ING International Survey

Geld macht nicht glücklich... sicher? | 02.03.2018

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© AndreyPopov - istock.com

Macht Geld wirklich glücklich? Die Ergebnisse aus einer repräsentativen Studie der ING-DiBa zur Zufriedenheit mit Ersparnissen und dem allgemeinen Glücksempfinden im internationalen Vergleich.

Geld macht nicht glücklich... sicher?

An der Frage, ob Geld glücklich macht, scheiden sich seit jeher die Geister. Verhaltensforscher sagen uns: „Wenn Geld Sie nicht glücklich macht, geben Sie es vermutlich nicht richtig aus" und raten uns beispielsweise dazu, es für Erlebnisse statt für Dinge zu verwenden. Allerdings kann nicht nur richtig ausgegebenes, sondern auch erspartes Geld zu unserem Glücksempfinden beitragen. In einer repräsentativen Umfrage der ING-DiBa in 13 europäischen Ländern sowie Australien und den USA zeigt sich jedenfalls eine deutliche Korrelation zwischen der Zufriedenheit mit der Höhe der eigenen Ersparnisse und dem allgemeinen Glücksempfinden der Befragten – auch wenn dieser Zusammenhang natürlich nicht ursächlich sein muss.

Glück hängt allerdings nicht nur mit dem Geld zusammen: Unsere Umfrage zeigt auch, dass Menschen in einer festen Partnerschaft ihr allgemeines Glücksempfinden höher bewerten. Die gemeinsame Verwaltung der Geldangelegenheiten wird dabei zwar nicht als besonders spannende Aufgabe wahrgenommen, doch sind die Befragten mehrheitlich der Auffassung, dass regelmäßige Finanz-Meetings nicht nur notwendig und finanziell sinnvoll, sondern auch förderlich für die Beziehung sind. Das regelmäßige Gespräch über die Finanzen könnte die ein oder andere Paartherapie vielleicht ersparen.

Deutsche Paare tendieren im europäischen Vergleich eher dazu, finanzielle Alltagsdinge getrennt zu regeln, treffen aber Entscheidungen über größere Anschaffungen oder das Haushaltsbudget eher gemeinsam. Auch neigen deutsche Verbraucher weniger dazu, Finanzangelegenheiten vor ihrem Partner zu verheimlichen.

Die gesamte Analyse finden Sie hier:

Download: Hohe Kante außer Reichweite (PDF, 314 KB)

Der Artikel erschien ursprünglich in Carsten Brzeskis Blog.

Autor: ING-DiBa


Ihre Meinung

Kommentare (20)


Kommentare

Mona

15.06.2018

Die Frage, ob und wie viel Geld einen glücklich macht, untersuchen Forscher schon lange. Die Ergebnisse dazu sind nicht eindeutig. Es gibt Studien, die sagen: Je mehr Wohlstand, desto mehr Zufriedenheit. Andere Untersuchungen sagen: Geld macht nicht glücklicher, aber weniger traurig.


Otto W.

11.06.2018

Geld ist nicht alles im Leben , denn man braucht auch Gold und Diamanten.


Mia

15.03.2018

mit 112 Milliarden sitzt er auf einem Gold Klo, hat 8 Frauen, 35 Kinder, badet in Whirlpools mit seiner Masseuse und isst ausschließlich mit Pistazien gefüllte Datteln zwischendurch .. und der Unterschied zu allen anderen? keines..denn auch die Milliardäre werden am Ende unter der Erde begraben und von Würmern samt Datteln im Bauch gefressen.
Am Ende des Tages, braucht man ein Dach über dem Kopf, eine warme Suppe, ein Paar Oliven, Tomaten, Käse, Brot und Wasser (ich auch Kaffee), ein paar Klamotten und Seife. Ein ganz reicher Opa hat mir mal gesagt, dass es nach 10-12 Millionen nichts anderes als ein Spiel ist noch mehr zu haben, nicht weil man es wirklich braucht, sondern weil man spielen möchte. Die Einen spielen mit was auch immer, die Anderen mit Geld... und der mit 112 Milliarden hat viel gespielt.


