Kryptowährungen

Zahlungsmittel der Zukunft oder Spekulationsobjekt? | 14.05.2018

Kryptowährung

© vgajic - istock.com

Virtuelle Währungen seien nur für Zocker, warnen die einen. Andere glauben, es sei ein neuer Markt für Anleger und eine andere Art von Geld. „Dabei trifft es die Bezeichnung Währung gar nicht genau, denn hinter einer Währung steckt immer ein Staat oder eine Zentralbank“, sagt der Kölner Vermögensverwalter Uwe Zimmer. Das ist bei Bitcoin & Co. nicht der Fall

Unabhängig und nicht manipulierbar

Der Bitcoin, die erste und bekannteste Kryptowährung, ist seit 2009 im Umlauf, um bargeldlos im Internet bezahlen zu können. Die hinter Bitcoin stehende Technologie nennt sich Blockchain und wird gern als digitaler Kontoauszug bezeichnet. Die Idee hinter der Einführung von Kryptowährungen sei, sich von Banken, Regierungen und Regulierungen unabhängiger zu machen, sagt Till Neudecker vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT). „Damit man nicht mehr eine Stelle hat, die sagt: Das ist der Kontoauszug, so viel Guthaben hast du“, erklärt Neudecker. „Stattdessen müssen sich alle Parteien darauf einigen, wie der Kontoauszug aussieht.“ Da die Datenbank der Blockchain von mehreren Rechnern verwaltet wird, gilt sie als nicht manipulierbar und transparent.

Die Nachfrage bestimmt den Preis

Inzwischen hat sich das Digitalgeld auch zu einer populären Anlageform entwickelt – mit hohen Renditen und hohem Risiko. Denn so schnell wie die Kurse der Kryptowährungen hochgehen, können sie auch wieder fallen. „Das haben wir die letzten zwei Jahre gesehen“, sagt Kapitalmarktexperte Zimmer.
 
Mittlerweile gibt es rund 1.550 solcher Kryptowährungen – sie alle funktionieren nach demselben Prinzip, weiß Zimmer: „Es gibt immer eine begrenzte Stückzahl.“ Die Nachfrage bestimmt also den Preis. Die begrenzte Verfügbarkeit machte den Bitcoin und seine Nachahmer im vergangenen Jahr zum begehrten Objekt für Spekulationen. „Um Bitcoin gab es in 2016 und 2017 einen Hype“, sagt Zimmer. Kostete ein Bitcoin Anfang 2016 noch 400 Euro, so schnellte der Kurs zwischenzeitlich auf über 19.000 US-Dollar, heute steht er bei etwa 6.500 US-Dollar.

Welche anderen Kryptowährungen sind derzeit angesagt?

Während die Zweifel an der bekanntesten Kryptowährung Bitcoin wachsen, entstehen täglich Alternativen. Von den zahlreichen virtuellen Währungen werden nach Einschätzung des Finanzexperten Zimmer allerdings nur wenige überleben.

  • Ethereum ist nach Bitcoin die Kryptowährung mit dem zweitgrößten Gesamtwert. Bei Ethereum handelt es sich – wie bei Bitcoin – um Blockchain-basierte Technologien. Die Ethereum Blockchain bietet aber nicht nur die Möglichkeit, Zahlungen zu erhalten und zu senden, sondern es können alle möglichen dezentralisierten Applikationen über das Ethereum-Blockchain-Netzwerk abgewickelt werden.
  • Iota basiert auf einer Open-Source-Technologie und ist auf eine sichere Kommunikation und Zahlung zwischen zwei Maschinen ausgerichtet. Durch digitale Vernetzung können Haushaltsgeräte und industrielle Maschinen sozusagen selbstständig handeln. Registriert der heimische Kühlschrank beispielsweise, dass die Milch knapp wird, bestellt er automatisch nach. Bei der Bezahlung kann Iota ins Spiel kommen.
  • Ripple (XRP) ist ein Zahlungsnetzwerk für Banken mit dem Ziel, den internationalen Zahlungsverkehr zwischen diesen effizienter und kostengünstiger zu gestalten. Es ist ein System, welches sich vor allem dem Zahlungsverkehr zwischen verschiedenen Währungsräumen gewidmet hat und versucht ineffiziente Zahlungskorridore effizient zu gestalten. Deshalb wird Ripple auch oft als „Bitcoin der Banken“ bezeichnet.
  • Peercoin oder auch PPCoin ist eine dezentrale Kryptowährung und der Bitcoin sehr ähnlich. Beide Namen sind eine Abkürzung für „Peer-to-Peer Coin“. Die PPCoin Entwicklung wird schon seit 2012 betrieben, seit das Team rund um die Kryptowährung Schwächen bei der Bitcoin entdeckt hatte. Daraufhin wurden Konzepte entworfen, um diese Schwächen zu beseitigen. Die Währung gilt als klimaschonende Alternative zum Bitcoin, dessen Betrieb immer mehr Rechnerleistung und damit Strom frisst.
  • Dash bietet ihren Nutzern besondere Diskretion. Aufgrund einer speziellen Verschleierungstechnik können die Transaktionen in der Blockchain nicht öffentlich nachverfolgt werden – für Viele ein willkommener Vorteil. Kritiker mahnen aber, Dash ziehe Kriminelle an.
  • Cardano ist noch relativ jung und kann besonders flexibel auf staatliche Regulierungsvorschriften reagieren. Zumal das Thema Regulierung in jüngster Zeit in den Fokus gerückt ist. Vor allem China, Japan und Südkorea gehen inzwischen restriktiv gegen Kryptowährungen vor. Aber auch in Europa geraten sie zunehmend in den Fokus. Das dürfte einer der Gründe dafür sein, dass Cardano inzwischen in die Top-5 der Kryptowährungen aufgestiegen ist.

