Ihr Geld im Mai 2017

Was ändert sich? – Was gibt’s Neues? – Wo können Sie sparen? | 28.04.2017

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Steuern, Geld und Co. – wir teilen monatlich alles mit Ihnen, was wichtig ist. Nichts verpassen, gut informiert sein, Geld sparen – los geht’s:

Steuererklärung schon fertig?

Wenn Sie zur Abgabe verpflichtet sind (Pflichtveranlagung), muss Ihre Steuererklärung bis Ende Mai dem Finanzamt vorliegen. Auf Antrag haben Sie in der Regel bis zum 30.09. Zeit.

Die Finanzministerien von Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen haben eine automatische Fristverlängerung bis zum 31.07.2017 angekündigt, wenn Sie Ihre Steuererklärung authentifiziert über Elster abgeben. Bitte fragen Sie im Zweifelsfall Ihr Finanzamt oder Ihren Steuerberater nach den genauen Voraussetzungen.

Falls Sie Ihre Steuererklärung von einem Steuerberater erstellen lassen, gilt im Allgemeinen eine Abgabefrist bis zum 31.12.2017 (in Hessen bis zum 28.02.2018). Wenn Sie nicht zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet sind, können Sie sich zurücklehnen. Sie haben vier Jahre Zeit.

Wichtig für Sie 2019: Ab dem Steuerjahr 2018 werden die Abgabefristen bundesweit verlängert. Statt dem 31.05. gilt dann für Pflichtveranlagte der 31.07. Die Frist bei der Erstellung der Erklärung durch einen Steuerberater läuft in allen Bundesländern bis zum 28.02.

Der Papierkram kann sich lohnen: Die durchschnittliche Rückerstattung liegt laut Statistischem Bundesamt bei 900 Euro.

Mehr Lohn für Handwerker

Maler und Lackierer dürfen sich ab dem 01. Mai über mehr Mindestlohn freuen: Ungelernte Arbeiter müssen dann mindestens 10,35 Euro pro Stunde verdienen, Gesellen bekommen im Osten 11,85 Euro und im Westen 13,10 Euro. Ab dem 01.05.2020 liegt der Mindestlohn für Gesellen bundesweit einheitlich bei 13,50 Euro.

Gerüstbauer bekommen ab Mai 11,00 Euro pro Stunde, Steinmetze 11,40 Euro im Westen und 11,20 Euro im Osten.

Der allgemeine gesetzliche Mindestlohn bleibt bei 8,84 Euro pro Stunde.

Abschied vom 500er

Der Abschied vom 500-Euro-Schein steht seit Mai 2016 fest. Alles Wichtige über die Hintergründe und was Verbraucher im Euro-Raum dazu sagen, können Sie im Blog unseres Chefvolkswirtes Carsten Brzeski nachlesen.

Feiern ja – fahren nein

Der 1. Mai heißt zwar Tag der Arbeit, ist aber trotzdem ein Feiertag. Am 25. Mai können Sie doppelt feiern: Vatertag und Christi Himmelfahrt. Freitag, den 26., kann sich ein Brückentag lohnen.

Kleine Spaßbremse zum Vatertag: Nach dem Feiern auf keinen Fall alkoholisiert ans Steuer setzen. Sie gefährden damit sich selbst und andere. Außerdem zahlen Sie zwischen 0,5 und 1,09 Promille mindestens 500 Euro Bußgeld. Fahrverbote und Punkte kommen noch dazu und die Kasko-Versicherung zahlt oft nichts. Fahren ab 1,1 Promille gilt als Straftat.

Setzen Sie ein Rauchzeichen?

Ab dem 20.05. ändern sich die Vorgaben für E-Zigaretten. Es dürfen dann nur noch Einheiten von 10 Millilitern verkauft werden. Die Nikotinmengen werden reduziert und bestimmte Inhaltsstoffe verboten.

