Ihr Geld im Juni 2018

Was ändert sich? – Was gibt’s Neues? – Wo können Sie sparen? │16.05.2018

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Steuern, Geld und Co. – wir teilen monatlich alles mit Ihnen, was wichtig ist. Nichts verpassen, gut informiert sein, Geld sparen – los geht’s:

Bargeld ist King

Die Deutsche Bundesbank hat nachgefragt: 88% der Deutschen wollen auch künftig bar zahlen und sind gegen eine Abschaffung von Scheinen und Münzen.

Trotzdem kommt das EHI Retail Institute zu dem Ergebnis, dass Bezahlen mit Karte an den Kassen des deutschen Einzelhandels immer beliebter wird. Nur noch jeder zweite Euro wandert bar über den Tresen. Besonders beliebt ist die girocard mit einem Umsatzanteil von 26%.

1954, 1974, 1990, 2014, 2018?

Am 14.06.2018 startet die Fußballweltmeisterschaft in Russland. Während der Ball rollt, bieten einige Anbieter ihren Fans besondere Konditionen. Bei der ING-DiBa gibt’s zum Beispiel vom 02.05. bis zum 15.07.2018 einen WM-Zins-Rabatt von 0,11% für die Baufinanzierung. Mehr dazu hier.

Mehr Geld für Rentner

Sie sind im wohlverdienten Ruhestand? Dann bekommen Sie bald mehr Geld: Die gesetzlichen Renten steigen ab dem 01.07.2018 um 3,22% im Westen und 3,37% im Osten.

Medikamente im Sommer teurer

Weil viele ihre Reiseapotheke jetzt ausstatten, sind verschreibungspflichtige Medikamente im Sommer viel teurer. Ibuprofen und Aspirin kosten teilweise das Doppelte. Das hat Spottster.de. letztes Jahr berechnet. Mehr Spar-Tipps zum Online-Shopping finden Sie hier.

Kleiner Pikser – große Wirkung

Ein Pikser kann Leben retten. Am 14.06. ist Weltblutspendetag. Nach einer Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung haben 56% der Männer und 42% der Frauen schon mal gespendet. Mehr Infos finden Sie auf einfachlebenretten.de.

Hexensabbat

Wichtig für Aktienjongleure: Am 15.06. ist großer Verfallstag an der Börse, der sogenannte Hexensabbat. An diesem Tag verfallen gleichzeitig die drei Wetten auf künftige Kursentwicklungen von Aktien, Indizes und Futures. Die Umsätze sind dann meist sehr hoch, und die Kurse schlagen stärker aus als gewöhnlich.

Teures in kleinen Dosen

Ein neuer Trend im Supermarktregal sind Miniaturformate – immer mehr Produkte gibt’s in kleineren Dosierungen. Gut für Singles und Leute, die gern was mitnehmen. Vorreiter ist Coca-Cola mit der 150-Milliliter-Dose. Ab Juni soll es nun auch Fanta in der Mini-Packung geben. Das ist zwar praktisch, geht aber ins Geld: Oft sind die Produkte in Mini-Verpackungen gemessen an ihrem Kilo- oder Literpreis deutlich teurer als in herkömmlichen Packungsgrößen.

Mehr Zinsen in den USA?

Am 13.06. trifft sich der Offenmarktausschuss der US-Notenbank Fed und entscheidet, ob an der Zinsschraube gedreht wird. Wir lassen uns überraschen.
 
Auch der Rat der Europäischen Zentralbank tagt im Juni (14.06.). Eine Erhöhung des Leitzinses im Euro-Raum wird aktuell nicht erwartet. Wie Zentralbanken unsere Welt verändern, können Sie hier nachlesen.

Aktuelles über die Märkte

Carsten Brzeski, Chefvolkswirt der ING-DiBa, berichtet unter dem Motto "Neues über die Märkte, Neues aus der Wirtschaft" über aktuelle volkswirtschaftliche Ereignisse und Entwicklungen. In der aktuellen Folge erklärt er, warum derzeit enttäuschende Wachstumszahlen kein Grund zur Sorge sind und was die Entwicklung der langfristigen US-Zinsen für die Entscheidungen der „Fed“ bedeutet.

Pflege: Entlastungsbeträge nutzen

Seit Anfang 2017 steht jedem Pflegebedürftigen ein sogenannter Entlastungsbetrag von 125 Euro im Monat zu. Wenn die Entlastungsbeträge nicht vollständig in einem Jahr verbraucht werden, verfallen diese nicht sofort. Pflegebedürftige können die Entlastungsbeträge aus 2017 noch bis zum 30. Juni 2018 in Anspruch nehmen. Da es sich um eine zweckgebundene Leistung handelt, sollte vorab mit der Pflegekasse geklärt werden, wer mit den Diensten zur Betreuung und Entlastung beauftragt werden kann. Mit den noch offenen Beträgen können etwa pflegende Angehörige eine Zeit lang entlastet oder größere Anschaffungen wie ein Hausnotrufgerät getätigt werden.

