Ruhestandsplanung

In 5 einfachen Schritten fit für die Zukunft | 05.01.2018

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Endlich genug Zeit für die schönen Dinge im Leben – das ist der Traum vom Ruhestand. Doch wenn es ums Geld geht, lassen viele die Vorsorge häufig schleifen. Damit Sie den Ruhestand genießen können, sollten Sie jetzt anfangen zu planen.

Wer mitten im Leben steckt zwischen Familie, Haus und Beruf, hat keine Zeit über seine finanzielle Zukunft nachzudenken. „Das mach ich, wenn es soweit ist“, lautet die Devise – doch worauf kommt es bei der Ruhestandsplanung überhaupt an? Diese 5 Schritte sollten Sie beachten:

Schritt 1: Behalten Sie Ihr Geld im Blick

Verschaffen Sie sich erstmal einen Überblick über Ihre Finanzen. Dabei hilft eine ganz einfache Budgetplanung:

  • Wie viel verdienen Sie?
  • Wie viel geben Sie aus?
  • Was besitzen Sie an Vermögen, Immobilien oder Sparanlagen?

Schritt 2: Die Zukunft kennen

Wie stellen Sie sich Ihr Leben im Ruhestand vor? Als Faustregel sollte man mindestens 70% des letzten Gehalts im Monat einplanen. Möchten Sie ein kostspieliges Hobby anfangen oder Ihre Kinder beim Hausbau unterstützen? Dann planen Sie lieber etwas mehr ein.
Prüfen Sie im zweiten Schritt, wie viel Geld Sie im Alter tatsächlich bekommen – von der gesetzlichen und betrieblichen Rente, von privaten Renten- und Lebensversicherungen.
Häufig liegt zwischen Wunschrente und tatsächlicher Rente eine Lücke. Wer das rechtzeitig weiß, kann sie jedoch schließen – nutzen Sie staatliche Förderungen wie die Riester-Rente, investieren Sie in private Vorsorgemöglichkeiten oder legen Sie Ihr Vermögen sicher an.

Schritt 3: Risiken vorbeugen

Wer glaubt, sich seine Rente selbst ansparen zu können, erlebt häufig eine böse Überraschung. Niedrige Zinsen und Inflation werden besonders unterschätzt, aber auch die eigene Gesundheit kann Sparern einen Strich durch die Rechnung machen. Medikamente, Pflege oder Miete können die Kosten in die Höhe treiben. Auch das hohe Alter birgt ein Risiko: Immerhin mehr als 75% der Bevölkerung werden heute 85 Jahre alt, mehr als die Hälfte erlebt sogar den 90. Geburtstag. Hier gilt es, die Balance zu finden: Wer nicht richtig plant, hat sein Vermögen schnell aufgebraucht, obwohl er noch lange lebt – wer sich umgekehrt nichts gönnt, kann den Ruhestand ebenso wenig genießen.

Schritt 4: Der Zeitpunkt der Rente

Überlegen Sie sich genau, wann Sie in Rente gehen möchten. Wer schon vor dem gesetzlichen Rentenalter in den Ruhestand geht, muss mit Abzügen rechnen. Für jeden Monat, den man früher Rente bezieht, werden immerhin 0,3% gekürzt. Wer dagegen später in Rente geht, bekommt 0,5% pro Monat mehr.
Drei bis sechs Monate bevor man in Rente geht, sollte man schließlich den Rentenbezug anmelden. Nur so ist gewährleistet, dass die erste Rente auch pünktlich ausbezahlt wird.

Schritt 5: Den Ruhestand genießen

Endlich ist es soweit: Jetzt können Sie entspannt in Rente gehen. Ob Sie die Zeit mit Ihrer Familie genießen oder ein neues Hobby anfangen – um Ihre Finanzen müssen Sie sich erstmal keine Sorgen mehr machen.
 
Sie möchten mehr wissen? Informieren Sie sich bei der Deutschen Rentenversicherung.

Aktualisiert am 05.01.2018

Autor: ING-DiBa



Ihre Meinung

Kommentare (62)


Kommentare

Investor

05.05.2018

#Margarete Canoli, 15.07.2016
So kann man nicht rechnen. Hier wurde übersehen, dass man nicht für sich selbst die Beiträge zahlt, sondern für die Generation, die aktuell in Rente ist. Sie müssen in ihrer Berechnung ihre Einzahlungen in Höhe von EURO 79.000 um die Inflation der Jahre der Einzahlungen erhöhen.


Elke Dilger

22.01.2018

Es wird immer über den Generationenvertrag gemeckert. Keiner meckert aber darüber, dass viele aus der Rentenversicherung austreten und ins wunderbare Versorgungswerk wechseln können. Alle Rechtsanwälte, Steuerberater und sonstige Berufe die im Anstellungsverhältnis sind, können mit einer Gesetzeslücke ins Versorgungswerk des jeweiligen Berufsstandes wechseln. Was auch rege in Anspruch genommen wird und dadurch die getzlichen Rentenzahler auch weniger werden. Darüber lese ich aber nie was. Weiß das keiner oder interessiert es niemanden? Wenn es immer weniger Arbeitnehmer gibt, die in die gesetzliche Rente einzahlen, wo soll dann das Geld herkommen?


