Die Telebanking-PIN-Masche

So wollen Betrüger an Ihr Geld

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Hin und wieder bekommen Kunden vermeintliche E-Mails von ihren Banken, in denen sie dazu aufgefordert werden, ihre Telebanking-PIN zu ändern. Was dahinter steckt, erfahren Sie hier.

Dazu werden Sie in der E-Mail aufgefordert

Meist bekommen die Kunden in der E-Mail die Geschichte präsentiert, sie hätten ihre Telebanking-PIN lange nicht benutzt und regelmäßige Änderungen seien erforderlich. Dann werden Sie aufgefordert, online kostenlos Ihre PIN zu ändern oder Ihr Konto werde bei einer schriftlichen Änderung mit einem gewissen Betrag belastet. Hier wird dann entweder ein Link zur Änderung hinterlegt oder ein HTML-Formular zur Eingabe der Daten angehängt. Auf der verlinkten Seite bzw. im angehängten Formular werden dann die persönlichen Daten wie PIN, Zugangsdaten zum Online-Banking, Kreditkartendaten etc. abgefragt.

Das passiert mit Ihren Zugangsdaten

Wenn der Kunde in der vom Betrüger verlinkten Maske dann seine Telebanking-PIN, Internetzugangsdaten etc. eingibt, werden diese an den Täter übermittelt. So können diese z. B. online prüfen, ob es sich um ein lohnenswertes Konto handelt. Wenn die Täter an diesem Konto Interesse haben, können sie mithilfe der Zugangsdaten und der Telebanking-PIN im Kundendialog anrufen und eine Überweisung durchführen. Das Geld des Kunden landet dann bei einem Finanzagenten, der dies meist bar verfügt und weiterüberweist. Somit wird der Kunde nicht nur um sein Geld gebracht, es ist auch schwierig, nachzuvollziehen, wohin das Geld gelangt ist und wer hinter dieser betrügerischen Masche steckt.

Hinweis: Grundsätzlich ist es natürlich richtig und wichtig, seine Zugangsdaten regelmäßig zu ändern. Allerdings sollten Sie sich dazu immer auf der Originalseite Ihrer Bank ins Online-Banking einloggen und niemals über Verlinkungen in E-Mails Seiten aufrufen, auf denen Sie Ihre Daten preisgeben sollen. Ihre Bank wird Sie nie per E-Mail dazu auffordern, Ihre Zugangsdaten etc. zu ändern.

Unser Sicherheitsversprechen:
Sie haben unser Wort: Falls Dritte Ihre Zugangsdaten zum Internetbanking + Brokerage missbrauchen, ersetzen wir Ihren finanziellen Schaden.


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Ihre Meinung

Kommentare (20)


Kommentare

Dieter Kulitzscher

17.05.2017

Danke, es ist gut immer wieder daran erinnert zu werden.


Jochen Habermann

17.05.2017

Für mich ist völlig unverständlich, warum die Telebanking-PIN bei der ING-DiBa nur fünfstellig ist. Von diesen fünf Stellen werden noch dazu nur zwei abgefragt. Die Gefahr des Erratens ist dadurch viel zu hoch.
Zumindest sollte es die Möglichkeit geben, selbst eine längere Telebanking-PIN auszuwählen (mindestens acht Stellen).


ING-DiBa

15.11.2016

Hallo uwe, das klingt, als hätten Sie Phishing Mails in unserem Namen erhalten! Falls Sie bei diesen Mails irgendwelche Daten eingegeben haben, rufen Sie uns bitte sofort unter 069 / 34 22 24 an. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


uwe

14.11.2016

Ihr seid ein Witz,sämtliche Aufforderungen zur Sicherheitsverbesserung kamen per Email,gleichzeitig schreibt Ihr das Ihr niemals per Email dazu auffordern würdet.ha ha ha


Heinz G.

27.10.2016

Sehr gut erklärt und für jedermann verständlich.
Danke.