Jan

13.03.2018

@ING-DiBa

Danke für den Hinweis.

Trotzdem ist es verwirrend und nicht so gut, wenn es so Unterteilungen gibt, die man verwechseln kann. ING Group, ING-DiBa,....was auch immer.
Die Aktien die man erwerben kann bzw. hat sind ING-Group?

Egal, auf jeden Fall sind Vergütungen für Aufsichtsräte und Konzernleiter immer kritisch zu sehen.
Der einfache Angestellte hat immer das 15 bis 40 fache weniger....ist oft nicht gerechtfertigt - denn ohne die kleinen Angestellten hätte der im Aufsichtsrat bzw. Konzernleiter überhaupt keine Arbeit, so sieht es schon mal aus.
Und wenn Ihm 100.000 Euro im Jahr nicht reichen, weil er studiert hat usw. selber schuld, er wollte ja studieren und oder Konzernleiter werden oder nicht?
Ich habe "nur" 36.250,00 Euro im Jahr - nur mit Weihnachtsgeld und keine weiteren Vergünstigungen.
Dann wären ja wohl 100.000 Euro für einen Konzernleiter ausreichend.

UND NEIN IHR BESSERWISSER, HIER HANDELT ES SICH NICHT UM NEID.
Es müssen halt mal wo Grenzen sein.
Was macht ein Herr Bezos mit 112 Milliarden Dollar? Oder die anderen Super-Reichen....da hakt doch das ganze System.


ING-DiBa

13.03.2018

Hallo Jan, ein Hinweis von unserer Seite: Herr Ralph Hamers ist Vorstandsvorsitzender (CEO) der ING Group, mit Sitz in Amsterdam. Mehr Informationen finden Sie hier: www.ing.com/Newsroom/All-news/Press-releases/ING-Supervisory-Board-withdraws-remuneration-proposal.htm Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Jan

13.03.2018

Was heißt hier ob Geld glücklich macht? Wenn nach N-TV Bericht der Chef der ING-DiBa Herr Hamers sich eine Gehaltserhöhung von 50% gibt, auf die er dann verzichten musste, aufgrund Intervention vom Niederländischen Staat, dann scheint doch Geld glücklich zu machen.
Was sagt die DiBa dazu? Wie kann es zu so etwas überhaupt kommen?

@DiBa-Team, wenn dieser Beitrag nicht kommt, dann ist das ein fader Beigeschmack von Zensur! Und man kann Euch nicht mehr vertrauen und überlegt sich dann tatsächlich ob man seine Konten nicht abzieht.


Mia

12.03.2018

die glücklichsten Momente im Leben sind die, die eigentlich gar nichts mit Geld zu tun haben, sondern nur mit dem Moment selbst... aber wenn man mich fragt, ob Geld glücklich macht..sehe ich die perfekten Schuhe im Schaufenster, bin ich jedes Mal so glücklich, dass ich sie mir nach Lust und Laune kaufen kann und ja ich habe zwar viele davon und alle schön und von sehr guter Qualität, nur schaffen es lediglich 2 Paar, mich wirklich glücklich zu machen, der Rest ist eben der Rest.
In Frankreich in einen frischen Eclair rein beißen, das ist Glück pur und kostet nur 1,50 oder Schäferstündchen mit dem Lover kostet auch nichts und macht glücklich, Geld ist nur für Schuhe gut und für ein Dach über dem Kopf und für die Freiheit sich in ein Flugzeug zu setzen und einige Stunden später die Palmen rascheln zu hören.
Außerdem ist die Zeit hier nur "geliehen" und wenn man tot umfällt, kann man nichts mehr mit Geld anfangen, dann verjubeln es die doofen Erben und kaufen womöglich mit meinem Geld, schlechte Schuhe.
Man muss sich weder Selbst noch sein Geld so ernst nehmen, lieber viele, ganz viele schöne Momente im Leben sammeln, so viele wie möglich, das ist Glück und Zufriedenheit, alles andere kommt dann auch wie von allein.