Moni

20.01.2018

Leider wird trotz sprudelnder Geldeinnahmen in die Staatskassen mit dem Geld anscheinend derart fahrlässig und kurzsichtig umgegangen daß für den zahlenden Bürger am Ende kaum noch was rausspringt, so was nenne ich Politikversagen, und am Ende ist der arbeitende und zahlende Bürger auch noch der Depp, der hätte zusehen müssen wie er sein Geld (was ihm der Staat immer schön abzieht) hätte gefälligst besser anlegen sollen...


Rentenfuchs

18.01.2018

Was Herr ordes zur Krankenversicherungspflicht der Rentner auf Zins- und Mieterträge bei Mitgliedschaft in der Pflichtversicherung der Rentner
schreibt, erscheint mir missverständlich: gerade bei den Pflichtversicherten bemisst sich doch der KV- Beitrag aus den Gesamteinnahmen. Die privat Versicherten erhalten nur einen Zuschuss zu ihren Krankenversicherungsbeiträgen von der Rentenversicherung, der meist wesentlich weniger ausmacht als die private Versicherung kostet. Dafür bezahlen sie keine Krankenversicherungsbeiträge auf Zinsen.


Jockgrimer

18.01.2018

Die Frage, die Sie sich stellen müssen, lautet nicht: „wie komme ich zu einer höheren Rente?“ (das ist nämlich weitgehend aussichtslos), sondern: „wie komme ich mit einer so geringen Rente klar?“ Es gilt, ab sofort Überlebensstrategien zu entwickeln, die zum Ziel haben, im Alter alle vermeidbaren Kosten einzusparen. Dazu zählen maßgeblich folgende Faktoren:
1. Mietkosten vermeiden. Maßnahme: Erwerben Sie Wohneigentum (die Hypothekenzinsen sind auf historischem Tiefstand). Wenn Sie es trotzdem nicht können: bleiben Sie auf keinen Fall allein – teilen Sie die Wohnung mit einem Partner oder einer WG.
2. Wie komme ich ohne PKW klar? Strategie: Wohnort so wählen, dass Lebensnotwendiges (Einkaufsmöglichkeiten, Apotheke, Ärzte) per ÖPNV, Fahrrad oder ggf. zu Fuß erreichbar sind. Wenn ein PKW doch noch drin ist (weil der Partner eine bessere Rente hat): festlegen, wann der letzte PKW angeschafft werden soll, so dass er bezahlt ist, wenn die Rente anfängt, und noch lange genug hält, bis man den Führerschein freiwillig abgibt.
3. für alle Singles / Lebenspartnerschaften: heiraten Sie! Sie profitieren evtl. vom Ehegattensplitting in der Einkommensteuer, haben später Anspruch auf die Witwen-/Witwerrente des Ehepartners.
4. Falls Sie noch im entsprechenden Alter sind: sorgen Sie für Nachwuchs! Ihre Kinder werden Sie vielleicht später nicht bei sich wohnen lassen wollen, könnten Sie aber mit dem einen oder anderen Hunderter monatlich unterstützen…
Übrigens – wenn Sie sich für diese vierte Maßnahme entscheiden, leisten Sie einen Beitrag dazu, das Grundproblem der derzeitigen Entwicklung – den demografischen Niedergang – wirksam zu bekämpfen. Sie helfen damit nicht nur sich selbst, sondern den nachfolgenden Generationen (und auch dem Staat als Ganzes, nicht zu vergessen).


R. Mammes

18.01.2018

Es wäre schön für die Ruhestandsplanung eine App zu haben, die hierbei Unterstützung in der Berechnungen gibt.
Die Ingdiba könnte dies innerhalb ihrer App einrichten.


Gerd

13.01.2018

Zu Schritt 2 schreiben Sie:
"Als Faustregel sollte man mindestens 70% des letzten Gehalts im Monat einplanen."
Wie soll das gehen ? Wer in 2017 in Rente gegengen ist, hat als Arbeitnehmer maximal 55% seines Netto Verdienstes von der Rentenversicherung erhalten.
Wovon sollen Frauen, die in Teilzeit arbeiten oder niedrige Gehälter bekommen, eine Aufstockung für die Schließung ihrer absehbaren Rentenlücke bezahlen ?
@Redaktion: Vorher bitte ausreichend recherchieren, bevor politische Parolen unreflektiert verbreitet werden.


Anneliese

11.01.2018

Das Beste für die Rente vor zu sorgen ist, wenn man ein Aktiendepot hat. Noch besser ist es natürlich wenn schon die Eltern und Großeltern für einen Aktien anlegen und man weiter macht. So kommt man leicht auf ein paar Zehntausend Euro wenn nicht sogar über die die Ein- bis zweihundert Tausend Euro.
Allerdings darf man als Selbständiger oder so nicht Pleite gehen, krank werden, arbeitslos oder sonst wie das Vermögen aufzehren.


