Ihr Geld im März 2019

Was ändert sich? – Was gibt’s Neues? – Wo können Sie sparen? | 11.02.2019

Ihr Geld im März 2019

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Steuern, Geld und Co. – auch im März ändert sich einiges, das Ihren Geldbeutel interessieren könnte. Das Wichtigste auf einen Blick:

In Berlin erstmals ein Feiertag: Internationaler Frauentag

Die Berliner haben als bislang einziges Bundesland in diesem Jahr erstmalig einen neuen Feiertag: Der Internationale Frauentag am 8. März. Die Hauptstadt gehört zu den Bundesländern mit den wenigsten Feiertagen. Zuvor waren es 9, in Bayern dagegen 13 Feiertage. Zuletzt hatten Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein und Niedersachsen einen weiteren gesetzlichen Feiertag eingeführt. Dort ist seit diesem Jahr der Reformationstag am 31. Oktober arbeitsfrei. Der Weltfrauentag wurde erstmals am 19. März 1911 auf Anregung der deutschen Sozialdemokratin Clara Zetkin in Deutschland und in Nachbarländern begangen. Seit 1921 wird er jährlich am 8. März gefeiert. Im geteilten Deutschland fand er vor allem in der DDR Beachtung.

Übrigens: Wussten Sie, dass nur kurz nach dem Internationalen Frauentag der Equal Pay Day stattfindet? Auch dieses Jahr markiert der 18. März symbolisch den Tag, bis zu dem Frauen gemessen an dem Gender Pay Gap quasi „umsonst“ arbeiten. Die Lohnlücke beträgt laut Angaben des Statistischen Bundesamts 21% – verglichen mit männlichen Kollegen arbeiten Frauen daher ungefähr ein Fünftel des Jahres für lau.

Konsumenten und ihre Rechte stärken am Weltverbrauchertag

Am 15. März findet zum 36. Mal der internationale Weltverbrauchertag statt. Damit machen Verbraucherorganisationen auf die Rechte der Verbraucher aufmerksam. Urheber des Aktionstages ist US-Präsident John F. Kennedy, der am 15. März 1962 vor dem amerikanischen Kongress drei grundlegende Verbraucherrechte formulierte: 1. Das Recht auf Sicherheit indem keine gesundheitsgefährdenden Waren angeboten werden, 2. Das Recht auf Information, um eine aufgeklärte Kauf- oder Konsumentscheidung treffen zu können sowie 3. Das Recht auf Wahlfreiheit von Produkten und Dienstleistungen zu marktgerechten Konditionen und fairen Preisen.

Energiesparen bei der Earth Hour

Die Umweltschutzorganisation veranstaltet am 30. März 2019 zum 13. Mal die sogenannte „Earth Hour“. Im vergangenen Jahr erloschen rund um den Globus in über 7.000 Städten in 181 Ländern für 60 Minuten die Lichter – darunter bekannte Bauwerke wie die Akropolis in Athen, der Petersdom im Vatikan, der Las Vegas Strip, der Burj Khalifa in Dubai oder das Empire State Building in New York. In Deutschland beteiligten sich vergangenes Jahr 398 Städte an der „Earth Hour“, die darauf abzielt, das Umweltbewusstsein zu stärken. Ihren Ursprung hat die Aktion in Sydney, wo 2007 erstmals mehrere Hunderttausend Australier gemeinsam das Licht ausschalteten. Ab 2008 entwickelte sich die "Stunde der Erde" zu einer globalen Aktion.

Höherer Mindestlohn im Baugewerbe

Ab dem 1. März können sich Arbeitnehmer in Baubetrieben über einen höheren Mindestlohn freuen. Die Höhe ist nach zwei Lohngruppen gestaffelt:

  • Für die erste Lohngruppe, die Hilfsarbeiter umfasst, steigt der Mindestlohn auf 12,20 Euro die Stunde an.
  • Die zweite Lohngruppe umfasst Facharbeiter, für die die Lohnuntergrenze in den alten Bundesländern auf 15,20 Euro und in Berlin auf 15,05 Euro die Stunde klettert. In den neuen Bundesländern, mit Ausnahme von Berlin, gilt diese Lohngrenze nicht.

