50-Euro-Banknote überarbeitet

Der neue „Fuffziger“ kommt im April | 17.03.2017

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© Europäische Zentralbank

In knapp drei Wochen können Sie ihn in Händen halten: Den neuen 50-Euro-Schein. Europas Währungshüter machen damit den nächsten Schritt im Kampf gegen Geldfälscher. Das sollten Sie über den neuen Schein wissen:

Die zweite Generation der Euro-Banknoten bekommt Zuwachs: Der neue 50-Euro-Schein soll ab 4. April 2017 unters Volk gebracht werden. 5-Euro-Banknote,
10-Euro-Banknote und 20-Euro-Banknote sind schon in überarbeiteter Version im Umlauf.

Bezahlen mit Bargeld …

Mehr Sicherheit – selbe Farbmischung

Der 50-Euro-Schein ist die am häufigsten genutzte Stückelung der Euro-Banknoten. Mehr als acht Milliarden davon sind im Umlauf – das sind etwa 45 Prozent aller Euro-Scheine. Die Sicherheitsmerkmale der überabeiteten Banknote sind bereits vom neuen 20-Euro-Schein bekannt:

  • Im Hologramm des Scheins auf der Vorderseite rechts ist ein Porträt-Fenster enthalten. Hält man die Banknote gegen das Licht, wird das Fenster durchsichtig und es erscheint ein Porträt der mythologischen Gestalt Europa, das von beiden Seiten des Geldscheins zu erkennen ist. Ansonsten ist dort der Nennwert „50“ zu sehen.
  • Der als glänzende Zahl aufgedruckte Wert „50“ auf der Vorderseite ändert seine Farbe je nach Blickwinkel von Smaragdgrün zu Tiefblau.
  • Das Kürzel für die Europäische Zentralbank (EZB) ist in zehn Sprachen aufgedruckt, bisher waren es fünf. Zudem steht es auf der Vorderseite nicht mehr oben, sondern am linken Rand des Scheins.
  • An den Rändern auf der Vorderseite ist eine Riffelung aufgebracht.

Motive und Grundfarbe der Banknote ändern sich nicht: Der Fünfziger behält seine Mischung aus Orange und Braun.

Mehr Informationen zu den neuen Sicherheitsmerkmalen finden Sie hier.

Reibungslose Einführung

Die Deutsche Bundesbank rechnet mit einer reibungslosen Einführung des neuen 50-Euro-Scheins Anfang April. „Wir gehen davon aus, dass die erforderlichen Umstellungsarbeiten bis zum Erstausgabetag abgeschlossen sind“, sagte Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele heute in Frankfurt. 5,4 Milliarden Stück sollen im ersten Schritt über Geldautomaten, Bankschalter und Ladenkassen in Umlauf gebracht werden – nebeneinandergelegt würden sie eine Fläche von 8200 Fußballfeldern oder in etwa die Fläche der Stadt Rüsselsheim bedecken.
 
Banken und Handel hatten in den vergangenen Monaten Gelegenheit, Geräte und Personal auf die neuen 50-Euro-Scheine einzustellen. Daher sollten sich nach Thieles Einschätzung Probleme, die es im Mai 2013 zum Start der zweiten Euro-Banknotenserie beim Fünfer gab, nicht wiederholen: Verbraucher konnten anfangs an Automaten mitunter Fahrscheine oder Parktickets nicht bezahlen, weil die Software der Geräte nicht rechtzeitig umgestellt worden war.

Und wie geht es weiter?


Bis Ende 2018 soll es eine neue Version des 100- und 200-Euro-Scheins geben, die Ausgabe der 500-Euro-Banknote wird dann eingestellt. Die bisherigen Geldscheine bleiben jeweils gültig, die Notenbanken ziehen sie nach und nach aus dem Verkehr.

Autor: ING-DiBa



Ihre Meinung

Kommentare (21)


Kommentare

Hes

14.04.2017

Schade um das "Scheinchen" für die Enkel, das Trinkgeld beim Kellner, beim Handwerker usw....
Aber natürlich nutze ich auch die Vorteile des Bargeldlosen bezahlens. Versicherungsbeiträge, Rechnungen......
Ich möchte schon noch Bargeld in der Tasche haben.


Tüdelüt

12.04.2017

Nur Bares ist Wahres,das sollte der Grundsatz sein um uns vor Banken und Politikern zu schützen


DibaKundePrivat

12.04.2017

wer sagt denn überhaupt daß es noch in den laufenden Jahren, den Euro überhaupt gibt? Jeder redet von Neueinführungen und Änderungen von Banknoten, aber jeder weiß doch wohin alles letzendlich führt.


