Schauen, aber nicht anfassen

Kryptowährungen: (noch) kein Thema für deutsche Verbraucher │11.07.2018

Mann am Handy glücklich über Bitcoins

© vgajic - istock.com

Schauen, aber nicht anfassen: Das scheint das Verhältnis deutscher Verbraucher zu Kryptowährungen zu sein. Hierzulande haben Konsumenten zwar im europäischen Vergleich überdurchschnittlich häufig schon einmal davon gehört – sind aber deutlich zurückhaltender, was die Nutzung angeht. Dies ist eines der Ergebnisse einer Umfrage der ING in 13 europäischen Ländern sowie Australien und den USA.

Kryptowährungen sind offenbar eher ein Männerthema

Dabei zeigen die Umfrageergebnisse ein Geschlechtergefälle – so liegt beispielsweise der Anteil der Frauen, die schon einmal von Kryptowährungen gehört haben, deutschland- und europaweit niedriger als bei den männlichen Befragten. Hierzulande sind es 82 Prozent der Männer und 60 Prozent der Frauen – im europäischen Durchschnitt liegen diese Zahlen bei 77 und 55 Prozent. In den USA ist der Unterschied sogar doppelt so groß: Hier sind es 69 Prozent der männlichen und nur 45 Prozent der weiblichen Umfrageteilnehmer.
 
Bei der Betrachtung der Altersverteilung finden sich die meisten Befragten, die schon einmal von Kryptowährungen gehört haben, in der Altersklasse von 25 bis 34 Jahren – darüber nehmen die Werte mit steigendem Alter tendenziell ab. Aber auch die jüngsten Umfrageteilnehmer im Alter von 18 bis 24 Jahren weisen deutlich niedrigere Werte auf.
 
Noch deutlicher zeigt sich das Altersgefälle bei der Aussage „Ich schätze, dass ich in Zukunft Kryptowährungen besitzen werde“: Von 42 Prozent der 18- bis 24-jährigen Deutschen (europäischer Durchschnitt: 34 Prozent) sinkt der Wert auf knapp fünf Prozent (europaweit: 8 Prozent) der über 65-jährigen.
Nachvollziehbar, dass jüngere Menschen verstärkt davon ausgehen, noch zu ihren Lebzeiten mit Kryptogeld in (virtuelle) Berührung zu kommen. Nur rund neun Prozent der Europäer geben an, bereits jetzt digitale Währungen zu besitzen; in Deutschland ist es noch einmal ein Prozentpunkt weniger.

Gehört Kryptowährungen die Zukunft?

Generell sind viele Verbraucher noch unschlüssig, was sie von digitalen Währungen halten sollen. Bei Fragen nach der Zukunftsträchtigkeit der Technologie vermied es ein großer Anteil der Befragten, sich festzulegen. Vorgestellt wurden die Aussagen „Digitale Währungen sind die Zukunft des Online-Zahlungsverkehrs“, „Digitale Währungen sind die Zukunft der Geldanlage“ sowie „Der Wert digitaler Währungen wird in den nächsten 12 Monaten zunehmen“.
 
Zwischen 35 und 40 Prozent wollten sich dabei nicht festlegen, ob sie diesen Aussagen zustimmen oder sie ablehnen, oder antworteten gleich mit „weiß nicht“. Die verbleibenden nicht ganz zwei Drittel stimmten im europäischen Durchschnitt allen drei Aussagen mit leichter Mehrheit zu, lehnten sie aber in Deutschland mit leichter Mehrheit ab.

„Würden Sie für Folgendes Kryptowährungen – wie Bitcoin – verwenden, wenn Sie die Option hätten?“ – Mehrfachantworten für „Nein“ möglich, Ergebnisse für Deutschland

Quelle: ING International Survey

Zahlen mit Bitcoins?

Die Neigung, traditionelle Zahlungsgewohnheiten umzustellen, ist aber nicht nur in Deutschland gering. Den Umfrageteilnehmern wurden verschiedene Zahlungsvorgänge vorgestellt – die Befragten sollten dann angeben, ob sie sich für diesen Zweck die Verwendung einer Kryptowährung, wie zum Beispiel Bitcoin, vorstellen könnten.
 
