Online-Vermögensverwaltung

Geldanlage der Zukunft: Bequem den Algorithmen beim Arbeiten zusehen | 08.11.2017

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© ING-DiBa

Es ist der Traum vieler Anleger: Einen professionellen Berater wählen, Geld überweisen und sich zurücklehnen. Konnte das in der Vergangenheit eher für gut betuchte Anleger in Erfüllung gehen, hat jetzt jeder, der möchte, Zugang zu einer professionellen Vermögensverwaltung – die Digitalisierung macht´s möglich.

Worum geht es bei der Online Vermögensverwaltung?

Die Online-Variante der Vermögensverwaltung wird auch als „Robo-Advisor“ bezeichnet. In der Realität handelt es sich aber nicht um einen Roboter, sondern um automatisierte Computerprogramme mit standardisierten Anlagelösungen, sogenannte Algorithmen, entwickelt von menschlichen Experten aus Fleisch und Blut. Eingebettet in eine Onlineplattform sollen sie Anlegern dabei helfen, die Geldanlage zu vereinfachen und zu optimieren.

Die ersten Unternehmen, die sich auf die digitale Vermögensverwaltung spezialisierten, wie z.B. Betterment, wurden 2008 in den USA gegründet. In Deutschland wurden die ersten Online-Vermögensverwaltungen in den Jahren 2014 bis 2016 gegründet, wie z.B. Scalable Capital, LIQID oder Whitebox. Und der Markt boomt: Nach einer aktuellen Studie von Oliver Wyman vertrauen immer mehr Anleger ihr Geld den Robo-Beratern an. Marktführer in Deutschland ist Scalable Capital, die mehr als 500 Millionen Euro für über 15.000 Kunden verwalten.

Wie genau läuft die Online-Vermögensverwaltung ab?

Vom Ablauf her unterscheidet sich die Online-Variante von der klassischen Variante der Vermögensverwaltung nicht wesentlich. Wie bei einem Beratungsgespräch in einer Filiale werden Sie im Rahmen der Geeignetheitsprüfung nach dem Wertpapierhandelsgesetz zunächst zu Ihrer finanziellen Situation, Ihren Anlagezielen, Ihrem Kenntnisstand im Umgang mit verschiedenen Anlageklassen, dem beabsichtigten Anlagehorizont und natürlich zu Ihrer Risikobereitschaft befragt.

Haben Sie die Fragen beantwortet, werden Ihnen mehrere Anlagestrategien vorgeschlagen, die verschiedene Anlageklassen (Anleihen, Aktien, Rohstoffe, Immobilien, Geldmarkt) und Regionen (z.B. Nordamerika, Europa, Asien, Japan) berücksichtigen. Die Gewichtung orientiert sich dabei an Ihrem Anlegerprofil und der Ihnen zugeordneten Risikokategorie. So wird der Algorithmus einem Anleger mit hoher Risikobereitschaft einen höheren Aktienanteil im Depot vorschlagen und bei Anlegern mit geringer Risikobereitschaft verstärkt auf als sicher geltende Anlagen, wie Anleihen von Staaten mit bester Kreditwürdigkeit setzen. Ist die Strategie gewählt, wird sie bei den meisten Anbietern über ETFs umgesetzt, deren Anteile ein Algorithmus vollautomatisch kauft und verkauft.

Tipp: Sollten Sie nachträglich feststellen, im Hinblick auf den Umgang mit Kursschwankungen doch etwas zu optimistisch gewesen zu sein, können Sie die Anlagestrategie jederzeit anpassen und eine niedrigere Risikokategorie wählen. Umgekehrt ist, nach erneuter Geeignetheitsprüfung, auch der Wechsel in eine höhere Risikokategorie möglich.

Welche Möglichkeiten bietet eine Online-Vermögensverwaltung?

Die Möglichkeit sein Geld von programmierten Bits und Bytes verwalten zu lassen, bietet einige interessante Vorteile:

  • Zeitersparnis

Ein wesentlicher Vorteil ist die Zeitersparnis. Statt eines Beratungsgesprächs in der Bankfiliale sind die Fragen zu Anlagezielen und Risikobereitschaft am PC oder Tablet schnell beantwortet – völlig zeit- und ortsunabhängig.

