So einfach geht's

Bei der ING-DiBa können Sie Wertpapiere an allen deutschen Börsen (einschließlich Xetra), außerbörslich im Direkthandel und Aktien in USA oder Kanada handeln. Dazu über 10.000 Fonds und ETFs.

So geht's:
1. Direkt-Depot eröffnen
2. Wertpapier auswählen
3. Order erteilen (Hier geht's zum Demokauf)

Kaufen und Verkaufen im Detail
  1. Direkt-Depot eröffnen
    Um Wertpapiere zu ordern, benötigen Sie ein kostenloses Direkt-Depot. Sie können bei der ING-DiBa auch mehrere Depots, z.B. zur Trennung der Bestände, kostenlos führen.
  2. Wertpapier auswählen
    Einen Überblick zur Börsenentwicklung und zu einzelnen Wertpapieren erhalten Sie im Bereich Börsen + Märkte. In allen Wertpapier-Bereichen finden Sie Funktionen für die gezielte Suche nach Wertpapieren.
  3. Order erteilen
    Die Ordererteilung bei der ING-DiBa ist schnell und unkompliziert. Käufe und Verkäufe werden über ein kostenloses Verrechnungskonto, in der Regel Ihr Extra-Konto, abgewickelt.
  4. Bestätigung
    Ihre erteilten und ausgeführten Orders können Sie direkt im Ordermanager des Bereichs Internetbanking + Brokerage einsehen. Sie erhalten für jede Order eine Bestätigung in Ihre Post-Box oder per Post nach Hause.
Depot eröffnen

Order erteilen

Angemessenheitsprüfung

Aufgrund von gesetzlichen Vorgaben ist die ING-DiBa verpflichtet, vor Ausführung einer Order die sogenannte Angemessenheitsprüfung durchzuführen.

Basis dafür sind Ihre Angaben zu Kenntnissen und Erfahrungen in den einzelnen Produktgruppen, die Sie bei Depoteröffnung zu Ihrer Anlageerfahrung (Angaben gemäß Wertpapierhandelsgesetz) gemacht haben.

Die unterschiedlichen Produktgruppen sind:

  • A – Anleihen & anleiheähnliche Produkte
    z.B. Anleihen, Wertpapiere des Bundes, Rentenfonds, Geldmarktpapiere
  • B – Aktien & aktienähnliche Produkte
    z.B. Aktien, Aktienanleihen, Genussscheine, Aktienfonds
  • C – Sonstige Fonds & fondsähnliche Produkte
    z.B. Immobilien-, Misch-, Dach-, Indexfonds
  • D – Anlagezertifikate & ähnliche Produkte
    z.B. Index-, Discount-, Bonus-, Express-, Strategiezertifikate
  • E – Produkte mit erhöhtem Risiko
    z.B. Knockout-Produkte, Optionsscheine, Hedgefonds

Reichen Ihre Kenntnisse und Erfahrungen bei einer Wertpapierorder nicht aus, weisen wir Sie vor Orderfreigabe per Warnhinweis darauf hin. Sie können jedoch selbstverständlich Ihre Order ausführen. Jede Order erhöht Ihre Kenntnisse und Erfahrungen in der jeweiligen Produktgruppe, in der Sie geordert haben. Ihre Angaben können Sie jederzeit ändern.

Hebelprodukte handeln

Bei Geschäften mit spekulativeren Wertpapieren stehen hohe Gewinnchancen auch beträchtlichen Verlustrisiken gegenüber. Für Optionsscheine, Knockout-Produkte und andere risikoreiche Wertpapiere ist vorher die Vereinbarung über den Handel für die Produktgruppe E abzuschließen.

Diese Vereinbarung können Sie direkt im Internetbanking + Brokerage abschließen. Loggen Sie sich dazu mit Ihren Zugangsdaten ein und wählen den Menüpunkt Service / Depot Verwaltung / Anlageerfahrung aus.

Buying Power: Was ist das?

Die Buying Power Ihres Direkt-Depots zeigt an, für welchen (Höchst-)Betrag Sie Kauf-Orders erteilen können.
Sie ist insbesondere abhängig vom Saldo Ihres Verrechnungskontos, offenen (noch nicht abgerechneten) Kauf-, Zeichnungs- und Sparplanorders sowie ausgeführten (noch nicht abgerechneten) Verkaufsorders.
Die Buying Power liegt nie unter 0–Euro, denn die ING-DiBa bietet keinen Kredit auf Wertpapierbestände an.