Bei einmaligen, überschaubaren Vorgängen wie dem Kauf eines Flugtickets fiel die Nutzungsbereitschaft dabei etwas höher aus als beispielsweise bei der Frage, ob man sein Gehalt in einer Kryptowährung beziehen würde – insgesamt aber lehnen zwei Drittel der Deutschen (europäischer Durchschnitt: 59 Prozent) die Verwendung von Krypto-Zahlungen für alle angegebenen Nutzungsbeispiele durchweg ab.
 
Der meistgenannte Grund dafür ist ein allgemeiner Unwille zur Veränderung der eigenen Zahlungsgewohnheiten - die Zeit scheint einfach noch nicht reif zu sein für Kryptowährungen.
 
Die Auswertung der Umfrageergebnisse steht im Blog unseres Chefvolkswirts Carsten Brzeski zum Download zur Verfügung.

Autor: Sebastian Franke


Ihre Meinung

Kommentare (21)


Kommentare

Sibylle

03.09.2018

Krypto kann man nicht als Währung bezeichnen.
Und als Anlage total spekulativ....
Gehört verboten und weg damit, schadet nur der Umwelt (Stromverbrauch) und begünstigt Kriminalität.


Jonas

27.08.2018

Bitcoin als Geldanlage? Zahlungsmittel?

Bitcoin hat keine Zukunft und schlägt mehr nach oben und unten aus als Aktien. Außerdem steht absolut kein Wert dahinter.

Also Geldanlage absolut ungeeignet, aber wer sein Geld verbrennen will, nur zu.

Aktien wenn runter gehen, zahlen immer noch jährlich Dividende und das Aktien wertlos werden ist sehr selten....dann einfach laufen lassen, bringen wie gesagt Dividenden.

Bitcoin wirft keine Zinsen oder sonstiges an, also totes Kapital.
Und als Zahlungsmittel total ungeeignet...was soll man als Kryptowährung akzeptieren? Der eine will nur Bitcoin, der andere nur eine der anderen zahlreichen Kryptos. Welche soll rechtliches Zahlungsmittel werden? Da kann sich dann keiner einigen!
Außerdem ist jede Kryptowährung begrenzt...allein Deutschland hat mehr als 82 Mio. Zahler / Zahlungsempfänger.
Dann noch die anderen Länder.....so viel Kryptowährung kann es gar nicht geben.
Und nicht jeder hat ein elektronisches Mittel zur Weitergabe, Aufbewahrung....was sollen die machen? Papiergeld hat jeder eine Möglichkeit zur Aufbewahrung.

Ich rate nur Hände weg davon....wer da denkt anlegen zu können, ist sicher wieder einer von denen der dann zum Anwalt läuft weil er keine Ahnung hat und Verlust gemacht hat bis hin total Verlust und dann meint, er könne die Bitcoin Handelsplattform verklagen.

Und nicht immer wie ein Lemming den anderen hinter her laufen! Kopf einschalten und selber nach denken.


Bernd

13.08.2018

@Joe :
https://etherscan.io/address/0x5ECc31c51F275fA935C869Dd6b59DC4278143f37
Unter der Adresse kannst du z.B. sehen welche Transaktionen ich mit meinem ersten Ether-Wallet getätigt habe .
Wenn man sich so gar nicht auskennt , ist es sicherlich unübersichtlich .
Ich selber kann keine Bitcoins in Geld tauschen , dazu muss ich einen Anbieter wie Anycoin oder so nutzen und spätestens dann lassen sich für Ermittlungsbehörden sicher meine Kontodaten etc. ermitteln .
Die Bitcoins selber kann ich hin und her schicken wohin ich will , was aber aufgrund der Gebühren unsinnig wäre .
Das soll noch alles schneller und günstiger werden , so wie es bei anderen Kryptos bereits schon ist .
Ob man irgendwann Bitcoins an Automaten zurück zu Euros tauschen kann weiß ich nicht , das würde die Überwachung der Geldflüsse wohl unmöglich machen .
Ich glaube jedoch , das es im Moment mit Bitcoin nicht leichter ist Geldwäsche zu betreiben , als mit Fiatgeld .

