Ihr Geld im Februar 2018

Was ändert sich? – Was gibt’s Neues? – Wo können Sie sparen? | 29.01.2018

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© Jack Mitchell – fotolia.com

Neue Zwei-Euro-Münze

Ab Februar funkelt Ihnen aus Ihrem Portemonnaie ein neues Gesicht entgegen: Das Porträt des verstorbenen Altkanzlers Helmut Schmidt ziert dann die Zwei-Euro-Münze. Bezahlen kann man mit der Schmidt-Münze im ganzen Euro-Raum. Insgesamt 30 Millionen Exemplare werden geprägt.

Neue Fünf-Euro-Münze

Auch 2018 wird wieder ein Fünfer mit transparentem Polymerring geprägt – diesmal in Orange als zweiter Teil der Serie „Klimazonen der Erde“. Die Münze gibt’s voraussichtlich ab dem 19.04.2018 für 5 Euro bei Filialen der Deutschen Bundesbank. Die seltenere aber auch teurere Version (15,99 Euro) in der Prägequalität Spiegelglanz können Sie ab dem 02.02.2018 über die Website der offiziellen Verkaufsstelle für Sammlermünzen der Bundesrepublik Deutschland (VfS) vorbestellen. Insgesamt besteht die Serie aus fünf Münzen mit Kunststoffring in Rot (2017), Orange (2018), Grün (2019), Türkis (2020) und Violett (2021).

Kommt das Diesel-Aus?

Wichtig für Sie, wenn Sie Besitzer eines Diesel-Fahrzeugs sind: Wegen zu hoher Stickoxid- und Feinstaubwerte in mehreren deutschen Großstädten wird das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig im Februar eine Entscheidung zu den vieldiskutierten Diesel-Fahrverboten treffen. Ab wann die Verbote greifen würden und ob diese rechtlich überhaupt möglich sind, ist jedoch noch unklar.

Einfluss auf die Aktienmärkte

Im Februar soll Jerome Powell die Nachfolge von Fed-Chefin Janet Yellen antreten. Es ist zu erwarten, dass sich der Wechsel in der Führungsspitze der mächtigen US-Notenbank weltweit auf Aktienmärkte und die internationale Geldpolitik auswirken wird. Derzeit wird noch spekuliert, ob Powell die eher moderate Geldpolitik seiner Vorgängerin fortführt.

Carsten Brzeski, Chefvolkswirt der ING-DiBa, berichtet unter dem Motto "Neues über die Märkte, Neues aus der Wirtschaft" über aktuelle volkswirtschaftliche Ereignisse und Entwicklungen. In der aktuellen Folge kommentiert er die Steuersenkungen in den USA, wagt einen Ausblick auf die künftige EZB-Politik und erklärt, warum sich die deutsche Wirtschaft unbeeindruckt von den Schwierigkeiten bei der Regierungsbildung zeigt.

Gibt’s mehr Geld?

Die Gewerkschaft Verdi will ihre Forderung für die bevorstehenden Tarifverhandlungen im öffentlichen Sektor am 08.02.2018 aufstellen. Für die Beschäftigten bei Bund und Kommunen soll zum Beispiel eine Lohnerhöhung von 6% herauskommen. Die Verhandlungen für die mehr als zwei Millionen Beschäftigten beginnen noch im Februar.

Weniger ist mehr

Ab Ende Februar 2018 müssen Sie sich bei den Informationsblättern vieler Versicherungsprodukte durch weniger Kleingedrucktes kämpfen. Anlageprodukte wie etwa fondsgebundene Lebensversicherungen sollen die Kosten und Risiken sowie die Anlagestrategie und Versicherungsleistungen künftig auf maximal drei DIN-A4-Seiten darstellen. Auch Anbieter von Schaden- und Unfallversicherungen müssen künftig schneller auf den Punkt kommen: Wichtig ist, was versichert ist und was nicht, wann der Versicherungsschutz beginnt und endet sowie auf welche Länder er sich erstreckt oder wie die Kündigungsbedingungen aussehen.

Inflationsrate 2017

Wird alles teurer? Und wenn ja, wie viel? Das Statistische Bundesamt will es ganz genau wissen und schaut sich ständig die Preise für alles an, was Verbraucher in Deutschland regelmäßig kaufen. Wie sich diese Preise durchschnittlich entwickelt haben, misst der Verbraucherpreisindex. Die prozentuale Veränderung des Index gegenüber dem Vormonat oder -jahr wird Inflationsrate genannt.

Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes lag die durchschnittliche Inflationsrate in Deutschland im letzten Jahr bei 1,8%. Besonders für Energie und Nahrungsmittel musste tiefer in die Tasche gegriffen werden. Zum Vergleich: 2016 lag die Inflationsrate noch bei 0,5%.

Für ein stabiles Preisniveau wünscht sich die Europäische Zentralbank (EZB) für den gesamten Euro-Raum eine Inflationsrate von „unter, aber nahe 2,0%“. Die EZB nutzt dabei einen harmonisierten Verbraucherpreisindex, der Preisänderungen international vergleichbar macht.

Auf der Website des Statistischen Bundesamtes können Sie übrigens Ihre persönliche Inflationsrate berechnen.

Frühbucherrabatt

Jetzt schon an den Sommerurlaub denken: Viele Anbieter bieten Frühbucherrabatte an. Wenn Sie Ihren Urlaub buchen, sollten Sie aber nicht nur Rabatte vergleichen, sondern genau prüfen, welche Leistungen im vergünstigten Angebot enthalten sind.

