.
Von daher ist diese Statistik wenig aussagekräftig. Es müssten die jeweiligen Branchen und Bereiche miteinander verglichen werden...
Ich bin 40, seit 12 Jahren in der Versicherungsbranche (Führungspos. im Innendienst) und komme auf 75t EUR. Dafür musste ich nicht studieren, dafür aber mehrfach meinen Wohnort (jetzt Hessen)wechseln...
Man kann und sollte sich natürlich vor der Berufswahl klar sein, was man in dem Job verdienen kann, dann kommt am Jahresende kein böses Erwachen.


Pete

08.02.2017

Man muss auch bereit sein für ein höheres Gehalt zu "kämpfen" und vorallem flexibel sein. Rumsitzen, jammern, sich nicht weiterbilden sind nicht die Lösung! Wir haben in Deutschland ein massives soziales Auffangnetz. Wieso keine Risiken eingehen? Einige sind selbst Schuld!


UhBe

08.02.2017

Durchschnittsverdienste sind immer wegen eines sehr hohen Einkommens zweischneidig.
Grundsätzlich meine ich jedoch, daß es den Deutschen mit ihren Einkommen recht gut geht. Vielleicht sollten hier und da die Ansprüch mal überdacht weden. Ein Betrieb steht unter ungeheurem Wettbewerbsdruck und hat dann noch andauernd neue Forderungen der Politik zu bedienen. Die KOsten dafür müssen auch erstmal verdient werden .


Raphael T.

04.02.2017

Man darf nicht vergessen, dass es sich um Fach/Führungskräfte-Einkommen handelt.

Master of Laws
Ca. 1,5 Jahre Erfahrung
NRW
Fach, aber keine Führungskraft.
39.000 Euro (Br.)


Michael

04.02.2017

Bin gelernter Drucker und habe in BaWü mit Mitte 20 (vor 5 Jahren) bei 41 Stunden 22000 Euro p.a. verdient. Da der Job viel zu anstrengend und belastend für das Geld war und ältere Arbeitnehmer mit längerer Erfahrung auch nicht viel mehr verdienten, habe ich mich dann zu einem Studium im sozialen Bereich entschlossen. Heute verdiene ich nach einem jahr relevanter berufserfahrung bei 38,5 Stunden bei 34000 euro p.a. Somit liege ich mit Ausbildung und Studium im Alter von 30 Jahren als mann etwa 22000 Euro unter dem Durchschnitt.
Prost Mahlzeit. Da weiß man wo man dran ist. Ich glaube in diesem Land läuft etwas gewaltig schief, insbesondere für meine Generation.


Peter (NRW)

05.01.2017

Bezieht man den Text auf die Angaben der Statistik - demzufolge IT - sind die Zahlen für Fachkräfte in Ordnung, für Führungskräfte jedoch zu niedrig.
Aus meinem eigenen Job (29J, 48T, 4J Studium, 6J Berufserf., 40h/W) weiß ich, dass ich noch an der unteren Grenze liege. Meine Kollegen mit 8-20J Berufserfahrung befinden sich bei 55-80T.

Für IT-Kräfte gibt es übrigens jede Menge hilfreiche Übersichten für Gehaltsverhandlungen, die die o.g. Zahlen unterstützen bzw. bekräftigen. Aus bisherigen Gesprächen bei Projekten sind die Zahlen nicht weit von der Realität entfernt.

IT-Sicherheit - 59T
System-/Netzwerkadmin - 38T
DV-Schulung - 48T
IT-Berater - 59T
Entwickler - 47T
Support - 36T
Produktmanager - 63T
Projektleiter - 66T
IT - Leitung - 111T
Geschäftsführer - 169T

Quelle: Grafik von Gehalt.de (Stand 2015)


Grübel

31.08.2016

Diese Summen sind nicht Realistisch.
"Fachkräfte-Mangel" ist wohl nur ein sehr eingegrenzter Begriff. Zumal dies auf Studierte abzielt ... wiederum der Mittelstand und die Handwerksberufe keine Mitarbeiter (zu hohe
Anforderungen!?) findet ... Persönlich habe ich mehrere Ausbildungen und Fort- Weiterbildungen absolviert, ständigt in Automatisierungstechniken und unterstützend in der Geschäftsführung tätig gewesen. Doch trotz 11 Jahren und mehreren Firmen, stieg das Gehalt kaum über 1500 Brutto! Nun zwar 12,03 Brutto die Stunde, doch in zweiten von Kurzarbeit, Zeitverträgen und steigenden Miet- sowie Lebensmittelkosten, ist das schon Grenzwertig (den Mindestlohn von 8,50 hätte man gleich auf 10,50 setzen sollen - selbst die US und A panen bereits 15 Euro in ihrem Vollkapitalismus).
48-55K Euro ... komisch, 34Mio arbeitende Bürger und doch 7 - 8 Mio off. Arbeitslose. In den Städten die ich bereist habe (Nord-West) sind Vollzeitlöhne von 1100 BRUTTO üblich gewesen. Nun gleichen diese Firmen das mit sehr vielen Arbeitsstunden ohne Bezahlung aus.
Ein Freund, 2 hochwertige Ausbildungen, Studium und Eigentverantwortung wird für 38,5 Stunden zu 1800 Brutto vergütet - tatsächliche Arbeitszeit 50 - 80 Stunden die Woche. Gute (faire) Bezahlung doch nur für eine handvoll Techniker und Wirtschafsmanager.
Und nur mal so nebenbei, mich wundert es auch nicht wieso es einen "Fachkräftemangel" gibt. Alle mögen gerne etwas Essen gehen - doch die die uns das Essen zubereiten, stehen oft 6 Tage zu 10 - 14 Stunden zu 1600 Euro Brutto (Bundesweit!) in der Küche. Friseure die die stylischen Friseuren für den Alltag schneiden, damit nicht jeder mit nem Zottel auf dem Kopf rumrennt, 900 - 1300 Brutto ...
Pflegekräfte die unsere Eltern und Großeltern versorgen sollen 1400 - 1900 Euro. Einzelhandel, ständig sitzen, fehler selbst bezahlen, 6 - 7 TAGE Woche oft für nicht mehr als 1600 Euro Brutto (2 Insiderquellen).
Das könnte noch ewig so weiter gehen (vielleicht sollte ich Gewerkschafter werden ^^)
Soll heißen, Gehälter sind generell sehr unterschiedlich und nicht immer abhänig von Region oder Alter. Unbequeme Berufe die eigentlich so dringend für die Gesellschaft sind, werden nicht ausreichend bezahlt und es wird immer scherer überhaupt noch seine Mieter bezahlen zu können. Es fehlt nur noch TTIP oder CETA und die Vollblut - Slaverei ist angekommen.


Stefan

12.05.2016

Ich bin Formel Eins Pilot und verdiene 22 Mio im Jahr


Peter

19.04.2016

Es wäre sinnvoller das mittlere Einkommen zu nennen, denn der Durchschnittswert wird durch sehr hohe Einkommen verzogen.

In der Statistik würde man auf auch vom Medianeinkommen sprechen.


Mert

06.04.2016

Ich bin gelernter Architekt mit Handwerksausbildung, komme auf 95.000€ 41J.


Weisser, Dorothea

24.03.2016

Alle Erhöhungen für Lohn + Gehalt, Renten und Sonstiges
müssen mit einem Festbetrag für alle Empfänger
geregelt werden.
Grund: Das Brot und alle Lebenshaltungskosten
sind für alle, Arm + Reich gleich hoch.
Wie soll eine unterbezahlte Person jemals zu einer
ausreichenden Rente kommen?