  • Kleine Anlagebeträge und Sparplan möglich

Die Online-Vermögensverwaltung ist schon mit relativ kleinen Anlagebeträgen möglich, die je nach Anbieter zwischen 0 und 10.000 Euro variieren. Für eine klassische professionelle Vermögensverwaltung wird dagegen oftmals eine mindestens sechsstellige Anlagesumme gefordert. Neben den privatanlegerfreundlichen Beträgen für die Einmalanlage offerieren viele Anbieter ihren Kunden auch die Möglichkeit einen Sparplan einzurichten und monatlich eine bestimmte Summe (z.B. 50 Euro) in die gewählte Anlagestrategie zu investieren.

  • Objektive Produktauswahl

Anders als viele Bankberater sind die digitalen Vermögensverwalter in ihrer Produktauswahl völlig frei und können die ETFs wählen, die am besten zur jeweiligen Strategie passen. Finden Algorithmen einen ETF, der sich dafür besser eignet, nehmen sie automatisch eine Anpassung vor.

  • Risikostreuung und Anpassung an Marktlage

Ein wesentlicher Aspekt bei der Zusammenstellung des Depots ist die Risikostreuung über mehre Anlageklassen hinweg. Dadurch kann die schwächere Wertentwicklung einer Anlageklasse oder Region durch die positive Wertentwicklung andere Anlageklassen oder Regionen abgemildert, im Idealfall sogar mehr als ausgeglichen werden. Zugleich wird das Depot durch die Algorithmen fortlaufend optimiert. Ändert sich die Marktlage oder verschiebt sich die Gewichtung einzelner Anlageklassen, erfolgt eine automatische Anpassung, um die Zielvorgaben der jeweiligen Strategie einzuhalten.

  • Disziplinierte Verfolgung des Anlageziels

Die automatische Anpassung bei veränderter Marktlage zeigt einen weiteren Vorteil auf: die disziplinierte Umsetzung der einmal gewählten Anlagestrategie. Zwar kann die Zusammenstellung eines ETF-Depots auch ein erfahrener Privatanleger vornehmen. Allerdings ist er jeden Tag aufs Neue seinen Emotionen ausgesetzt. Und diese können gerade in Zeiten allgemeiner Euphorie oder eines überbordenden Pessimismus schwer zu kontrollieren sein. Für den Algorithmus ist dies kein Thema. Werden bestimmte Toleranzen überschritten reagiert er automatisch.

  • Niedrige Kosten

Durch den Verzicht auf Berater, Analysten und Filialen sowie den Einsatz kostengünstiger ETFs ist die Online-Vermögensverwaltung sehr günstig. Bei den meisten Anbietern belaufen sich die jährlichen Gebühren auf weniger als 1 Prozent des verwalteten
Vermögens. Darin enthalten sind die Gebühren für die Verwaltung des Vermögens sowie die Abwicklung der ETF-Käufe und Verkäufe durch die jeweilige Bank. Hinzu kommen die Kosten für die ETFs, die allerdings nicht gesondert in Rechnung, sondern direkt im Kurs der ETFs berücksichtigt werden.

  • Hohe Flexibilität

Bei Online-Vermögensverwaltungen gibt es in der Regel keine festen Laufzeiten, die Verträge können jederzeit gekündigt werden.

  • Sicherheit im Insolvenzfall

Die Online-Vermögensverwalter arbeiten mit Banken als Partner zusammen, bei denen der Kunde ein entsprechendes Konto einrichtet. ETFs sind, wie auch Investmentfonds, rechtlich „Sondervermögen“. Das bedeutet für Sie: Zur Sicherheit wird Ihre Investition strikt getrennt vom Vermögen der Online-Vermögensverwaltung oder der Bank, so dass Sie immer darauf zugreifen können – auch im Falle einer Insolvenz.