Anna 1

08.01.2018

Verstehen tue ich es auch nicht, wenn Rentner beim Anblick ihres Rentenbescheides fast ohnmächtig werden, weil sie mit einer höheren Rente gerechnet haben. Man bekommt regelmäßig eine Renteninformation. Da kann sich jedoch ausrechnen, wie hoch die Rente zum Schluss sein wird, je nach dem, wie es beruflich weitergehen würde.
Da jedes Kind inzwischen weiß, dass die Rente geringer sein wird, als das Einkommen, sollte man sich auch rechtzeitig mit seinen Lebensumständen auseinander setzen. z. B. ist meine Wohnung zu groß und zu teuer? Sollte ich nicht lieber in einer kleinere, günstigere und altengerechnet Wohnung ziehen. Da brauche ich weniger Heizung, lieber Dusche als Badewanne, da brauche ich weniger Wasser, brauche ich alle Versicherung, die ich habe, usw. usf. All das sollte man im Vorfeld abchecken und regeln. Dann kann man etwas ruhiger in die Rente gehen.
Ohne jemanden vor den Kopf zu stoßen - es gibt auch BürgerInnen, die sich entschlossen haben, gar nicht oder nur stundenweise zu arbeiten, egal aus welchem Grund. Das steht ja auch jedem frei. Aber wenn es um die Höhe der Rente geht, dann schimpfen sie, dass es zu wenig ist.
Ich werde zufrieden sein, mit dem was ich bekommen werde, ich habe meine Ansprüche angepasst und wünsche mir vor allem Gesundheit.


Helmut Cordes

08.01.2018

Der Hinweis, dass man den Rentenantrag 3-6 Monate vor dem geplanten Rentenbeginn erfolgen soll kann auch falsch sein: Wer in seinem Berufsleben sowohl privat als auch gesetzlich krankenversichert war, der hat nur Anspruch auf die Krankenpflichtversicherung der Rentner, wenn er/sie in der zweiten Hälfte des Erwerbslebens mindestens 90 % gesetzlich krankenversichert war. Da das Ende des Erwerbslebens der Tag der Rentenantragstellung ist, kann es sinnvoll sein, den Rentenantrag so spät als möglich zu stellen, wenn die gesetzliche Krankenversicherung am Ende stand. So spät als möglich bedeutet im Falle des Rentenbeginns zum Termin des Anspruchs auf Regelaltersrente 3 Monate, in allen anderen Fällen muss der Antrag in dem Monat gestellt sein, in dem die Rente beginnen soll (wobei dann eine Lücke entsteht in der die Rente vorfinanziert werden muss).
Wichtig ist die Pflichtversicherung der Rentner deshalb, weil sonst alle Kapitalerträge krankenversichert werden müssen.
Ich hab, weil ich dies nicht wusste, meinen Rentanantrag zweimal zurückziehen müssen.
Es lohnt sich also, hier genau zu planen.


Jens

07.01.2018

Ich kann diese Jammerei nicht mehr hören. Wie kann man denn mit Erhalt des Rentenbescheids über die Höhe der Rente überrascht sein?
Hat man sich denn in 45 Arbeitsjahren nicht mit diesem Thema beschäftigt? Diese Naivität und Planlosigkeit zieht immer größere Kreise in unserer Bevölkerung. Da braucht man sich nicht zu wundern, dass diese Menschen immer mehr den radikalen linken und rechten Rattenfängern auf den Leim gehen. Auch ich wohne in den neuen Bundesländern und bin stolz darauf, was in den letzten 27 Jahren erreicht wurde! Es ist bekanntermaßen sehr leicht, die Schuld immer bei anderen zu suchen, statt selbst die Dinge in die Hand zu nehmen.
Und Geld ist bekanntlich nicht alles. Freizeit mit seinen Lieben zu verbringen ist unbezahlbar. Aus all diesen Gründen sollt man sich schon frühzeitig Gedanken über Zeitpunkt und Geldbedarf als Rentner machen.


Janosch

05.01.2018

@Havelkaiser
Nein, nein, - Blüm hatte schon recht. Die Renten sind sicher!
Er hat nur nie gesagt in welcher Höhe!
Selbst wenn Sie sicher 1 Cent Rente im Monat erhalten, dass
kann sich der Staat immer leisten ;-) Dann ist der Cent sicher;-)


Havelkaiser

10.08.2016

Norbert Blüm meinte damals "die Renten sind sicher", er meinte bestimmt die Pensionen sind sicher, auch wenn man sich den Lebenslauf selbst gefälscht hat!!!


Irene

29.07.2016

Unwohlsein
22.07.2016
Jeder zahlt zu wenig ein. Juhu bald gibts nur noch Arme ^^

WIR SIND SCHON ARM !!!


Virgilio Lázaro

27.07.2016

Danke, ING - DiBa. für Ihre Gutte Information.


M.S,

27.07.2016

Ich weiß nicht warum einige so darüber jammern, wie wenig die Rente ist. Beispiel: Ich kenne einige, die Jammern aber die jeden Monat hunderte von Euro verrauchen, also nichts anderes als Geld verbrennen. Ein Bekannter von mir und seine Frau verrauchen jeden Tag 12 Euro, also 500 Euro im Monat: Wenn man das für ein Jahr rechnet, sind das 6.000 Euro. Ich will gar nicht daran denken, was das in 10 Jahren ausmacht, dafür bekomme ich in manchen Gegenden in Deutschland eine Eigentumswohnung. Das sind auch die Leute, die neidisch sind und nicht verstehen können, woher ich das Geld habe, das ich in meiner Rente öfters verreise. Nun ich hab noch nie in meinem Leben geraucht!


CB

26.07.2016

Also für die ältere Generation geht es ja noch. Meine Generation 20-35 muss doch für alle die zeche zahlen und bekommt dann garnix mehr. Ich selbst rechne mit 0€ aus der gesetzlichen. Ja jeder verdient eine vernünftige Rente. Die Deutschland Rente muss kommen wo jeder einzahlt auch die achso tollen Politiker Selbständige usw. Weil dann wird aus diesen Gelder auch nix abgezweigt von den Politikern denn dann sind auch ihre Bezüge kleiner.

