Lieblingssongs günstig hören

Wann lohnt sich Musik-Streaming? | 07.11.2017

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Was ist Musik-Streaming?

Überall und jederzeit auf Millionen von Songs zugreifen: Beim Musik-Streaming handelt es sich um eine Technologie des Datentransfers. Während das Endgerät die Daten empfängt, spielt es sie gleichzeitig ab – ohne den Song dauerhaft herunterzuladen. Fast die Hälfte der deutschen Internetnutzer ab 14 Jahren nutzen Musik-Streaming-Dienste. Ein Viertel davon zahlt für kostenpflichtige Angebote, fand eine Studie des Digitalverbands Bitkom heraus. Vor allem der Zugriff auf ein unbegrenztes Musikarchiv sehen viele Nutzer als Mehrwert.

Ein weiterer Vorteil von Musik-Streaming-Diensten ist, dass das mobile Nutzen und Offline-Speichern es ermöglichen, von mehreren Endgeräten auf die Musiksammlung zuzugreifen. Kunden können die Songs überall und jederzeit abspielen. Im Unterschied zum MP3-Download oder CD-Kauf gehören dem Kunden die einzelnen Musiktitel allerdings nicht. Die Musik ist nur für die Dauer des Abonnements beim Musik-Streaming-Anbieter abrufbar.

Welche Musik-Streaming-Dienste sind am Markt?

Ob Spotify, YouTube Music, Napster oder Amazon Prime Music – über die populärsten Songs verfügen nahezu alle Dienste. Wenige Künstler geben ihre Musik nicht für Musik-Streaming frei. Um die Musik offline und auf allen Endgeräten hören zu können, fällt eine monatliche Gebühr an. Sie beträgt bei den meisten Anbietern um die zehn Euro. Einige Musik-Streaming-Dienste, beispielsweise Spotify und Deezer, bieten ein dauerhaftes kostenloses Nutzen an. Allerdings sind die kostenfreien Varianten nicht frei von Werbespots und/oder das Kontingent an Liedern ist begrenzt.

Die meisten Anbieter von Musik-Streaming bieten kostengünstige Familienpakete an. Bis zu sechs Personen können dann gleichzeitig Musik streamen. Die Kosten liegen bei rund 15 Euro für alle Nutzer zusammen. Für Studenten lohnt es sich, nach Ermäßigungen Ausschau zu halten. Die Musikplattform Spotify bietet zum Beispiel für studentische Liebhaber von Musik-Streaming eine Premiumvariante für fünf Euro an.

Wer beispielsweise im Monat zwei Alben für circa 14 Euro kauft, gibt etwa 336 Euro im Jahr für Musik aus. Würde man sich die Alben herunterladen, fielen noch immer 264 Euro an. Mit Abstand am günstigsten wäre in diesem Fall das Streaming. Denn dafür zahlen Kunden im Durchschnitt höchstens 120 Euro pro Jahr. Auf diese Weise können Vielhörer Geld sparen. Wer hingegen im Monat etwa sieben bis acht Lieder hört, für den empfiehlt sich die Download-Variante.

Wann ist Musik-Streaming eine günstige Alternative?

CD, Download oder Musik-Streaming? Ob Musik-Streaming eine günstigere Alternative zu CDs oder den klassischen Download-Plattformen wie iTunes oder Musicload ist, hängt vom Musikkonsum ab.

Beispiel: Album "Divide"/Single "Shape of You" von Ed Sheeran bei Neuveröffentlichung

CD

Download (iTunes)

Streaming

Monatliche Pauschale

0 Euro

0 Euro

0 bis 10 Euro

Preis der Single

2,99 Euro

1,29 Euro

0 Euro bis Kündigung des Abonnements

Max. Nutzungsdauer

unbegrenzt

unbegrenzt

0 Euro bis Kündigung des Abonnements

Preis des Albums

13,99 Euro

10,99 Euro

0 Euro

Wer beispielsweise im Monat zwei Alben für circa 14 Euro kauft, gibt rund 336 Euro im Jahr für Musik aus. Würden Sie sich die Alben herunterladen, fielen 264 Euro an. Mit Abstand am günstigsten wäre in diesem Fall das Musik-Streaming. Dafür zahlen Kunden im Durchschnitt höchstens 120 Euro pro Jahr. Auf diese Weise können Vielhörer Geld sparen. Wer im Monat rund sieben bis acht Lieder hört, für den empfiehlt sich die Download-Variante

Worin unterscheiden sich die Preise der Anbieter von Musik-Streaming?

Während sich die Anbieter von Musik-Streaming preislich kaum unterscheiden, unterscheiden sie sich bezüglich ihres Einbindens in soziale Netzwerke und des Datenschutzes. Um den passenden Dienst zu finden, empfiehlt die Stiftung Warentest, mehrere Streaming-Angebote auszuprobieren: Testen Sie, mit welcher Benutzeroberfläche Sie gut klarkommen.

Während der Testphase ist eine Kündigung jederzeit möglich. Wer sie vergisst, zahlt – die Probephase geht automatisch in ein kostenpflichtiges Abo über. Dieses ist in der Regel monatlich kündbar.

Telekom Kunden können sich freuen: Sie hören die meisten Anbieter von Musik-Streaming auch von unterwegs, ohne dass sie ihr gebuchtes Datenvolumen belasten. Seit dem Frühjahr bietet der Mobilfunkanbieter die Zusatzoption „Stream On Music“ an. Telekom-Kunden können sie zu dem bisherigen Vertrag kostenlos hinzubuchen. Dies ersetzt keinen Account oder kein Abo bei den einzelnen Musik-Streaming-Diensten. Zu den Partnern zählen unter anderem Apple Music, Amazon Prime Music, YouTube Music, Napster sowie Spotify.

Tipp: Wer die Probezeiträume der Dienste von Musik-Streaming kombiniert, hört fast ein Jahr kostenlos und ohne Werbespots Musik. Die meisten Anbieter (Spotify, Napster, Soundcloud, Deezer, YouTube Music, Apple Music, Amazon Prime Music, Tidal, Juke, Aldi life Musik, Google Play Music) stellen ihre Dienste uneingeschränkt zum Testen für 30 Tage zur Verfügung.

Autor: ING-DiBa


Ihre Meinung

Kommentare (1)


Kommentare

Alduin

10.11.2017

Da sich Apple Music für neue Abonnenten sogar drei Monate kostenlos testen lässt, kann man sogar über ein Jahr kostenlos streamen. Lustig auch, wie bis auf den letzten Absatz konsequent Apple Music nie erwähnt wurde, obwohl iOS dann doch einigermaßen relevant ist auf dem Smartphone-Markt und sich Apple Music dort gut integriert.

Zudem will auch Vodafone eine Zero-Rating-Option anbieten, die aber kostenpflichtig ist.