LG , Bernd


Joe

26.07.2018

@Bernd: Ich habe keine Ahnung, wie Bitcoins gekauft werden. Ich hätte angenommen, der Käufer zahlt dem Verkäufer Geld über 2 normale Konten, und bekommt dafür über eine Bitcoin-Transaktion Bitcoins an seine generierte ID. Sieht man das in der Blockchain, dass da auch Euros geflossen sind? Vermutlich nicht. Und wenn das Ganze über eine Handelsplattform läuft, schon gar nicht. Ich lasse mich aber dazu gerne belehren.
Zum zweiten, es müssen ja nicht unüberschaubar viele Transaktionen sein, um zu verschleiern. Es reicht doch, wenn jede Einnahme und jede Ausgabe an eine andere meiner unzähligen IDs geht.
Und ja, Aktien sind im Durchschnitt prima.


Bernd

25.07.2018

Lieber Joe ,
was du beschreibst ist ja der Versuch der Verschleierung durch unüberschaubar viele Transaktionen .
Alle validiert und auf alle Ewigkeit in der Blockchain für jederman einsehbar .
Es ist sicher kein Problem mit Hilfe von Skripten Auffälligkeiten , Muster , etc. herauszufinden .
Irgendwann müssen die Kryptos in Fiat getauscht werden , sobald das geschiet , lässt sich sicher über das Empfängerkonto einiges herausfinden .
Außerdem kostet jede Transaktion Gebühren , was einer Verschleierung durch unzählige Transaktionen natürlich zusätzliche Verluste einbringt .
Vielleicht habe ich ja zu viel CSI geguckt , aber ich bin mir sicher , das Kryptos für Verbrechen , Terrorismus etc. die schlechtere Wahl sind .

Ich finde es einfach nur Schade , das es immer gleich heisst : alles Schei** , ihr macht euch nur unglücklich .
anstatt sich erst einmal genauer zu informieren und zu sagen : das verstehe ich nicht , da lass ich die Finger von ....
Denkt mal an die Telekom Aktien damals , die haben viele unglücklich gemacht , aber Aktien sind prima ....


Joe

24.07.2018

@Nasenbär, Bernd:
Ihr beide sagt, dass nachvollzogen werden kann, wer Coins in Fiat tauscht bzw. dass man Wallets zuordnen kann.
Das ist einfach nicht wahr. In der Blockchain kannst du für jede einzelne Transaktion eine eigene Empfänger-ID, sprich Person, erzeugen. Somit ist nichts nachvollziehbar. Du siehst zwar, dass Person 1 Geld bekommen hat, aber dass diese dieselbe ist wie Person 2, die irgendwo Geld ausgibt, das ist völlig intransparent. Sonst wäre es easy: Die großen Firmen wären anhand riesiger Transaktionen und vieler Gehaltszahlungen leicht ausfindig zu machen, und dann müsste man nur schauen, wer von dort regelmäßig Geld bekommt und in einer bestimmten Region Geld transferiert, und damit könnte man die Mitarbeiter ausfindig machen. So einfach ist es nicht! Für jede Transaktion erzeugt man eine neue Person, und somit kann man nicht mal eine Hitliste der größten Firmen erstellen. Außerdem ist es so, dass man eine Transaktion auf mehrere Empfänger aufteilt. So überträgt man einen Teil seines Vermögens an jemand und den anderen Teil als Wechselgeld an sich selbst zurück. Da man dafür natürlich wieder eine neue ID (Person) erzeugt, kann niemand sehen, was Ausgabe und was Wechselgeld ist.
Lieber Nasenbär, wenn du alle anderen als unwissend bezeichnest und dies nicht weißt oder ignorierst, ist das schon harter Tobak.
Ich selbst habe keine Bitcoins, werde auch keine kaufen, da ich das eher für ein Schneeballsystem halte, an dem die ersten reich und die anderen geneppt werden. Jedoch habe ich schon einiges darüber gelesen, da mich die Technik interessiert.


@ @Bernd

24.07.2018

"Blockchain (Bitcoin) ist begrenzt und als Zahlungsmittel somit überhaupt nicht verwendbar."
Die Blockchain ist nicht begrenzt , Bitcoin ja , auf ca. 21 Millionen , abzüglich verlohrener Bitcoins , eher deutlich weniger und gerade das wird ihn teuer machen .
Da Bitcoin allerdings 8 Nachkommastellen hat , wird man ihn auch als Zahlungsmittel nutzen können .

"Papiergeld, Hyperinflation, Währungsreform bla bla ..."
Lasse ich mal unkommentiert ....

"Genau deshalb legt man Geld in Immobilien, Aktien, Fonds, Anleihen, Gold, Silber, etc. an"
Ich habe eine Immobilie , Aktien , Fonds und sogar Silber , aber ich bin mir sicher , nichts davon wird so viel Rendite bringen wie Kryptos ....