Ich werde mich um meine Finanzen selbst kümmern und jeden Monat 200€ in ein ETF-Weltportfolio investieren und hoffe bis wahrscheinlich REnte mit 70ig das bis dahin einiges zusammen gekommen ist. Und irwie ein Schutz für so angespartes Geld bestehen bleibt. Alle Finanzprodukte sind nur abzocke für die Arbeitnehmer Lohnniveau unter allers Sau und die Unternehmen tun noch so als ob man glücklich sein muss Arbeit haben zu dürfen.
Obwohl ich noch recht normal verdiene im Lebensmittelbereich BIO zweistellig im Std Lohn ist das durch sehr sehr weit weg vom Durchschnittslohn Deutschlands da fehlen einfach mal 700€ Brutto pro Monat. UNGLAUBLICH


Helmut Marsilius

25.07.2016

Der Staat und seine sogenannte Rentenversicherung ist für den A...!
Einen Monat früher in Rente heißt 0,3% weniger, ist aber falsch!
Wer rechnen kann, wird schnell merken, daß es tatsächlich 0,6% weniger sind!
Generationenvertrag ist Betrug an den Einzahlern!
Wenn meine Rentenbeiträge (inklusive Arbeitgeberanteile) in ein Sperrkonto für mich gegangen wären, käme ich inklusive Verzinsung auf über eine Million auf dem Konto.
Legt euer bischen Geld auf die Seite (nicht Bank), so daß keiner etwas davon weiß.
Dann habt Ihr später wenigstens ein bischen.


Ingo

24.07.2016

Ja 1500€ werde ich in 20 Jahren ja vielleicht auch erreichen (erwerbsunfähig seit 2009 730€ ausgezahlt) zum Anfang war das nicht mal die hälfte vom Lohn. Hier im Osten sind wir immer noch Menschen zweiter Klasse oder dritter? Der unterschied zu den West-Renten beträgt rund 9%, die Preise (Lebenshaltung) sind nicht wie immer gesagt wird günstiger, nein im Gegenteil meist viel höher. Betriebsrenten sind eigentlich nicht vorhanden (bis auf ein paar Ausnahmen). Arbeitsverhältnisse fast nur Teilzeit oder Mini-Jobs.
Als Beispiel: meine Tochter hat die Lehre beendet, keine Übernahme, die die Übernommen wurden sind im Osten ausnahmslos in Teilzeit und im Westen ausnahmslos in Vollzeit übernommen worden.
Wie sollen da vernünftige Beiträge bzw. später Renten erzielt werden!


Anna

23.07.2016

Viele beschweren sich in den Kommentaren, dass sie als Rentner ungerecht behandelt werden. Ich habe (ebenso wie Margarete Canoli) die Rechnung mal von einer anderen Seite aufgemacht. Ich stehe noch im Berufsleben und habe noch beide Eltern und eine Großmutter. Wenn es die staatliche Rente nicht gebe, müßte ich diesen drei Leutchen jede Woche was zu Essen und Geld für Miete, Heizung etc. bringen. Wie sollte ich das schaffen? Eine andere Rechnung geht wie folgt: Das Berufsleben meines Großvaters war ungefähr genauso lang wie sein Leben als Rentner. Ohne Rentenversicherung hätte er also jeden Monat die Hälfte seines Einkommens beiseite legen müssen, um im Alter ein entsprechendes Einkommen zu haben, selbst bei einer zwei Drittel / ein Drittel-Lösung wäre das noch ganz schön hart und für viele nicht zu stemmen. Aus meiner Sicht kann ich nur hoffen, dass der Generationenvertrag auch noch funktioniert, wenn ich im Rentenalter bin und genügend kreative junge Leute ein Wirtschaftssystem in Gang halten, in dem die älteren Leute nicht am Abgrund stehen.


Wolfak

22.07.2016

Danke für die Erklärung der Zu-bzw.-Abschläge bei anderem Rentenalter-Eintritt.


Unwohlsein

22.07.2016

Jeder zahlt zu wenig ein. Juhu bald gibts nur noch Arme ^^


Ilona

21.07.2016

Da kann ich einfach nur lachen. Das was wir dazubekommen ist schon längst verplant. Ob für das tägliche Essen, wo man nur zu den Billigangeboten greifen muß, Erhaltung der Gesundheit, Miete ... so kann man vieles aufzählen. Doch es reicht nicht hinten und vorne. Geht es mir heute gut, wenn ich jeden Tag rechnen muß, kann ich mir das leisten? Wer bekommt als Frau 1.500,€?
Es ist zum Mäusemelken


Thomas

21.07.2016

Anstatt sein Geld in Gastwirtschaften zu 38 - 40 %
(Schnaps o.ä.) anzulegen sollte auch die jüngere
Generation ca. 200,- Euro monatlich in einen Aktien- bzw. Fondsparplan anlsparen.