Ausführliche Informationen über die Höhe und Zusammensetzung Ihrer aktuellen Buying Power erhalten Sie im Internetbanking + Brokerage. Klicken Sie dazu in der Maske "Wertpapier kaufen" auf das "i" neben "Buying Power".
Oder rufen Sie uns einfach an unter 069 / 50 60 30 50.

Intradayhandel

Intradayhandel ist der Handel von Wertpapieren innerhalb eines Börsentages, um von den Kursschwankungen eines Tages zu profitieren. Bei der ING-DiBa ist der Intradayhandel möglich.

Wie kann ich Realtime-Kurse abfragen?

Bei Ihrer Ordererteilung im Internetbanking + Brokerage oder über unsere App erhalten Sie kostenfreie Realtime-Kurse für alle inländischen Handelsplätze. Außerdem erhalten Sie in der Depotbewertung eine Bewertung Ihrer Bestände in Echtzeit.

Auf unser Homepage erhalten Sie Echtzeit-Kurse des Direkthandels, der Börse Stuttgart und Börse Frankfurt kostenfrei und ohne Anmeldung. Klicken Sie dazu im Wertpapierporträt auf "Börsen" oder vergleichen Sie die Kurse mehrerer Wertpapiere direkt in Ihrer Watchlist. Zudem finden Sie in unserem Bereich "Börsen + Märkte" kostenlose Realtime-Indikationen für Indizes, Währungen und Rohstoffe.

Handelszeiten, Börsenfeiertage

Abhängig vom Handelsplatz können die Handelszeiten in Deutschland von 08:00 Uhr bis 22:00 Uhr sein. In den USA und Kanada wird grundsätzlich von 15:30 Uhr bis 22:00 Uhr deutscher Zeit gehandelt. Bei einer Zeitumstellung von Winter- auf Sommerzeit oder umgekehrt (Mitte März bis Ende März / Ende Oktober bis Anfang November), kann es aufgrund unterschiedlichen Umstellungszeitpunkten zu einer veränderten Handelszeit von 14:30 Uhr bis 21:00 Uhr kommen.

Übersicht der Handelszeiten

Ein Handel findet in der Regel von Montag bis Freitag statt. Kein Handel ist an den Börsenfeiertagen möglich. Wichtig: An allen deutschen Börsenfeiertagen ist eine Ordereingabe oder Orderlöschung auch im Ausland nicht möglich. Dies gilt für den 1.5., 24.12., 25.12., 26.12., 31.12., 01.01., Ostermontag und Karfreitag.

Übersicht der Börsenfeiertage in Deutschland, USA und Kanada

Lagerstellenwechsel

Wertpapiere werden bei zentralen Verwahrern (Lagerstellen) mit verschiedenen Verwahrarten gelagert. Für inländisch gekaufte Wertpapiere erfolgt dies überwiegend in Girosammelverwahrung, mit Lagerland Deutschland. Im Ausland gekaufte Wertpapiere werden überwiegend in Wertpapierrechnung im jeweiligen Heimatland gelagert.

Wo Ihre Wertpapiere verwahrt werden, erfahren Sie auf der Wertpapierabrechnung oder nach einem Depotübertrag auf Ihrem Einbuchungsbeleg.

Bestände in Girosammelverwahrung können auch nur in Deutschland verkauft werden. Sollen diese im Ausland verkauft werden, so muss beim Verkauf ein Lagerstellenwechsel erfolgen. Dieser kann bequem beim Verkauf mit aufgegeben werden. Unsere Systeme erkennen automatisch aufgrund des ausgewählten Handelsplatzes ob eine Umlagerung erforderlich ist.

Beispiel:
Kauf der Apple-Aktie in Deutschland -> Verwahrung in Girosammelverwahrung
Verkauf der Apple-Aktie in USA -> Belieferung in Wertpapierrechnung
= Lagerstellenwechsel mit einer Gebühr in Höhe von 10 Euro.