Am 31. Mai ist Weltnichtrauchertag. Nach Angaben des Deutschen Zigarettenverbandes kassiert der Staat bei einem Packungspreis von 6 Euro 4,22 Euro Steuern. Der Preis pro Zigarette hat sich seit 2002 fast verdoppelt. Jeden Tag werden laut Statistischem Bundesamt mehr als 200 Millionen Kippen geraucht. Vielleicht an diesem Tag mal eine weniger, oder gar keine? Alle Raucher können selbst entscheiden. Wer aufhören will, findet Hilfe bei vielen Krankenkassen.

Rauchen Sie?

Beginn der Freibadsaison

Wenn Sie auf leere Becken stehen: Nur wenige Deutsche gehen im Mai ins Freibad. Und das, obwohl die Anzahl der Sonnenstunden 2016 im Mai höher lag als im Juli, allerdings bei etwas niedrigeren Temperaturen. Im Mittel kostete ein Freibadbesuch nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Badewesen 3,75 Euro.

100 Tage Pflegereform

Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung weist darauf hin, dass durch die Reform der Pflegeversicherung seit Anfang 2017 fast 80.000 Menschen Leistungen bezogen haben, die vorher nichts bekommen hätten. Mehr zum Thema Pflegeversicherung finden Sie hier.

Abschied von der Plastiktüte

Was eine Supermarktkette vorgemacht hat, gilt jetzt auch bei zwei großen Elektronikhändlern: Es gibt keine Plastiktüten mehr. Nach Angaben des Bundesumweltministeriums nutzt jeder Deutsche durchschnittlich 70 Plastiktüten pro Jahr. Innerhalb der EU soll der Verbrauch bis 2025 auf 40 Tüten sinken. Außerdem kosten nächstes Jahr 80% aller Plastiktüten Geld.

Zu gut für die Tonne?

Haben Sie schon mal mit schlechtem Gewissen Lebensmittel in der Abfalltonne entsorgt? Essen im Wert von 235 Euro schmeißt jeder Deutsche jährlich weg. Muss nicht sein: Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gibt Ihnen auf www.zugutfuerdietonne.de Tipps, wie Sie das vermeiden können.

Super Mama!

Mamas leisten unbezahlt Unbezahlbares: Liebe Mama, vielen Dank, dass du aus kleinen Prinzessinnen Königinnen machst und aus jedem Knirps einen guten Jungen. Mit Dir wird alles groß – ohne Dich geht gar nix. DANKE MAMA, dass Du immer für uns da bist! Nicht vergessen: Am 14. Mai ist Muttertag.

Der Frühling ist da und der Sommer rückt näher: Wir wünschen Ihnen viele warme Momente!

Autor: Ben Bernard



Ihre Meinung

Kommentare (29)


Kommentare

hoffrauen 47

26.05.2017

Hallo;
die Preissteigerung von Zigaretten kann ich auf null reduzieren, indem
ich nicht rauche!!!Was übrigens auch noch was für die Gesundheit und der Verpestung der Luft zu Folge hat.


ING-DiBa

24.05.2017

Hallo hagehese, dann hätten wir diese Hinweise auf eventuelle Gebühren aber sehr langfristig geplant ;-) Unsere Geldautomaten bieten über die Kurzwahltasten schon immer diese "ungeraden Beträge" an - also 60, 110, 210 Euro. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


hagehese

23.05.2017

hab ich etwas nicht mitgekriegt. Beim Gelsdabheben am Geldautomaten tauchen ungerade Zahlen auf z.B. 210,00 oder 510,00 usw. schon ein leichter Hinweis auf Gebühren bei der Ing-DiBa?


ING-DiBa

23.05.2017

Hallo Herr Zahn, wenden Sie sich am besten direkt an Ihr Finanzamt, einen Steuerberater oder Lohnsteuerhilfeverein. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Caro

23.05.2017

Schön! Kunz und knapp informiert. So lieb ich das. Weiter so!


Andy

23.05.2017

- gute und interessante Infos
- Besonders interessant für mich ist, daß hier im Osten ein Facharbeiter in der Kunststoff verarbeiteten Industrie, dazu noch im 3-Schichtsystem (mit Berufserfahrung), nur den Mindestlohn von 8,84€ verdient und ein ungelernter Arbeiter (Maler oder Lackierer) 10,35€.