Tobias MH

21.03.2016

Hiermit möchte ich einmal einen ganz anderen Denkimpuls geben: "Ein Gehalt bezahlt niemanden für seine Arbeit - sondern dafür, daß er seine Arbeit überhaupt machen kann." Wenn es anders wäre, dann müsste ein Taxifahrer in Bangladesch das gleich verdienen, wie ein Taxifahrer in Hamburg. Aber: mit einem Durchschnittseinkommen von ca. 60.-€ im Monat kann man in Bangladesh zwar nicht gut - aber leben. In Hamburg weder gut noch schlecht. Wer z.B. geerbt hat und mietfrei wohnt, braucht weniger Geld - als jemand, der Miete oder Kredit abbezahlt. Daher werden Gehälter tatsächlich schon heute danach ausgerichtet, wie hoch ungefähr die Lebenshaltungskosten des Ortes sind, in dem "gearbeitet" wird - nicht, in dem gelebt wird. Das führt z.B. zu Grenzeffekten ( verdienen in der Schweiz, leben in Deutschland - andersrum wird es eher schwierig ). Wenn man so einmal die Gehaltsdebatte führen würde, könnten andere Ergebnisse erzielt werden, die deutlich fairer wären. Das hat aber der Kommunismus auch schon versucht..(jeder nach seinen Bedürfnissen ), leider kommt dann die Psychologie dazwischen. Wir Menschen schauen nicht nach unseren eigenen Bedürfnissen und sind zufrieden, wenn diese erfüllt sind - sondern machen unsere Zufriedenheit vom Vergleich mit ANDEREN abhängig. Optimisten vergleichen sich dann mit Menschen, die weniger verdienen - und sind zufrieden, Pessimisten vergleichen sich mit Menschen, die mehr verdienen und sind unzufrieden. Ihr persönliches Gehalt mag sogar gleich sein - die Einstellung dazu ist verschieden und allein dadurch auch die (Lebens-)Zufriedenheit. Die Aussagekraft eines Gehaltes ist doch völlig uninteressant, wenn ich nicht weiß, ob es ein Gehalt für ein Single oder ein Familieneinkommen für 4 oder 5 Personen ist. Die Darstellung solcher Vergleiche und Durschnittseinkommen führen leider eher zu einer Verstärkung von Vergleichen mit anderen, statt zu eine klugen Selbstreflektion, "was will und brauche ich eigentlich wirklich?".


Klaus-Peter Timmermann

21.03.2016

Ich wohne in Schleswig-Holstein und Arbeite Hamburg, bin Fach- und Führungskraft im Sozialen Bereich, da komme ich auf gut auf rund 43000€ Jahresgehalt. Das würde für mich allein Reichen. Da ich aber 3 Kinder habe, muss ich 5000 nebenbei verdienen damit es reicht und damit ich dem Durchschnitt näher komme!
Vorsicht bei der Berufswahl!!!


opferLAMM

21.03.2016

Es ist auch immer eine Frage von Angebot und Nachfrage. Solange es genug Arbeitnehmer gibt, welche unterhalb des Durchschnittslohn Arbeitsverträge abschließen, solange wird sich bei der "Lohnungerechtigkeit" auch nichts ändern. Jeder hat seinen Arbeitsvertrag selbst unterschrieben. Also braucht sich auch niemand über die Höhe seines Gehalts/Lohns zu beschweren.
Mein AG zahlt mir fast das 3fache des durchschn. Gehaltes in Sachsen. Warum? Weil ich bereit bin Verantwortung zu tragen und mich aktiv im Unternehmen einbringe. 95% der anderen Arbeitnehmer tun dies nicht, da Verantwortung etwas ist, was immer „andere“ übernehmen sollen. Da steht dann eher "pünktliches nach Hause gehen" auf der Prioritätenliste. Das ist auch in Ordnung. Nur darf man sich dann ebenfalls nicht beschweren, dass andere eben mehr verdienen, bei vermeintlich gleicher Arbeit. Das mehr an Gehalt, was ich erhalte, bezeichne ich daher auch gern als Schmerzensgeld!


Gerd

21.03.2016

Bin über einige Kommentare sehr verwundert.
Was heißt es denn, ich arbeite xx Jahre im Einzelhandel und werde schlecht bezahlt? Aufgaben werden erweitert. Damit hat sich heute jeder Berufstätige auseinanderzusetzen.
Wer daraus ein höheres Gehalt ableitet- Gute Nacht.
Ich bin seit 45 Jahren im Berufsleben und könnte seit ca. 1Jahr in den Ruhestand- Warum?
Ich bin Gesund(toi,toi), mir macht die Arbeit als Projektmanager in der Automobilindustrie Spaß, habe ein Gehalt das bei ca 70 Tsd EUR liegt und das ohne akademischen Grad.
Wer seine Leistung bringt wird auch entsprechend entlohnt. Sicherlich kommt hier der Vorteil eines Großunternehmens zum Tragen mit einer nicht zu unterschätzenden betrieblichen Altersversorgung.
Habe ich einfach nur Glück gehabt ??


Oli

21.03.2016

@Thomas (NRW) vom 18.3.:
Doch Thomas! Ich bin Beamter und W3-Uni-Professor (das ist die höchste Gehaltsstufe für Professoren) und bekomme ein Jahresbrutto von ca. 80 T€, da ist der Kinderfreibetrag aber schon drin. Check mal das hier: http://oeffentlicher-dienst.info/beamte/. Lehrer verdienen deutlich darunter. Insofern: Glückwunsch!


Hans Bloching

20.03.2016

Über Geld spricht man nicht ,Man hat es.


Jörg

20.03.2016

Wenn man davon ausgeht, dass nicht jeder als Führungskraft arbeitet, oder einen Bürojob hat, sondern als Artbeiter in der Produktion oder im handwerklichen Gewerbe tätig ist, stellt sich die Frage wie hier diese Durchschnittssummen zustande kommen. Wer wurde da befragt? Als Facharbeiter (seit fast 30 Jahren) in Berlin, komme ich da vielleicht gut auf die Hälfte. Wer bekommt da eigentlich meinen Rest? Oder anders, wo sind diese gut bezahlten Jobs. Ich würde mich da gern bewerben.


Martin Fröhlich

20.03.2016

Ich bin mit meinem Gehalt mehr als zufrieden, was auch daran liegt, dass ich ein Ingenieur-Studium absolviert habe und mein Arbeitgeber dem AG-Verband der chemischen Industrie angehört.
Sandra aus BW, die am 18.03.16 ihren Kommentar abgegeben hat, rate ich dringend die Stelle zu wechseln. IT-Studium, 60 h arbeiten, häufig unterwegs sein... Das ist in anderen Unternehmen bestimmt mehr als 40 T€ wert.


Reinhardt Rülke

20.03.2016

Als Diplomingenieur mit über 45 Berufsjahren im Vermessungswesen liegt man noch weit unter dem Sachsen - Anhalt - Durchschnitt. Ich bin stolz auf Deutschland!?


Alex

20.03.2016

Ich bin in der IT Branche (Bayern) und bin durchaus zufrieden mit meinen Gehalt ( ca. 48000 bei einer 40 Std Woche).


Andy

20.03.2016

Ich liege etwa 50% über dem average in BW.
An alle, die diese Daten anzweifeln: um einen Durchschnitt zu bilden, muss jemand darüber, andere darunter liegen ... -> Normalverteilung


Ingenieur

19.03.2016

Ich Bauingenieur 29. Jahre und gelernter Maurer; Angestellter in Hamburg,
Das Gehalt bestimmt man selber je nach Berufserfahrung:
1. Weg:
Einstigsgehalt: 2800 Eur brutto im Planungsbüro, nach 3 Jahren als Bauleiter, 40 Std. 3400 Eur brutto+ diverser Sozialleistungen.
2. Weg nur nach ca. 10 Jahren Berufserfahrung möglich:
Selbständig im Planungsbüro oder Projektleiter, dann aber 60 Std. Woche und viel Stress. Projekt: Berechnen und Bemessen eines Studentenheims: Gesamt Honorar in Hamburg: ca. 40.000 Eur für eine Gesamtarbeitszeit von einen Monat.
Und von den 40.000 nur wenig Steuerabzug, da Ing.-Beruf ein freier Beruf wie Arzt oder RA ist.
Also man bestimmt immer selber wie viel man verdienen wird, in diesem Fall in 10 Jahren mehr als ein Arzt/Bänker und die Bundeskanzlerin zusammen.
Die Ausbildung, eure Einstellung zum Leben und welchen Weg ihr geht, macht den Unterschied des Gehlaltes aus und als Selbsständiger entscheidet ihr imemr selber, wie viel ihr verdient.
Daher hat die Statistik oben überhaupt keine Bedeutung.