Zahlungsmittel für den Alltag?

Welt- und bundesweit, nicht nur in Metropolen wie Berlin, bieten inzwischen Geschäfte ihren Kunden die Möglichkeit, mit Kryptowährungen zu bezahlen. Doch als Zahlungsmittel für den Alltag eignet sich das Digitalgeld wegen der starken Wertschwankungen nur bedingt. Wer also mit Bitcoins handeln oder bezahlen will, dem sollte klar sein, dass Kryptowährungen ihre Existenz dem Internet verdanken und nicht an reale Werte gekoppelt sind. Im Schnitt wäre die Ware sehr viel teurer – egal ob es sich nun um das Elektroauto oder eine Pizza handele, erklärt Zimmer. Auch Neudecker vom KIT gibt zu bedenken: „Aktuell ist das relativ schwer, weil die Transaktionsgebühren sehr hoch sind.“

Wie funktioniert der Umgang mit Kryptowährungen?

„Bitcoins bekommt man nicht am Bankschalter“, sagt Zimmer. Interessenten müssen sich zunächst bei einer Krypto-Handels-Plattform oder Online-Börsen registrieren. Um anschließend mit dem Kryptogeld zu handeln oder zu bezahlen, muss man eine Open-Source-Software installieren: Das kann entweder ein kostenloser Bitcoin-Client oder eine schlankere sogenannte Bitcoin-Wallet sein. Auch Unternehmer, die Bitcoins & Co. akzeptieren, müssen vorher so eine Wallet, also eine digitale Geldbörse einrichten. Welche Geschäfte und Unternehmen Kryptowährungen akzeptieren listet das Bitcoin-Wiki auf, und Coinmap.org visualisiert Akzeptanzstellen weltweit auf einer Karte.

Autor: ING-DiBa


Ihre Meinung

Kommentare (38)


Kommentare

Nostradamus

23.05.2018

@Steffen

Wie Du sagst, sind begrenzt...also womit sollen dann ALLE bezahlen, wenn nicht jeder Bitcoins hat?
Wie zahlst Du ein Auto, das Du möchtest, wenn alle Bitcoins bei anderen sind und Du keine hast?
Denk mal nach!!!
Bitcoins sind reine Spekulation!


Steffen

23.05.2018

@Nostradamus
Wer im Zshg. mit Bitcoin die Tulpenzwiebelblase zitiert, hat eine wesentliche Eigenschaft von Bitcoin nicht verstanden: Während Tulpenzwiebeln (annähernd) unendlich vermehrt werden können, ist die Menge an Bitcoins von Anfang an limitiert. Aktuell gibt es ca. 17 Mio Bitcoin. Nach festgelegten Regeln werden es max. 21 Mio sein, wobei im Zeitverlauf immer weniger neue entstehen (geschürft werden).

Im Gegensatz zum Euro sind wir bei Bitcoin NICHT von der Willkür der EZB abhängig, die uns durch ständiges Gelddrucken enteignet. Genau dieser eingebaute Inflationsschutz macht es zu einem spannenden Investment!

Übrigens, weltweit gibt es mehr Millionäre als Bitcoins. Das zeigt das Nachfragepotential.


Henry B. Jones

23.05.2018

Was soll eigentlich die Diskussion über so einen Müll-Trend?
Wenn immer mehr Währungen oder Währungsersatz "erfunden" wird, werden Währungen oder Währungsersatze nichts mehr Wert, weil keiner mehr weiß, wann er wo, wie, mit was bekommt.
Somit werden wir alle wieder beim Tauschhandel landen und auch das wird wieder schwierig.
Der Tauschhandel wurde "abgeschafft", weil für die jeweilige Ware / Handelsgut ein "Preis" festgelegt wurde und das was man dafür erhalten hat, konnte man dann berechnen, vergleichen und einfacher weitergeben.