Pinki

21.07.2016

Ja, bei diesem Thema kochen die Gemüter!! Unterschiedliche Generationen haben unterschiedliche Auffassungen- ist doch klar. Wir alle wissen doch, dass wir durch ein langes Arbeitsleben auch eine "gute" Rente beziehen können, von der man im Alter auch einigermaßen gut leben kann. Ich habe auch 48 Jahre gearbeitet und erlebe ebenso die Doppelbesteuerung und Sozialabgaben wie jeder andere auch. Und wir wissen alle, dass unsere "Neubürger" Vater Staat viel Geld kostet und jeder einzelne von uns ist direkt oder indirekt davon betroffen. Es ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht- leider. Aber unser Verständnis wird von uns allen erwartet und überstrapaziert. Verständnis für Bedürftige- ja, aber keinesfalls für Kriminelle. Wenn ich die Zeitung- Polizeireport- aufschlage, lese ich keine Bedürftigkeit!!!


Anka

21.07.2016

Eine Direktversicherung wurde mir als Altersvorsorge in höchsten Tönen angepriesen, für die ich zwanzig Jahre auf mein Weihnachtsgeld verzichtet habe. Knapp 10 Jahre habe ich noch in eine Pensionskasse (auch empfohlen als Vorsorge für das Alter) eingezahlt. Eine kleine Gesetzesveränderung (es soll zur Faschingszeit gewesen sein:)) hat dafür gesorgt, dass ich jetzt monatlich (Tendenz weiterhin steigend) monatlich KV etc. zahlen muss. Ich will mich aber nicht mehr aufregen....:):):((((((


Günter

20.07.2016

Schritt 3: Von staatlich gefördertem Vermögensaufbau kann ich nur dringend abraten.
Wer wie ich vor 30 Jahren eine Direktversicherung über den Arbeitgeber abgeschlossen hat, wird jetzt von seiner Krankenkasse 10 Jahre mit einem Beitrag abgezockt. Vielen Dank an die Politiker von 2004 und den Paragraphen 229 SGB.


Joku

20.07.2016

Richard, ich bin ganz Deiner Meinung. Die Regierungen lullen die Leute völlig ein.
Hoffentlich werden die Wahlen bald etwas ändern.


Richard

20.07.2016

Ich kann es nicht mehr lesen,das es die höchste Rentenerhöhung seit Jahren ist!
Was war 2004 - 2006 ? 0 % Und 2013 war die Krönung mit 0,25% im Westen,da war das Porto zum verschicken teurer wie die Erhöhung.
Außerdem sind die Rentner erst einmal im März zur Kasse gebeten worden: Erhöhung der Kranken + Pflegeversicherung!
Wir weiter von unserer Regierung für DUMM
gehalten!!


Heidi

20.07.2016

Ich lese immer wieder, dass die Rentner auf Kosten der Arbeitnehmer leben. So ist das eben. Selbst bei den höherentwickelten Tieren (Affen, Elefanten) und erst recht in der menschlichen Gesellschaft kümmert sich die mittlere Generation um die Alten U N D die Jungen - wer sollte das sonst tun. Als die Alten die mittlere Generation waren, war das ihre Aufgabe - wenn die Jungen herangewachsen und die mittlere Generation sind, übernehmen sie diese Aufgabe. Wie soll die Gesellschaft sonst existieren? Ob nun Generationenvertrag unterschrieben oder nicht - er existiert, seit die Menschheit existiert, kann nicht aufgehoben oder gekündigt werden, dann würde die Menschheit ausgelöscht. Man kann ihn nur gestalten, so dass die Aufgaben so gerecht wie möglich auf alle verteilt werden - aber nicht im Kapitalismus. Bekanntlich ist hier das Streben nach Maximalprofit das B E S T I M M E N D E Grundgesetz und das wirkt nur in der Produktion - einziger Träger ist also die mittlere Generation. Man muss wohl einiges ändern!


Gerti F.

20.07.2016

Ich war lange verheiratet, habe für meine Kinder auf bezahlte Arbeit verzichtet, dafür zwei Kinder erzogen, die heute Steuerzahler sind. alles ohne staatliche Hilfe. Dann meine Scheidung: dumm gelaufen, Rente?? mein Mann hat Haus und ein dreifaches meines Einkommens. Gespart für Haus und Hobby meines Mannes, der ja der Verdiener war.
Ich gehöre zu den Frauen die froh sein dürfen über ihr Leben, ohne Geldsorgen, da kein Geld da ist.


Monika

20.07.2016

Wir leben von meiner Erwerbsunfähigkeitsrene, der Erwerbsminderungsrente meines Mannes und seinem Lohn in Höhe der Hinzuverdiensgrenze. Wir haben uns das so nicht ausgesucht, kommen aber momentan damit zurecht. Die Abzüge beider Renten durch vorzeitigen Bezug wirken sich schon heftig aus. Dazu kommt noch, daß das sogenannte Familieneinkommen steuerpflichtig ist und wir zur Vorsteuerabgabe veranlagt wurden. Das Finanzamt akzeptiert keine monatliche sondern verlangt eine vierteljährliche Zahlung. Als Geschenk vom Staat sehe ich das nicht an. Was mir Sorge bereitet ist der Generationenkonflikt, den die Politiker immer wieder heraufbeschwören


Michael

20.07.2016

Mir war das schon seid Jahren klar , darum habe ich mein Erspartes genommen und bin mit 45 meinen Träumen nach gekommen. Segeln ,reisen ....Leben genießen !
Habe heute den mindest Satz in Aussicht und brauche mich nicht über eine zu geringe Rente ärgern. HAHA


Stefan

20.07.2016

Ja wer verdient denn 1500 Euro Rente, Ja wo lebt ihr denn?