@Bernd

24.07.2018

Blockchain (Bitcoin) ist begrenzt und als Zahlungsmittel somit überhaupt nicht verwendbar.

Papiergeld, Hyperinflation, Währungsreform bla bla ...

Genau deshalb legt man Geld in Immobilien, Aktien, Fonds, Anleihen, Gold, Silber, etc. an und NIEMALS in Kryptowährungen.


Bernd

20.07.2018

Ach ja , was ich noch vergessen habe :
Buff88 (ehemals Vitalbet) ein Online Wettanbieter plant 80% seines Nettogewinnes als Dividende an Gifcoinbesitzer auszuschütten .
Damit wäre das Thema Zinsen/Dividende auch auf Kryptos anwendbar .
Würden meine Großeltern noch leben könnten sie Euch sicher etwas über den Wert von Papiergeld erzählen ..... Hyperinflation , Währungsreform ......
Oder die Menschen in Venezuela , vor 10 Jahren hat kein Mensch damit gerechnet , das es so dicke kommt .
Oder schaut Euch Projekte wie PowerLedger an , welche Möglichkeiten das für PV-Anlagen-Besitzer wären .
Es steckt viel mehr Technologie hinter Kryptowährungen als einem bewusst ist .
Bitcoin ist nur am bekanntesten und meiner Meinung nach überholt .


Nasenbär

19.07.2018

Ich bin schockiert über die Unwissenheit fast aller bisherigen Kommentatoren!

Was macht eine Fiat-Währung zur "Währung" im Vergleich zu Bitcoin? Einfach: Ein Staat "garantiert" dafür. Bei Real-Inflation und der aktuellen Geldpolitik können wir dieses Thema wohl schnell abschließen. Wenn Geld fehlt, wird gedruckt. Super Konzept...oder?! Keine Währung ist heute noch mit realen Geldwerten besichert.
Bitcoin gibt es nicht unbegrenzt, das stimmt aber da es 21mio geben wird mit reichlich Nachkommastellen, hat sich das auch geklärt. Weiterhin ist nicht gesagt, dass Bitcoin DIE eine Lösung ist. Es gibt ja endlos viele Alternativen. Nur wenn man keine Ahnung hat, denkt man vielleicht, dass es nur Bitcoin gibt...
Zu illegalen Geschäften: Blödsinn. Die Blockchain ist zu 100% transparent. Wird an einer Stelle bekannt wer die Coins in Fiat tauscht, kann alles nachvollzogen werden. Da ist Bargeld doch so viel einfacher und auch viel beliebter.
Als Anlage ungeeignet: Wie bereits beschrieben ist z.B. Bitcoin deflationär. Der Euro bsp. verliert an Wert. Die aktuelle Zinspolitik entwertet das Sparguthaben. Ein Bitcoin ist ein Bitcoin - Ende. Stand heute muss man noch gegen Fiat tauschen aber das kann sich ja auch ändern.
Zum "Geldverbrennen": Die meisten Menschen, die Kryptowährungen halten, kaufen diese für Fiatgeld. Es ist also ein einfacher Devisenhandel. Da verbrennt niemand Euro, Dollar, Yen oder was auch immer. Es wechselt nur den Besitzer. Für jeden, der einen Euro gewinnt gibt es einen, der einen verliert. Miner mal außen vor. Die gewinnen die Coins aber das kostet ja auch wieder Geld beim Energieversorger usw...
Ich würde auch nicht mein ganzes Geld in Kryptowährungen anlegen aber es gibt absolut keinen Grund für eine so ablehnende Haltung, wie hier von vielen geäußert wird!