Also einfach weg von dem neumodernen Trend, der sowieso nur als reines spekulatives Objekt eignet.

Ein Kumpel hat Walt-Disney-Taler und Walt-Disney-Kreuzer, einzigartig in der Herstellung....das sind (noch) seltene Einheiten. Müsst ihr unbedingt haben, wird die nächste Weltwährung!!!
-> Ironie!!! Ironie!!! LOL!!!


Jonas

22.05.2018

@ Stephan Handke
So ein Blödsinn...der Euro etc. hat einen reellen Gegenwert, da steht der Staat dafür ein.
Wer steht für den Wert des Bitcoins ein?`KEINER.


Klaus Strunz

22.05.2018

@ Norbert B. Müller

Es ist durchaus richtig, dass der Bitcoin und auch andere Coins volatil sind, das ist aber überhaupt nicht schlimm, da man ein Geschäft ja immer zu einem bestimmten Zeitpunkt macht und der Wert der Währung immer zu diesem bestimmten Zeitpunkt zählt. Am Ende ist eine Währung immer nur soviel Wert wie Ihr vertraut wird. Das ist bei Staatswährungen so wie bei Cryptowährungen (Aktuelles Beispiel --> Venezuela)

Es ist richtig, dass eine Bitcoin Transaktion viel Strom kostet, deshalb gibt es auch andere Cryptowährungen, die einen umweltfreundlicheren Ansatz haben. Ein interessantes Projekt ist der Chia Coin der Anfang 2019 frei verkäuflich sein soll.

Jedoch bringen Cryptowährung viele viele Vorteile gegenüber den Staatswährungen, die vor allem in der Wirtschaft von großer Bedeutung sind, wie kostengünstige und sehr schnelle Transaktionen um den ganzen Globus.
Zudem sorgen Cryptowährungen für eine sehr Transparente Zahlungswelt in der nur noch schwer Manipulationen durch eine Zentrale Einheit möglich sind. Es gibt noch viel viel mehr Gründe warum Cryptowährungen auch sehr gut sein können.

In diesem Sinne sollte man sich mit der Thematik erst einmal ganz sachlich auseinandersetzen eh man vorschnell ein Urteil fällt.

LG Klaus Strunz


Goldy

22.05.2018

Ein Bitcoin etc. hat keinen reelen Wert.
Spekulier doch lieber mit Gold, Silber, Kupfer etc.. Diese werden in der Industrieproduktion verwendet, zu Schmuck oder in Schmuck verarbeitet und sind nicht künstlich herstellbar.
Und gerade - bis auf z.B. Kuper oder Platium günstig zu haben.


Matthias

21.05.2018

Bevor ich 1000€ in Kryptowährung investiere, spende ich diese lieber für Unicef oder Welthungerhilfe und fühle mich dann um 1500% besser!


Nostradamus

20.05.2018

Krypto kommen und gehen, wie die Blumen...ein kurzes erwachen und dann das jähe Ende.
Denkt an die Tulpenkrise in den Niederlanden 1637. Ersetzt nun dieses Ereignis - also die Tulpe gegen Kryptos wie Bitcoin - dann habt ihr 1:1 das selbe.

Ein Auszug:

Im 17. Jahrhundert wälzte sich Holland im Tulpenfieberwahn. Jeder wollte mit der Pflanze (Krypto / Blockchain / Bitcoin & Co.) Geld verdienen. Selbst Dummheit schadete nicht, solange sich ein größerer Dummkopf fand, der das Gewächs (Krypoto / Blockchain / Bitcoin & Co.) teurer abkaufte. Die Preise stiegen in abenteuerliche Höhen - bis die Blase platzte.


Stephan Handke

19.05.2018

Was noch eine nette Ergänzung ist. Tatsächlich bekommt man echte Kryptos auch bei Banken oder offiziell regulierten Börsen - bzw. ist dies in Planung.

So kann man in Kombination mit der Fidor-Bank Krypto kaufen, die Bank liefert ein Girokonto direkt mit passender Wallet aus. Die VPE Bank bietet sogar die Verwaltung der gekauften Kryptos an. Und die Börse Stuttgart wird voraussichtlich noch dieses Jahr den offiziellen Handel mit Kryptowährungen einführen. Die Bank Frink aus Liechtenstein bietet Kryptohandel an. Und die NASDAQ will künftig das geballte existierende Wissen einsetzen und selbst zum Kryptohandelsplatz werden. Sehr geil! So lässt sich wie zuvor von mir beschrieben zentral auf einer Plattform ein super gemischtes Portfolio anlegen. Das wird die Börse ordentlich beflügeln.