Rene

11.03.2018

Geld beruhigt...wenn man welches hat.
Das ist gut für Körper und Seele und nimmt manche Ängste.
Glücklich macht es nicht !!!


Jonny

09.03.2018

Es macht nicht glücklich, aber äußerst zu zufrieden, wenn man nicht
jeden Cent 2 mal umdrehen muß, bevor man ihn ausgibt.
Übrigens; Geld ist nicht alles. Aber ohne Geld ist alles nichts-


O Voigt

09.03.2018

Die Frage ist falsch gestellt!
Jeder hat Grundbedürfnisse: Essen Kleidung ein Dach über den Kopf...
wenn es an diesen Dingen mangelt entstehen Existenzängste. Diese verhindern ein "glücklichsein".
Also ist ein gewisser Grundbetrag notwendig um die "Glücklich-Zone" zu erreichen. Das wahre Glück kann sich dann mit wenig mehr oder viel mehr (je nach Konsumanspruch) entfalten.

Medizin macht auch nicht gesund, sie hilft nur dabei.
Ein Bäcker backt kein Brot - das macht der Ofen usw...


Andy

08.03.2018

Das ist eine reine Betrachtungssache. Wir sind zufrieden das reicht. Wir sind gesund das ist viel wert.
Wir haben alles, es hat sich dadurch nichts geändert. Auch wenn man wenig hat kann man glücklich sein, Die Kinder sind außer Haus und selbstständig. Jetzt genießen wir das Leben.


Hubert

08.03.2018

Wirklich glücklich,ist der Jenige,welcher Ideen hat und zumindest einen Teil davon realisiert.
Arm ist der,welcher keine Ideen hat.
Bettel-arm sind Menschen,die von Neid und Hass
anderer aufgefressen werden.
Geld spielt immer ein Bißchen eine Rolle!
Wieviel???---sei dahin gestellt.


Jonas

07.03.2018

@Alper
stimmt nicht, auch in der deutschen kultur hilft man sich gegenseitig. das bekommt man nur nicht so mit, weil wir nicht mehr so großfamilien haben. ein, zwei kinder reichen...wenn man nicht von sozialhilfe leben will ;-)


Marco

06.03.2018

@Alper
wenn familie wichtiger als geld ist und du das gehalt immer an deinen lebensstil anpasst...warum bist dann von der türkei nach deutschland? dann hättest doch in der türkei besser leben können.
so interpretiere ich mal deine aussage. und wärst somit wie der artikel sagt ja sehr glücklich.


Johnsen

06.03.2018

@alper

genau deshalb haben wir wohnungsknappheit, weil nicht-europäer in massen kommen und dann den gleichen wohnraumanspruch wie europäer haben.

2 kinder können sich schon 1 zimmer teilen, heut zu tage hat jeder den anspruch das jedes kind ein eigenes zimmer braucht...
also bei deiner familie brauchst du schon 6 wohnungen, frau, du und 5 kinder.


manu

05.03.2018

Moin!
"Geld macht nicht glücklich... sicher?" steht da als Überschrift, aber die sprichwörtliche Aussage heißt doch "Geld ALLEIN macht nicht glücklich". Und das ist doch sicher so. Wenn eigentlich alles gut ist mit Gesundheit, Liebe, Umfeld, man aber sehr arm ist, ist man, denke ich, weniger glücklich, weil das Leben schwerer ist, als wenn man sich mit Geld das leben noch versüßen kann.
Zumindest, bis man eh Tod ist :-)


Alper

05.03.2018

Ich finde Reich ist nicht nach Vermögen zu messen, ich passe mich immer nach meinen Gehalt an und umso weniger ich verdiene umso weniger gebe ich aus. Das hat den Vorteil, dass es einen nicht schlechter gehen kann als einen Reichen. Denn der muss schließlich immer schauen das er seine konstanten ausgaben weiterhin zahlen kann. Deshalb ist kein vermögen unabhängiger. Viele machen sich gedanken über Geld und Rente. Wir sind eine große Familie und eine große Familie ab 5 Personen ist bei uns in der Türkischen Kultur fürsorglich da. Deshalb sind unsere Rente unsere Kinder und die Familie hält immer zusammen. Das gibt es in Deutschland längst nicht mehr. Dort hilft man lieber Fremde Menschen als die eigene Familie :-)