Mehr Geld im Nordosten

Die Beschäftigten im Hotel- und Gaststättengewerbe in Mecklenburg-Vorpommern bekommen eine kräftige Lohnerhöhung. Der Tarifabschluss mit einer Laufzeit bis August 2019 sieht Erhöhungen für leitende Mitarbeiter um 4%, für Facharbeiter um 7% und für Auszubildende um etwa 12% vor. Die Lohnerhöhung erfolgt in zwei Stufen, erstmals bereits im Dezember 2017 – im Juni 2018 folgt nun die zweite Erhöhung.
 
Auch die Berliner Beamten können sich über mehr Geld freuen: Ihre 3,2-%ige Gehaltserhöhung erhalten sie statt wie zunächst geplant im August nun schon im Juni.

US-Nationalparks werden teurer

Zum 01.06.2018 werden die Eintrittspreise vieler US-Nationalparks angehoben. Die Gebühren für den Sieben-Tage-Pass pro Auto steigen in den meisten kostenpflichtigen Parks um 5 Dollar. Der Eintritt zum Yosemite National Park kostet beispielsweise 35 statt 30 Dollar.
 
Ob im heimischen Garten oder in der großen weiten Welt: Der Sommer 2018 kommt bestimmt – machen Sie was draus!

Autor: Ben Bernard


Ihre Meinung

Kommentare (11)


Kommentare

ING-DiBa

22.05.2018

Hallo R.M., danke für Ihr offenes Feedback. Geldeinzahlungsautomaten haben wir aktuell nicht in Planung. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Martin

21.05.2018

@Johansson:
Bezahlen mit Karte geht immer schneller als mit Bargeld.
Bei Beträgen unter 25€ einfach die ING-Diba Visakarte an das Symbol halten mit den drei Signalwellen. Das dauert 3sec. Bis das Bargeld herausgeholt und gezählt ist vergeht viel mehr Zeit. Am besten sind dann noch die Leute die Ihre Brieftasche zum Kassierer halten und diese sich dann genau den Cent Betrag raussuchen lassen (dauert Ewigkeiten), anstatt drei Cent zurück zubekommen.
Und selbst mit PIN Eingabe oder Unterschrift geht es sehr schnell.


Server

21.05.2018

Diese Rubrik finde ich toll. Sie hat mir schon mehrfach für mich brauchbare Tipps gegeben. Machen Sie bitte weiter so. Vielen Dank.


SCHWEINFEST ERNST GREGOR

20.05.2018

DANKE FÜR DIESE UMFANGREICHEN INFORMATIONEN

BITTE WEITER SO


R.M

19.05.2018

Bargeld am Automaten erst ab einer Summe von 50 EUR ist nicht gerade kundenfreundlich. Ab 20 EUR hätte ich mir noch gefallen lassen. So erinnert es mich an die Anfangszeiten der Geldautomaten. Da konnte man auch nur 50er oder 100er abheben. Wann kommen eigentlich mal die Bar-Ein- und Auszahlungsautomaten, wie das andere Banken auch machen (z.B. Commerzbank, Deutsche Bank, Sparda!) ?


Jürgen

19.05.2018

88% wollen das Bargeld unbedingt und auf Dauer behalten??
Welche Gruppe hat die Deutsche Bundesbank denn da befragt?
Eine komplette Abschaffung ist sicher nicht das Ziel, aber die Münzen sollten zumindest verschwinden. Viele Länder machen es uns vor. Wir hinken hier in Deutschland wieder meilenweit hinterher. Furchtbar diese konservative und ängstliche und damit bremsende Gesellschaft.


Toni

19.05.2018

Enttäuscht, die nächste Banking APP wird abgeschaltet, wie schon der Kontostand. Ein Rückschritt wie ich finde. Wenn ich die Papierliste dennoch aufheben soll, ist es keinerlei Verbesserung, nur eben anders. Ich möchte nur den Kontostand auf dem Handy, nix weiter und das unkompliziert. Die DiBa entwickelt sich eben in eine andere Richtung, schade drum.


Nickolai Theresa

18.05.2018

Ich finde Ihre Berichte immer sehr hilfreich.
Vielen Dank und freundliche Grüße,
Theresa Nickolai


Nawothnig

17.05.2018

Die kurzsichtigen Bargeldabschaffer (Banken und Notenbanken) müssten eigentlich tierisch Angst haben dass irgendein Karibikstaat Mini-Goldmünzen mit saftigem Ausgabeaufschlag als offizielles Zahlungsmittel herausgibt. Dann hätten sie eine ultrharte Konkurrenzwährung am Hals, und das ist das allerletzte was sie brauchen können.


johansson

17.05.2018

Gut, dass 88% der Befragten sich für den Erhalt von Bargeld aussprechen. Umso mehr muss ich den Kopf über jene nicht wenigen Verbraucher schütteln, die jeden Firlefranz (also auch Beträge) unter 5 € mit Karte bezahlen und sich dabei augenscheinlich noch "cool" vorkommen - während die andern in der Schlange auf die an vielen Systemen zeitraubende "Abwicklung" warten.


Michael

16.05.2018

"Weil viele ihre Reiseapotheke jetzt ausstatten, sind verschreibungspflichtige Medikamente im Sommer viel teurer. Ibuprofen und Aspirin kosten teilweise das Doppelte"

Geht somit wohl eher um verschreibungsfreie Medikamente.