Stephan Handke

19.05.2018

Was für ein schlecht recherchierter Beitrag.

Teilweise ist es tatsächlich schon möglich für "Opa von Nebenan" bei verschiedenen Tankstellen oder Geldautomaten digitale Währungen wie damals Telefonkarten zu kaufen. Investieren einfach und für jedermann. Österreich ist hier besonders fortschrittlich.

Auch ein Dollar, Euro, Deutsche Mark oder Rubel haben keinen "echten Gegenwert" - es sind reine Erfindungen, nur eben nicht in freien Wirtschaft, sondern von den staatlichen Oberhäuptern, der Politik, dirigiert.

Euros gegen Bitcoin tauschen - oder andersrum - lässt sich doch super mit dem bereits bestehenden Devisenhandel - also dem Tausch von Euro gegen Dollar oder Yen abbilden. Bei den "echten Währungen" gibt es teilweise genauso krasse "Wertschankungen". So konnte man vor ein paar Jahren z. B. Schuhe in USA kaufen umgerechnet für unter 60 Euro, die hier bei uns 130 Euro gekostet hätten. Heute ist es fast genauso teuer / günstig hierzulande zu kaufen.

Die Schwankungen zwischen Euro und Türkischer Lira sind sogar in den letzten Jahren stabil hoch. Und wie war das damals noch gleich mit der Reichsmarkt? Notgeld? "1 Billionen Mark"-Scheine?

Wo ist der Franc, Gulden, Schilling? Alle weg! Einige kann man bei den Zentralbanken noch in Euro tauschen, aber trotzdem wird auch der Euro inflationsbedingt jedes Jahr weniger Wert.

Auch die Staaten "minen bzw. schürfen" jedes Jahr neue Coin! Oder was glaubt ihr, weshalb ihr Münzen mit den Jahreszahlen 2002 bis 2018 im Portemonee habt? Und werden die kostenfrei gepresst? Kostet auch Strom, Material, Personal.

Viele Deutsche und Europäische Banken bieten inzwischen echte Fonds für Kryptowährungen an - weil es eben nicht ganz so überflüssig ist, wie die meisten Banken und öffentlich Rechtlichen versuchen das Volk zu verdummen!

Regulieren, was zu regulieren geht, Regeln schaffen wo es keine geben sollte - und alle machen brav mit. Bevormundung statt Eigenverantwortung - und "alle" finden es gut.

Macht doch die Augen auf. Schaut euch die Realität und Vergangenheit an. Krypto sind nichts groß "neues" oder "fremdes" - es funktioniert eben lediglich technisch etwas anders und ist nicht monopolartig durch Regierungen kontrolliert sondern echte freie Marktwirtschaft - noch jedenfalls.

Die starken Kursschwankungen sind vor allem auch denjenigen hier zuzuschreiben, die erst auf das Boot aufspringen, wenn es in Schwung kommt und panisch wieder von Bord gehen, wenn sie scheinbar 5 Euro verloren haben. Wer kein Vertrauen ins System hat, sollte es gleich bleiben lassen.

Auch Aktien und Fonds können pleite gehen, bis zum Totalverlust. Wer damals in Schlecker, Karstadt, Nokia etc. investiert hat, ist auch ziemlich auf die Fresse geflogen. ;-) Und es gibt unzähliche Beispiele!

Aktion von Snapchat und ähnlichen modernen IT-Riesen verbrennen schonmal Milliarden bei Kursschwankungen - genauso wie Bitcoin oder Ethereum.

Und all das geschriebene lässt sich genauso bei Edelmetalle und ALLE ANDEREN Werte übertragen. Ein gutes Beispiel ist Silber. Seit einigen Jahren wurden die 10 Euro Münzen abgeschafft und durch 20 Euro Münzen ersetzt. Der Grund war, dass der Edelmetallwert der Münzen schon bei der offiziellen Ausgabe den Wert von 10 Euro überschritten hat. Der Staat hat also Geld verbrannt! Silber verschenkt.

Und alle haben zugesehen, wie der Staat den Wert einfach ändert, sich die Taschen voll macht. Seitdem ist der Silberpreis wieder auf ein normales Niveau deutlich gesunken. Die Sondermünzen wurden in ihrem Wert aber nicht wieder auf 10 Euro gesenkt, sondern kosten am Ausgabetag noch immer 20 Euro. Ein gutes Geschäft - nur nicht für die Bürger und Sammler.

Man könnte noch ewig so weitermachen. Wichtig ist einfach zu diversifizieren. Wer wirklich sicher sein will der investiert in Krypto, Immobilien, Fonds/Aktien, Devisen und Edelmetalle - so hat man unterm Strich eine äußerst stabile und sichere Rendite. Insbesondere weil sich vieles häufig gegenseitig ausgleicht. Es wird immer so bleiben.