Dieter Brandl

19.03.2016

Statistiken werden doch nur erhoben das man sich darüber aufregt.Was wirklich los ist mit unserem Arbeitsmarkt interessiert doch niemand, unsere Regierung schon mal gar nicht. Sonnst würde von "Merkel"und Co nicht alles schön geredet.Mein Gehalt ist immer noch das Gleiche wie vor 12 Jahren,nur die Arbeit wurde mehr.


Isabell

19.03.2016

Nach 30 Jahren Berufstätigkeit konnten Gehaltserhöhungen nur durch Firmenwechsel erkämpft werden. Die letzte Gehaltserhöhung liegt allerdings 14 Jahre zurück und man überlegt, nach langer Betriebszugehörigkeit nochmals einen Firmenwechsel anzustreben. Allerdings sind die aufgezeigten Gehälter keineswegs für den Osten, Raum Dresden relevant.


maxx02

19.03.2016

Verdienen sie/die wirklich was sie verdienen?


Watchdog

19.03.2016

Sehr schön für Vielverdiener, zu erfahren, wieviel andere, ihrer Klasse verdienen! Da es in meinem gelernten Beruf keine offenen Stellen gab, arbeite ich seit längerem im Sicherheitsgewerbe. Dabei liegt mein Gehalt nie über 25.000€! Trotz 180 bis 220 Stunden im Monat! Zudem werden uns immer mehr Zusatzaufgaben aufgetragen (ohne Lohnausgleich), während die Bürokräfte mit Privilegien ruhig gestellt werden. Oben reiben sich derweil die Chefs die Hände, wegen ihrer gestiegenen Dividenden und in der Produktion wird Outsourcing betrieben, was nur geht! Schönes Europa haben wir....


CDF

19.03.2016

Um die serh richtige Froderung von "Durchschnitt" nach Median und Quartilien noch zu ergänzen:

Einfach eine Darstellung als kumulative Dichtefunktion (engl. CDF) wählen. Darin ist *jedes* einzelne Datum (hier also das Gehalt) dargestellt und die Verteilung der Gehälter sind sofort ersichtlich - und auch der Median und beliebige Percentile.

Eine hervorragende Darstellungsform, wenn man sie einmal begriffen hat. Alle Fragen danach, was denn mit "Durschnitt" (arithmetisches Mittel, Median, ...) gemeint ist, sind dann auch hinfällig.

(Gerade als Informatiker durch einen Wechsel von Führungs- zu Fachkraft (!) das Gehalt auf ca. 150% der hier angegebnen Bezugsgröße erhöht.)


Peter Pan

19.03.2016

Die Gehälter, die auf der Karte zu sehen sind, sind für mich als Facharbeiter seit über 20 Jahren im Beruf (NRW) geradezu wahnwitzig. Im Tarifvertrag der Lebensmittel und Süsswarenindustrie sind diese Gehälter praktisch nieee zu erreichen. Da bestätigt sich für mich das es KEINE gerechte Lohnverteilung gibt, und da kann man der beste und fleißigste Arbeiter der Welt sein.Würde bei der heutigen Gewinn-Maximierung auch nicht hinein passen. Was für Gehälter auf der Teppich-Etage gezahlt werden möchte ich wohl besser nicht wissen.


Peter

19.03.2016

Gestern meine Tochter besucht und über Finanzen gesprochen, ist bei uns ein offenes Thema.
Sie arbeitet seit ihrem 16 Lebensjahr (bis 19 Ausbildung, plus Abendschule usw...) als Friseurmeisterin in nicht eigenem Salon. Das nun seit 12 Jahren -> Rentenbescheid für diese Zeit 294€....... bei einem Brutto von zur Zeit ca. 1300€.
Gibt den Mädels auf jeden Fall ein wenig Trinkgeld wenn es möglich ist!


Jan

19.03.2016

Als Physiotherapeut mit zig Qualifiakationen verdient man als Angestellte/r ca die Hälfte des angegeben Einkommens. man fragt sich wirklich wo da die Gerechtigkeit ist wenn hier ein Makler. diese Arbeit kann jeder Idiot machen, das mehrfache verdient


über dem Durchschnitt im Osten und weit entfernt vom Westen

19.03.2016

Ich kann diesen Gehaltsvergleichen immer nicht viel abgewinnen. Die Fehlerquote scheint mir hier immer fragwürdig...
Zwar verdiene ich überdurchschnittlich für Sachsen (weiblich, studiert, 5 Jahre Berufserfahrung), aber ich glaube, ich hatte viel Glück. Viele meiner Berufskollegen in anderen Unternehmen verdienen deutlich weniger als ich. Trotzdem komme ich noch nicht mal annährend an eines der westdeutschen Durchschnittsgehälter ran. Ich bin trotzdem zufrieden!


Daniele

19.03.2016

Ich bin nicht sehr überzeugt von diesen Zahlen bzw. von dieser Statistik.
Vor allem ist es leicht, wenn wir Fach- und Führungskräfte als Vergleich nehmen.

Wieviel verdienen Führungskräfte, wieviel Fachkräfte?
Und wieviel verdienen die meisten der Menschen, die beides nicht sind?


Sigi

19.03.2016

Ich glaube das sind Gehälter der 10 % Deutsche gut Verdiener die hier aufgelistet sind.

In vielen Medien wurde berichtet über die Facharbeiter Rentner, und der Durchschnitt war beziffert mit 1000,.- € Brutto Sozial und zusätzliche
Steuerabgabe werden noch abgezogen also alles wunderbar in Deutschländer!


Gordo

19.03.2016

Ich glaube, viele hier verwechseln, dass es um die Einkommen der Fach- und Führungskräfte geht. Damit ist eben nicht die 20- oder 30 Jahre dauernde Betriebszugehörigkeit gemeint, was leider immer wieder verwechselt wird.
Notting (1.Beitrag ganz unten) bringt es treffsicher auf den Punkt. Und auch Herrn Raabe gebe ich in Teilen Recht. Führungskräfte verdienen diese Gehälter oftmals locker, wenn auch leider längst nicht überall. Teamleiter beim Dänischen Bettenlager, Kik oder McDonald´s gehören sicher nicht dazu, auch wenn sie sich reinhängen mögen... (bei Aldi und Lidl übrigens schon, aber ob man sich das wirklich antun will? / wobei da die Gebietsleiter auch noch deutlichst drüber liegen...)
Und was den Wink an die vermeintlich faulen Jüngeren angeht:
Bin selbst 36, Realschule mit FH-Reife, Ausbildung im Einzelhandel, Studium zum staatl.gepr.Betriebswirt auf kfw-Kredit mit Rückzahlung, seit 10 Jahren Aussendienst, schuldenfrei, 5x umgezogen: 90k p.a. und jedes Jahr wird gesteigert....... Achja, und Ossi bin ich auch noch (zumindest gewesen), jetzt bin ich ein böser Besserwessi... ;)
Man muss sich in der heutigen Zeit bewegen! Die Augen offen halten! Den Hintern hochkriegen und nicht nur rummaulen, dass früher bei Mutti alles viel bequemer war als jetzt!
Wenn ich mir meine Freunde so anschaue, dann stelle ich eins fest: Viele, nicht alle(!), die es in der Kindheit sehr leicht hatten, haben es im eigenständigen Leben umso schwerer...
Trotzdem ist es in der Tat traurig, dass so manch wichtiger und ehrenvoller Beruf in Deutschland unterirdisch schlecht bezahlt wird! Das ist wirklich beschämend.
Aber wenn ich dann hier wieder von AFD & Co. lese, weiß ich nicht, wofür ich mich eigentlich mehr schämen soll? IHR IDIOTEN, kann ich da nur sagen!
Auch das ist schon wieder nur Rumgemaule! Geht doch selber in die Politik und macht es besser, statt zu meckern!
Ich wählte seit Jahren nicht. Aus Protest, weil mir an jeder Partei zu viele Dinge nicht passten. (als früher eingesperrter Ossi, der gegen die DDR war!!!) Ich habe aber meine Klappe gehalten, weil ich ja auch nichts zur Veränderung beigetragen habe!
JETZT werde ich wählen gehen, damit uns nicht Verhältnisse wie 1930 drohen...! In ein paar Jahren kommt wieder ein junger Ösi ums Eck und baut uns unsere kaputten Autobahnen wieder neu... Zumindest die im Westen, die im Osten haben wir ja schon mit dem Soli selbst gezahlt ;)
"So, ich haben Flasche leer!"


