Geld anlegen

Wertpapiere kaufen, aber wie? Wir stellen 3 Möglichkeiten vor | 29.06.2018

Armut und Reichtum in Deutschland

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Sparen und Anlegen – passt das zusammen? Ja, denn in Zeiten niedriger Zinsen sind Alternativen zum Tagesgeld gefragt. Wir stellen Ihnen 3 Möglichkeiten für den Vermögensaufbau mit Wertpapieren vor.

Die Zinsen auf den Tagesgeldkonten scheinen immer mehr zu schrumpfen. Doch wohin mit dem Geld? Wir erklären Ihnen, wie Sie Wertpapiere als Baustein für Ihren Vermögensaufbau nutzen können und zwar so einfach wie möglich. Denn der Schritt vom Sparen zum Anlegen erscheint vielen groß, aber das muss gar nicht so sein. Auch wenn das Anlegen in Wertpapiere nicht so sicher ist wie Sparen, kann es sich für Sie auszahlen – in höherer Rendite. Auch schon ab 50 Euro pro Monat.

Alternative 1: Sie lassen Ihr Geld komplett von Profis anlegen

Es ist der Traum vieler Anleger: Einen professionellen Berater wählen, Geld überweisen und sich zurücklehnen. Das war in der Vergangenheit eher nur für gut betuchte Anleger möglich – doch dank der Digitalisierung ändert sich das jetzt. Auch die ING-DiBa bietet seit September 2017 eine Online-Vermögensverwaltung in Kooperation mit ihrem Partner Scalable Capital an.
 
Die Online-Variante der Vermögensverwaltung wird auch als „Robo-Advisor“ bezeichnet. In der Realität handelt es sich aber nicht um einen Roboter, sondern um automatisierte Computerprogramme mit standardisierten Anlagelösungen, sogenannte Algorithmen, entwickelt von menschlichen Experten aus Fleisch und Blut. Weitere Informationen zur Online-Vermögensverwaltung – auch zu den Vorteilen und Risiken – finden Sie hier in unserem Artikel.

Alternative 2: Sie wählen Ihren Lieblingsfonds aus – um den Rest kümmert sich das Fondsmanagement

Sie wollen Ihr Geld nicht komplett von Profis verwalten lassen? Dann könnte das Anlegen in einen Fonds eine Alternative für Sie sein. Mit den ING Global Index Portfolios können Sie beispielsweise in einem von der ING zusammengestellten weltweit gestreuten ETF-Portfolio anlegen und an den Entwicklungen der internationalen Kapitalmärkte teilhaben. Sie müssen nur auswählen, in welches Verhältnis aus Aktien und Anleihen Sie investieren möchten. Weiter müssen Sie nichts tun – Entscheidungen wie die Auswahl und die Zusammensetzung der verschiedenen ETFs trifft das Fondsmanagement. Sie können natürlich jederzeit einsehen, in was Sie genau investieren.
 
Das bieten die 3 ING Portfolios: Geringe Gebühren, wenig Aufwand und Flexibilität: Sie können jederzeit die Gewichtung von Aktien und Anleihen ändern. Wir wollen Sie natürlich auch über die Risiken informieren: Die Portfolios unterliegen den üblichen Kapitalmarktschwankungen. Und es kann während der Haltezeit oder zum Verkaufszeitpunkt auch zu Kursverlusten kommen.

Alternative 3: Sie entscheiden selbst, in was Sie investieren

Sie möchten ganz eigenständig mit Wertpapieren in ein bestimmtes Ziel investieren oder einfach Schritt für Schritt Vermögen aufbauen? Dann kann ein monatlicher Sparplan für Sie die richtige Wahl sein. Bei der ING-DiBa können Sie bereits ab 50 Euro pro Monat in eine breite Auswahl an Wertpapieren anlegen. Was Sie dafür brauchen? Nur ein Wertpapier-Depot.
Und mit unserem Sparplan-Rechner können Sie ganz einfach ermitteln, welchen Endbetrag Sie mit Ihrem Sparplan erzielen können oder wie hoch Ihre monatliche Rate sein muss, um Ihr persönliches Investitionsziel zu erreichen.

Bester Onlinebroker des Jahres 2018

Unsere Kunden vertrauen uns schon über 1 Millionen Direkt-Depots an – tun Sie`s auch. Die ING-DiBa ist auch 2018 wieder „Bester Onlinebroker des Jahres“. Die Auszeichnung ist das Ergebnis einer unabhängigen Umfrage des Anlegermagazins BÖRSE ONLINE. Mehr als 35.000 Teilnehmer bewerteten alle wichtigen Onlinebroker in Deutschland nach dem Schulnotensystem. In den Kategorien „Produktangebot“, Orderabwicklung“, „Erreichbarkeit“, „Kundenorientierung“ sowie „Internet und Informationsangebot“ erhielt die ING-DiBa jeweils das beste Ergebnis und erhielt insgesamt die Bestnote 1,46. Überzeugen Sie sich selbst, dass Anlegen Spaß machen kann.