Welche Risiken muss ich berücksichtigen?

Frei von Risiken ist die Online-Vermögensverwaltung natürlich nicht. Je nach Risikoeinstufung müssen Sie bereit sein, mehr oder weniger starke Kursschwankungen auszuhalten. Zwar sind die Anbieter bestrebt, durch Diversifikation und komplexe Risikomodelle in ihren Algorithmen auf die jeweilige Marktlage automatisch zu reagieren und das Risiko von Kursverlusten zu begrenzen. Allerdings zeigte sich während der Finanzkrise, dass es Zeiten gibt, in denen viele Anlageklassen gleichzeitig fallende Kursnotierungen verzeichnen.

In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass es sich bei der digitalen Vermögensverwaltung noch um einen relativ jungen Bereich der Geldanlage handelt und das Umfeld insbesondere an den internationalen Aktienmärkten in den letzten Jahren sehr günstig war. Zwar gab es immer wieder einmal Phasen mit sinkenden Kursnotierungen. Der letzte große Bärenmarkt, ausgelöst durch die Finanzkrise, liegt jedoch schon fast 10 Jahre zurück. Die Feuertaufe steht den Algorithmen also noch bevor. Dies umso mehr, da sich die Berechnungen der Modelle auf Kursentwicklungen in der Vergangenheit stützen. Und diese sind kein verlässlicher Indikator für künftige Entwicklungen. Da sich die künftige Entwicklung nicht vorhersagen lässt, besteht zugleich das Risiko, dass die Erwartungen an die prognostizierten Renditechancen enttäuscht werden, z. B. weil der Markt nach einem Kurseinbruch längere Zeit benötigt, um auf neue Höhen vorzustoßen, als gedacht.

Tipp: In der Vergangenheit hat es sich oft ausgezahlt, in Wertpapiere langfristig anzulegen und nicht auf kurzfristige Effekte zu setzen. Daher sollte auch bei der Online-Vermögensverwaltung mit einem langfristigen Anlagehorizont (mindestens 5, besser 10 bis 20 Jahre) geplant werden.

Ihr Weg zur Online-Vermögensverwaltung

Bleibt die Frage, für wen sich diese Art der Vermögensverwaltung eignet? Mit Blick auf die bisherigen Ausführungen für jeden, der sich mit einer automatisierten Form der Vermögensverwaltung anfreunden kann, wohl wissend, dass er selbst die Zielvorgaben für die jeweilige Anlagestrategie bestimmt. Eine Form der Geldanlage, die insbesondere auch Frauen ansprechen dürfte, denen in Sachen Geldanlage ja ein rationaleres Vorgehen nachgesagt wird als den männlichen Anlegern. Aber sicher gibt es auch beim starken Geschlecht genug Anleger, die sich mit dem Gedanken anfreunden können, die Rolle eines entspannten Zuschauers einzunehmen und den Algorithmen beim Arbeiten zuzusehen.

Interessiert? Die ING-DiBa bietet Ihnen ab sofort die Möglichkeit, ihr Vermögen online verwalten zu lassen – vom Marktführer Scalable Capital. Ihre Vorteile:

  • Sie haben 2 Partner: Die ING-DiBa führt Ihr Depotund Verrechnungskonto. Scalable Capital erstellt Ihr Portfolio und steuert Käufe oder Verkäufe vollautomatisch.
  • Weltweit gestreut: Scalable Capital investiert für Sie ausschließlich in ETFs – kostengünstige Indexfonds, die weltweit in verschiedene Anlageklassen streuen.
  • Anlagebetrag: Ab 10.000 Euro können Sie bei Scalable Capital einsteigen.
  • Jederzeit kündigen: Die Online-Vermögensverwaltung hat keinerlei Laufzeit oder Kündigungsfrist.
  • Niedrige Gebühren: Sie zahlen 0,75% Gebühren Ihres verwalteten Vermögens pro Jahr.

Unter www.ing-diba.de/wertpapiere/online-vermoegensverwaltung/ finden Sie weitere Informationen und können direkt loslegen.

