Ihr Geld im November 2018

Was ändert sich? – Was gibt’s Neues? – Wo können Sie sparen? │11.10.2018

News abrufen auf dem Smartphone

© ING-DiBa 

Steuern, Geld und Co. – wir teilen monatlich alles mit Ihnen, was wichtig ist. Nichts verpassen, gut informiert sein, Geld sparen – los geht’s.

Steuerklassenwechsel bis zum 30. November

Ob Hochzeit, Schwangerschaft oder Renteneintritt – ändern sich die Lebensverhältnisse, kann sich das auch auf die Steuerlast auswirken. Für manche Paare kann sich ein Wechsel der Steuerklasse rentieren. Ein Antrag auf Steuerklassenwechsel kann in der Regel einmal im Jahr bis zum 30. November gestellt werden.

Zweites Handgepäckstück bei Ryanair

Zum 1. November verschärft die Billig-Airline Ryanair die Regeln für kostenloses Handgepäck. Gebührenfrei bleiben kleine Taschen, die unter den Vordersitz passen. Wer einen Trolley oder einen größeren Rucksack mit in die Kabine nehmen will, muss entweder Priority Boarding hinzubuchen (sechs bis acht Euro) oder das Gepäckstück am Check-in-Schalter aufgeben (acht bis zehn Euro, maximal zehn Kilo). Bislang durften Passagiere ein großes Handgepäckstück und einen kleineren persönlichen Gegenstand kostenlos mitnehmen. Die neue Regel gilt bereits für Buchungen ab 1. September für Flüge vom November an.

Pläne zu Steuerentlastungen der Bürger

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat in der aktuellen Haushaltsdebatte von Entlastungen für die Bürger und Maßnahmen gegen steigende Mieten gesprochen. Die Bürger würden ab kommendem Jahr durch ein Abschmelzen der sogenannten kalten Progression sowie höhere Freibeträge bei der Steuer, ein höheres Kindergeld und höhere Kinderfreibeträge um rund zehn Milliarden Euro im Jahr entlastet. Im Kampf gegen hohe Mieten wolle man mit einer stärkeren Förderung des sozialen Wohnungsbaus und besseren Abschreibungsmöglichkeiten dafür sorgen, dass in den nächsten Jahren 1,5 Millionen neue Wohnungen gebaut werden. Der Bundestag soll die Ausgabenpläne im Haushaltsausschuss bis zum 23. November final beschließen.

Aktuelles von den Märkten

Unser Chefvolkswirt Carsten Brzeski berichtet im Rahmen seiner monatlichen YouTube-Beiträge unter dem Motto "Neues über die Märkte, Neues aus der Wirtschaft" über aktuelle volkswirtschaftliche Ereignisse und Entwicklungen. In der aktuellen Folge verrät er das Erfolgsgeheimnis von Volkswirten – und erklärt, warum er sich derzeit nicht daran hält.

Schnäppchenjagd im November

Gleich zwei Tage im November versprechen Shopping-Fans absolute Tiefstpreise. Am 23. November findet der aus den USA stammende „Black Friday“ statt, an dem sich auch hierzulande immer mehr Händler mit Rabatt-Aktionen sowohl in den Läden als auch online beteiligen. Eines der Onlineshopping-Highlights des Jahres ist zum anderen der aus China kommende „Single’s Day“ am 11. November. Der Tag fällt dieses Jahr auf einen Sonntag – eine gute Gelegenheit also, um ganz bequem von der Couch aus, auf die Suche nach den besten Schnäppchen zu gehen.

Bewusster Verzicht am Kauf-Nix-Tag

Wer im Shopping- und Vorweihnachts-Monat November jedoch ganz bewusst ein Zeichen gegen den Konsumrausch setzen möchte, der kann dies am 24. November tun. Denn dann findet der sogenannte Kauf-Nix-Tag oder auch „European Buy Nothing Day“ statt. Dieser Aktionstag wird seit 1992 in mittlerweile mehr als 80 Ländern immer am letzten Samstag im November abgehalten.

Whatsapp löscht alte Backups

Am 12. November löscht Whatsapp alle Backups, die älter als ein Jahr sind. Bislang hat der Messengerdienst die Backups seiner Android-Nutzer in der Cloud Google Drive gespeichert – dies ging aber zu Lasten des kostenlosen Speicherplatzes von 15 GB. Nutzer, die aus diesem Grund automatische Backups deaktiviert hatten, sollten also vorher unbedingt ihre Chats, Fotos und andere Daten sichern. Immerhin: Künftig werden die Whatsapp-Backups nicht mehr auf den Google-Drive-Speicherplatz angerechnet.

Günstig Lieblingsmusik streamen

Vor zehn Jahren startete der Musikstreaming-Dienst Spotify. Mittlerweile begeistert er 83 Millionen zahlende Abo-Kunden bei 180 Millionen Nutzern. Damit ist der schwedische Dienst die klare Nummer eins im Streaming-Geschäft. In Deutschland streamt einer aktuellen Studie des IT-Verbands Bitkom zufolge derzeit jeder zweite Internetnutzer Musik, unter den 14- bis 29-Jährigen sind es sogar zwei Drittel.

Autor: ING-DiBa 


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