Heide, die Bissige

20.07.2016

Danke Margarete Canoli für Ihre Worte. Endlich mal einer, der sagt, wie es wirklich ist. Wem es hier nicht passt, der kann doch gerne auswandern, wenn es anderswo so viel besser ist. Ich habe 46 Jahre am Stück gearbeitet, als "Tippse". Ich kann heute von meiner Rente leben. Wenn man muss, kommt man wirklich mit sehr wenig Geld aus, durch Scheidung war ich dazu gezwungen. Ich weiß, von was ich rede. Und man kann soviel selbst machen, egal ob man schneidert, sich die Haare selbst schneidet usw. Man muss nur wollen. Und wenn mir jemand mit einem blöden Kommentar kommt, tja, ich hab für die Schulen, die Unis und auch für die Zahnspangen der Jüngeren bezahlt. Gefragt hat mich auch keiner, ob ich das möchte.
Aber vielleicht liegt das alles daran, dass ich zur Kriegsgeneration gehöre?


Karin

20.07.2016

Alle seit Jahren vorbereitet. Die Staatliche Rente kommt oben drauf.


Eichstädt

20.07.2016

Was glaubt Ihr in welchem Land Ihr lebt
das ist das Gesetz des Kapitalismus ,viele zahlen damit einige gut, besser leben können , den kleinen nur soviel geben das sie nicht aufbegehren .
trotzdem geht es vielen noch zu gut um dieses zu ändern , erst dann würde sich etwas ändern , so ist das G E S E T Z dieser Gesellschaft


Christian

19.07.2016

Wenn man knapp 2.200 € jährlich in die Rentenkasse einzahlt, dann kann es einem ja auch nur gut gehen.

Aber es gibt leider auch welche, die leider nur knapp 800 € in die Rentenkasse einzahlen können


PaulAlbert

18.07.2016

Meine Frau hat für Ihre Altersvorsorge viele Jahre in die angepriesene Riester-Rente eingezahlt um die Gesetzliche Rente aufzubessern. Vor Renteneintritt
kann man wahlweise bis 30% davon als Einmalzahlung erhalten, was Sie getan hat um eine teure Zahnarztrechnung zu begleichen.
Als Dankeschön vom Finanzamt, darf Sie jetzt dafür 1800 Euro Einkommenssteuer ans Finanzamt bezahlen. Die "großzügige "jährliche Förderung mit 158 Euro vom Staat holt sich Herr Schäuble wieder zurück! Danke Vater Staat, erst werden wir aufgefordert fürs zukünftige Alter mit vorzusorgen, geht man auf den Leim, greifen die Herren Politiker Dir anschließend wieder ordentlich in die Taschen.
Wo soll da Vertrauen in diesem Selbstbedienungs-Staat der Politiker entstehen?


Margarete Canoli

15.07.2016

Ich habe bis vor ein paar Jahren genauso gedacht und geschimpft wie die anderen Bürger, die hier ihren Kommentar abgegeben haben.
Deshalb habe ich mal für mich die Rechnung aufgestelt, wieviel DM und Euro ich denn in die Rentenkasse eingezahlt habe bei 36 Jahre Ganztagsarbeit. 8 Jahre ausgesetzt wegen 4 Kinder. Ich habe aufgerundet 79.000 Euro in die Kasse eingezahlt von 1964 bis 2008. Wenn ich 1.000 Euro im Monat mir davon nehmen würde könnte ich für 79 Monate davon leben und dann??? Das sind 6,5 Jahre. Ich lebe aber jetzt schon 8 Jahre davon und möchte auch noch weitere 10 bis 20 Jahre leben. Also worauf schimpfen wir???
Seit dieser Rechnung bin ich ganz kleinlaut geworden und ich bin froh, dass mir weiterhin jeden Monat pünktlich die Rente überwiesen wird. Ja, und jetzt steht uns eine enorme Erhöhung bevor. Auch da schimpfen alle. Ja, ich bezahle gerne, wenn es dazu kommen sollte, Steuern. Selbst wenn mir von der Erhöhung nur die Hälfte bleibt, ist es ein Geschenk. Denn ich lebe von 1.200 Euro hervorragend und ich bin unendlich dankbar, dass mit der Staat soviel Geld zur Verfügung stellt, dass ich sorglos leben kann.
Zur Information: Ich muss auch Miete, Nebenkosten, Auto und Lebenshaltungskosten davon bezahlen.
Mir ist es noch nie so gut gegangen wie jetzt.


Ernst A. Schaub

15.07.2016

Die lange im voraus angepriesenen Rentenerhöhungen, ganz gleich ob in West= oder Ostdeutschland, finden oder fanden bereits bei Einführung eine derartige Kürzung, dass nach spätestens 1/² Jahr kaum noch etwas davon übrig bleibt. Davon sind die Abgeordneten weit entfernt!


Ute Lehmann

15.07.2016

Die Rentenerhöhung kann man vergessen. Es wird gleich ein Teil eingezogen(Pflegeversicherung, KK usw.)Auch muss jetzt die Rente höher versteuert werden.Also kann der Staat die Lachnummer lassen.


Willi Koch

13.07.2016

Meine Rente beträgt Zweidrittel, das meiner Frau Eindrittel (Krankenschwester!) und die Erhöhung bringt uns in die Steuerpflicht. Hurra! - nicht für uns sondern für die Staatskasse!