Wir wünschen Ihnen einen nicht zu frostigen Februar. Halten Sie durch – der nächste Frühling kommt bestimmt!

Autor: Ben Bernard


Ihre Meinung

Kommentare (16)


Kommentare

Jana

27.02.2018

@Peter Ross
Dann zahl die Münzen in den Münzautomaten der Bank ein, vorausgesetzt die hat einen.
Davon sollte es viele geben, man wirft Münzen rein und erhält die Gutschrift auf das Konto und kann sich wieder Papiergeld abheben.
Die Händler brauchen sowieso immer Wechselgeld.


Peter Ross

21.02.2018

Oh Gott, noch mehr Münzen? Mein Portemonnaie platzt jetzt schon aus allen Nähten.


ING-DiBa

16.02.2018

Hallo jaypi, zurzeit bieten wir keine App an, mit der Sie mobil bezahlen können. Natürlich halten wir aber den Markt im Auge und überdenken diese Entscheidung immer wieder. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


jaypi

16.02.2018

Gibt es denn eine app von der Ing DiBa mit der das mobile payment funktioniert? Wenn ja welche wäre das?


Gerlinde Körner

15.02.2018

Es geht beim Diesel doch nur darum mal wieder Kasse zu machen. In anderen Ländern ist der Diesel kein Problem warum dann bei uns ????
Oder hat die USA mal wieder Geldnot und schiebt deshalb das Thema an??


Andreas Müller-Alwart

15.02.2018

Da fühlt sich manch einer etwas ge-narrt, wenn er heute am 15.02. erfährt, dass Fasching schon wieder vorbei ist. Nun gut: Wer diese Information zwingend aus dem Newsletter und nur von dort bezieht, sollte vielleicht prüfen, ob es nicht bessere Primärquellen gäbe...

Schön finde ich den Hinweis auf die Inflationsrate - wohlgemerkt die Konsuementen-Inflationsrate - die Vermögens-Inflationsrate soll ja bei ca. 8% liegen. So oder so: Geldwerte-Anlagen rechnen sich halt nicht.

Ob da die Fonds helfen, wäre zu prüfen. Ich bin da gebranntes Kind bzgl. der vielen internen Kosten.


bernhard welslau

15.02.2018

wann wird endlich serienmässig eine 5 euro münze erstellt und die 5 euro papier scheine eingestampft


Sven Jung

15.02.2018

Dieselmotoren könnten sauberer werden, wenn Entwicklungen eine Freigabe erhalten würden. Laut Fernsehbericht gibt es einen Entwickler (Entwicklung für VW-Fahrzeuge, aber auch anwendbar für andere Hersteller), welcher für die Herstellungskosten (Hard-Ware) 1.500,00 EUR den Schadstoffausstoß von ca. 500 mg auf 85 mg reduzieren kann. Einbaukosten würden noch dazu kommen. Und dieser Betrag ist VW zu hoch, lieber belasten wir die Umwelt und beschäftigen x-Anwälte; x-Politiker; erfinden neue Gesetze und verärgern die Menschen. Abgesehen davon, dass ein super funktionierender Antrieb kaputt geredet wird.
Aber so ist es ja leider fast immer. Sehr schade!


Robin S.

15.02.2018

Ein sehr interessanter Artikel. Versicherungen müssen für den Kunden verständlich sein. Ein richtiger Schritt in die richtige Richtung.

Bin gespannt auf den nächsten Artikel.


Udo Liederbach

15.02.2018

Man sollte einen Verbrennungsmotor nicht verdammen, sondern alle technischen Möglichkeiten nutzen und durch unsere Gesetzgebung zwingend vorschreiben. BMW zeigt mit 0,28 mg / Km im Fahrbetrieb was möglich ist und das sollte erst der Anfang sein. Weiter so.


ING-DiBa

15.02.2018

Hallo Herr Losem, Sie haben bestimmt unseren Newsletter erhalten? Der aktuelle Newsletter enthält unseren Artikel vom 29.01.18 - wir nehmen Ihren Hinweis aber gern für zukünftige Informationen auf. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Ralf Losem

15.02.2018

Danke für den Hinweis am 15.2. dass am 12.2 Rosenmontag sein wird. Lassen Sie solche Aktualität bitte nicht zur Gewohnheit werden


Udo Rösner

15.02.2018

Interessant und verständlich hat mir sehr gefallen


Bernd Holste

13.02.2018

Ich würde mir persönlich mehr Infos von euch in diesem Format wünschen ! Top ! Weiter so !


Johann Meier

12.02.2018

Wenn man sich vorstellt, dass man sich in Städten über 50- 60 Microgramm Stikoxide auf regt, und es Arbeitsplatzgrenzwerte geben soll,von bis zu 950 Microgramm zulässig. Da fühlt man sich als Arbeitnehmen ziehmlich verschaukelt. Eine Bundesumweltministerin von der angeblichen Arbeitnehmerpartei (SPD) macht keinen Finger krum das zuändern. Man wird ja Arbeitsmedizinisch betreut, 1 mal im Jahr, da sagen sie dir dann irgendwann, dass du nicht mehr weiter arbeiten darfst, weil du Krebs hast. Super! Na die SPD hat auch Ihr entsprechendes Wahlergebnis erhalten.


Karol

09.02.2018

Ich würde mir persönlich mehr Infos von euch in diesem Format wünschen ! Top ! Weiter so !