Autor: ING-DiBa


Ihre Meinung

Kommentare (12)


Kommentare

Norbert

18.02.2019

In Fonds anlegen würde ich meiden.

Nachdem die Vorabpauschale (Steuer auf Gewinn des Fonds, obwohl Gewinn nicht realisiert) einfach von überall abgezogen werden kann.
Ohne Freisteller wird einfach vom Zahlungskonto abgezogen bzw. auch in den Dispo gegangen.

Werft Eure Fonds aus dem Depot!!!

Ich frage mich immer noch was der Sch*** soll, dass ich vorab für Gewinne zahle, die ich gar nicht realisiert habe.

Dann wenn der Fonds hoch geht zahle ich, dann fällt er, steiger aber irgendwann wieder, dass ist dann wieder Gewinn?
Was ist wenn die 1. Gewinnzone für die ich ja bereits Steuer gezahlt habe noch gar nicht erreicht wurde, also der neue Gewinn nicht darüber hinaus ging?

Das kommt mir wie Bauernfängerei vor, total unerklärbar......

Und was der Bauer nicht kennt mag er nicht....ich haue alle Fonds raus.

Dummerweise habe ich den Riester auf Fonds und eine private Rentenversicherung...da muss ich mal anfragen. ansonsten...vielleicht doch Verluste hin nehmen und die auflösen....keine Ahnung.

Man wird nur noch verar*******


Klaus

13.02.2019

Sorry, sollte heißen vom 15.09.2017 bis 15.09.2018, am selben Tag kaufen und verkaufen macht ja keinen Sinn.


ING

13.02.2019

Hallo Klaus, vielen Dank für Ihre Erläuterung. Wir geben Ihren Wunsch gern an die Kollegen weiter. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Klaus

13.02.2019

@ING
Danke für den Link.
Meine Frage ist ganz einfach, Ihr solltet folgendes als Beispiel bringen:

z.B.
Wenn ich am 15.09.2017, 10.000 Euro, sagen wir in der Variante angelegt hätte wo die meisten Aktien bzw. nur Aktien enthalten sind und am 15.09.2017 verkauft hätte.

Was habe ich in dem Zeitraum dann an Gebühren an Euch und Scalable bezahlt und was habe ich als Zinsen / Erträge zu meinen 10.000 Euro erhalten und natürlich Beachtung der Steuern.

z.B.
Anlage 10.000,00 Euro
abzüglich (sagen wir einfach mal 78,75 Euro insgesamt angefallen) Gebühren
abzüglich 25% Kapitalertragsteuer (kein Freistellungsauftrag)
abzüglich 5,5% Soli
abzüglich 8% oder 9% Kirchensteuer (wer noch in der Kirche ist)

Was habe ich rein netto von den angelegten 10.000 Euro in dem oben genannten Zeitraum erhalten?

Ich bin jemand, der eine genaue Angabe haben möchte....so sieht man was man davon hat.
Natürlich kann man das nicht für die Zukunft nehmen...aber ist ja bei Aktien Chart Kurven auch so.
Die nehme ich nur als Anhaltspunkt - und: Bisher bin ich mit Aktien und Dividenden sehr gut gefahren.


ING

12.02.2019

Hallo Klaus, so ganz verstehen wir Ihre Frage nicht.
Die Vermögensverwaltung bieten wir seit dem 15.09.2017 an. Auf unserer Webseite haben wir einen Chart mit der Wertentwicklung seit Januar 2016 bis September 2018 am Beispiel verschiedener Risikokategorien. Schauen Sie doch mal hier: www.ing-diba.de/wertpapiere/online-vermoegensverwaltung/. Auszug der Erläuterung zu dem Chartbild: "Die Darstellung der Wertentwicklungen in diesem Beispiel enthält die Gebühr für die Wertpapierdienstleistungen (Vermögensverwaltung und Wertpapierhandel) von 0,75% p.a. und die Kosten der Finanzinstrumente (ETFs) von 0,21% p.a. ...". Sie sehen also - bei uns geht es transparent zu. Nähere Details und Informationen mit einer individuellen Berechnung erhalten Sie jederzeit bei unserem professionellen Partner Scalable Capital. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Klaus

12.02.2019

@ING

Nachdem ihr so tolle Werbung für das Online-Depot mit eurem Partner Scalable macht....würde ich mal eine Chartkurve von euch erwarten, wie eine Anlage gelaufen ist, seitdem ihr das anbietet und es läuft.

