Ihr Geld im Dezember 2017

Was ändert sich? – Was gibt’s Neues? – Wo können Sie sparen? | 28.11.2017

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© Alena Ozerova – fotolia.com

Oh du fröhlicher … Ladenschluss

Haben Sie letztes Jahr auch erst am 24. um fünf vor zwölf die letzten Geschenke besorgt? Dann sollten Sie dieses Jahr unbedingt früher shoppen gehen, denn: Weihnachten fällt auf einen Sonntag.
 
Wegen des Bundes-Ladenschlussgesetzes dürfen Geschäfte nur unter strengen Auflagen öffnen. Nicht jeder Ladenbesitzer kann oder möchte diese erfüllen. Informieren Sie sich am besten rechtzeitig, welche Geschäfte in Ihrer Nähe geöffnet haben. Nicht, dass Sie an Heiligabend mit leeren Händen oder ohne die wichtigste Zutat für den Weihnachtsbraten dastehen.

Längere Rückgabefristen

Wenn Sie Ihre Geschenke immer schon frühzeitig besorgen, um dem hektischen Weihnachtsrummel zu entgehen, konnten überschrittene Rückgabefristen bislang zum Problem werden. Alle Artikel, die etwa beim Online-Händler Amazon zwischen dem 1. November und dem 31. Dezember 2017 versandt wurden, können bis einschließlich 31. Januar 2018 zurückgegeben werden. Auch im stationären Handel gewähren viele Geschäfte zu Weihnachten kulante Rückgabefristen. Im Zweifel einfach vor dem Kauf beim Händler nachfragen.

Wie viel Geld für Geschenke?

Laut einer Befragung der privaten FOM Hochschule wollen die Menschen in Deutschland im Schnitt etwa 460 Euro für Geschenke ausgeben – und vermutlich jeden achten Euro davon online.

Die Bahn erhöht die Preise

Im Dezember kommen auf DB-Kunden so einige Neuerungen zu: neuer Fahrplan, neue Express-Strecke von München nach Berlin – und neue Preise. Ab dem 10. Dezember 2017 gilt der neue Fahrplan. Als IC- und ICE-Nutzer sollten Sie auf jeden Fall einen Blick drauf werfen: Jede dritte Verbindung ändert sich.
 
Am selben Tag rollt nach 20 Jahren Planungs- und Bauzeit auch der erste „ICE-Sprinter“ auf der neuen Strecke zwischen der Bundes- und bayerischen Landeshauptstadt. Für die 623 Kilometer lange Strecke benötigen Sie dann nur noch weniger als vier Stunden.
 
Diese Änderungen und Verbesserungen haben jedoch ihren Preis. Für reguläre Fahrscheine werden die Preise zum Fahrplanwechsel um 1,9% und in der ersten Klasse um 2,9% ansteigen.
 
Tipp: Wenn Sie noch vor dem 10. Dezember 2017 buchen, reisen Sie selbst nach dem Fahrplanwechsel zum alten Preis.

Mit Flixbus in den Weihnachtsurlaub

Wenn Sie kein passendes DB-Ticket finden, interessiert Sie vielleicht die Ankündigung des Fernbusanbieters Flixbus: Das Unternehmen bringt mit dem Hamburg-Köln-Express (HKX) pünktlich zu Weihnachten zwischen dem 22. Dezember 2017 und dem 02. Januar 2018 die beliebte, aber vorübergehend eingestellte Verbindung zurück. Es handele sich dabei allerdings nur um eine temporäre Kooperation mit der Privatbahn HKX.

Antragsverfahren für Wärme aus erneuerbaren Energien

Für Wärme aus erneuerbaren Energien wird ab Januar ein aufwendigeres, zweistufiges Antragsverfahren fällig. Das erfordert, dass Bauherren künftig zunächst einen Antrag beim zuständigen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) stellen müssen, bevor der Auftrag vergeben werden kann. Wenn Sie den Auftrag noch 2017 erteilen, die Heizung aber erst kommendes Jahr in Betrieb nehmen wollen, gilt jedoch noch eine Übergangsregelung.

Aktuelles über die Märkte

Carsten Brzeski, Chefvolkswirt der ING-DiBa, berichtet unter dem Motto "Neues über die Märkte, Neues aus der Wirtschaft" über aktuelle volkswirtschaftliche Ereignisse und Entwicklungen. Im Fokus stehen das erfreuliche Wirtschaftswachstum in der Eurozone, die Steuerpläne der US-Regierung und die deutschen Schwierigkeiten bei der Regierungsbildung.

Vorbereitungen für die Steuererklärung 2018

Der Jahreswechsel steht vor der Tür und damit auch eine lästige Pflicht: die Steuererklärung. Noch bis zum 31. Dezember 2017 sollten Sie am besten Ihre Unterlagen ordnen, Bescheinigungen besorgen und wichtige Anträge stellen, um Geld zu sparen.
 
Die letzte Chance bietet sich etwa dafür, Riester-Zulagen vom Staat zu sichern oder Kindergeldanträge für 2018 zu stellen. Anleger sollten zudem noch bis spätestens zum 15. Dezember 2017 etwaige Verlustbescheinigungen bei Ihrer Bank beantragen.
 
Wir wünschen Ihnen eine entspannte Weihnachtszeit!

Autor: Ben Bernard


Ihre Meinung

Kommentare (5)


Kommentare

Anna

11.12.2017

Hallo Chris, Du willst mehr Gehalt - dann frag doch mal Deinen Chef. Ein höheres Gehalt ist nicht gottgegeben. Da musst Du schon was für tun, wenigstens erst mal fragen. Und wenn der Chef nicht mehr zahlen will, dann musst dafür kämpfen - musst es ja nicht allein tun. Mein Tipp: organisiere Dich, dann klappt es auch.


Werner K.

09.12.2017

Wann kommt der TAN-Rechner bei DiBa, es ist immer lästig die TAN-Liste verfügbar zu haben.
Ich bin gerne bei DiBa eine unkomplizierte und übersichtlich Bank.
Weiter so.


Uwe Kort

01.12.2017

Sehr gut


Chris

30.11.2017

Überall werden ständig nur die Preise erhöht. Warum werden zwecks besserer Finanzierung der ständig ansteigenden Preise nicht mal die Löhne erhöht?

Denn gleichbleibende Einnahmen bei immer höher werdenden Ausgaben - Irgendwann kommt daraufhin mal der wirtschaftliche Totalzusammenbruch.


Andrew

30.11.2017

Mir gefallen die Beiträge hier immer sehr gut - weiter so, liebe ING-DiBa!