Andersherum können Bestände in Wertpapierrechnung zum großen Teil auch nur im Ausland verkauft werden. Sollen diese im Inland verkauft werden, so muss beim Verkauf ein Lagerstellenwechsel erfolgen. Dieser kann bequem beim Verkauf mit aufgegeben werden. Unsere Systeme erkennen automatisch aufgrund des ausgewählten Handelsplatzes ob eine Umlagerung erforderlich ist.

Beispiel:
Kauf der Apple-Aktie in USA -> Verwahrung in Wertpapierrechnung
Verkauf der Apple-Aktie in Deutschland -> Belieferung in Girosammelverwahrung
= Lagerstellenwechsel mit einer Gebühr in Höhe von 10 Euro.

Die Gebühr fällt nur an, wenn es auch zu einer Ausführung des Verkaufsauftrages kommt. Diese wird nicht auf der Wertpapierabrechnung, sondern auf einer separaten Umlagerungsbestätigung ausgewiesen

Verkauf von Bruchstücken

Durch Sparpläne und Einmalanlagen können Bruchstücke im Bestand von Wertpapieren entstehen. Ein Verkauf von Bruchstücken über die Börse ist generell nicht möglich, da hier nur ganze Stücke gehandelt werden können.

Je nach Wertpapierart gibt es dennoch Möglichkeiten für einen kostenlosen Verkauf von Bruchstücken:

  • Fonds: Ist der Fonds bei der ING-DiBa über die Fondsgesellschaft handelbar, so ist ein Verkauf der Bruchstücke über den Handelsplatz Fondsgesellschaft möglich.
  • Aktien, Zertifikate und ETFs: Die Bruchstücke können über den Handelsplatz Direktgeschäft Inland verkauft werden. Eine Abrechnung erfolgt einmalig am Tag der Orderaufgabe mit dem Schlusskurs am Börsenplatz Frankfurt.


Bei einem Bestand von ganzen Stücken mit Bruchstücken wird die Verkaufsorder in eine Haupt- und Nebenorder aufgeteilt. Die Hauptorder (ganze Stücke) kann an einem beliebigen, auswählbaren Handelsplatz platziert werden, während die Nebenorder (Bruchstücke) immer automatisch über den Handelsplatz Direktgeschäft Inland kostenlos ausgeführt wird.

Eine Bruchstückorder sowie einen Verkauf von ganzen Stücken mit Bruchstücken können Sie bequem im Internetbanking + Brokerage erteilen.


Limits setzen

Mit dem gezielten Einsatz von Limits können Sie Ihr Depot auch in bewegten Märkten erfolgreich managen. Die ING-DiBa stellt Ihnen verschiedene Limittypen zur Verfügung.

Unlimitierte Orders: "Billigst" und "Bestens"

Geben Sie beim Kauf oder Verkauf Ihrer Wertpapiere kein Limit an, so sind diese Orders automatisch unlimitiert und werden zum nächstmöglichen Preis ausgeführt: Kauforders "billigst", Verkaufsorders "bestens". Bei einer unlimitierten Order erklären Sie sich mit jedem zustande kommenden Preis einverstanden. Dies kann sinnvoll sein, wenn Sie Wertpapiere schnell kaufen oder verkaufen wollen und die Order in jedem Fall ausgeführt werden soll.

So einfach geht's:

  1. Wählen Sie im Internetbanking + Brokerage in der Ordermaske einen Handelsplatz aus und geben Sie die gewünschte Stückzahl an.
  2. Wählen Sie optional die Gültigkeitsdauer der Order im Auswahlfeld "Order gültig bis" aus und klicken auf "Übernehmen".

Zum nächsten am gewählten Handelsplatz zustande kommenden Kurs wird das Wertpapier bei der Kauforder "billigst" gekauft, bei der Verkaufsorder "bestens" verkauft. Ob im Laufe des Tages noch bessere Kurse gebildet werden, kann zum Zeitpunkt der Orderausführung niemand wissen.

Die Verkaufsorder "bestens" bedeutet deshalb nicht, dass Sie zum besten Tageskurs verkaufen, sondern dass Sie keine Untergrenze für den Verkaufspreis angegeben haben. Das Selbe gilt für die Kauforder.

Limitierte Orders

Durch Eingabe eines Limits legen Sie fest, zu welchem Preis ein Wertpapier höchstens gekauft wird bzw. welchen Preis Sie bei einem Verkauf mindestens erzielen möchten – außerhalb dieses Limits erfolgt keine Ausführung.

