5 Tipps für Anleger

Legen Sie Ihr Ziel fest

Sie können Ihr Geld in viele verschiedene Wertpapiere anlegen. Welches das Passende für Sie ist, hängt von Ihren persönlichen Zielen, Ihrem Anlagehorizont und Ihrer persönlichen Risikoneigung ab.

Was ist für Sie am Wichtigsten?

Aussicht auf Rentabilität? Sicherheit? Oder wollen Sie schnell auf Ihr Geld zugreifen können? Eine Orientierung dafür gibt Ihnen das sogenannte „magische Dreieck der Geldanlage“.

Diesen Einfluß hat Ihre Entscheidung

Das Dreieck zeigt auf einen Blick, wie sich die drei Haupteigenschaften einer Kapitalanlage gegenseitig beeinflussen. Sie wollen eine hohe Rentabilität und Sicherheit bei der Geldanlage? Dann müssen Sie in der Regel darauf verzichten, dass Sie schnell an Ihr Geld kommen. Ist das aber wichtig für Sie und brauchen Sie gleichzeitig Sicherheit, müssen Sie bei der Rendite Abstriche machen. Oder setzen Sie auf hohe Rentabilität und schnelle Verfügbarkeit? Dann können Sie keine große Sicherheit erwarten.

Anlagen in Wertpapiere zahlen sich häufig erst langfristig aus. Investieren Sie deshalb nur Geld in Wertpapiere, auf das Sie über einen längeren Zeitraum verzichten können und mit dem Sie auch Verluste in Kauf nehmen können. Wertpapierdepots eignen sich nicht als Notgroschen. Wer ungeplant zu einem ungünstigen Zeitpunkt oder in einer sehr schwachen Marktphase Wertpapiere verkaufen muss, kann Verluste erleiden.

Investieren auch mit kleinen Beträgen

Wer kein größeres Vermögen in Wertpapiere investieren will oder kann, für den kann ein Wertpapier-Sparplan interessant sein. Hier kann monatlich ein kleiner, fester Betrag investiert werden. Prüfen Sie, was Ihnen in Ihrer persönlichen Situation wichtig ist.

Auch wenn es noch so aussichtsreich erscheint, setzen Sie niemals Ihr gesamtes Kapital auf ein einziges Wertpapier. Entwickelt sich zum Beispiel eine Aktie nicht wie erwartet, reduziert sich Ihr Wertpapiervermögen.

Breit gestreut investieren

Setzen Sie auf Risikostreuung und damit lieber auf mehrere Wertpapiere oder breit gestreute Fonds. Und wählen Sie sie nach möglichst unterschiedlichen Schwerpunkten aus, zum Beispiel in Bezug auf Branchen, Länder oder Regionen. So können Sie schwächere Phasen in einer Region oder Branche durch positive Entwicklungen in anderen Ländern und Industriezweigen gegebenenfalls kompensieren.

Wenn Sie Wertpapiere kaufen oder verkaufen, sollten Sie sich mit dem Thema Kosten auseinandersetzen, weil sie sich direkt negativ auf Ihre Rendite auswirken. Dabei unterscheidet man zwischen laufenden und einmaligen Kosten.

Laufende Kosten

Diese umfassen zum Beispiel Depotführungsgebühren oder beispielsweise die Verwaltungsvergütung, die für die Fondsverwaltung anfallen.

Einmalige Kosten

Sie fallen beim Handel mit Wertpapieren an. Die Höhe der Kosten wird von vielen Aspekten beeinflusst, zum Beispiel der Höhe des Handelsvolumens, dem gewählten Börsenplatz oder auch der Art des Wertpapiers.

Die gute Nachricht: Beides können Sie unmittelbar beeinflussen. Ein Beispiel: Die Verwaltungsvergütung variiert je nach Fonds. Und Sie können eine Bank wählen, die keine Depotführungsgebühren verlangt, wie die ING-DiBa.

Mit einem Wertpapier-Sparplan können Sie jeden Monat einen festen kleineren Betrag investieren statt einmalig eine Summe.

  • Damit können Sie auch in kleinen Schritten Vermögen aufbauen: Bei uns sind Sparpläne bereits ab 50 Euro pro Monat möglich.

  • Mit einem Sparplan sind Sie sehr flexibel. Sie können ihn jederzeit Ihren Lebensumständen anpassen, zum Beispiel die Raten reduzieren, erhöhen oder aussetzen.

  • Sie nutzen den Cost-Average-Effekt: Durch die regelmäßigen Käufe erwerben Sie bei fallenden Kursen mehr, bei steigenden Kursen entsprechend weniger Fondsanteile. Dadurch ergibt sich über eine längere Laufzeit häufig ein günstigerer Durchschnittspreis.

Dabei gelten die üblichen Risiken von Investitionen in Wertpapiere, wie z. B. Kursschwankungen. Achten Sie auch hier auf die Gebühren, die bei jedem Kauf anfallen können.