Und Kryptos werden uns alle noch lange beschäftigen! :) Man sollte die Augen nicht verschließen!


Ilse Fegg

18.05.2018

Ich habe mich vor 1 1/2 Jahren überreden lassen in Crypto-Coins XIN zu investieren. Jetzt heisst es Infinity.... 1000,-- € hab ich gezahlt, nun würde ich mein Paket um 800,-- € hergeben. Mags wer haben?


Norbert B. Müller

18.05.2018

@Frank

So ein Schwachsinn.
BitCoin wird kein Zahlungsmittel, ein Zahlungsmittel ist eine Währung und Währungen gibt nur ein Staat, Land aus.
Außerdem, wie möchten Sie etwas bezahlen wenn ein Bitcoin sagen wir 5.000 Euro kostet, ein Lolli für 5.000 Euro?
Wenn er am übernächsten Tag dann 8.000 Wert ist? Dann kaufen Sie den Lolli für 8.000?
Dann wird ja der Lolli zur Wertanlage...heute für 5.000 Euro gekauft, am nächsten Tag für 8.000 Euro verkauft.
Sie können keine Preise festlegen mit dem Bitcoin, zu schwankend, zu teuer, usw.

Außerdem DENKEN Sie doch nach!!! DENKEN Sie an die Umwelt!!!
Immenser Stromverbrauch
Oder aber so ein Blockchain, Bitcoin whatever...muss auf Plattformen gehandelt werden, aufbewahrt auf Festplatten, USB Sticks usw.
Alles braucht Strom, kann gehackt und verschoben werden, gibt genug Beispiele!

Also Sch*** Bitcoin und Co.

BTC taugt zum Mülltonnen füllen.


Harry

18.05.2018

@Tetzel
Nimm Aktien, da ist das Risiko okay und Du bekommst 2 bis 5 % Dividende oder mehr, ist dann Risikoreicher.
Nimm Standardwerte oder Randwerte...z.B. Haemato ist immer so bei 6 Euro und gibt Dividende, kannst im Notfall verkaufen und schlägst die Inflation immer.
Oder Acadian Timber - Kanada - Wald- Forstwirtschaft, kannst mal googeln. Wert ist neu bei Diba erhältlich, Börse Stuttgart, bisher 9% Wertzuwachs mit ca. 5 bis 6 % Rendite.


Frank

18.05.2018

BitCoin ist das Zahlungsmittel der Zukunft und er ist für alle die etwas in sich oder Ihre Zukunft investieren wollen, die spannendste Sache überhaupt. Klar, dass was Ende 2017 passierte wird so schnell nicht noch einmal passieren und auch der "Absturz" danach, ist nichts anderes als normal gewesen. Wenn sich der eine BTC in einem Jahr nur verdoppelt, was absolut realistische ist, reicht dies voll und ganz aus und wäre eine gesunder "Wachstum". Alles andere unrealistisch. Wie viel dann Dein jetzige Einsatz in 20 Jahren wert sein wird, lässt sich somit leicht errechnen. Mal ganz abgesehen, für was BTC noch alles taugt.


Tetzel

18.05.2018

Am Ende ist es doch egal. Entweder ich investiere in irgendwas. Gefahren sind dann immer da. Bei Bitcom mehr, bei Staatsanleihen vielleicht weniger. Aber ich muss mir immer im Klaren sein, dass mein Geld nur eine Blase ist, die in andere Blasen umgetauscht wird und Blasen können platzen. Darum wird ja auch ein Mix empfohlen. Ich selber überlege, ob ich nicht einfach das Geld auf dem Konto lasse. Mir ist dann bewusst, dass ich jedes Jahr den Inflationswert ./. Minizinsen verliere, aber solange der deutsche Staat und der Euro existiert, kann ich die Kohle ausgeben. Alternativ Grundstücke, die überlegen sogar Kriege........


Insider

18.05.2018

Krypto Technologie - wird Fehlerhaft als Währung bezeichnet, das ist keine Währung! Eine Währung ist vom Staat, Land.

Sonst könnten Sie auch Bücher, Mickey Maus Figuren, Star Wars Filme - Hefte - Bilder - Figuren, etc. als Währung bezeichnen. Denn für Star Wars Fans sind die ein oder anderen Dinge auch viel Wert.
Trotzdem ist das alles KEINE WÄHRUNG!

Krypto Technologie ist die größte Blase seit Dotcom und Immobilien.
Hinter Krypto steht rein gar nichts!!! Hinter Aktien stehen Firmen, Länder, Staaten,....das sind wahre WERTE!
Gold, Silber und andere Rohstoffe sind WERTE, da sie selten sind....Krypto können immer neu erfunden werden.
Wie viele gibt es jetzt schon über 1.500 Arten? Die meisten kennt doch keiner...was ist wenn jeder von Bitcoin in Lota wechselt oder in Flips oder Coins etc. dann ist die jeweils andere Krypto Einheit gleich weniger, viel weniger bis wertlos!