Bernd

19.07.2018

Eine typisch deutsche Debatte , entweder dafür , oder dagegen und wenn dagegen , dann richtig ...... alles Teufelszeug .
Wenn ihr vor 10 Jahren für 4 Cent das Stück oder so Bitcoins gekauft hättet und sie im Januar für 17000 Euro verkauft hättet , da würdet ihr sicher nicht über Zinsen nachdenken .
Ich selber habe in verschiedene Coin/Token investiert , nichts was mir weh tut , da sind viele Hobbys deutlich teurer , wenn es nur eine Blase ist wie viele meinen , habe ich halt Pech gehabt , wenn nicht , gibt es keine Aktie die da mitstinken kann .
Außerdem ist die Blockchain für jeden einsehbar , jede einzelne Transaktion . Leichter lässt sich Geld nicht verfolgen .
Es muss den Behörden nur gelingen die Wallets zuzuordnen und das werden sie sicher schaffen .
Man muss auch bedenken , daß das Ganze in den Kinderschuhen steckt und im Moment stark daran gearbeitet wird alles effektiver zu machen auch den Stromverbrauch betreffend .
Bitcoin ist nur eine von hunderten Währungen und die Meisten dienen eher als Zwischenwährung oder Bonussystem oder sonst was .
Transaktionen die binnen Minuten erledigt sind zu wirklich geringen Gebühren , daß ist für mich absolut unterstützenswert .
Zur Zeit sind sie meiner Meinung nach aber nicht als Zahlungsmittel tauglich , viel zu volatil (schreibt man glaube ich so) .
Aber deswegen schlechtreden ? Nee , ich glaube Kryptowährungen werden sich durchsetzen , genau wie das Internet .
Wichtig ist , das man seinen Verstand benutzt , sonst ist das Wallet sehr schnell leergeräumt .
Informiert euch , oder lasst es , aber nicht alles was man nicht versteht ist schlecht .
Und das nur Kriminelle Kryptos nutzen ist totaler Schwachsinn .
Es gibt auch nicht viele Länder die sie verbieten , ganz im Gegenteil .
Schaut euch Malta und die Schweiz an , die unterstützen Kryptounternehmen , viele Börsen verlagern ihren Sitz dorthin ....... Japan , Südkorea nach Regulierung läuft es da weiter .


nobulls hit

19.07.2018

Wie kann man so bekloppt sein, Bares mit einer Kryptowährung zu tauschen?!? Allein Geld auf der Bank ist eine ziemlich unsichere Angelegenheit, per Knopfdruck wirst du in nullkommanichts deinen Vermögen los, "wenn denen da oben" deine Schnauze nicht mehr gefällt... aber Kryptowährungen sind meiner Meinung nach der Gipfel des Blödsinns. Möchtet ihr wirklich die totale Kontrolle über euch? Ich bestimmt nicht und werde mit Zähnen und Nageln mein Bares verteidigen!


@Wolfgang

19.07.2018

Bitcoin ist KEINE Währung!

Außerdem kannst du US$ und EUR nicht durch Bitcoin ersetzen, da es Bitcoin nicht unendlich gibt - die sind mathematisch begrenzt.

Wenn du US$ und EUR als ausgebrannte Währung bezeichnest, dann überlege mal...dann nimm halt CHF, YEN, Dinar, Rubel, etc. das sind wenigstens reale und richtige Währungen.

Und wieder ein fataler Fehler Bitcoin ist kein Werterhalt....Rohstoffe sind immer was Wert, ob Kupfer, Gold, Silber, Platinium, etc. das sind Werte...aber keine künstliches Gebilde namens Krypto. Sagt der Name es ist kryptisch....

Wird auch von den meisten Ländern verboten, ist Illegal und geht so weiter.


Wolfgang

19.07.2018

als Ersatzwährung für US-$ und EUR gedacht - macht es bei den ausgebrannten Währungen durchaus Sinn einmal über eine Ersatzwährung nachzudenken, da der Wert einer aktuellen Banknote oder eines Kontogeldes in diesen Währungen gleich null ist!!!
Leider wird dieser Bitcoin und andere Kryptowährungen immer mehr von Banken und Börsen zur Spekulation freigegeben, sodass heute eine gefährliche Melange von obskuren Geldtransfers und Call und Put Optionen auf diese gerade frei sich entwickelnden Währungseinheiten den Wert beeinflussen und somit alle alten Fehler direkt wieder von den alten Systemen übernommen werden.
Ausgang ungewiss und damit leider - Guter Gedanke und gute Idee - wird aber seit einem Jahr wieder von anderen Stellschrauben massiv beeinflußt und es kann zu plötzlichen Totalverlusten aus Spekulation führen. - Zudem das Mining ist eben nicht so easy, weil dann der Strom irgendwo fehlt .... und es geht nicht um drei Kilowattstunden für eine Einheit. ... da bleiben viele Fragen - zudem, die Ausgabeeinheiten sind sehr vereinzelt nur anzutreffen und so lagert vieles Geld virtuell in der Währung, ohne im täglichen Gebrauch verwendet werden zu können.