So einfach geht's:

  1. Wählen Sie im Internetbanking + Brokerage in der Ordermaske einen Handelsplatz aus und geben Sie die gewünschte Stückzahl an.
  2. Wählen Sie im Auswahlfeld "Typ" die Option "Limit".
  3. Geben Sie im Feld "Limit" das gewünschte Kauf-, bzw. Verkaufslimit an.
  4. Wählen Sie optional die Gültigkeitsdauer unter "Order gültig bis" aus und klicken Sie auf "Übernehmen".
Start Buy / Stop Loss ohne Limit

Eine Start Buy-Schwelle ("SB", bisher Stop Buy) kann dann sinnvoll sein, wenn der Kauf z.B. erst bei einer Kurserholung durchgeführt werden soll.
 
Bei Erreichen der definierten Kursschwelle wird die Kauforder in eine unlimitierte Order gewandelt und zum nächstmöglichen Kurs ausgeführt. Der Kaufkurs kann somit über oder unter der „Grenze“ liegen.

Mit einer Stop Loss-Schwelle ("SL") können Kursverluste wirksam begrenzt, oder Kursgewinne realisiert werden.
 
Bei Erreichen der definierten Kursschwelle wird die Verkaufsorder in eine unlimitierte Order gewandelt und zum nächstmöglichen Kurs ausgeführt. Der Verkaufskurs kann somit über oder unter der „Grenze“ liegen.

So einfach geht's:

  1. Wählen Sie im Internetbanking + Brokerage in der Ordermaske einen Handelsplatz aus und geben Sie die gewünschte Stückzahl an.
  2. Wählen Sie im Auswahlfeld "Typ" die Option "SB ohne Limit" bei Kauf oder "SL ohne Limit" bei Verkauf aus.
  3. Geben Sie jetzt beim Kauf die gewünschte Start Buy- bzw. bei Verkauf die Stop Loss-Schwelle ein.
  4. Zuletzt wählen Sie die Gültigkeitsdauer der Order im Auswahlfeld "Order gültig bis" aus und klicken auf "Übernehmen".
Stop Loss / Start Buy mit Limit

An allen Handelsplätzen (ausgenommen Berlin, Düsseldorf, Hannover, Hamburg und Kanada) besteht die Möglichkeit eine Start Buy- (SB) oder Stop Loss-Order (SL) mit einem zusätzlichen nachgeschalteten Limit zu versehen. Dadurch wird Ihre Order nach Erreichen der gewählten Kursschwelle nicht billigst bzw. bestens, sondern nur zu dem von Ihnen gewählten Limit oder besser ausgeführt.

So stellen Sie sicher, dass Sie nur einen vorher festgelegten Maximalbetrag investieren (Start Buy) bzw. einen bestimmten Mindestverkaufserlös erzielen (Stop Loss). Allerdings kann dies auch dazu führen, dass Ihre Order nach Erreichen der Stop-Schwelle nicht ausgeführt wird, weil z.B. bei einer Verkaufsorder die nachfolgenden Kurse schlechter als Ihr gewähltes Limit sind.

Sehen Sie die Limitfunktion in einem kurzen Video bei "STOP LIMIT".

Kombilimit (OCO)

An allen deutschen Handelsplätzen (ausgenommen Berlin, Düsseldorf, Hannover und Hamburg) besteht die Möglichkeit, ein Kombilimit (auch OCO oder "One-Cancels-the-Other" genannt) zu setzen. Mit dem Kombilimit können Sie eine limitierte Verkaufsorder mit einem Stop Loss (SL) oder eine limitierte Kauforder mit einem Start Buy (SB) kombinieren.

Dazu ein Beispiel:
Für eine Aktie, die aktuell bei 10 Euro steht, setzen Sie einen Stop Loss bei 9 Euro und sichern sich so gegen größere Kursverluste ab. Gleichzeitig erteilen Sie in derselben Order ein Verkaufslimit von 12,50 Euro, um Kursgewinne automatisch zu realisieren. Sobald die Aktie auf 9 Euro fällt, wird die Aktie bestens verkauft und das Verkaufslimit von 12,50 Euro gleichzeitig gestrichen (und umgekehrt).