Luna, die vom hinterm Mond

17.05.2018

Das Uninteressante daran ist der ungeheure Energieverbrauch bis so ein Bitcoin errechnet ist. Wenn dann in hoffentlich naher Zukunft jeder ein kleines Kraftwerk aus Neutrinofolien im Keller hat, kauf ich mir auch so einen Rechner, der mir Bitcoins errechnet. Dann ist es ja umweltfreundlich.
Solange ich mir meinen Bio-strom teuer kaufe, werde ich garantiert nicht mit nicht Bio-Strom erzeugte Bitcoin kaufen.

Wo gibt´s Öko-Bitcoins?


R. Nasimi

17.05.2018

Also ich stimme zu was der Herr Klaus Heuer geschrieben hatte. Und sag danke.

LG
Nasimi


Berater

17.05.2018

Das interessante an der Entwicklung sind nicht unbedingt die Kryptowährungen selbst, sondern die Technologien, die sich dahinter verbergen. Deswegen habe ich in Aktiengesellschaften investiert, die diese Technologie nutzen, weiterentwicklen und für den Endverbraucher zu einem Produkt entwickeln.
#ImmerEinenSchrittWeiterdenken


Der Mann aus dem wald

17.05.2018

Was ist das für ein Quatsch total unwichtig wir haben doch auf der Welt ganz andere Probleme das braucht die Welt nicht


Abc

17.05.2018

Was ich nicht verstehe ist wieso immer behauptet wird das gute an Kryptowährungen sei, dass sie nur begrenzt zur Verfügung stünden. Defakto werden doch permanent neue Währungen erschaffen und damit Werte aus dem nichts generiert. Oder die Menge an Bitcoin wird einfach mal mittels Bitcoin Cash verdoppelt. Ist doch nichts anderes als wenn die EZB die Notenpresse anschmeißt...


Klaus Peter Müller

17.05.2018

@Frank
Du kannst Aktien nicht mit Kryptos vergleichen. Du vergleichst hier schon mal wieder Äpfel, Birnen, Schokolade, Gemüse miteinander.

Hinter Aktien stehen Werte, Firmen, Länder etc. - hinter Kryptos etc. steht nichts außer Gier, Spekulation und ein merkwürdiger Trend.


Hans Dinkelbühl

17.05.2018

@Klaus Heuer
Da hast Du absolut recht! Wir müssten viel mehr für Umweltschutz machen.
Nicht nur Energie...sondern richtig Haushalten, nicht so viel Wasser verbrauchen - Trinkwasser wird auch schon knapp.
Der Wald wird in Deutschland schon wieder aufgeforstet, ist auch wichtig um Orkane, Tornados abzuschwächen bzw. ab zu halten.
Egal, hier ist ja eher Finanz-Thema und nicht Umwelt-Thema, wobei das ja dazu gehört.

@Frank
Genau so reden aber die Gierigen Spekulanten....von 1500% habe ich immer noch 750% Gewinn - alles zu Lasten von Umwelt und denen, die sich nicht so auskennen.
Und wenn Du Dich wirklich damit beschäftigen würdest, wüsstest Du wie Umweltschädlich Kryptos sind, wie leicht die durch "hacken" gestohlen, weiter verschoben werden können, verloren gehen etc.
Nicht alles was möglich ist oder Trend ist, sollte man machen!!!

Siehe Google - Roboter bzw. Sprachassistenten, die man vom Menschen schon nicht mehr unterscheiden kann, die für einen Termine ausmachen etc.
-> Siehe Zukunft: iRobot / Terminator etc.
Da sagen jetzt auch viele kann nicht passieren, ist nie möglich - wie mit Kryptowährung, Telegraph, Telefon, Computer für jeden etc.
Und wir haben es......
Also Roboterkriege....Laser....Raumschiffe a la Star Wars....wird möglich werden.
Klar, Vor- und Nachteile...was kommt werden wir sehen......


Klaus Heuer

16.05.2018

Hallo, Kryptowährungen verbrauchen eine Unmenge an Energie. In einer Zeit, zu der wir eigentlich alle zusammen für die Erhaltung eines lebenswerten Klimas einsetzen sollten, klingt das schon sehr paranoid. Wir verschwenden Energie für virtuelles Geld.
Die nötige Energie wird übrigens überwiegend aus der Mongolei geholt. Dort wird mit dreckiger Braunkohle die Umwelt belastet, nur damit wir unsere Gier befriedigen können. Das ist nicht meines. Sorry.