Autor: ING-DiBa


Ihre Meinung

Kommentare (29)


Kommentare

Jacob

28.08.2018

Hier fehlt eindeutig die Option zum ankreuzen NEIN DANKE AUF KEINEN FALL.


Tanja

18.07.2018

Ich kann oben nirgends ein NEIN bewerten...warum?

Weil ING mit Scalable Online-Vermögensverwaltung einen Partnerschaftsvertrag hat und Geld verdient bzw. verdienen möchte?


Hans

04.07.2018

@Ralf
Ach ja, habe ich vergessen wegen Deiner Frage warum DiBa nicht in Ihrem vielgepriesenen Scalable anlegt und bessere Zinsen auf Extra Konto ausschüttet -> weil sie das von Gesetzes bzw. Bankrichtlienien her nicht dürfen.
Abgesehen davon ist Scalable nicht so gut, sieh es Dir mal an.
Bei Kosten von 0,75% der Einlage....kommt schon einiges zusammen.
Außerdem kann diese Anlage runter gehen und sie zahlen dann trotzdem Zinsen, müssen also dann auch wieder die Zinsen senken oder aber die Zinsen wieder rein holen.
Ist dann Poker.


Frank

04.07.2018

Also bei der obigen Abstimmung fehlt klar und deutlich die Auswahl NEIN!!!

Diese Online-Vermögensverwaltungen bringen nicht so viel wie selber anlegen, trotz dem ein oder anderen Verlust den man selber verschuldet.
Aber man kann sich selber aussuchen was und wo....

Sie sind doch recht teuer wenn man sich die Gebühren mal ausrechnet und wenn irgendwo ein Einbruch ist, gehen alle Sicherungssysteme an und verkaufen einfach, dann springen die nächsten an usw.
So rasant wie dann fallen die Kurse bei einzel Anleger nicht.

Ich halte diese Online-Vermögensverwalter für sehr gefährlich, genau so gefährlich wie Krypto Einheiten (von Währung kann man nicht sprechen, denn eine Währung wird von jedem ausnahmslos akzeptiert und da schon mal ich Krypto Einheiten nicht akzeptiere, sind es keine Währungen - Sie sind ein einfaches Tauschmittel zwischen Fanatikern).

Bitcoin & Online-Vermögensverwaltungen sind so gefährlich wie die Lehmann Brothers!!!
Wer kann sich an dieses Desaster noch erinnern? Den läuft es jetzt Eiskalt über den Rücken und bekommt Atemnot.
Damals wurde sehr viel Vermögen verbrannt und vertrauen in Aktien etc. total erschüttert.


Hans

02.07.2018

@Ralf

Warum denkst Du nur so eingeschränkt an Google -> Was jetzt Alphabet ist, Facebook oder Microsoft?

Es gibt auch:
BASF
Mensch & Maschine
Nestle
Allgeier
Siemens Healtineers
Palmolive-Cogate
McDonalds
Fielmann
usw.

Es müssen nicht immer Aktien sein, die in den Nachrichten genannt werden. Oder DAX, TEC etc. Werte....denn die werden, sollen oder müssen von den Fondsvermögensverwalter zu einem gewissen %-Satz gekauft werden bzw. verkauft.
Und kommt es zu guten oder schlechten Nachrichten, steigen genau diese Aktien voll hoch oder Fallen tief.

Außenseiter steigen öfter mal, werden übernommen usw.

Also umsehen, Kleinigkeit riskieren ....

Oder Immobilien Crowdfunding mit 4 bis 7 Prozent.
Schaut einfach mal auf .... & ..... Captial (Firma mit schwarz / roter Schrift, im Namen steckt das Gegenteil von Teufel).
Ohne Capital dahinter vertreiben die im Francise Immobililen (Makler).