Mindesthaltbarkeits- oder Verbrauchsdatum?

Oft ist zu lesen, dass Lebensmittel auch dann noch genießbar sein können, wenn sie längst „abgelaufen“ sind – aber stimmt das wirklich? In der Tat dient das Mindesthaltbarkeitsdatum vor allem dazu, eine Geschmacks und Genießbarkeitsgarantie zu geben. Haben Lebensmittel dieses Datum überschritten, können sie meistens noch bedenkenlos verzehrt werden und müssen nicht sofort weggeworfen werden. Doch was viele nicht wissen: Es gibt auch ein Verbrauchsdatum – und das sollte man durchaus ernst nehmen. Der Hinweis „zu verbrauchen bis“ steht meistens auf Verpackungen für Geflügelfleisch oder Vorzugsmilch, ebenso bei Hackfleisch, Feinkostsalaten, geräuchertem Fisch und bereits geschnittenen Salaten. Abgelaufene Lebensmittel dieser Art können ernsthafte gesundheitliche Probleme verursachen.

Direktbanken machen sich stark für die Aktienkultur

Am 18.03.2019, dem „Tag der Aktie“, wollen sich deutsche Direktbanken mit Unterstützung der Börse Frankfurt für eine bessere Aktienkultur in Deutschland stark machen. An diesem Tag können Sie kostenfrei in alle DAX 30 Aktien, sowie in ausgewählte DAX 30 ETFs investieren, die an der Börse Frankfurt gehandelt werden.

Und das sind die Aktionsbedingungen:

  • Die Aktion gilt für Käufe von DAX 30-Aktien und DAX 30-ETFs ab 1.000 Euro Kurswert
  • Der Kauf muss an diesem Tag am Börsenplatz in Frankfurt zwischen 8 und 20 Uhr stattfinden
  • Am 18.03.2018 verzichten wir außerdem auf die Orderprovision und die Handelsplatzgebühren bei allen Transaktionen, die den Aktionsbedingungen entsprechen
  • Damit die Transaktion für Sie komplett kostenfrei ist, verzichtet die Börse Frankfurt an diesem Tag auf das Börsenentgelt
  • Zu Ihrer Orientierung finden Sie hier eine Übersicht der gebührenfreien DAX 30-Titel und DAX 30-ETFs.

Autor: ING


Ihre Meinung

Kommentare (10)


Kommentare

Vera

15.02.2019

Wie wäre es wenn Ihr Automaten aufstellen würdet mit Partnerbanken bei denen man Geld abheben, einzahlen und wechseln kann?
Ist eine bessere Idee als irgendein doofes Smartphone-Pay einzuführen.
Warum? Apps stürzen ab, Apps werden gehackt, man wird mit falschen Apps überschwemmt, ältere oder welche die kein Geld dafür haben brauchen ein Smartphone, ein Smartphone braucht ständig Energie (Strom) -> ökologisch total schwachsinnig alles auf Strom / Energieprodukte um zu stellen, Smartphones werden alt / gehen kaputt / können nicht oder kaum bedient werden / schlecht leserlich bei Sonneneinfall, auch können Lesegeräte Probleme haben oder auch die Funkchips etc. etc.. etc. etc.


Manfred Stockert

14.02.2019

die iTAN soll es nicht mehr geben...!!!??? und dann die Zusage über Handy-/Tele..........das will ich nicht...........da hat man zahlungen am Tisch und ständig das Tele--schauen---hin und her.............
MfG M.Stockert


Janosch

14.02.2019

Vergesst doch mal ApplePay, AliPay, GooglePay etc. damit hat man nur Probleme.
Bleibt bei Bargeld, VISA etc.
Was ihr endlich einführen könntet ist VISA mit 2 Monate Zahlungsziel ohne Zinsen um Gehaltszahlung abzufedern bzw. Umbuchungen oder für Urlaubs Ausgaben, die man dann erst zahlt / umbucht wenn man zurück ist.


olli

13.02.2019

ihr könntet endlich mal apple pay einführen!