So einfach geht's:

  1. Wählen Sie im Internetbanking + Brokerage in der Ordermaske einen Handelsplatz aus und geben die gewünschte Stückzahl an.
  2. Wählen Sie im Auswahlfeld "Typ" die Option "Kombilimit" aus.
  3. Geben Sie jetzt beim Kauf das gewünschte Start Buy- und Kauflimit, beim Verkauf das Stop Loss- und Verkaufslimit ein.
  4. Zuletzt wählen Sie die Gültigkeitsdauer unter "Order gültig bis" aus und klicken auf "Übernehmen".

Sehen Sie die Limitfunktion in einem kurzen Video bei "ONE-CANCELS-OTHER".

Dynamischer Stop Loss / Start Buy (Trailing Stop)

An allen deutschen Handelsplätzen (ausgenommen Berlin, Düsseldorf, Hannover und Hamburg) besteht die Möglichkeit, ein dynamisches Start Buy oder Stop Loss (auch Trailing Stop genannt) zu setzen.

Bei einem dynamischen Start Buy wird Ihr ursprünglicher Start Buy bei fallenden Kursen automatisch nach unten angepasst. Dabei bleibt der absolute Abstand zwischen Start Buy-Schwelle und dem Kurs bei Ordererteilung immer gleich. Steigt der Kurs um diesen Abstand, wird der Start Buy aktiv und Ihr Bestand automatisch gekauft.

Bei einem dynamischen Stop Loss wird Ihr ursprünglicher Stop Loss bei steigenden Kursen automatisch nach oben angepasst. Dabei bleibt der absolute Abstand zwischen Stop Loss-Schwelle und dem Kurs bei Ordererteilung immer gleich. Fällt der Kurs um diesen Abstand, wird der Stop Loss aktiv und Ihr Bestand automatisch verkauft.

Dazu ein Beispiel:
Sie erteilen eine Order mit dynamischem Stop Loss von 9,50 Euro für eine Aktie, die aktuell bei 10 Euro steht. Der Abstand zum Stop Loss beträgt somit 0,50 Euro. Fällt die Aktie direkt nach Ordererteilung auf 9,50 Euro, werden Ihre Papiere bestens verkauft, und Sie sind vor weiteren Kursverlusten geschützt. Steigt die Aktie hingegen auf 12 Euro, wird Ihr Stop Loss automatisch auf 11,50 Euro erhöht (12 – 0,50 = 11,50). Sinkt der Kurs nun auf 11,60 Euro, bleibt der Stop Loss bei 11,50 Euro; steigt er weiter auf 14 Euro, wird der Stop Loss abermals auf nun 13,50 Euro erhöht.

So einfach geht's:

  1. Wählen Sie im Internetbanking + Brokerage in der Ordermaske einen Handelsplatz aus und geben Sie die gewünschte Stückzahl an.
  2. Wählen Sie im Auswahlfeld "Typ" die Option "SB dynamisch" oder "SL dynamisch" aus.
  3. Geben Sie jetzt die gewünschte Start Buy oder Stop Loss-Schwelle ein. Der Abstand wird automatisch berechnet und in der Freigabemaske angezeigt.
  4. Zuletzt wählen Sie die Gültigkeitsdauer unter "Order gültig bis" aus und klicken auf "Übernehmen".


Das Nachziehen und Überwachen der Start Buy-Schwelle erfolgt auf Basis des Briefkurses (ASK). Bei der Stop Loss-Schwelle erfolgt das Nachziehen und Überwachen auf Basis des Geldkurses (BID). Hierbei werden auch sogenannte Ticks (von Börsen und Emittenten ermittelte Preise) berücksichtigt. Die aktuelle Start Buy oder Stop Loss-Schwelle können Sie für Orders im Direkthandel, Xetra und Frankfurt im Ordermanager unter den Orderdetails einsehen.

Sehen Sie die Limitfunktion in einem kurzen Video bei "TRAILING STOP".

Folgeorder (Next Order)

Sie können beim Kaufauftrag direkt einen Verkaufsauftrag (Folgeorder) platzieren. Der Verkaufsauftrag wird dabei erst am Handelsplatz platziert, wenn der zugehörige Kauf vollständig ausgeführt wurde. Damit können Sie direkt beim Kaufauftrag eine Absicherung platzieren, um Verluste zu begrenzen oder Gewinne zu sichern.