Nutzer

04.03.2018

Ich würde da @Peter G. zustimmen, allerdings würde ich es, wenn es um Partnerschaft und das Thema Finanzen geht, nicht davon abhängig machen, ob man nun gut oder schlecht verdient - es kommt, meiner Erfahrung bzw. der Erfahrung von Bekannten, auch mitunter darauf an, wen man so kennt bzw. mit wem man die Finanzen bespricht. Zum Einen ist es ein Trugschluss, wie ich erfahren musste, zu sagen, dass ausschließlich Reiche oder Wohlhabendere fürchten müssen, dass ihnen der Partner oder Bekannte oder... das Geld aus der Tasche ziehen. Das kann genauso gut Ärmeren oder Leuten passieren, die wenig verdienen. Es kommt, denke ich, auf die Leute an, die Zugriff auf "mein" Geld haben sowie deren Neid und Einstellung zum Geld und deren Bedürfnisse. Jemand mit mehr Ersparnissen könnte genauso unzufrieden sein wie jemand mit keinen Ersparnissen. Jemand, der mehr hat, könnte dennoch auf jemanden neidisch sein, der weniger besitzt. Ich glaube, die Statistik, obwohl Glück in Relation zum Geld gesetzt wird, hat daher wenig Aussagekraft, wenn Sie auf Basis von nur zwei Fragen erhoben wurde, die man an der x- und y-Achse sieht.
Ich kenne/kannte Leute, die beispielsweise mit 3000 netto/Monat als Single gerade so über die Runden gekommen sind, wahrscheinlich, wie Peter G. anmerkte, aufgrund des Status und einhergehenden Verlustängsten.
Es kommt also scheinbar wirklich mitunter darauf an, welchen Lebensstandard man hat und ebenso der des Partners, was ich auch selbst schon erlebt habe - man teilt die Kosten im Haushalt 50/50. Am Ende des Monats dachte ich, das Leben in dieser Stadt ist aber teuer. Nach der Trennung von demjenigen sah es plötzlich ganz anders aus (wenn ich die Miete der Wohnung, die ich mir kurzfristig zulegte, kalk. angleichte), obwohl ich die Ausgaben für meinen Lebensstandard, fast nicht änderte.
Was sich da eher lohnt, ist, meiner Meinung nach, zu schauen, wofür man das Geld ausgibt (Lebensmittel, Genussmittel, Kleidung, Freizeit, Lifestyle usw.) und das in Abhängigkeit zum Glücklichsein zu setzen. Hartz IV-Empfänger haben im Monat... 400 € für Strom, Lebensmittel, usw. und erhalten die Miete (inkl. Betriebskosten) gezahlt. Das heißt, mit diesem Geld kommt man theoretisch mehr oder weniger (mit Einschränkungen, z. B. Kleidung, Friseur usw.) gut über die Runden. Und dann müsste man schauen, ab wann beginnt das Sicherheitsgefühl und ab wann der Luxus.


Steven Koenig

02.03.2018

Ich wüsste auch 100 Milliarden Euro auszugeben. Dazu wird es aber vermutlich leider nie kommen ^.^ Dass die Umfrage aktuell 1:1:1 steht, überrascht mich etwas.


Peter G.

02.03.2018

Geld macht bis zu einem gewissen Grad glücklich.
Auf jeden Fall gut wenn man keine Schulden hat. Wenn man dann gut die Miete zahlen kann oder eine Wohnung, ein Haus und Rücklagen hat die den Rücken stärken ist das auch gut.
Und sonst wurde mal von einer anderen Statistik errechnet, dass Menschen mit so 3.000 bis 5.000 Euro mtl. glücklich sind. Bei Beträgen über 5.000 Euro werden Sie dann nicht mehr so glücklich...denn je mehr Geld man hat umso weniger weiß man es sinnvoll aus zu geben bzw. an zu legen. Oder aber man entwickelt dann Verlustängste, da man einen gewissen Status hat.