Ralf

30.05.2018

ich habe das jetzt einfach mal probiert. Ich denke, bevor das Geld zu 0,01% Zinsen herumliegt, kann man es auch mit deutlich mehr Gewinnerwartung dort deponieren. Natürlich ist das kein Vergleich zu einem Invest in Aktien den man glücklicherweise irgendwann einmal in Google/Facebook oder Microsoft getätigt hat, aber das sind eben auch Trendaktien. Schnelle, hohe Kursgewinne sind anstrengend und auch mit hohem Risiko verbunden.
Eine Sache stört ich aber: Wenn diese Angebote so sicher sind, warum investiert die Ing-DiBa nicht das Festgeld in Scalable und schüttet einen Festzins von, sagen wir mal, 4% aus? Das ist weniger als die zu erwartenden 7-10% und die Kunden hätten mehr Planungssicherheit. Just my 2 Cent...


Harry

02.05.2018

Ich traue niemanden mehr....ich lege mein Geld selber an...verteile gut und entweder läuft es gut oder auch nicht.
Ein "Profi" ist auch nicht unfehlbar und verbrennt oft genau so viel Geld oder mehr.
NEIN DANKE.

Das kann ich selber besser.....


Frank

13.04.2018

@ Bliklen Elisabeth und ING DiBa
Nur sichere Aktien? Nordamerika, Deutschland?

1.
Liebe Frau Bliklen Elisabeth - es gibt nichts sicheres. Aktien und andere Anlagemöglichkeiten können immer steigen und fallen, sogar wertlos werden.

2. Warum sagt DiBa man soll anrufen wegen Beratung? Ich habe mal nur ein paar Fragen so gestellt...wusste eigentlich was ich wollte, bzw. wollte Auswirkungen erfragen wenn ich das machen würde. Dann hieß es bei den Anrufen bei DiBa....waren schon mehrere!!! Tut uns leid, wir beraten da nicht, sie müssen wissen was sie machen.

Das was man so theoretisch alles lesen kann ist schön und gut, aber auch ich bin einer, der Beispiele braucht. Und Banken bzw. Berater haben ja Erfahrung mit Berichten und Fällen von KUnden bei denen man sagen könnte es ist in der Praxis wirklich so oder so gelaufen.

Sprich ich möchte handfest wissen was sein könnte...ich würde auch keinen fest nageln.

Z.B. wenn ich den Berater Frage, was er von Siemens Aktien hält. Dann bekommt man keine Antwort, dürfen Sie nicht sagen.
Wieso kann man einem der keine Ahnung hat wie Frau Bliklen z.B. dann nicht sagen:
Also Siemens ist ein Mischkonzern, wird zur Zeit gut geführt...die ähnliche Firma General Electric in den USA hat massive Probleme, die Siemens auch hätte, wenn der CEO (Leiter) nicht so gut und vorausschauend agieren würde.
Weiterhin wenn ich das jetzt so alles noch richtig weiß und interpretiere hat Siemens Zugtechnik die in Saudi Arabien und China angefragt wurde und Turbinen für Stauseen etc.
Und dann könnte der Berater sagen, ich darf jetzt nicht sagen, dass sie in Siemens investieren sollen, dass müssen sie jetzt entscheiden.
Sie können Infos über den CEO (Leiter) aus dem INternet holen, aus den Nachrichten was für Projekte laufen - gelaufen sind usw.
Und dann die eigene Meinung bilden, ob sie anlegen wollen oder nicht.

ABER GRUNDSÄTZLICH sollte der DiBA Berater einen schon unterstützen und sagen wie es so am Markt läuft, dass man mit dem oder dem - auf Frage natürlich - schon Gewinn gemacht hat, aber dies in Zukunft nicht sein muss. Man kann auch verlieren. Etc. etc. etc.

KERNAUSSAGE IST:

Aktien sind seit Jahrzehnten unschlagbar!!!
Und die einfachste Anlagemöglichkeit....man hat einen Börsenkurs und kann täglich verkaufen.
Zu beachten ist nur: Kaufkurs, Verkaufkurs, Gebühren und Dividenden.
Das ist kein Hexenwerk.
Außerdem: Aktien sind nicht zum zocken! Sondern zur Investition...mind. 3 bis 10 Jahre.
Klar gibt es Zocker...die Gewinn machen oder aber auch Verlust.
Man sollte Zeit haben die Verluste aus zu sitzen oder Börseneinbrüche und da dann immer nach kaufen...was runter geht, geht auch wieder hoch und in der "kurzen" Zwischenzeit steckt man die Dividende ein, mit der man dann mal was kaufen kann oder am Besten gleich beim nächsten mal wieder mit anlegt.