Ralf

19.03.2016

Ich bin ungelernt, fleißig und bekomme etwa 12000 über Durchschnitt.


Isa

18.03.2016

Statistiken können nie die Realität wiederspiegeln, dazu müssten alle Berufstätigen befragt werden. Beispiel: Das Durchschnittsgehalt von einem Millionär und einem Bettler sind 500 T€... Irgendwo dazwischen liegen die Führungskräfte, die Banker, die Handwerksberufe, die Wetsdeutschen, die Ostdeutschen, die Männer und die Frauen und, und, und... Unterschiede wird es immer geben, und so auch Zufriedene und Unzufriedene. Ich habe Hochschulabschluss und bin mit meinem Gehalt nach über 30 Jahren Arbeits- und Berufserfahrung auch nicht zufrieden, aber ich kann davon leben. Also an alle, die weit entfernt von den statistischen Durchschnittswerten liegen, ärgert euch nicht.


Konny

18.03.2016

Ich frage mich immer, wer denn diese Gehälter bekommt. Ich habe mich über 2 Jahre im Fernstudium neben Vollzeit, Kindern und Haushalt zur Rechtsfachwirtin weitergebildet und die Prüfung am Ende auch erfolgreich bestanden (was nicht die Regel ist). Gehaltserhöhung aufgrund dieser Höherqualifizierung -Fehlanzeige! Nun hat es nach zwei weiteren Nachfrage doch eine Gehtserhöhung gegeben, aber von dem Durchschnitt für Berlin bin ich mit 27.500, 00 noch weit entfernt. Naja, hab mittlerweile aus vielen Erfahrungen lernen müssen, dass Geld nicht alles ist. Habe jetzt einen Chef gefunden, der mir und meiner Arbeit große Wertschätzung entgegen bringt, mich unterstützt und mir auf Augenhöhe begegnet. Das ist mehr wert, als ein dickes Gehalt und den ganzen Tag schlechte Stimmung.


Mirko

18.03.2016

Der deutsche Einzelhandel ist eine absolut unterbezahlte Branche. Keine Anerkennung, keine Wertschätzung, keine Qualifikation, keine Aufstiegschancen...
Mein Jahresbrutto liegt bei 22.000 Euro. Ich arbeite als Verkäufer in Vollzeit in einem Berliner Möbelhaus, welches zu einer der größten deutschen Möbelhausketten gehört. Das Thema Gehalt wird hier ganz KLEIN geschrieben. Ich kann die Aussage nicht bestätigen, dass man in großen Firmen besser verdient. Ich habe eine 3-jährige Berufsausbildung zum Einzelhandelskaufmann absolviert und befinde mich mittlerweile im zwanzigsten Berufsjahr in der Einrichtungsbranche. Wir Einzelhändler arbeiten viel, hart und sind weit von einem angemessenen, gerechten Lohn erntfernt.


Tobias

18.03.2016

Durch Arbeit werden die wenigsten reich. Das ist auch gar nicht gewollt. Seit Jahren wird die Schere zwischen arm und reich größer. Die angegebenen Gehälter sind utopisch. Da fallen wahrscheinlich auch die völlig überzogenen Gehälter von Profifußballern (Fachkräfte?) und Managern z.B. in DAX-Unternehmen hinein. Die Frage ist nur: Wann kann man noch von Geld verdienen sprechen? Bei einem Jahresgehalt von 500.000 Euro und mehr kann man doch nicht mehr von verdienen reden. Soviel kann gar niemand arbeiten, um soviel zu verdienen. Analog zum Mindestlohn schlage ich einen Höchstlohn vor, genauso wie Mindestrente und Höchstrente!


Wolfgang

18.03.2016

Ich stehe schon seit längerem nicht mehr im Berufsleben, möchte zu diesem Thema aber trotzdem meinen Kommentar abgeben. Nachdem ich in meinem Job auch für die Gehaltsfindung meiner Mitarbeiter zuständig war, hab‘ ich mich ausführlich mit Gehaltsstatistiken beschäftigt und weiß daher, wie schwierig es ist, hierbei für den Einzelfall brauchbare Anhaltspunkte zu bekommen. Selbst seriöse, komplexe Studien zu diesem Thema wie z.B. die Kienbaum-Gehaltsreports helfen hier oft nicht weiter. Um annähernd brauchbare Vergleichswerte zu bekommen, ist eine Unmenge von Faktoren zu berücksichtigen, die in einer Dokumentation wie dieser nicht dargestellt werden können. Einen Rückschluß hieraus für das mehr oder weniger gerechte Einkommen des Einzelnen zu ziehen, ist unmöglich. Wohl aber kann man eine Vorstellung davon bekommen, wie das Ranking der verschieden Regionen, Berufsgruppen usw. ausschaut.


Dannijell

18.03.2016

Möchte gerne mal wissen wer da im sozialen Bereich bitte solche Gehälter verdient. Selbst als studierte Vollzeitkraft mit Sonderzahlungen (WE-Zuschlag, Feiertagszuschlag etc.) kommt man dem Durchschnitt nur gerade so nahe. Ganz zu schweigen von den "normalen" Stellen.


Hans

18.03.2016

Zunächst war ich sehr erschreckt, wie hoch das Einkommen von anderen ist. Naja, Brutto. Aber dann habe ich mitgekriegt, das damit ja das Jahresgehalt gemeint ist, uind nicht im Monat! Uff ! Wie soll man damit auskommen, und eine Familie ernähren in München? Ein Haus kostet hier - sofern es überhaupt noch welche gibt - mindestens 1,4 Mil.
In Sachsen sind die Gehälter niedriger, aber dafür gibt es Häuser auch schon für fast nichts (also für unsere Verhältnisse). Den Gehältern muss man immer die Lebenskosten entgegenhalten.


moosmacher

18.03.2016

Glaube nie einer Statistik die du nicht selbst gefälscht hast


Christoph

18.03.2016

Arbeite seit 40 Jahren als Facharbeiter im Maschinenbau. Ich verdiene im Vergleich zu manchen meiner Bekannten und Freunden gut. Aber an den Durchschnitt dieser Statistik komme ich bei weitem nicht ran.wie kommt man auf solche Zahlen ? Das ist doch realitätsfremd und gaukelt eine falsche Wirklichkeit vor. Mag sein dass das bei manchen großen Autoherstellern zutrifft, aber die sind mit ihren Prämien eh alle weit überm Schnitt Auf jeden Fall geht die Einkommensschere immer weiter auseinander.


Günter

18.03.2016

Die Kommentare, die sich auf die unterschiedliche Bezahlung in Ost und West beziehen, sind leider richtig. Auch wenn die Beträge jetzt fast angeglichen sind, gilt in Ostdeutschland immer noch eine längere Wochenarbeitszeit. Wann war nochmal die Vereinigung?


Thomas (NRW)

18.03.2016

ich weiß, das es mir gut geht.
Trotzdem hier einmal mein Werdegang.
Baujahr 1960, Mittlere Reife, 4 Jahre Bundeswehr, 10 Jahre Kurierfahrer, Umschulung zum Datenverarbeitungskaufmann, 2 kurze Jobs, seit mehr als 20 Jahren normaler Angestellter im Finanzbereich einer großen Firma. 13,8 Monatsgehälter fix + Unternehmensboni - macht in 2015 zusammen 95.000€. Ich bekomme doch nicht mehr Geld als Ärzte, Architekten, Lehrer, Beamte etc. !!!
Ihr wollt mich arschen, oder ???


Nicht der Durchschnitt

18.03.2016

Das ist der Durchschnitt von höheren Angestellten und Chefs.

Wenn ich mich recht erinnere war der Durchschnitt aller Angestellten eher so bei 40000.