Alesig

11.10.2016

Es ist gut, das die ING-DiBa verständlich (für Unwissende) erklärt, wie Betrüger arbeiten und worauf man achten soll.
Anderswo wird immer nur die Warnung ausgesprochen, jedoch nicht erläutert wie die "Falle" aussehen kann.
Weiter so! ING-DiBa


R.J.

15.06.2016

Viele gute Tipps , die ich schon weiß... aber immer wieder lese ,um sie zu behalten und nutzen Leider muss man heutzutage höllisch aufpassen bei bankgeschichten..


Jürgen M.

20.05.2016

Eine weiter Möglichkeit, sich vor Trojanern und Mailanhängen zu schützen, wäre ein Linux-Betriebssystem (z.B.: Ubuntu). Es gibt diese kostenlos und sie haben auch den Vorteil, dass Trojaner und vermeintliche PDF-Dateien (in Wirklichkeit .exe) für Windows dort nicht laufen können.


friedrun meyer

14.04.2016

Danke für die Hinweise, sie waren nützlich


R W

09.04.2016

Grundsätzlich kann jeder zu einem sicheren
Internetbanking beitragen. Mails deren Absender ich nicht kenne werden sofort gelöscht. Anhänge aus unbekannter Quelle niemals geöffnet. Neugier auf einen Anhang der geöffnet wird, können schlimme folgen haben. In der heutigen Zeit muss leider alles hinterfragt werden. Aber mit ein paar Grundregeln ist man hier gut bedient.


Ingrid Z.

18.03.2016

Gut, daß Sie die Leute warnen und aufklären.


Achim Krämer

18.03.2016

Vielen Dank für Ihre Informationen zu diesem
problematischen Thema..23


Roman J.

18.03.2016

Grundsätzlich kann jeder zu einem sicheren
Internetbanking beitragen. Mails deren Absender ich nicht kenne werden sofort gelöscht. Anhänge aus unbekannter Quelle niemals geöffnet. Neugier auf einen Anhang der geöffnet wird, können schlimme folgen haben. In der heutigen Zeit muss leider alles hinterfragt werden. Aber mit ein paar Grundregeln ist man hier gut bedient.


kratt

18.03.2016

bankgeschäfte gehören nicht aufs handy oder tablet
das sollte man wissen ist doch logisch......


ING-DiBa

22.02.2016

Hallo Lange, A., die meisten Hinweise gelten unabhängig vom verwendeten Gerät. Dennoch recht vielen Dank für Ihren Kommentar und Ihre Anregung! Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Lange, A.

20.02.2016

Leider beziehen sich Ihre wertvollen Ratschläge nie auf iPad User. Als solcher wären mir ganz spezifische, hilfreiche Tipps für die Sicherheit beim Onlinebanking eben beim iPad sehr willkommen.


manfred lutz

13.01.2016

finde ich gut, dass sie ab und zu die wichtigsten standards bei online banking bekannt geben.
man weiss es und vergisst es, wenn lang nichts passiert.
mfg


ING-DiBa

23.11.2015

Hallo thorausch, am besten öffnen Sie die Seite einer Bank, bzw. die Log-in Seite zum Banking nie über einen Link, sondern immer durch Eingabe der Internetadresse in der Adresszeile des Browsers - also bei uns z.B. www.ing-diba.de. An der Adresszeile selbst erkennt man in der Regel auch, ob man direkt in der Seite der Bank ist: Phishing-Seiten haben eine ganz andere Adresse, ein anderes Länderkürzel und oft keinen Hinweis auf eine sichere Website. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


thorausch

22.11.2015

Woher weiß ich, daß ich auf der Originalseite der Bank bin.


Diekhoff

23.10.2015

Auch, wenn z.T. bekannte Fakten dabei waren, man kann es sich nicht oft genug vor Augen halten, denn "fort ist fort ", wie es in Köln heißt.