Die wichtigsten Informationen zusammengefasst:

  • Möglich für alle Handelsplätze (außer Fondsgesellschaft)
  • Die Stückzahl / Nominale und Handelsplatz sind identisch zum Kaufauftrag
  • Schnelle Freigabe in einem Schritt
  • Eine unlimitierte Folgeorder (Bestens) ist nicht möglich. Sofort gültige Aufträge sind generell nicht möglich
  • Die Folgeorder ist immer "Maximal" gültig
  • Beide Aufträge sind transparent im Ordermanager zu erkennen


So einfach geht's:
1. Wählen Sie im Internetbanking + Brokerage in der Ordermaske einen Handelsplatz aus und geben Sie die gewünschten Kaufinformationen ein.
2. Wählen Sie optional die Möglichkeit "Folgeorder (Verkauf) einstellen" und geben Sie ebenfalls die gewünschten Verkaufsinformationen ein.

Gültigkeiten

Die Orders mit der Gültigkeit „Automatisch“ sind bei unlimitierten Orders (Billigst/Bestens) grundsätzlich sofort oder bis zum Ende des Kalendertags gültig, alle restlichen Orders bis zum Monatsende.

Sie haben aber die Möglichkeit, beim Kauf und Verkauf von Wertpapieren selbst eine Gültigkeit zu bestimmen. Wählen Sie dazu einfach aus dem Auswahlfeld "Order gültig bis":

  • Sofort gültig: gültig nur für eine unmittelbare Orderausführung im Direkthandel; kommt die Ausführung nicht sofort zustande, erlischt die Order; Teilausführungen werden somit verhindert
  • Tagesende: gültig bis zum Ende des laufenden Kalendertages
  • Monatsende: gültig bis zum Ende des laufenden Kalendermonats
  • Maximal: automatische Hinterlegung der maximal möglichen Ordergültigkeit, d.h. 360 Tage für Xetra, Parkettbörsen oder 90 Tage für den Direkthandel, USA, Kanada
  • Datum: gültig bis zu einem von Ihnen definierten Wunschtermin
Gültigkeitszusätze: sofort gültig (IOC) / sofort + vollständig (FOK)

Besondere Varianten der Ordergültigkeit stehen Ihnen am Handelsplatz Xetra zur Verfügung:

  • Sofort gültig (IOC):
    Eine Immediate-or-Cancel-(IOC)-Order wird sofort und vollständig oder so weit wie möglich ausgeführt. Nicht ausgeführte Teile der Order werden sofort gelöscht. Bei der Ausführung des Auftrags kann es zu Teilausführungen kommen.
  • Sofort + vollständig (FOK):
    Eine Fill-or-Kill-(FOK)-Order wird entweder sofort und vollständig ausgeführt (Teilausführungen möglich) oder gar nicht, d.h., wenn eine vollständige Ausführung nicht sofort möglich ist, wird die Order komplett gelöscht.
Nachkommastellen bei Limits

Sie können Ihre Order unabhängig vom Wertpapier und dem Handelsplatz immer mit bis zu zwei Nachkommastellen limitieren. Unter folgenden Voraussetzungen ist es Ihnen darüber hinaus möglich, Limits mit bis zu drei Nachkommastellen:

  • Xetra-Handel und Parkettbörsen: in Euro notierte Aktien bei einem Kurs von unter 50 Euro
  • Direkthandel: in Euro notierte Wertpapiere ohne Mindestbetrag


oder vier Nachkommastellen einzurichten:

  • USA: bei einem Kurs kleiner 1 USD

Wertpapier­abrechnung

Abrechnung der Order

Wertstellung (= Valuta) für in Deutschland gehandelte Wertpapiere ist grundsätzlich 2–3 Bankarbeitstage nach der Transaktion, im Direkthandel nach 20 Uhr oder im Auslandshandel gilt eine Frist von 3 Bankarbeitstagen. Die Abbuchung oder Gutschrift auf dem Verrechnungskonto findet also immer erst 2 bzw. 3 Bankarbeitstage nach der Ausführung des erteilten Auftrags statt. Allerdings können Sie über Verkaufserlöse schon direkt nach der Ausführung verfügen.