Dieter Drechsel, Rentner und Pensionär

18.03.2016

Mit solchen Statistiken ist mir auch klar , warum es uns in Deutschland angeblich so super gut geht. Wenn das in die Durchschnittverdienst usw immer einbezogen wird, dann braucht man nicht mehr zu staunen, was uns so von unserer Politik und den Leitmedien ständig vermittelt wird. Und weiß ich auch , warum diese vorgenannten soweit weg sind von der Realität und sich immer wundern , wenn so etwas wie AfD entsteht. Bei mir ist zum Beispiel der Unterschied zwischen Rente und Pension 45 %. Das heißt , das der Rentner , welcher lebenslang vom Brutto Abzüge für den Rentenbeitrag zu zahlen hatte und versteuern musste der "DEP der NATION". Über die hier aufgeführten Gehälter möchte ich mich lieber nicht äußern, da damit fälschlicherweise Politik gemacht wird, aber 70 % der AN und deren Durchschnitt zu gerne vergessen werden. Deren Verdienste, die aber die Werte im Lande schaffen stehen denen , wie immer noch zwischen Ost und West gegenüber. Mir sagte 1990 mal ein Politiker in Bonn 1990 , "...endlich haben wir wieder eine Kolonie, die wir nur noch ausnehmen brauchen... " Diesen Satz habe ich inzwischen schon 5 Mal an anderen Stellen und von verschieden Leuten gehört und auch schon im Fernsehen wurde von der 1. Kolonie, ehemalige DDR und 2. Kolonie Griechenland gesprochen. Das sind doch unsere Probleme, das man zwischen den Menschen etwas negatives schürt damit.


Darando

18.03.2016

Wenn interessiert die Gehalt der Fach- und Führungskräfte im Bundesvergleich?? Wollen Sie den normalen Arbeiter die Nase lang ziehen? Den Vergleich hätten Sie sich sowas von sparen können, denn die Vielzahl der breiten Masse ist "normaler Arbeitnehmer" und keine Führungskraft ! ! !


Bernhard Boden

18.03.2016

Arbeit als solches findet dominierend nicht im Büro statt, sondern die Arbeitsvorbereitung. Das Interressante dabei ist, daß unsere Jugend dominierend händische Arbeit nicht attraktiv findet, sondern eher auf den Fingerzeig, du tust, erzogen wird. Die Folge dessen ist doch ganz einfach, im Büro wird kein Brot gebacken, Notwendigkeit zum Essen das heißt Leben, Frage dazu, wen interressieren Spitzengehälter, eher doch wohl, wo liegt mein Wert wirklich für meinen sogenannten Cheeeef. Das wäre interressant!!!


Christian

18.03.2016

Meine Firma ist wegen der Förderung von S-H nach M-V gezogen. Bis gestern war ich noch unterbezahlt mit 39000 Euro im Jahr, jetzt liege ich plötzlich im Schnitt. Wie geht das denn?


Sandra

18.03.2016

Ich wohne in Baden-Würrtemberg und habe IT studiert und kann 3 Jahre Berufserfahrung vorweisen. Mein Gehalt beträgt lediglich 40.000 bei einer 60 Stunden Woche und vielen Geschäftsreisen.
Auch wenn mir klar ist das mein Gehalt unterdurchschnittlich schlecht ist kann ich die oben genannten Durchschnittsgehälter in dieser Höhe kaum glauben.


Sabine

18.03.2016

Ich arbeite im Finanzdienstleistungs-
sektor und bin absolut zufrieden mit meinem Gehalt, das mehr als deutlich über dem Durchschnitt liegt.


Vollzeitarbeiter

18.03.2016

Sensationell so eine Statistik.
Ich mit 27 Jahren Berufserfahrung im Metallgewerbe (Zerspanung). 40 Std Woche komme in Schleswig Holstein nicht einmal auf 33000 Euro Jahresgehalt.
Also 14100 Euro unter dem Durchschnitt.
Ja wo sind denn die gut bezahlten Stellen ????. Ich habe mehr als 20 Bewerbungen verschickt und etliche Vorstellungsgespräche gehabt, nur keiner wollte auch nur annähernd das jetzige Jahresgehalt zahlen. Der Durschnitt lag da bei 25000 Euro.
Die Wirklichkeit sieht doch ganz anders aus.
Vieleicht sollte man solche Statistiken mal an der Basis machen, dann sieht die Realität ganz anders aus.


Mr. Robot

18.03.2016

Immer wenn ich solche Statistiken lese, frage ich mich, ob das wirklich wahr sein kann. Ich verdiene ca. das Doppelte des NRW-Durchschnittsgehalts und liege damit im Vergleich zu meinen Freunden dennoch eher im unteren Bereich. Darüber hinaus empfinde ich das Gehalt keinesfalls als besonders hoch. Da stellt sich die Frage, wie man mit den in der Statistik genannten Gehältern überhaupt über die Runden kommen kann.


Gunter

18.03.2016

es ist immer wieder Erstaunlich, dass die deutliche Gehaltsgrenze genau dort verläuft, wo früher die Grenze zwischen der DDR und der BRD war. Wahrscheinlich bin ich jedoch als Ossi voreingenommen. Denn wir haben uns ja alle Lieb.


Kristel

18.03.2016

ohje...weder mein Mann -Stuckateur- noch ich -Anwaltsfachangestellte -verdienen nicht einmal die Hälfte des angegebenen Bruttogehalts (BaWü).
Ist nur die Frage, wer dann in der Zukunft die Häuser der Besser-/Bestverdienenden verputzt und richtet. Handwerk ist nichts mehr wert in Deutschland - eine Schande.
Wohin soll das noch führen?
Die Zahlen sind in jedem Fall absurd.


Bernd Röthling

18.03.2016

Gutes Thema;
eine " Gleichstellung" der Frau wird nie erreicht werden. Die vielgemeinte Gleichstellung von "Ost" und " West", ebenfalls nie. Das ist meine Überzeugung.


Ralf

18.03.2016

Ich arbeite seit 2003 in der Schweiz und kann sicherlich nicht viel zur Aktualität beitragen. Was mich erstaunt ist, dass ich im Jahr 2003 bereits ein Grundgehalt von 84.000 € erhalten habe. Mit den Privathonoraren kam ich auf durchschnittlich 115.000 €. Wir reden doch hier von Führungskräften - wie definieren Sie denn das?


Ralf

18.03.2016

Also zum Thema AfD und Sachsen-Anhalt - ich habe vor 20 Jahren in Halle an der Saale gearbeitet. Damals, also quasi zur Zeit des Aufschwungs kam die DVU in diesem Muster-Bundesland auf 16 %! Natürlich wurde dieser Rechtsradikalismus damals von den Scheiss-Wessis, wie wir täglich entweder persönlich oder aber verallgemeinernd beschimpft wurden, in den politisch korrekten Osten getragen. Und heute gibt es natürlich auch wieder ganz viele Gründe die AfD zu wählen, und keiner dieser Gründe hat etwas mit der generellen Einstellung der Wähler zu tun!


Andydocy

18.03.2016

Kommt in die Schweiz, da verdient man doppelt so viel (falls man eine Stelle findet)!


Licht

18.03.2016

Es ist wirklich traurig was aus Deutschland geworden ist. Man bezeichnet mich als Fachkraft. Nur als sogenannte Fachkraft bekommt man keine Arbeit. Als leiharbeiter schon. Und dass zählt als Fachkraft mit 8,80€ als Stundenlohn. Na super.... Armes Deutschland. Dann sich wundern wenn AFD gewählt wird.


Michael

18.03.2016

Also wo diese Zahlen wieder herkommen. ....


Frank

18.03.2016

Wenn diese Statistik stimmt, was ich anzweifle, da Fachkräfte und Führungskräfte unterschiedlich zu bewerten sind- dann gilt nur der Spruch: Mit den Dummen treibt man die Welt um...(kommt aus dem Schwäbischen)!


Jens

18.03.2016

Hallo!

Auch ich halte den Durchschnitt als etwas zu hoch. Vertraue nie einer Statistik die du nicht selbst aufgestellt / gefälscht hast. :)

Liebe Grüße mit < 50.000 €/a aus Rheinland-Pfalz.

Geld ist nicht alles! Vergesst das nicht.


Thomas

18.03.2016

Also die Datenbasis dieser Zahlen würde mich wirklich interessieren, ich denke eigentlich, dass ich nicht schlecht verdiene, aber mir fehlen noch gut 5.000€ auf den Durchschnitt? Dass es Spitzenverdiener gibt, die mehr verdienen ist klar...aber Durchschnitt?