Dennoch sehe ich die Kryptowährungen für die Zukunft als Werterhaltungsmittel eher als EUR und US-$.

Mfg Wolfgang 62 J.


So nutzt man Bitcoin....

18.07.2018

am besten gar nicht.


Bertram

16.07.2018

29% nutzen Bitcoin als Geldanlage?

Bitcoin hat keine Zukunft und schlägt mehr nach oben und unten aus als Aktien. Außerdem steht absolut kein Wert dahinter.

Also Geldanlage absolut ungeeignet, aber wer sein Geld verbrennen will, nur zu.

Aktien wenn runter gehen, zahlen immer noch jährlich Dividende und das Aktien wertlos werden ist sehr selten....dann einfach laufen lassen, bringen wie gesagt Dividenden.

Bitcoin wirft keine Zinsen oder sonstiges an, also totes Kapital.

Ich rate nur Hände weg davon....wer da denkt anlegen zu können, ist sicher wieder einer von denen der dann zum Anwalt läuft weil er keine Ahnung hat und Verlust gemacht hat bis hin total Verlust und dann meint, er könne die Bitcoin Handelsplattform verklagen.

Und nicht immer wie ein Lemming den anderen hinter her laufen! Kopf einschalten und selber nach denken.


Jonas von der Heide

12.07.2018

@Hans-Wolfgang Bertels

Ganz einfach, ist ein Umrechnungskurs für dieses Hirngespinnst.
So als ob Du Euro in Dollar tauscht, beim nächsten umwechseln hast Du mehr oder weniger - ist hier dann ein Währungsverlust bzw. -gewinn.

Die 1.000 Euro hat halt jemand anderes, der sich dafür was kaufen kann oder es anderweitig sicher anlegt.
Deine Kryptowährung - wobei Währung ein falsches Wort ist, nur ein anerkanntes Tauschmittel von mehreren als nur Fanatikern ist eine reele Währung - ist nur so viel Wert, was ein anderer dafür gibt mit der vagen Hoffnung das sie nicht bald verboten wird, wegen:

- Energieverschwendung bei der Herstellung, Verwaltung und Verbreitung an Ahnungslose (Bauern-)Opfer

- Nicht verfolgbare Zahlungsmethode, besonders geeignet für Dark Web Kriminelle.

usw.


Klaus

12.07.2018

Abgesehen dass die Schätzungen zum Stromverbrauch oft außer acht lassen dass diese in der Regel mit sehr viel effizienterer Hardware erzeugt werden (Grafikkarten und CPUs sind lange Geschichte), ist der Strompreis einer der wichtigsten Faktoren. Das Mining findet also sowieso dort statt wo es Strom im Überfluss gibt und dieser daher entsprechend günstig ist meist aus nachhaltigen Quellen und zu Tageszeiten wo das Stromnetz entlastet werden muss, Energieerzeugung jedoch nicht einfach abgeschaltet werden kann. Es gibt tatsächlich Regionen auf der Erde wo zu manchen Tageszeiten der Strom eben nichts kostet. Sobald es nicht mehr wirtschaftlich ist werden die Miner sowieso abgeschaltet. Also immer mit der Ruhe muss ja nicht immer alles gleich verboten werden.


Hans-Wolfgang Bertels

11.07.2018

Ich halte Kryptowährungen für heiße Luft.
Wenn ich für 1000 € Kryptowährungen kaufe, was passiert mit den 1000 € ?


Frank

11.07.2018

@Daniel

Hier stimme ich Dir voll und ganz zu.

Man kann noch ergänzen das der Energieverbrauch zum erstellen, verbreiten und halten immens hoch ist.

2017 wurde so viel Strom allein für Bitcoins verbraucht, was dem Jahresstromverbrauch des Landes, LANDES!!!, Argentinien entspricht.


Daniel

11.07.2018

Im wesentlichen ist Bitcoin die aam weitesten bekannte Kryptowährung, bei aller Euphorie sollte nicht außer acht gelassen werden, dass Bitcoinmining unserem Planeten unermesslichen Schaden zufügt und Bitcoin sehr gerne im Umfeld von Kapitalverbrechen (z.B. Lösegeld bei Entführungen, Erpressungen, etc.) genutzt wird. Das Mining und der Handel mit Bitcoin sollte weltweit verboten werden.