Günter Hahn

12.07.2016

Ich hatte gut vorgesorgt in 50 Berufsjahren -selten Urlaub etc.- weil man uns sagte,
dass die spätere Rente mal nicht reichen
würde. Heute greift mir Vater Staat mit 20%
Steuern auf Privatrente und ca. 20% KV in die
Tasche. Nichts würde ich mehr zusätzlich
sparen.


Michael Engelmann

12.07.2016

Rentengerechtigkeit ?
Alle zahlen ein ! ( Solidarprinzip )
Rentenkürzung ?
Dann ebenfalls für alle ( auch Beamte ), im gleichen Maße !
Dieses gegeneinander muss aufhören. Geld ist genug da. Andere Länder ( Beispiel Schweiz ) machen es vor. Hier fehlt leider der Wille diese Richtung einzuschlagen. Der Verdacht drängt sich auf das es auch darum geht, so viele Menschen wie möglich und so lange wie möglich in Arbeit zu halten. Damit so viel wie möglich erwirtschaftet werden kann und die Kosten gering gehalten werden. Kapitalismus pur !
Mann benötigt lediglich ein Volk das diese Dinge mit sich machen lässt !
Einfach mal darüber nachdenken !


Mande

12.07.2016

Zitat von Thomas am 01.07.2016:
"Hier in Deutschland wird man in einen Generationenvertrag gezwungen, ich habe diesen Vertrag nicht unterzeichnet."

...wenn ich ein solches Argument lese, fällt es mir schwer still zuhalten.
Ich nehme an, der Kommentar kommt von jemand, bei dem das Rentenalter noch in weiter Ferne liegt.
Ob er dann auch noch so schreibt, wenn es ihn selbst einmal betrifft?
Alt wird jeder einmal, wenn er Glück hat und gesund bleibt. Wer nicht alt werden will, muss eben vorzeitig sterben !


Heidrun

08.07.2016

Ich finde, es ist unbedingt notwendig, dass sich die Höhe der Rentenzahlungen für Bürger, welche ihr Leben lang gearbeitet haben - egal in welchem Beruf - deutlich von den Zahlungen für Bürger, welche über VIELE Jahre nicht gearbeitet haben unterscheidet.
Es kann nicht sein, dass man nach 40 und mehr Arbeitsjahren an den Grenzen der Grundsicherung lebt.
Arbeiten bedeutet auch: sich einbringen in die Gesellschaft - soziales Miteinander (auch wenn der Eine mehr verdient, als der Andere).
Nicht arbeiten wollen hat mit "sich einbringen in die Gesellschaft" nichts zu tun. Hier muss es sich auch in der Rentenhöhe bemerkbar machen.
Also: ein lebenslanges Arbeiten muss unbedingt auch ein selbst finanziertes Rentnerleben möglich - und nicht den Gang zum Sozialamt nötig machen.
Wo bleibt sonst die Motivation für das "mitgestalten des Gesellschaft"?
Wie viele Empfänger von Sozialhilfen und finanziellen "Spenden" sollen die Berufstätigen noch unterstützen?
Wer natürlich aus gesundheitlichen Gründen nicht arbeiten kann - der muss selbstverständlich unterstützt werden.
Doch gibt es leider zu viele Mitbürger, welche sich auf Kosten Anderer ein Leben lang ausruhen -finanziell "ruhig gestellt" sind und auch im Alter nicht viel schlechter dastehen, als die, welche schon ihr Berufsleben lang dafür gesorgt haben, dass es ihnen möglichst gut geht.


Katrin

07.07.2016

Mit welchem Recht wird bei uns "normalen" Bürgern bei früheren Renteneintritt 0,3 % der Rente abgezogen und die Politiker nehmen sich das Recht heraus, mit 63 Jahren ohne Abzüge in Rente zu gehen. Zumal diese auch noch von diverse andere
Vergünstigungen profitieren. Da geht mir mein Gerechtigkeitssinn verloren.


Harry

07.07.2016

Wann will man endlich von seiten der Politik etwas mehr Rentengerechtigkeit schaffen?Solange bei einer Rentenerhöhung ein prozentualer Wert angenommen wird,bekommt derjenige mit einer hohen Rente viel dazu und der mit einer geringen Rente wenig.Ein einheitlicher Wert wäre sinnvoller.


Christian

07.07.2016

Rentenerhöhung schön und Gut ! Wenn man als Rentenbezieher zusätzlich zur Rente noch Grundsicherung nach SGB XII beantragen muss, dann ist eine Rentenerhöhung in so einem Fall total blöde. Den einen oder anderen von uns wird diese Art der Grundsicherung sicherlich treffen.

In diesem Falle sähe die Folge der Rentenerhöhung dann so aus: " Das was man an Plus bei der Rente hat, wird einem bei der Grundsicherung wieder abgezogen.

Also wirklich davon profitieren können nur diejenigen, deren Rente über den Betrag der Grundsicherung liegt.