Rentner Klaus

18.03.2016

Berufe wie Polizeibeamte, Krankendienste, Altenpflege, Erzieher, usw. sind unterbezahlt. Dazu gehören auch die Schichtarbeiter in allen Bereichen.
Die Rentenerwartungen sind bei vielen so, dass es für eine ausreichende Lebensaltersversorgung nicht genügt. Für Sozialhilfeempfänger, Flüchtlinge, entlassene Straftäter, Drogenabhängige wird ausreichend gesorgt. Hier sollte schnellstens Abhilfe geschaffen werden.


Frank Kleinert

18.03.2016

In Sachsen-Anhalt sind wir auf Grund der nach der Wende weggebrochenen Arbeitsplätze im Chemie und Industrie Bereich und nur an Zugewinn an Arbeitsplätzen im Niedriglohn-Sektor wie Handel und Call-Center stehts die Verlierer gegenüber den anderen Bundesländern


Klaus

18.03.2016

Peanuts, als Makler verdiene ich diese Summen in weniger als einem Monat.


Heinz

18.03.2016

Das ist keine Gehaltsstatistik, aber das muß erwähnt werden
Ich hatte errechnet 3900 DM Rente die zugesichert wurde. Wirtschaftsessen zw. 9,00 und 15,00 DM Schuhe um die 90,00. Hosen 40 - 90 DM usw.
Heute in €1900 und die oben genannten Preise sind in Euro. Was der Euro gebracht, für den kleinen Mann?


Teilzeitarbeitnehmerin

18.03.2016

Bei dem ganzen gerede um Geld vergessen viele dass es immernoch eine Menge Dinge gibt, die man mit Geld einfach nicht kaufen kann.


Manu

18.03.2016

Ich frage mich immer ernsthaft, wo so ein Durchschnitt her kommt. Ich arbeite seit 23 in meiner Firma, bin gelernt und liege knapp 10 TEuro unter dem Durchschnitt. Dabei verdiene ich gegenüber Kollegen in der Branche nicht mal schlecht.


uwe

18.03.2016

das sind ja Vergleiche davon kann ich ja nur Träumen


Ruheständler

18.03.2016

Als Rentner kann ich nicht mehr über Gehälter mitreden. Aber auch als promovierter Architekt konnte ich nicht so viel verdienen, dass ich mir ein nettes Sümmchen zurücklegen konnte. Die uns aufgeschwatzten privaten Renten ergeben gerade mal das, was ich eingezahlt habe. Ich arbeite nun so lange es geht weiter...


Werner

18.03.2016

Statistik bezeichnet man allgemein als die größte Hure. Ich lebe in Hessen und gehe davon aus dass die Gehälter und Boni der Banker , Börsenenmakler und anderer Spekulanten das Durchschnittsbrutto der Masse mindestens um 30% hochgepuscht haben. Liebe Wenigverdiener, Euer Neid ist sinnlos, solange sich am System nichts verändert.


Andreas

18.03.2016

Diese Studie ist wirklich lustig. Ich bin Berufskraftfahrer im bereich Gefahrgut. Meinen Führerschein muss ich alle 5 Jahre erneuern, genau so wie die ADR Bescheinigung. Für den Führerschein darf ich 5 Kurse machen die je 60 Euro kosten, ich muss auch zum Allgemeinmediziner der 10 Euro kostet und zum Augenarzt der wo ca 70 Euro verlangt. Der ADR Schein kostet mich ca 250 Euro für das Verlängern. Aber trotz dieser ganzen Fachlichen Leistungen und der 40-50 Stundenwoche verdiene ich nur 30000 im Jahr. Solche berichte stimmen nie. Alles schön gerede.


Trauerbeamter

18.03.2016

Schön blöd, wer in Hessen Beamter wird. Die liegen im Vergleich der Bundesländer an der letzten Stelle und in freien Berufen an erster Stelle. Mal sehen, welche Bewerber dann noch zum Finanzamt, Polizei oder als Lehrer gehen. Bestimmt nur noch die Besten der Besten. Armes Hessen.


Martin

18.03.2016

Obwohl mich die OST-West-Unterschiede schon wundern, bin ich zufrieden. Ich verdiene nicht schlecht und bin damit zufrieden. Geld ist bei Weitem nicht alles. Glück und Gesundheit sollten weit darüber stehen.


1234

18.03.2016

Arbeite seit 20 Jahren im medizinischen Bereich in Sachsen, habe mittlerweile ein durchschnittliches Jahreseinkommen von ca 33.000euro im Jahr und gehöre damit schon zu den gut verdienenden in der Region. Wo kommen diese errechneten Werte her??? Ach ja und als Belohnung für 20 Jahre Betriebszugehörigkeit einen 40 Euro Gutschein und Blumen. Das nenne ich doch mal Wertschätzung immerhin 2 Euro pro Jahr


Dirk

18.03.2016

Abitur, Versicherungskaufmann gelernt, 28 Arbeitsjahre, inzwischen 12 Abteilungsleiter in einem Versicherungs-Callcenter mit normalen Arbeitszeiten und knapp 80 Tsd. € Jahresgehalt ohne variable Gehaltsanteile. Bei uns verdienen Frauen und Männer übrigens absolut vergleichbar.


Linda

18.03.2016

Eine Studie über die Nicht-Führungskräfte wäre auch für mich viel interessanter. Obwohl ich für mecklenburger Verhältnisse schon einen recht guten Job habe (öffentlicher Dienst), komme ich LANGE nicht an die 38.000 € ran.


Durchschnitt

18.03.2016

Ein Durchschnitt ist leider in den meisten Fällen ungeeignet ( aber wohl besser verständlich).
Wesentlich sinvoller sind Median und die Quartile!


bobby65

18.03.2016

tja, bei all diesen doch ziemlich ehrlichen Meinungen wundert sich jemand über den erfolg der afd in Sachsen anhalt, die größenwahsinnigen 'sogenannten' etablierten Parteien haben doch 25 jahre zeit gehabt für die menschen zu arbeiten,da waren aber die eigenen taschen wichtiger und ich meine solche dinge wie altersarmut, freie kita-u Schulbesuch inclu -Speisung! und herr Schäuble, was geben sie den von den Milliarden steuerüberschüssen dem Volk zurück???-es gehört doch wohl uns u nicht euch 'NICHT'volksvertretern ,ja ich wird im nächsten Leben auch Vorstand bei VW, da sind wir schon 2:-)


Bernd

18.03.2016

Also für weniger als 100K im Jahr würde ich gar nicht erst aufstehen. Wen haben die da befragt, die Putzfrauen?


Christoph

18.03.2016

Inzwischen wird doch erfreulicherweise immer mehr auch über Gehälter geredet. Meine daraus resultierenden Erfahrungen sowie die, anderer Veröffentlichungen geben solche übertriebenen Gehälter nicht her.


Flugengel

18.03.2016

Ich bin Flugbegleiter bei LH und verdiene über 58.000 Euro brutto im Jahr. Im Monat sind es netto ca. 3600 Euro mit Spesen bei 80 Stunden im Monat. Wir erhalten nämlich eine steuerfreie Schichtzulage von über 600 Euro im Monat je nach Gehaltsstufe.


Bernd

18.03.2016

Diese Studie verschleiert doch vollkommen den
Verdienst der meisten Menschen.
Veröffentlichen Sie eine Studie der nicht Führungskräfte, da werden Sie sich wundern
wie wenig diese verdienen.


Walther

18.03.2016

Ich bin überrascht, dass es diese sehr hohen Gehälter wirklich gibt. Ich bin Mitte 50, arbeite in einem Baumarkt als Fachverkäufer. Ich habe 1.260,-- Euro netto im Monat. Heute ist damit auszukommen, vor 10 Jahren, als meine 3 Kinder noch zu Hause lebten, ein Unding. Ich war noch nie im Urlaub und freue mich sehr, wenn meine Frau und ich einmal monatlich Essen gehen können (Mittagstisch).


Peter T.

18.03.2016

... aus Norddeutschland, Elektroniker, angestellt in Süddeutschland, mittelst. Betrieb, fam.- geführt, Branche Haustechnik. Vertrieb. Wenn der Umsatz stimmt kommt man auf ca. 60k€ p.a., dafür muss man aber auch stressresistent sein!
Zur Rente: ich habe 41 J. Beitragszahlung voll, der "Ertrag" ist natürlich schmal, ich versuche mit eigener Immobilie vorzusorgen. Schade ist, das das Handwerk so "in Grund und Boden " gefahren wurde, das war zu meiner Zeit mal das Rückgrat der (wirtsch.) Gesellschaft...