Frank

16.05.2018

Hallo, also Menschen die hier negativ über über Kryptowährungen reden, ohne diese zu verstehen, haben wahrscheinlich Mitte der 90er auch das Internet für Teufelszeug gehalten. Wenn einer schreibt er hätte sein ganzes Erspartes in Kryptos verloren...sorry...aber das liegt wohl an ihm. Gier? Angst? Oder auf Scams reingefallen? Wie gesagt wenn man was nicht versteht dann sollte man es halt lassen. Das gilt ja auch für Aktien! Ich bin seit Januar 2017 in Kryptos investiert und beschäfige mich auch damit. Ich spekuliere aber damit nicht rum. Damit war ich nach 12 Monaten bei 1500% Gewinn und aktuell bin ich immer noch 750% im Plus!


Joachim B.

16.05.2018

Ich habe mehrfach versucht zu verstehen wie Bitcoin s geschürft werden und wie das ganze zusammenhängt, leider habe ich es bis heute nicht verstanden.
Was ich nicht verstehe da lasse ich ganz einfach die Finger weg.


ING-DiBa

16.05.2018

Hallo TJ, danke für Ihren Hinweis. Im Artikel wurden nicht alle der rund 1.550 Kryptowährungen, sondern nur die wichtigsten Kryptos thematisiert. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Goldy

16.05.2018

dann doch lieber gold, silber und kupfermünzen. keine macht der neuen trends - zu gefährlich. werden schneller und einfacher gestohlen, müssen ja wo gespeichert sein, auf einer plattform oder doch wieder bankserver oder daheim ;-)


Jens A. Maier

16.05.2018

Ich habe in Krypto investiert und mein ganzes erspartes verloren, ganze € 122.473,89. Also ich rate jedem nur ab.
Hätte ich in mehrere verschiedenen Aktien investiert, hätte ich jetzt ein Vermögen von € 178.1025,31.
Alle Freunde und Bekannte die in Aktien oder Immobiliencrowdinvesting investiert haben, haben jetzt viel mehr Geld oder sind reich geworden.


TJ

15.05.2018

Wo habt Ihr denn diesen "Experten" aufgegraben?

Zitat:
... Mittlerweile gibt es rund 1.550 solcher Kryptowährungen – sie alle funktionieren nach demselben Prinzip, weiß Zimmer: „Es gibt immer eine begrenzte Stückzahl.“ ...

So ein Quatsch, es gibt auch Kryptos mit unbegrenzter Menge. Je nach Verwendungszweck.
Wertschwankungen müssen auch nicht sein, es gibt inzwischen das Konzept der stable coins.

... also bitte nochmal gründlich recherchieren.

Viele Grüße


Mr. Energy

15.05.2018

Für 2018 wird der Stromverbrauch für Bitcoins (schürfen, Verbreitung) ca. 130 TWh verbrauchen.
Dies ist in etwa der Stromverbrauch von ganz Argentinien.

Also noch ein Grund mehr von den Kryptowährungen weg zu gehen, die verbrauchen eindeutig zu viel Strom.


Harry

15.05.2018

Zu Aufwachen

Ein Trend.....wägst? Meinst wohl wächst. Kommt von wachsen.

Außerdem, auch ein "schlechter" Trend kann Jahre lang anhalten bevor es PENG macht. Wie war es mit Immobilien in Amerika? Jahre lang gingen die Preise hoch, hoch, höher, höher, noch höher und dann PENG waren die Häuser nichts mehr Wert.
Dazu zum Thema "aufwachen", wäre ja ein Trend....bla bla....

Wach doch auf! Hier sind viele Leute die überlegen damit zahlen zu können etc.
Viele wollen nicht spekulieren!!!

Spekulier Du mal schön, aber trotzdem ist und bleibt Krypto ein Trend der baden gehen wird.

Überlege Du mal, das einzige was wirklich ein Wert hat sind Aktien, dahinter stehen Firmen, Volkswirtschaft, Staaten...bergen auch risiken und potenzial!!!
Musst Dein Geld gut verteilen und dann hast mal mehr, mal weniger Glück und bist auch ein "Goldgräber".

Und was bitte ist Bitcoin? Sorry, aber Du bist lachhaft, lies mal was Du geschrieben hast bezüglich Geld / Papier: "....Was einzig und allein zählt, ist der Glaube daran. Nachdenken, informieren, dann schreiben".

Dann halte Dich mal an Deinen Rat -> Bitcoin ist auch nur der Glaube daran, dass er was Wert ist, Angebot und Nachfrage!!!
Wenn heute viele sagen Bitcoin ist nichts, dann fällt der Kurs rasant!!!
Jetzt gibt es noch genug De*** äh Spekulanten, die sich an den anderen De*** äh Spekulanten bereichern.