Wolfgang Zahn

22.05.2017

2016 wurde ich vom Finanzamt zur Abgabe der St.-Erklärung 2016 angehalten, weil ich Aktien - Gewinne und Dividenden erhielt. Es wurde aber nicht gesagt, ob ich 2017 das wieder tun muß oder ob ich eine Mitteilung vom Finanzamt abwarten soll.Bitte um Ihren Rat. Danke.


Carmen Wolff

21.05.2017

Ich finde das alles sehr informativ und bin dankbar für die kleinen Erinnerungen und Infos.Weiter so.


Rainer

21.05.2017

Super Infos. Weiter so. In komprimierter Form die Neuerungen!


nobot

20.05.2017

gute infos, kurz und knackig.
ich erwarte ja keine zeitungsartikel.
weiter so.


Rainer K.

19.05.2017

Hochdeutsch: wegwerfen


Alexandra

19.05.2017

Schön, zum Muttertag Anerkennung von der Bank. Hier mal für alle eine Info, wie hoch die Anerkennung von Müttern bzw. Tagesmüttern in Deutschland ist. In unserem Ort bekommen die Tagesmütter vom Jugendamt für das 1. zu betreuende Kind gute 4,-- € pro Stunde. Noch nicht einmal den vom Staat geforderten Mindestlohn. Wie kann man so etwas in der Öffentlichkeit bekannt machen? Für gute Vorschläge bedanke ich mich gerne. Sicherlich regen sich über solche Ungerechtigkeiten viele Menschen auf.


Renate

19.05.2017

Warum regt man sich auf, dass erst am 17.5. durch Diba an den Muttertag erinnert wird - man sollte eigentlich selbst wissen, wann er ist. Und wir Mütter freuen uns, wenn wir nicht nur am "offiziellen Muttertag" ein Dankeschön bekommen. Vor allem noch, wenn man daran durch den Kommerz erinnert werden muss.


Ralf

18.05.2017

Zum Kommentar "Abschied von der Plastiktüte": Natürlich finde ich es schrecklich, wenn man Bilder in den Medien sieht, wo Strände voller Plastik-Müll sind. Das darf nicht sein und es muss was dagegen unternommen werden. Ich stelle mir allerdings die Frage, wie der Plastik-Müll ins Meer kommt? Ich nutze Plastiktüten, um den Müll darin zu entsorgen und in der Tonne unterzubringen. Diese Plastik-Tüte müsste dann auf der Mülldeponie oder im Heizwerk landen, also nicht im Meer. Ich denke, dass so fast alle Plastiktüten (in zivilisierten Ländern) verwandt werden. Was wird sich also ändern an der Plastikverschmutzung der Meere, wenn wir in Deutschland keine Plastiktüten mehr haben?


Stefan

18.05.2017

Sehr informativ. Weiter so.


Marion Koppen

18.05.2017

Nett, dass Ing-Diba an die Leistungen der Mütter denkt --- am 18 5. 17 lese ich, dass am 14. 5. Muttertag ist ... Achtung mit den Daten, es macht sich nicht gut, wenn sich Fehler und Ungereimtheiten einschleichen ... Viele liebe Grüße, MK


ING-DiBa

18.05.2017

Hallo Lorenz, Danke für Ihren wertvollen Hinweis - wir werden diesen in Zukunft gern berücksichtigen. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Ursel Böse

18.05.2017

Zum Komentar "Sprachlos" Ich bin dafür das alle Religionen auf der Welt nur noch im Privatkreis gelebt werden soll. Dann bräuchten solche Kommentare nicht in der Öffentlichkeit erscheinen müssen. Und, noch ein Aspekt, es gebe keine Kriege mehr.


Ursula

18.05.2017

Die Berichte der diba sind sehr interessant für mich, super.