Andres

18.03.2016

"ein männlicher IT-Projektmanager...."
ein weiblicher deutlich weniger?
Ich finde es schlimm, wenn im Jahr 2016 statistische Erhebungen auf diesem Niveau veröffentlicht werden. In der Realität angekommen sieht vieles doch ganz anders aus.


Tom

18.03.2016

Also,
ich habe eigentlich immer gut verdient und ständig in Vollzeit gearbeitet. Seit meine Lehre mit 15 Jahren zahle ich ein.
Aber was bleibt in der Rente übrig? Ein Witz. Ich muss froh sein wenn ich bis 67 Jahre arbeite, dass 2000 Euro rauskommen. Das sind 1300 Euro weniger als ich jetzt Netto erhalte!
Dieser Staat und seine "schwarze Null" ist echt der Hammer.


Rente

18.03.2016

Also,
ich habe eigentlich immer gut verdient und ständig in Vollzeit gearbeitet. Seit meine Lehre mit 15 Jahren zahle ich ein.
Aber was bleibt in der Rente übrig? Ein Witz. Ich muss froh sein wenn ich bis 67 Jahre arbeite, dass 2000 Euro rauskommen. Das sind 1300 Euro weniger als ich jetzt Netto erhalte!
Dieser Staat und seine "schwarze Null" ist echt der Hammer.


Philipp

18.03.2016

Informatik Promotion an der Uni Freiburg nach Tarifvertrag:
Einstieg ca. 44.000 nach 3 Jahren: 51.000
Für einen frisch studierten sehr auskömmlich.


Tobias

18.03.2016

Also ich bin Ingenieur in Sachsen Anhalt und Arbeite in einer Branche wo keine Megagewinne eingefahren werden. Also ich habe noch nie so viel bekommen. Auch meine Bekannten und Freunde verdienen als Fachkräfte bzw. Ingenieure nicht so viel. Ihr Durchschnittwert verzerrt die Tatsachen. Vielleicht sollten sie einmal nach Berufsgruppen gehen...


Tina

18.03.2016

Fach- und Führungskräfte in einen Topf zu werfen, finde ich bedenklich. Ich erstelle selber Statistiken und würde das trennen. Führungskräfte erhalten bei uns wesentlich mehr Gehalt als Fachkräfte und noch variable Zulagen. Der gewichtete Anteil würde mich interessieren.


Friedel Werden

18.03.2016

Bin zwischenzeitlich Rentner und staune über die guten Verdienste. Ob meine Generation früher wohl weniger getan oder nur weniger verdient hat?
Mit der schlappen Rente hangelt man sich vom Monatsbeginn zum Monatsende durch. Das einzige, was für mich heute noch wirklich steigt, das sind die Lebenshaltungskosten.
Den jungen Menschen rate ich dringend, ans Alter zu denken und für die Einkommenseinbußen frühzeitig vorzusorgen.


Daniel

17.03.2016

Lieber Hans,wie und wo muss ich mich bei dir bewerben?? Ich arbeite im öffentlichen Dienst und bekomme in Berlin knapp über 30k im Jahr. Vollzeit und Schichtdienst


Uwe

17.03.2016

Habe gerade mein Studium der Elektrotechnik abgeschlossen und beim großen bayrischen Weltkonzern angefangen. Anfangsgehalt 55.000€ (ohne zu verhandeln). Meine Kollegen mit Masterabschluss verdienen nochmal ca. 4.000€ mehr. (Metalltarif Bayern EG9)


Hauswirtschafter s22J

17.03.2016

Wer nimmt sich überhaupt raus, zu bestimmen, wer was verdient. Arbeitet nicht jeder für sich selbst in seinem Beruf gleich? Wer bestimmt, dass ein Handwerker oder eine Putzfrau anders verdienen als eine Bürokraft. Wenn einer 8h arbeitet am Tag, ist es da nicht egal, was er tut. Wer hat das errechnet und ausgeklügelt.? Sind es nicht die Wenigverdiener, die am Ende des Tages kaputtgeschuftet sind?


DerStatistiker

17.03.2016

Als Arbeitnehmer bekommt man derzeit auf seinem Rentenkonto 1 Punkt gutgeschrieben, sofern man in einem gesamten Jahr das Durchschnittsentgeld von 32.446 Euro (Brutto Stand 2014) verdient hat. Soweit zum durchschnittlichen Jahresbrutto in Deutschland. Wenn also Einer 58k im Jahr bekommt wie viele müssen dann entsprechend weniger als 32k bekommen (nicht verdienen) das der Durchschnitt zustande kommt? Bei 170 Std. Monat und dem Mindestlohn von 8,50€ wären das so ca. 17k als Jahresbrutto. Gerade im Handwerk, Rettungs- und Pflegeberufen wird unverschämt wenig gezahlt. Das sind aber die Berufe die unverzichtbar und wichtig sind. Armes Deutschland.


Helmut, Verwaltungfachwirt

17.03.2016

Ich habe ein abgeschlossenes Verwaltungsstudium und arbeite seit 28 Jahren im öffentlichen Dienst auf einer Gemeinde in Bayern. Mein Bruttojahreseinkommen beträgt derzeit etwas mehr als 30.000 Euro. Damit muss eine 5 -köpfige Familie auskommen. Urlaub war schon seit der Geburt der Kinder vor 12 Jahren nicht mehr drin. Und in letzter Zeit weiß ich bald nicht mehr wie ich am Monatsende Miete und Lebenshaltungskosten bestreiten soll.


Hans

17.03.2016

Arbeite bei einem Automobilzulieferer in der IT. Manager (Teamleitung). Süddeutschland. Mehr nicht.
Dafür gibt es im Jahr ca. 98.000 €.
Meine Mitarbeiter (SAP Bereich), kiegen zwischen 60 und 90k


Ralf

08.03.2016

Ich glaube, das liegt eher an der Generation. Ich habe einen Hauptschulabschluss 9. Klasse und habe mich als Chemielaborant mit 40 Berufsjahren auf rund 65T€/Jahr hochgearbeitet. Ich sehe aber, dass die jüngeren Kollegen das wohl kaum mehr erreichen werden.


Didi88

06.03.2016

Ich arbeite in BW in Teilzeit ca. 2/3 im Verkauf und habe Filialverantwortung, verdiene ca. 17000, nicht /Mon. sondern /Jahr. Bin über 30 J. im Verkauf.
Von welchem Durchschnitt ist hier die Rede?


Rettungsassistent/Schichtdienstler

05.03.2016

Buhu, da bekommt man ja Tränen in den Augen. Nach 18 Jahren Betriebtszugehörigkeit in Bayerns größtem Anbieter im Rettungsdienst mit den drei Buchstaben, bekomme ich im Jahr 39100,-€ brutto. Das im Schichtdienst, unendlich vielen Überstunden und zig Zusatzqualifikationen. Damit ernähre ich eine vierköpfige Familie in der Nähe von München! Ein sozialer Beruf mit asozialen Bezügen. Im nächsten Leben werde ich Vorstand von VW.


druid

04.03.2016

Als Projektmanager in einer mittelständischen IT Agentur (120 Mitarbeiter, AG) Jahreslohn von 38.000 - in Berlin (5 Jahre Berufserfahrung, Akademiker). Soviel zur Ironie, Herr Rabe!


Jochen

04.03.2016

Dass hier der Unfug von stepstone weiterverbreitet wird, ist nicht mit dem Anspruch einer Bank vereinbar. Was sagen diese regionalen Zahlen denn aus? Dass irgendwo mehr verdient wird, oder dass es dort andere Jobs gibt, also Strukturunterschiede?


GolfMike

04.03.2016

Die Angaben mögen durchaus der Durchschnitt sein.
Meine persönliche Erfahrung:
Facharbeiterbrief - danach Studium Bachelor (Abschlussnote 1) danach Master (MEng) . Erstes Gehalt bei einer "Weltfirma" im Elektrobereich : Brutto 2700 Euro (ledig- keine Kinder). Wenn das 28% mehr sind, wie wenig hat dann ein Facharbeiter im Jahre 2016 ?