Abwicklungskurs der Order

Der Preis, der im Internetbanking + Brokerage bei Orderaufgabe in der Erfassungsmaske angezeigt wird, ist der Realtime-Preis für inländische Handelsplätze oder Neartime-Preis für ausländische Handelsplätze. Dieser zeigt an, zu welchem Preis die Handelsplätze bereit wären, Ihre Order aktuell auszuführen. Der tatsächliche Abwicklungskurs kann davon abweichen, da sich die Kurse zwischen Anzeige, Aufgabe und Abschluss Ihrer Order ständig verändern können. Um dies auszuschließen, können Sie ein Limit setzen.

Wertpapierabrechnungen erhalten

Haben Sie Wertpapiere gekauft oder verkauft, informieren wir Sie unverzüglich über alle Transaktionsdetails. Sie erhalten Ihre Wertpapierabrechnungen in der Regel über Ihre Post-Box im Internetbanking. Ein Versand per Post erfolgt nur, wenn Sie das ausdrücklich wünschen. Hierfür fällt Porto gemäß dem Preisverzeichnis der Deutschen Post für Standardbriefe an.

Teilausführungen

Zu Teilausführungen kommt es, wenn eine Order nicht in einer einzelnen Transaktion ausgeführt werden kann. Die Order muss somit mehrmals so lange teilausgeführt werden, bis sie komplett erfüllt ist. Wird das Wertpapier variabel gehandelt, kann es auch zu mehreren Teilausführungen am gleichen Börsentag kommen.

Teilausführungen liegen im Handelsmodell der Börsen begründet und liegen nicht in der Verantwortung der ING-DiBa. Bei der ING-DiBa fallen für Teilausführungen im Vergleich zu einer Vollausführung keine zusätzliche Orderprovision an. Eine eventuelle Handelsplatzgebühr wird bei Teilausführung nur einmal pro Ausführungstag berechnet. Dies gilt für den In- und Auslandshandel. Von Börsen in Rechnung gestellte Börsenentgelte/Courtage werden pro Ausführung weitergegeben. Teilausführungen können Sie vermeiden, indem Sie Orders über die Börse München oder im Direkthandel mit sofortiger Gültigkeit erteilen.

Automatische Wiederanlage bei Fonds und ETFs

Bei Ausschüttungen wie z.B. Zinsen werden diese automatisch wieder angelegt. Dem Anleger werden hierbei in Höhe der jeweiligen auf ihn entfallenden Ausschüttung neue Fondsanteile bzw. Fondsbruchteile gutgeschrieben.

Bei der ING-DiBa wird die automatische Wiederanlage für Ausschüttungen ab einem Betrag von 75 Euro durchgeführt.
Dies gilt für alle sparplanfähigen Fonds und ETFs, unabhängig davon, ob der Fonds oder ETF als Sparplan oder als Einmalanlage erworben wurde oder aus einem Depotübertrag stammt.

Die Wiederanlage wird automatisch in dem Depot vorgenommen, in dem die Ausschüttung erfolgt. Die Wiederanlage kann auch in ein anderes Depot erfolgen, wenn es unter derselben Kundennummer angelegt ist. Ein Widerspruch gegen die Wiederanlage ist möglich; sie gilt dann für das ganze Depot und nicht nur für einzelne Gattungen.

Umrechnung Fremdwährungsgeschäfte (Devisenkurs)

Zur Abrechnung von Zahlungen in Fremdwährungen (z.B. Kapitalmaßnahmen, Fälligkeiten, Fondsgeschäften oder Ertragsabrechnungen) ist eine Umrechnung in Euro notwendig. Die Umrechnung erfolgt einmal am Tag und wird durch Clearstream durchgeführt. Maßgeblich für die Ermittlung des Devisenkurses ist der Tag, an dem wir die Zahlung erhalten. Dieser kann von der eigentlichen Valuta abweichen. Die tagesaktuellen Devisenkurse können Sie hier einsehen: zu den Devisenkursen von Clearstream 

Auf den ermittelten Devisenkurs wird ein Aufschlag (Verkauf) bzw. ein Abschlag (Ankauf) von 0,25% berechnet.

Bei Käufen oder Verkäufen über einen deutschen Handelsplatz wird der Devisenkurs vom Händler oder Makler vorgegeben. Auf diesen haben wir keinen Einfluss. Bei diesen Geschäften entfällt der Auf- bzw. Abschlag von 0,25%.

Die Höhe des Devisenkurses können Sie auf Ihren Abrechnungsbelegen nachverfolgen.