Hella

17.05.2017

Ich finde den Newsletter super. Sollte nur rechtzeitigiger erscheinen...Also dee Newsletter Juni sollte im Mai erscheinen..Vg


Werner

17.05.2017

Toll, dass Sie am 17. Mai an den Muttertag vom 14. Mai erinnern!!


ernst gregor schweinfest

17.05.2017

diese informationen sind "geld" wert und bitte weiterhin machen in diesem stiel


Lorenz

17.05.2017

Ein Newsletter mit Tipps/Infos u.a. zum 1. und 14. Mai, den ich am 17. Mai erhalte? Auch wenn die entsprechenden Infos für mich nicht von Bedeutung waren, würde ich mir hier doch mehr Sorgfalt wünschen. So stellt sich mir die Frage, wer hier wie weit gedacht hat. Und weiter führt dies zu der Frage, wie zuverlässig die IngDiba in anderen, wichtigeren Situationen ist. Auch wenn ich bislang keine schlechten Erfahrungen gemacht habe: Es ist nicht gerade das, worauf ein gutes, vertrauensvolles Gefühl gründet.


Lorenz

17.05.2017

Ein Newsletter mit Tipps/Infos u.a. zum 1. und 14. Mai, den ich am 17. Mai erhalte? Auch wenn die entsprechenden Infos für mich nicht von Bedeutung waren, würde ich mir hier doch mehr Sorgfalt wünschen. So stellt sich mir die Frage, wer hier wie weit gedacht hat. Und weiter führt dies zu der Frage, wie zuverlässig die IngDiba in anderen, wichtigeren Situationen ist. Auch wenn ich bislang keine schlechten Erfahrungen gemacht habe: Es ist nicht gerade das, worauf ein gutes, vertrauensvolles Gefühl gründet.


Reinhard Warband

17.05.2017

Hallo,
ich bin über diese Infos dankbar.


Sprachlos

17.05.2017

"Am 25. Mai können Sie doppelt feiern: Vatertag und Christi Himmelfahrt." WHAAAT ? ...Der heilige Vater oder auch Herrentag, ist doch Christi Himmelfahrt ??! Als ob wir am 01.01. Neujahr und das neue Jahr feiern...


Gezwungener Passivraucher

17.05.2017

Die Zigaretten sind immernoch zu billig und noch immer wird dort geraucht, wo es nicht sein darf. Hier hört meine Toleranz dann auch auf, da ich gezwungen werde, des Rauchers Freiwilligkeit einzuatmen (auf S-Bahn Höfen bzw. an Bus- und Strassenbahnhaltestellen).
Ich bin für eine Verdopplung des Preises, auch bei Alkohol. Die zusätzlichen Einnahmen bitte in einen "Gesundheitsfond" einzahlen, aus diesem dann die Krankheiten der Raucher und Trinker bezahlt werden, somit kann ich die aus den allgemeinen Kosten raus holen und die Kosten für die Krankenkassen sollten für alle, spürbar, gesenkt werden.
Somit kann dann jeder selber entscheiden, wie er welches System am Besten unterstützt.


Mande

08.05.2017

Abschied von der Plastiktüte bedeutet nach dem Prinzip > Nachfrage regelt den Preis < doch auch einen Minderbedarf an Rohöl.
Ergo dürften die Kosten für Benzin, Heizöl und Diesel zumindest nicht steigen!


notting

28.04.2017

"Der Preis pro Zigarette hat sich seit 2002 fast verdoppelt."
Eine Verdoppelung in 15 Jahren entspr. 4,7% Steigerung im Jahr. Zum Vergleich: Normalerweise wird eine Inflation von 2%/Jahr angestrebt.
Das mit "Verdoppelung in wasweißichwieviel sehr vielen Jahren" klingt IMHO sehr reißerisch wenn eben nicht mit der in dem Zeitraum realen oder längerfristig durchschnittliche oder angestrebte Inflation verglichen wird, die eben längerfristig auch zieml. Einfluss auf die Preise hat.
Gerade Banker sollten solche Zins-Rechnungen wie ich oben gemacht habe doch auch hinkriegen ;-)

notting