Sekretärin/Sachbearbeiterin

02.03.2016

nach 30 Jahren Berufserfahrung
(ohne zwischendurch arbeitslos gewesen zu sein,
in 3 Firmen gearbeitet)
Heute ein Brutto-Lohn von 2.000 EUR für 40-Std. Woche, für mich nicht angemessen :-(
Was soll ich denn da mal für Rente bekommen???


Kaaathrin

02.03.2016

Gehaltsunterschiede zwischen Ost und West, Gehaltsunterschiede zwischen Mann und Frau....usw. etc. pp.

Wann kommt der Tag an dem man nach ARBEITSLEISTUNG bezahlt wird? Darauf warte ICH vergebens...


Valinor

27.02.2016

Die Firma, für die ich arbeite (sagen wir mal "Spezial-Bank") hat früher wie selbstverständlich die Kundenberater mit Außendienst-Tätigkeit und Vertriebsgebiet "AT" = außertariflich bezahlt. D.h., das jährlich Grundgehalt hatte einen bestimmten Prozentsatz über der obersten Tarifgruppe des Banken-Tarifes zu liegen. So komme ich heute noch - wie alle meine Altersgenossen, sie so lange dabei sind wie ich, auf ein gutes Gesamteinkommen von TEUR 90 - 110, plus sehr gute zusätzliche Altersversorgung.

Neueinstellungen werden jedoch mit drastisch niedrigerem Grundgehalt angestellt, und die betriebliche Altersversorgung ist quasi gestrichen. Zum Teil haben wir schon Probleme, qualifizierten Nachwuchs zu finden. Die Loyalität der neu eingestellten Mitarbeiter scheint auch zu sinken, Arbeitgeberwechsel nach wenigen Jahren nehmen zu.

Alles hat eben seinen "Preis".


Hans-Jürgen

26.02.2016

Also ich weiß nicht wer da gefragt worden ist. Facharbeiter im Tiefbau 30-35000 ist das Maximum was gezahlt wird. Und das laut Tarif!


Steinheimer

24.02.2016

Also, die Aussage von Herrn Rabe finde ich ja interessant. Ich frage mich, wie man darauf kommt, dass die hier genannten Zahlen maximal halbiert sein können. Gem. Herrn Rabe liegt also das durchschnittliche Gehalt in Hessen bei EUR 114.000. Na, die Arbeitnehmer zeigen Sie mir mal, die dieses Gehalt nach Hause bringen ....


Arthur Dent

22.02.2016

An "xma": Ich habe nicht studiert und auch keine Ausbildung absolviert, trotzdem verdiene ich nun nach 4 Jahren im Job (ebenfalls angestellt als Softwareentwickler) ca. 58.000€ p.a. in NRW.
Nein, der Job wurde mir nicht geschenkt, und ja, man muss wissen, wo seine Stärken liegen. Man sollte sich nicht unter, nucht über Wert, sondern vielmehr realistisch verkaufen und ggf. den Wohnort wechseln, wenn einem sonst ein Leben mit mieser Laune droht.


r11144

19.02.2016

auch hier gilt: " die meisten verdienen nicht was sie bekommen " und oder: " viele bekommen nicht was sie verdienen "


werico

18.02.2016

Auch hier gilt die alte Ritterregel:
Traue nur der Statistik, die du selbst gefälscht hast ;-)


wahnfried

18.02.2016

ich kann mir den Durchschnitt auch schwer erklären. Ich spreche jetzt für Bayern. Dort ist das höchste Tarifgehalt (mit üblichen Zulagen) in der Metallindustrie (schließt also von den Führungskräften nur die Teamleiter ein) bei ca 70-80.000€. Dazu ist sicher Studium Voraussetzung, aber ist bestimmt keine "Überkarriere". Die Frage beim Durchschnitt ist natürlich immer die Gewichtung (welches Verhältnis haben wir in der Gesellschaft zwischen Handwerkern und z.B. Angestellten in internationalen Großunternehmen...etc) Aber das grundsätzlich bedenkliche ist, wie von Didi beschrieben, dass (auf Grund des faktisch ungesteuerten Migrationsdrucks bei allen Tätigkeiten, in denen Sprachkenntnisse nur eine untergeordnete Rolle spielen) in Berufen wie Handwerk, Pflege oder Logistik unverhältnismäßig geringe Löhne bezahlt werden und das kann eine Gesellschaft sprengen!


Didi

18.02.2016

Abgesehen von den Akademikern, wenn als Fachkräfte, Facharbeiter gemeint sind, dann sind diese Verdienstangaben, für den Osten Deutschlands, ein Hohn. Eine ehrliche Hände Arbeit im Handwerk und Dienstleistungsbereich, wird weder geachtet, noch entsprechend belohnt. Die
Kariere wird mehr und mehr in den in den Vordergrund gerückt. Wer soll denn eines Tages mal die Handarbeit Machen?


xma

17.02.2016

Nach 6 Jahren Berufserfahrung bekomme ich als Softwareentwickler mit Abschluss Dipl.-Ing. (FH) in einem mittelständischen Unternehmen im IT-Bereich in Sachsen knapp 29.000 Euro brutto im Jahr.
Die Aussagen von "Herr Rabe" und "pufflui" sind doch wohl ironisch gemeint, nehme ich an.


Waterloo

17.02.2016

Tja, dann verdiene ich als Führungskraft in Hessen sehr unterdurchschnittlich.
Ob diese statistische Erhebung tatsächlich stimmt....?


pufflui

16.02.2016

Nirgends wird so viel gelogen, wie bei Fragen nach dem Sexleben und dem Gehalt!
So auch in dieser Umfrage, wenn Fach- und Führungskräfte so wenig verdienen würden, dann würde keiner so einen Job machen!


nun...

15.02.2016

...ich finds immernoch traurig dass die gehaltsunterschiede zwischen ost und west nicht abnehmen.


Empirikfreak

15.02.2016

Durchschnittsbildung geht halt nur mit durchschnittlicher Bildung. Je mehr Einzeldaten vermengt werden, desto unschärfer wird die Aussage auf das einzelne Datum. Ein nettes Beispiel ist die Aussage zum Land Hessen, bei dem die Standorte Frankfurt und Wiesbaden mit Sicherheit den Durchschnitt erheblich verändern. Ansonsten schließe ich mich der Meinung von notting an.


Herr Rabe

14.02.2016

Ich bin der Meinung, dass die hier angegebenen Jahresgehälter nicht der Realität entsprechen und
halbiert sind. Allenfalls sind das Einstiegsgehälter, kein Durchschnitt.


notting

14.02.2016

"Ein Masterabschluss bringt beispielsweise im Schnitt 28% mehr Gehalt als die bloße allgemeine Hochschulreife."
Ja, ich habe gesehen, dass das so ungefähr auch in der dort verlinkten PDF steht. Halte ich aber für kompletten Blödsinn. Mit allg. Hochschulreife = Abitur kann man entweder ein Studium (ein Master-Studium aber erst nach einem abgeschlossenen (z. B. Bachelor-)Studium), eine Berufsausbildung (was für mich auch ein Bildungsabschluss ist) oder einen Hilfsjob machen. Bei allen diesen Möglichkeiten ist das Gehalt um Welten niedriger als bei jmd. mit abgeschlossener Berufsausbildung/Studium.
Ähnlich bei "sonstiger schulischer Abschluss".
Also wenn dort stehen würde "Berufsausbildung nach Hochschulreife/Abitur" bzw. nach sonstigem Schulabschluss, würde es Sinn machen.

Außerdem wird überhaupt nicht auf das Lebenseinkommen eingegangen. Bei Master/Promotion/etc. verdient man noch ein paar Jahre länger nicht bzw. mies = die Steuerfreibeträge gehen eher mal verloren. Und wenn man dann eben deutlich mehr verdient als andere Gehaltsgruppen, wird man auch noch überproportional besteuert.

Hab mal woanders gelesen, dass ein Bachelor tendenziell das beste Lebenseinkommen (inkl. Arbeitslosigkeitswahrscheinlichkeit) bietet. Wobei man aber wissen muss, dass leider viele Bachelor-Abschlüsse nur ein besseres Vordiplom sind, insb. an Unis. Sprich da war wohl eher von FH-/DH-Bachelorn die Rede.
Andererseits werden für höhere Führungspositionen oft höhere Bildungsabschlüsse als Bachelor verlangt...

notting