ING

13.02.2019

Hallo Michael, stimmt, da ist tatsächlich was schief gelaufen! Wir kümmern uns drum. Danke für den Hinweis und viele Grüße, Ihr Social Media Team


Michael

13.02.2019

copy & paste - Fehler im Abschnitt "Höherer Mindestlohn im Baugewerbe"? Kann keine zwei Lohngruppen erkennen...


Joe

12.02.2019

Aus einem Artikel der "Zeit". Leider darf ich den Link nicht posten, da kommt ein Fehler.

Ein Mann in Deutschland verdiente 2017 durchschnittlich 21 Euro brutto die Stunde. Eine Frau kam im Mittel dagegen immer noch auf einen Bruttostundenlohn von nur 16,59 Euro – 21 Prozent weniger.
...
Aber wie steht es um die Bezahlung bei gleicher Tätigkeit und gleicher Qualifikation? Nach jüngsten verfügbaren Zahlen erhielten Arbeitnehmerinnen für die gleiche Arbeit durchschnittlich sechs Prozent weniger Lohn pro Stunde als männliche Kollegen. Diese Werte stützen sich allerdings auf Zahlen aus dem Jahr 2014, Daten zur Bezahlung von Frauen und Männern mit gleicher Qualifikation werden nur alle vier Jahre genauer erhoben.
...
In den westdeutschen Bundesländern liege der Verdienstunterschied von Frauen und Männern bei 22 Prozent. In den ostdeutschen Ländern betrage der Unterschied dagegen nur sieben Prozent.


Oliver

12.02.2019

@Joe: Das stimmt nicht ganz. Ersten; sind eben diese 21% daher entstanden das nicht der Bruttostundenlohn herangezogen wurde, sondern das Gesamtgehalt. Also sind wir uns ja einig das dieser Wert unsinn ist.
Zweitens, die 6 -7% Unterschied beim Bruttolohn sind eben nicht bei gleichem Beruf und gleicher Firma sondern einfach alle Stundenlöhne von Herren gegen alle der Damen gegengerechnet. Und nun kommt folgendes zum tragen:
- Männer unterbrechen ihre Karriere seltener (hat nicht immer mit Kindern zu tun so arbeiten 29% der kinderlosen Frauen und 10% der kinderlosen Männer in Teilzeit)
- Männer bevorzugen Branchen die besser bezahlt werden
- viele traditionelle Männerberufe werden gut bezahlt
- oftmals sind Männer offensiver bei Forderungen z. B. der Gehaltsverhandlung
- Männer wechseln in Ihrem Berufsleben durchschnittlich 3x den Arbeitgeber Frauen 2x

Eine Lohnunterschied bei gleichem Beruf und gleicher Firma wäre reschtswidrig und jede Frau hätte top Aussichten bei einem Rechtsstreit. Aber i.d.R. sind eben die Löhne/Gehälter gleich oder bei Unterschieden nicht vergleichbar.

Apropos; da Frauen im Schnitt 6 Jahre älter werden als Männer erhalten Sie auch 6 Jahre mehr Rente. Obwohl wir Männer genauso viel eingezalht haben wie Frauen werden wir hier massiv benachteiligt. ;-)


Joe

11.02.2019

@Oliver: Es wird der Bruttostundenlohn verglichen. Daher ist es egal, ob man/frau in Teilzeit oder Vollzeit arbeitet. Nicht egal ist, dass Teilzeitkräfte viel seltener Karriere machen und die Tätigkeiten öfters unterstützenden Charakter haben als bei Vollzeitkräften. Laut übereinstimmenden Statistiken liegt der Lohnunterschied bei gleichem Beruf und gleicher Firma bei 6 bis 7%.


Oliver

11.02.2019

Übriegens:
Der Gender Pay Gap beträgt nicht einmal 5%
Die 21 - 23% resultieren daher dass die Teilzeit und Art der Beschäftigung nicht gewichtet wird. Sprich, der Frauenanteil im Niedrig-Lohn-Sektor und bei der Teilzeit ist höher. Hier wird eine Vollzeit Manager mit einer Teilzeit Kassenkraft verglichen, daher taugt eine solche Statistik nichts!