Also AUFWACHEN und NACHDENKEN!!!


Aufwachen

15.05.2018

Ein Trend, der nun bereits seit 2009 anhält und weiter wägst.
Soviel mal zu dem Wort "Trend"....

Informiert euch unabhängig über Kryptos und nicht bei Banken oder ARD, ZDF und Co.

Es birgt viel Risiko, aber auch viel Potential. Grundsätzlich sollte man deshalb auch nur mit Beträgen spekulieren, die man auch bereit ist zu verlieren.

Wichtig zu wissen ist, dass man hier noch in den Kinderschuhen steckt und sich das ganze immer weiter entwickeln wird. Durch gezielt schlechte Berichte wird hier versucht, die Kurse zu manipulieren. Aber das ist einfach nur lachhaft. Aufhalten wird man es nicht können. Und denkt dran: Euer Papier ist auch nichts Wert. Was einzig und allein zählt, ist der Glaube daran. Nachdenken, informieren, dann schreiben. ;)


notting

15.05.2018

Ein gefährlicher Trend, den man nicht folgen sollte.


Jan

15.05.2018

@PP4
Sorry, da muss ich Dir widersprechen:

1) Du musst Kryptowährung wo speichern. Sie ist ein Datensatz.

2) Kryptowährung gespeichert auf Festplatte, USB Stick, ... kann verloren gehen, gestohlen werden und bei Erschütterung etc. gehen Daten verloren. Speichern in der Cloud oder auf einer Plattform können wieder gehackt und gestohlen werden oder die verlieren die Daten - schon des öfteren passiert -> Artikel gelesen? Eine Plattform wurde schon verboten, so weit ich weiß in China bzw. HongKong. Google mal, findest sicherlich was.

Und wenn Du was vor Deiner Frau verstecken willst, dann kaufe Dir Gold, Silber, Kupfer, Platinium, etc. und lege es unter die Matratze, in einen Tresor, in der Schweiz auf eine Bank etc.
Aber Problem ist das rankommen, veräußern, weitergeben, der schwankende Wert etc.

Kryptowährung musst Du irgendwie kaufen...es gibt dann immer Nachweise und Belege, außer Du findest einen, der Dir auf Deine Festplatte, USB Stick etc. Kryptowährung bucht / kopiert, gegen Barzahlung.

Nee nee....ich bleibe dabei...wir brauchen nicht noch mehr Werte und Erfindungen.
In schlechten Zeiten dann lieber wieder einen Fernseher gegen ein Huhn tauschen oder Auto und Benzin (wenn man reichlich hat, gegen eine Kuh) *lach*.
Also normaler Tauschhandel...alles kommt wieder, jeder Trend wiederholt sich.


Joe

15.05.2018

@PP4: Wenn du Bargeld irgendwo in einem Schließfach hast, weiß deine Frau auch nichts davon.


PP4

14.05.2018

Jan, da gebe ich Dir Recht-zum Teil.
Du musst ebenfalls sehen, dass Dir deine Kryptowährung niemand wegnehmen kann.
Im Falle einer Scheidung kann Deine Frau nicht nachweisen das Du Kryptowährung besitzt und von dir fordern, dass Du die hälfte abgibst... Schwankend aber sicher...Gegensätze, ich weiss, aber einen gewissen Charme hat es doch ;-)


Jan

14.05.2018

Also ich finde davon sollte man die Finger lassen. Es gibt zu viele unterschiedliche und auch nur immer begrenzt.

Wie soll man denn damit zahlen?
Also das Auto kostet 3 Bitcoins, 2 Ethereum, 1 Lota und 1/4 Cartano.

Und dann nimmt der eine Händler nur Bitcoin, der andere nur Lota und bieten Sie mal einem dann Cartano an, dann bezweifelt er da noch nie davon gehört zu haben, dass er übers Ohr gehauen werden soll.

Nein, nein, nein - alles Schwachsinn!!!

Und besonders weil die Werte steigen und fallen, wie wollen sie da dann einen Preis fest legen?
Sagen wir ein gebrauchtes Auto heute 1 Bitcoin (ca. 6.000,00 Euro / Dollar lt. Text oben) und morgen kaufen Sie mit dem Bitcoin (Wert neu 17.000 Euro / Dollar) 2 gebrauchte Autos und einen Anhänger, am Tag darauf kann man nur noch für 400,00 Euro was kaufen.

Welcher De** nimmt also dann für "normale" Geschäfte Bitcoins?

Also ich kaufe mir keinen Lolli für 1 Bitcoin, wenn ich morgen schon 1 bis 3 Autos dafür bekommen könnte.

Viel zu schwankend...und dann noch so viele verschiedene und begrentzt.....nee nee so was wird nie hin hauen.

Zu undurchsichtig und zu viel Chaos.