Meine Meinung.....


Manfred

13.04.2018

Bin genau der Meinung von Günter Helmhold.
Keine Zinsen oder bis so max. 1% und Kreditzinsen bzw. Überziehungszinsen auf Dispo bis zu 18%.
FRECHHEIT!!!

Und Online Vermögensverwalter z.B. Scalable sind nicht gut. Ein aktiver ist besser, kann schneller reagieren und die Robots führen bei einem Abwärtstrends die Börse nur ins verderben...da alle automatischen Grenzen eingerissen werden.
Da fällt der Kurs, dann setzt die Automatik ein, der nächste hat die Grenze ein wenig darunter, wird angerissen und es fällt weiter, dann die nächste Grenze usw.
Ein Mensch würde denken und sagen, Stopp....wir verkaufen nicht, sonst fällt alles noch weiter und man verliert alles....bis es mal wieder hochgeht.

PS: Wenn die Börsen fallen, bei "normalen" - "guten" Werten nachkaufen, fallen sie weiter - dann weiter nachkaufen. Denn alles was fällt steigt auch wieder - wobei es Ausnahmen gibt.
DAHER:
Nicht das Gesamte Geld in einer Aktie / Firma anlegen...am Besten Grenzen setzen und klein anfangen.
5 bis 20 Positionen oder bis 30, in jeder Position erst mal mit Sparplänen aufbauen bis 1.000 Euro oder kleine Käufe im 500 Euro Paket - bei Aktien die Kurs über 100 Euro haben am Besten Paket von 1.000 Euro. So verteilt man die Kaufgebühren und kommt Stück für Stück nach oben.
Max. Grenze muss jeder nach seinem Geschmack festlegen. Wie gesagt erst mal 1.000 Euro, ich bin bei 2.000 Euro pro Aktie / Firma.
Wenn ich dann so bei 20 bis 30 Positionen mit 2.000 Euro bin und weiter anlegen möchte / kann. Dann ist die nächste Grenze halt 3.000 Euro. Und je nach dem erweitere ich meine Positionen auf 40 etc.

Aktien sollte man gut Diversifizieren...gut ist viel Handel & Konsum, geben wenig Dividende, aber laufen immer.
Nicht unbedingt auf die TRENDS wie Facebook, Apple etc. setzen, eher als kleine Beimischung.
Und auf mehrere Länder verteilen z.B. Hawesko (Wein, Sekt, etc.) Deutschland, Nestle (Süßes, etc.) Schweiz, Coca Cola (Softdrinks, etc.) USA usw. usw.

EINES IST ZU BEDENKEN!!!!
Das was man in Aktien anlegt (zur Zeit gibt es ja keine andere Möglichkeit zur Geldaufbewahrung damit es hält bzw. mehr wird) kann seitwärts laufen, steigen oder halt auch fallen bzw. total Verlust.
Risiko gibt es bei jeder Anlage - selbst bei den Staatsanleihen, hat man doch Irland gesehen - PLEITE, Geld weg und hat sich wieder gerappelt.
(hoffe mal habe das jetzt richtig im Kopf, dass es Irland war).
Aber Kernaussage ist verständlich?!

Es gibt absolut keine Anlage ohne Risiko!!!
Sparbuch? Quatsch! Keiner denkt an das Risiko, dass auf jeden Fall ständig vorhanden ist und auch steigt und fällt...die INFLATION!!!

Teurer Wein? Nichtkenner trinkt den aus versehen - weg!
Oldheimer auf der Straße? Betrunkener LKW Fahrer fährt voll rein, Schrott!
Goldmünzen daheim oder im Garten? Werden gestohlen, verlegt, vergessen wo sie sind!
Bilder? Verblassen, Leinwand wird beschädigt, was drüber gekippt usw.!