Laprimera

06.04.2017

zu Bernd Helms:
...wenn wir schon beim "Krümel...sammeln" sind: OPTIMAL ist schon die höchste Steigerungsform! Da braucht man kein "sten" dahinter. Klingt auch viel schöner: Die optimalen Zahlungsmittel im Ausland!


Diba Kunde

05.04.2017

Bargeld ist Freiheit. Lasst euch nicht zu gläserne Menschen machen.


Hansi

04.04.2017

äp? App nennt man das. Das wäre nicht schlecht um die Scheine wenn man den hat die zu überprüfen.
Diese App kommt sicher noch....


Otto Tegethof

03.04.2017

Nur Bares ist Wahres. Die Gefälligkeit eines Nachbarn. Ein Dankeschön für kleine Besorgungen. Ein Trinkgeld für den Handwerker. Der Bettler an der Straße. Kaum jemand von denen hat ein Kartenlesegerät.


Pascal Nolte

03.04.2017

In wie weit schützt der neue Schein eigendlich vor Falschgeld, wenn der Alte weiterhin Gültig ist?

Dann müsste man den alten eigendlich für ungültig erklären. So dass die Bank der einzige Ort ist, wo man den los wird.


Horst Berger

02.04.2017

Wer die Abschaffung des Bargeldes unterstütz, wird auch den weiteren Untergang fleißig unterstützen. Ich frage mich, was es hier überhaupt zu diskutieren gilt.


Johann Penner

02.04.2017

Man soll in jedem Händi eine Banknote Überprüfung äp erstellen um die falche scheine kontrollieren können
Eine oder von mir


Wolfgang Breske

31.03.2017

sowohl unverzichtbar, wie auch "immer weniger". Wo irgendmöglich zahle ich per Karte - allerdings niemals
Trinkgeld, Zeitungen, Brötchen etc. Also alles belassen,
wie es ist.


Ing-Diba Kunde

28.03.2017

Ich hätte nichts gegen ein 5 € münze als Zahlungsmitte, so wie früher
Schein und Münze


Max Mustermann

27.03.2017

Das Bargeld wird überleben.
Ihre Vergangenheit ist nicht zu modernisieren.
Man wird als Bürger dadurch immer Gläsern!!!!!!Der Finanzminister und einige Ebensinnige freuen sich darauf!!!!!
Aber nicht mit mir....


Ockolyt

25.03.2017

Das Motto beim feilschen "Bargeld Lacht"


Werner Hartmannl

24.03.2017

Wenn ich mit Geld bezahle und in meiner Börse ist nichts mehr, dann weiss ich genau dass ich pleite bin. Bei Geldkarten kenn ich mich verschulden und merke dass nicht einmal.


Anett Eckardt

23.03.2017

"Der neue Fuffi"...Sicherheitsmerkmale der neuen Banknote kurz knapp und "volksnah" beschrieben und den Link zur Bundesbank-Seite mit der "wissenschaftlichen" Beschreibung drangehangen. Verständlich und effizient. Prima!Ich wünsche mir solche Artikel auch von anderen. Danke sagt eine Geldtante :-)


Lol

21.03.2017

Ganz einfach. Drückt den 1euro Schein.


Peter Wickert

21.03.2017

Bargeld bedeutet Freiheit! Wer Bargeld abschafft, schafft die Demokratie ab.


Xing Luan

20.03.2017

Hallo,
vielen Dank für den Hinweis zur Bundesbank. Attraktiver hätte ich es gefunden wenn die Bilder direkt hier im Blog zu finden wären.

Der Einzug des 500€ Scheines ist unbefriedigend. Auch wenn man quasi schon jetzt nirgendwo bezahlen kann. Noch nicht einmal beim Gebrauchtwagenhändler. Da heißt es jetzt evt. Bargeldreserven in 100€ Noten tauschen...

PS: Lustiges zum 50 zig € Schein: http://traum-deutung.de/fuenfzigeuroschein/


ING-DiBa

20.03.2017

Hallo Herr Helms, wir gehen davon aus, dass sich Ihr Kommentar auf den Artikel "Die richtigen Zahlungsmittel im Ausland" bezieht. Schauen Sie doch einfach mal hier: www.ing-diba.de/ueber-uns/wissenswert/zahlungsmittel-im-ausland/ Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Bernd Helms

19.03.2017

Die Texte sollten fehlerfreier bearbeitet werden und auch verständlicher. Was meint z.B. auf dieser Seite: "Die richten Zahlungsmittel im Ausland". Die "rechten" oder die "richtigen". Da ja niemand mit "falschen" Zahlungsmitteln zahlen will, meinen Sie vielleicht "die optimalsten Zahlungsmittel ..."???
"die optimalsten Zahlungsmittel im Ausland"???