Gnilli

06.07.2016

Es ist sicher richtig, für den Lebensabend planerisch und auch faktisch vorzusorgen. Leider wird diese Planung immer wieder durch den Staat konterkariert, denn immer, wenn man Vermögen anhäuft, wird dies automatisch zum Ziel von Finanzbehörden, Krankenkassen und anderen, die sich hieraus bedienen, um ihre Situation aufzubessern. Ich hatte mit 35 Jahren meine Altersversorgung so geplant, dass ich gut auf die genannten 70% des Einkommens gekommen wäre. Aber davon hat mittlerweile die DM/EURO-Umstellung die Hälfte(!) vernichtet und ein weiterer guter 5-stelliger Betrag fiel der Schröderschen Idee in 2005 zum Opfer, weil man dann bereits krankenversicherungspflichtige Beiträge zu einer Lebensversicherung bei der Auszahlung noch einmal für 10 Jahre kranken- und pflegeversicherungspflichtig machte. Herzlichen Dank dafür! Damit war die Planung komplett über den Haufen geworfen, und heute als Rentner muss ich arg überlegen, wie ich das noch verfügbare Vermögen so aufteile, dass mir dann im hohen Alter keine Altersarmut droht.


Friedhelm Gerwig

04.07.2016

Ich würde es gut finden, wenn eine Institution sich auf den Weg macht und ehrliche Szenarien für die Zukunft erarbeitet! Wenn unsere Gesellschaft weiterhin Teilen und Dienen ausklammert, gibt es keine Zukunft! So einfach ist es.


Thomas

01.07.2016

Rentenerhöhung um fast 6%.......Wahnsinn! Jede Rentenerhöhung geht zu Lasten der zahlenden bzw. zukünftigen Generation. Die in die Rentenkasse eingezahlten Beträge ergeben dann zum Renteneintritt die persönliche Rente.....d.b. dass für jede Rentenerhöhung keine Beiträge geleistet wurden. Arme Rentner......die gibt es leider wirklich. Hilft nur eine Grundrente mit der ein Leben auch möglich ist und Kappung hoher Renten, um dies auszugleichen. Gab es in Skandinavien auch. Hier in Deutschland wird man in einen Generationenvertrag gezwungen, ich habe diesen Vertrag nicht unterzeichnet. Rentenvorsorge......viele AN sind mit ihrem geringen Verdienst gar nicht mehr in der Lage dazu. Irgendwann wird der Tag kommen, wo sich eine Generation auflehnen und dagegen wehren wird, dass auf ihre Kosten Schulden gemacht werden!


Waldemar

17.01.2016

Neue Regierung,neue Gesetze,sicher nicht besser.
Ich kann heute nicht einplanen was bis Jahr 2025 noch versteuert oder abgezogen wird.Hoffentlich Harz IV bleibt auch noch für Rentner nach 40 Jahren Arbeit.


Christian

15.01.2016

Könnte mir gefallen, Rente im Ausland. Bin aber kein Banker. Da brauchen wir wohl Plan "B".


Heidrun G.

15.01.2016

Lustig ist die Bemerkung:"Als Faustregel sollte man mindestens 70% des letzten Gehalts im Monat einplanen". Wer in unseren Breiten und mit Jahrgang 53 sich hat mal die Rente ausrechnen lassen, weiß, dass er nur ca. 40-50% seines letzten Nettogehaltes als Bruttogehalt der Rente bekommt :-)


Gerhard Nowak

14.01.2016

Dann gehen Sie doch lieber genau mit 65 Jahren, legen Ihr letztes Monatsgehalt aufs Sparbuch und genießen die Rente ohne Abzug...


Heinz Wilsberg

14.01.2016

Sorry, muss natürlich nicht bis 2014 sondern bis 2040 heißen (Steigerung des Steueranteils der Rente)


Heinz Wilsberg

14.01.2016

Bei diesen Berechnungen ist nicht nur die Bruttorente, sondern auch die steuerliche Belastung der Rente maßgebend. Nach dem Alterseinünftegesetz 2005 steigt bis 2014 der zu versteuernde Anteil der Rente, z.Z. jährlich um 2% an. Maßgebend ist immer der Beginn der Rente. Wenn man also einen oder mehrere Monate früher in Rente geht und deswegen Abschläge von 0,3% p. Monat hat, kann sich das, wenn man dadurch mit dem Rentenbeginn in das Vorjahr rutscht, sogar positiv auswirken, weil die 2% geringere Rentenbesteuerung bis ans Lebensende gelten. Es ist also ein nicht zu vernachlässigender Unterschied, ob man am 1.12. oder 1.1. des Folgejahres in Rente geht. Pro 1000 Euro Rente sind 20 Euro mehr zu versteuern, bei einem Steuersatz von 30% werden also monatlich 6 Euro mehr Steuern für die Rente fällig.


AM

14.01.2016

kurzfristiges Denken war schon immer schlecht.
reguläres Erwerbseinkommen,Gesundheit und Bildung gekoppelt mit Fleiß sind allerdings die drei Säulen für ein entspannten Ruhestand.


Clemens Kleebaur

13.01.2016

Bei der Planung sollte auch das Recht der Krankenversicherung der Rentner beachtet werden. Hier gibt es im Gesetz ( SGB V ) unterschiedliche Voraussetzungen, die u.U. zu einer Ungleichbehandlung führen. Ein Rat: mit der Krankenkasse rechtzeitig abklären. Ich selbst als Betroffener habe hierzu eine Petition in Berlin eingereicht.


RB

13.01.2016

Wenn ich einen Monat früher in Rente gehe, erhalte ich nur noch 99,7% der Rentenzahlungen. Lege ich den ersten (verfrühten) Rentenbetrag auf das Sparbuch, dann kann ich diese 99,7% / 0,3% = 332 Monate lang die Differenz ausgleichen zur normalen Rente. D.h. erst in rund 25 Jahren stelle ich mich mit der normalen Rente besser....