Man kann unzählige Beispiele nennen.....

UND ZU GUTER LETZT!!
Jede Anlage hat Ihre besondere Zeit und jeder Zeitraum wiederholt sich irgendwann......


Günter Helmhold

17.02.2018

Es ist eine Schande,so wenig Guthabenzinsen und wenn man sich Geld leiht,so hohe Zinsen,wann hat dieses ein Ende?


ING-DiBa

01.02.2018

Hallo Tobias, uns ist nichts Gegenläufiges bekannt, die Kooperation mit Scalable läuft zur vollsten Zufriedenheit aller. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Tobias

01.02.2018

Den Aussagen von Herrn Nieland entnehme ich, dass die ING DiBa demnächst einen eigenen Robo-Advisor plant. Ist das richtig? Bleibt die Koop. mit Scalable weiter bestehen?


Frank

19.01.2018

Mit der neuen PSD2-Richtlinie kommen immer mehr Dienstleister ins Spiel und wollen mit verdienen. Bloß weil man keine Zeit oder Ahnung hat, das eigene Kapital jemandem zur Verwaltung zu übertragen, halte ich überhaupt nicht für sinnvoll. Keiner kann ein Risiko von Kursverlusten ausschließen, auch kein Vermögensverwalter. Je mehr man anlegt, umso höher können auch Verluste sein. Im Übrigen sollte man nur das anlegen, was man übrig hat und nicht braucht.


ING-DiBa

18.01.2018

Hallo Frau Bliklen, bitte rufen Sie doch einmal unsere Kollegen unter 069 / 50 60 30 50 an - von Ihnen erhalten Sie viele wichtige Informationen rund um unser Invest-/Wertpapierangebot. Sie erreichen uns Mo - So von 07:30 bis 22:00 Uhr. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Bliklen Elisabeth

18.01.2018

Ich könnte 100 000 anlegen, es muss gewinnbringend sein. Aktien, aber nur Nordamerika und Deutschland. Und nur sichere Aktien. Dazu benötige ich einen Berater.


ING-DiBa

20.11.2017

Hallo Herr Sanantonio, informative Daten und Fakten finden Sie auf diesem Link: www.ing-diba.de/wertpapiere/online-vermoegensverwaltung/, eine direkte Verlinkung zu Scalable ist dort ebenfalls zu finden. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Francesco Sanantonio

19.11.2017

Verlinken Sie mal die durchschnittliche rendite der letzten Jahre?


Hans Langer

18.11.2017

Also mein persönlicher RoboAdvisor heißt "ETF auf den S&P500". Das macht der ganz toll und schon ganz lang und für nur 0,09% p.a. und sogar mit 'scalable' Beträgen! ;) Und mein RoboAdvisor sagt mir gerade "das machst Du richtig so, mehr brauchst Du nicht!


Tobias Walter

17.11.2017

RoboAdvisors sind nicht für jeden was. Ist auch nicht schlimm. Es steht jedem frei mit Kleinstbeträgen auf dem eigenen Depot zu handeln. Wobei die DIBA für kleinere Beträge leider zu teuer ist.
Darüber hinaus ist die Rendite von Scalable eher schwach, wenn man bedenkt welchen Kurszuwachs manche Fonds haben. Gibt welche mit fast 200% in 5 Jahren. Das macht kein Roboadvisor nach.


Henry Bockmüller

14.11.2017

@ING-DiBa

Sie antworten mir mit Sparplänen bzw. aktiv gemanagten Fonds.
Ging es hier aber nicht um Scalable - RoboAdvisor? Also maschinell geführte Fonds?
Ist doch jetzt ein unterschied oder nicht?
Und wenn sowieso eine maschine alles macht...warum dann so Hohe Einstiegsbeträge?