Ein ehrlicher und offener Bericht, was an Gebühren gezahlt wurde, was angelegt wurde und was tatsächlich raus gekommen wäre, wenn man an dem Datum angelegt und an dem Datum verkauft hätte.

Eine Aufstellung mit allen Gebühren, wann und warum und welche Erträge, Zinsen etc. in die Anlage geflossen sind.

Bekommt ihr das auf ehrliche Weise hin? Aber verständlich für Laien.

Wenn ihr nichts auf eurer Homepage bringt, ist klar, dass die Online-Depot-Verwaltung nur eine neue große Verarsche ist.


Vermögensanlage

12.07.2018

- Keine Schulden.
- Nicht auf Versprechungen reinfallen (Prognosen).
- Keinen Bank-, Versicherungskaufmann oder Vermögensberater glauben.
- Sparen.
- Investieren (breit streuen).
- Nicht auf Pump kaufen.
- Keinen Insidertipps glauben.
- Am besten nur anlegen, wo man auch was davon versteht (hat man keine Ahnung dann YouTube -mit Vorsicht-, Bücher -auch mit Vorsicht-) und dann falls möglich mit kleinen Beträgen mal testen wie sich was verhält (hoch, runter, Steuern, Bedienung der Zahlung und Rückzahlung, etc.)
- Sonst, bei dem Niedrigzins, Mut haben und anfangen! Abwarten ist tödlich und ein Renditekiller -> Auf die Kosten achten!


Jannik

10.07.2018

Dies sind die drei Schritte zum Vermögensaufbau:

1) Keine Schulden
2) Sparen
3) Richtig investieren (z.Zt. gibt es nichts außer Aktien)


Franz

08.07.2018

In den frühen Tagen der Direktbanken gab es einen tollen TV-Spot, da stellte der CEO persönlich dem Zuschauer diese nachdenkenswerte Frage: "Wenn ihr Anlageberater so gut ist, warum muss er dann noch arbeiten?"


Dagmar

02.07.2018

Scalable
Bei Anlage von 10.000 Euro zahlt man 75 Euro Gebühr, wenn der Fonds 0% steigt.
Wenn der Fonds um 500 Euro gestiegen ist zahlt man 78,75 Euro.

Für die 75 Euro kann ich mir bei ca. 4,50 Euro Gebühren pro Kauf -> ca. 16 Positionen selber aufbauen. Oder 8 Positionen zwei mal anlegen.

Da habe persönlich die besseren Optionen.....ETF´s laufen nicht so gut.

z.B. macht Börse.de Werbung für Ihren BCDI Fonds, was ich gesehen habe, hat er zur Zeit ein Minus von 2,14%.
Läuft nicht so gut und das bei 2,52% Jahreskosten.

Das Beste ist immer noch ein DiBa Depot und selber anlegen mit oder ohne Sparplan oder kombiniert.


Jonas

29.06.2018

Gerade hatte ich ausführlich auf den Artikel geantwortet und dann lag ein Fehler vor und alles war weg....jetzt noch mal kürzer:

Alternative 1:
Zum vergessen für die meisten, da das Einstiegs Anlagevermögen das gefordert wird bei der Konkurrenz bei 3.000 bis 5.000 Euro liegt und bei der von der DiBa beworben (da Partner) 10.000 Euro liegt.
Und das Ergebnis das raus kommt ist bescheiden.

Alternative 2:
Die 3 Fonds der DiBa hatte ich. Hat sich gut angehört, aber die kamen nicht vom Fleck weg. Erst im Minus, dann ein wenig im Plus und dann wieder super toll im Minus.
Sofort verkauft und in einzelnen Aktien angelegt, dort hatte ich sehr kurzer Zeit, ein paar Tage den Verlust wieder drin plus schon einen Gewinn.

Alternative 3:
Sparplan mit DiBa ab 50 Euro ist schon in Ordnung....
Zusätzlich sollte man aber selber in Aktien investieren, mind. 1.000 Euro pro Kauf und mind. 3 bis 10 Positionen.
Dann kann man auf 2.000, 3.000 Euro etc. pro Position gehen.
Wenn man sich eine Grenze von 5.000 oder mehr Euro zieht, da man ja nicht alles auf eine Karte setzt, der kann auch mehr Positionen machen.


Jonas

29.06.2018

Test....