Klara Mühlberger

14.11.2017

Die Anlage müsste ab 500,00 bzw. 1.000,00 Euro möglich sein, um auch sparen zu können.
Viele haben doch kaum was übrig, wie sollen die mal Vermögen aufbauen?
DiBa sollte eine Bank werden, die auch den sehr kleinen die Möglichkeit gibt ein Vermögen auf zu bauen oder wenigstens was für eine anständige Rente.
Es sollen nicht immer nur die Großverdiener, Vermögenden und Millionäre zu Geld kommen.


ING-DiBa

13.11.2017

Hallo Herr Bockmüller, im Vergleich zu anderen Vermögensverwaltungen, ist der Einstiegswert von 10.000 Euro bei Scalable Capital schon sehr niedrig. Natürlich haben wir auch für kleinere Anlagesummen aktiv gemanagte Fonds und ETFs mit attraktiven Konditionen. Oder wie wäre es mit einem Wertpapier-Sparplan? Bei diesem können Sie schon ab 50 Euro im Monat investieren. Schauen Sie mal unter www.ing-diba.de/wertpapiere/wertpapier-sparen/ Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Jan

11.11.2017

Wenn ich mal 10k über habe überlege ich mir das. Dann seh ich ob mein eigenes ETF Depot besser oder schlechter läuft. Die Erstanlage sollte für Diba Kunden ruhig ein wenig geringer sein.


Henry Bockmüller

10.11.2017

@ ING-DiBa
Der durchschnittliche Marktwert...also wenn alles fällt, dann sind auch die Gebühren niedriger? Sollte dann wohl so sein.

Und wie sieht es jetzt aus? Wie wäre es mit einer Einstiegsmöglichkeit bei RoboAdvisor mit 2.500 Euro oder besser weniger?
Wieso kann DiBa nicht Geld mehrer Kunden einsammeln, dass einer einfach mal nur so 100 Euro anlegt um zu sehen wie es geht oder monatlich und DiBa legt für die Körbchen-Kunden bei Scalable die 10.000 Euro an, sobald die zusammen sind bzw. mehr?

Ich habe keine 10.000 Euro, geschweige denn 1.000 Euro übrig....wenn es gut geht 50 Euro im Monat oder vielleicht 100 Euro und 5 Monate warten dann 500 Euro.
Alle anderen Anlagesummen sind utopisch...lest Ihr Euro eigenen Artikel nicht bzw. die Nachrichten?
7 Millionen Deutsche sind überschuldet, dass sind ca. 9%.
Jeder 5. Deutsche ist armutsgefährdet.


ING-DiBa

09.11.2017

Hallo Ole, Grundlage für die Gebührenberechnung ist der durchschnittliche Marktwert des verwalteten Vermögens pro Jahr. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Ole

09.11.2017

0,75% vom verwalteten Kapital ist ie Jahresgebühr. Das Kapital schwankt jedoch stark, wird im Optimalfall am Ende des Jahres höher als am Anfang des Jahres sein. Was ist die Grundlage?


Carsten Noth

09.11.2017

Eine Sparplanmöglichkeit ist bei Scalable vorhanden. Die 10 Riesen muss man aber dennoch vorher als Einlassgebühr vorgelegt haben


Hans-Jürgen Peschke

09.11.2017

Je länger man diesen Artikel liest, umso überlegenswerter ist die Möglichkeit dieser Online-Vermögensverwaltung, da der personelle Aufwand auf der Suche nach dem "richtigen" ETF viel Zeit in Anspruch nehmen kann. Die Ernüchterung folgt kurz vor Ende des Artikels. Nicht jeder kann mal eben 10.000 € oder mehr aus der Portokasse
finanzieren. Da wird sich der Kleinanleger wohl lieber selber um sein Erspartes kümmern müssen. Schade.


Frank Kaufmann

08.11.2017

Die Einstiegssumme von 10.000 Euro und selbst 5.000 Euro ist für viele zum anlegen oder testen zu hoch.
2.500 Euro sind auch eine stolze Summe, die man erst mal ersparen bzw. haben muss. Es fehlt auch die Sparplanmöglichkeit....